DE107280C - - Google Patents
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- DE107280C DE107280C DENDAT107280D DE107280DA DE107280C DE 107280 C DE107280 C DE 107280C DE NDAT107280 D DENDAT107280 D DE NDAT107280D DE 107280D A DE107280D A DE 107280DA DE 107280 C DE107280 C DE 107280C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F61/00—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
- D06F61/02—Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with two rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine in mehrere Theile zerlegbare Wäschemangel,
welche den Vortheil besitzt, dafs sie für grofse und kleine Personen benutzbar und
auch bei beschränkten Raumverhältnissen verwendbar ist, und dafs man endlich die aus
einander genommene Wäschemangel leicht transportiren kann. Ein weiterer Vorzug besteht
darin, dafs man das Untergestell gleichzeitig als Fufs zu passend gemachten Tischplatten
verwenden kann.
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform einer solchen Mangel dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach
Linie x-x der Fig. 1, während Fig. 4 die Verbindung einer Tischplatte mit einem Säulenuntergestell
zeigt. Fig. 5 bis 8 zeigen Einzeltheile der Verbindung .des mittleren mit dem
unteren Gestell. Fig. 9 stellt den Grundrifs der Drehhebel in der Verschlufsstellung des mittleren
Theiles B mit dem unteren Theil C dar.
In den Säulen 1, i1 der Mangel sind in
dem mittleren, abnehmbaren Theil B die Lager 2 bezw. 21 angeordnet, welche die Zapfen
der Laufwalze 3 aufnehmen. Letztere erhält ihre Bewegung von einem durch Handrad 4
angetriebenen Stirnräderpaar 5 und 6, welches seinerseits ein zweites Paar 7, 8 antreibt, das
die mit dem oberen Theil A abnehmbare Druckwalze 9 in Drehung versetzt. Die
Zapfen der letzteren laufen in Lagern 10, io1
und lassen sich mit denselben von den Säulen abheben, wobei die an dem Lagerkörper angegossenen
und in den abnehmbaren mittleren Theil B der Säule eingelassenen Bolzen 1 1
(Fig. 3) den sicheren Stand der Lager bedingen ; aufserdem steht der Theil A mit dem
Theil B mittelst der Druckschraube 12, 121 in
Verbindung. Zwischen der Druck- und Laufwalze läuft das endlose Tuch 13, worauf die
Wäsche beim Mangeln gelegt wird, über zwei an den Enden des Doppelconsols 14 drehbar
gelagerte Rollen 15 (Fig. 1 und 2), welche durch Spannschrauben 16 so eingestellt werden
können, dafs erstens das endlose Tuch stets die richtige Spannung erhält, und zweitens,
dafs auch gröfsere Tücher aufgelegt werden können, um gröfsere Stücke bequem mangeln
zu können. .
Die Regulirung der Druckwalze und Abnahme des oberen Theiles A erfolgt durch an
das Handrad 4 angegossene Zähne 41, welche in das auf seiner Achse 17 verschiebbare Zahnrad
18; eingreifen und so dieses in Umdrehung
versetzen. Auf dieser Achse sitzen die Schnecken 19, ig1, welche sechskantige Vertiefungen zur
Aufnahme von Sechskantmuttern 21 besitzen. In letzteren bewegen sich die Druckschrauben
12, 121, welche auf dem cylindrischen Fufs 22
angeschweißt sind. In diesem hohlen Fufs ruhen die Druckfedern 23 und wirken dieselben,
wenn man die Druckschrauben mittelst der Schneckenräder und Muttern" durch Drehen
des Handrades 4 und des mit den Zähnen 41 im Eingriff stehenden Stirnrades 18 nach oben
zieht. Bei entgegengesetzter Drehrichtung des Handrades 4 setzt sich der Fufs 22 (Fig. 3)
jedoch auf die Platte 24 der Säule auf, so dafs die Druckwalze nach oben gehoben wird. Da
nun die Zähne des Zahnrades etwas höher sind als die Mutter der Druckschrauben und
sich das Zahnrad 18 gleichzeitig mit den anderen Theilen nach oben bewegt, so ist ein
Ausheben der Druckwalzen ermöglicht, da sich das Zahnrad 18 aus den Zähnen 41 herausdreht
und die Muttern die Druckschrauben verlassen.
Um auch den Theil B abnehmbar zu machen, sind die Träger 25 (Fig. 3, 5 und 6)
mit einer Ausbohrung 26. versehen, in welcher die Bolzen 27 und die Drehhebel 28 einen
Verschlufs bilden mit dem ringförmigen Kopf 31 des Doppelconsols 30. Dieser Verschlufs ist
in den Fig. 5 bis 9 besonders dargestellt. Die vier Drehhebel 28 gehen nach der Mitte zu,
wo sie auf einer Platte 32 (Fig. 1 und 9) centrirt sind und mittelst lösbarer Platte 32
mit vier Stiften 33 für gewöhnlich festliegen. An den Verschlussteilen münden sie in je
eine Kugel 41, durch welche der Bolzen 27 hindurchgesteckt und mittelst einer Schraube 44
festgezogen wird. ' Beim Drehen eines Drehhebels 28 in die Verschlufsstellung wird der
Bolzen 27 mit seinem schrägen Kopf auf die schrägen Flächen 42 innerhalb der Träger 25
auflaufen, so dafs der rechteckige schräge Kopf gewissermafsen einen Riegelverschlufs darstellt,
während er beim Lösen des Verschlusses über die rechteckige Oeffnung 43 des Trägers zu
liegen kommt, so dafs die. Träger 25 und somit der ganze mittlere Theil B über die Bolzen
27 hinweggehoben werden können. Eine weitere Sicherung der Lage des Theiles B
wird durch die Excenterhebel 34 erreicht, welche mit ihrem Kopf da, wo die gröfste
Excentricität vorhanden ist, sich unter die Flantschen des Oberringes 35 der Säulen
pressen, während sie gleichzeitig in Haken 37 des mittleren Gestelles B hängen; ihre Füfse
werden durch Schrauben an der Säule festgelegt.
Beim Abnehmen dieses Theiles braucht man nur den Plattenverschlufs 32, 33 zu lösen, die
Drehhebel mit dem Verschlufsbolzen zu drehen, so dafs die Träger 25 über die Bolzen 27
hinweggehoben werden können, die Fufsschrauben der Excenterhebel zu lösen und endlich den Excenterzapfen 36 aus den Haken
37 des mittleren Theiles B herauszunehmen. Das Untergestell C kann gleichzeitig als
Tischfufs dienen, wenn man Tischplatten 38 verwendet, die mit zwei Haken 39 zur Aufnahme
der Excenterhebelzapfen 36 versehen sind und ferner zwei cylindrische Ausbohrungen
40 besitzen, die mit den ringförmigen Köpfen des Doppelconsols 30 correspondiren.
Die Verbindung der Tischplatte mit dem ringförmigen Kopf erfolgt durch den Verschlufsbolzen
27 in der oben beschriebenen Weise. .
Claims (3)
1. In zwei Ständern gelagerte, aus mehreren Theilen bestehende Wäschemangel mit
einem über Rollen geführten endlosen Tuch, dadurch gekennzeichnet, dafs der mittlere Theil (B) je eines Ständers zwei
Spannschrauben (12, 12 l) besitzt, auf welchen
der obere Theil (A) mittelst zweier: in die Naben von Schneckenrädern (20)
eingelassener Sechskantmuttern (21) nach Einschaltung des Zahnrades (18) festgezogen
wird, während der mittlere Theil (B) durch vier nach der Mitte geführte Hebel (28)
festgehalten wird, deren äufsere Enden mit Bolzen (27) versehen sind und mit ihren
Köpfen bei der Drehung der Hebel einen Riegelverschlufs in den Trägern (25) bilden,
' wobei Excenterhebel (34), welche an dem mittleren Theil (B) hängen, durch Festklemmen
an dem unteren Theil -(C) den Stand des mittleren Theiles (B) auf dem
unteren (C) sichern.
2. Bei einer Wäschemangel nach Anspruch 1 die Anordnung von durch Spannschrauben
(16) verstellbaren Laufrollen, zum Zweck, verschieden grofse Mangeltücher
auflegen und die Mangeltücher nachspannen zu können.
3. Bei einer Wäschemangel nach Anspruch 1 und 2 die Verbindung der Säulenuntergestelle
(C) mit Tischplatten (38), deren cylindrische Ausbohrungen (40) mit den ringförmigen Köpfen des Doppelconsols (30)
correspondiren und durch Verschlufsbolzen (27) mit denselben verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107280C true DE107280C (de) |
Family
ID=377368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107280D Active DE107280C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107280C (de) |
-
0
- DE DENDAT107280D patent/DE107280C/de active Active
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