DE19181C - Maschine zum Waschen, Dämpfen, Spannen und Trocknen von Geweben - Google Patents

Maschine zum Waschen, Dämpfen, Spannen und Trocknen von Geweben

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Publication number
DE19181C
DE19181C DENDAT19181D DE19181DA DE19181C DE 19181 C DE19181 C DE 19181C DE NDAT19181 D DENDAT19181 D DE NDAT19181D DE 19181D A DE19181D A DE 19181DA DE 19181 C DE19181 C DE 19181C
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DE
Germany
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cylinder
pins
plates
stretching
segment
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Active
Application number
DENDAT19181D
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English (en)
Original Assignee
R. W. MORRELL in Bradford, Grafschaft York, und J. SHAW (Belle Isle Färberei) in Wakefield, England
Publication of DE19181C publication Critical patent/DE19181C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT)
Fig. ι stellt die Seitenansicht der Maschine mit einem Querschnitt des Wasserbehälters dar; Fig. 2 ist ein Schnitt derselben; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Cylinders und die Hakeneinrichtung zum Ausspannen des Webstoifes; Fig. 4 ist die bezw. Seitenansicht; Fig. 5 zeigt Theile des Cylinders und der Spannscheiben mit den Stiften und Segmentplatten; Fig. 6 zeigt den Grundrifs einer Segmentplatte mit Stiften und Löchern; Fig. 7 zeigt den Grundrifs einer Segmentplatte mit Stiften und sägenartiger Auszahnung; Fig. 8 zeigt Theile des Cylinders und die Einrichtung segmentförmiger Platten nebst Führungen mit.Stiften; Fig. 9 ist der Grundrifs einer ausgeschnittenen Segmentplatte. :
A sind die Gestelle, welche mit Vertiefungen versehen sind, in denen sich die Metalllager B befinden, die zur Lagerung der hohlen Welle C dienen. Diese ist mit Verstärkungen D versehen, an denen die Platten E befestigt sind; dieselben sind mit den Flantschen F, welche im Innern des Cylinders G mit demselben zusammengegossen sind, verbolzt, so dafs eine feste Verbindung des Cylinders G mit der Welle C hergestellt ist. Die Cylinderenden H springen vor und bilden kreisförmige Flantschen I, an welchen mittelst Schrauben der Metallmantel J befestigt ist. Dieser Metallmantel ist in seiner oberen Fläche mit kleinen Löchern K versehen, und zwischen dem Mantel J und der äufseren Fläche des Cylinders G befindet sich der Raum L. Mit der hohlen Welle C sind Röhren M verbunden, welche in das Innere des Cylinders G und mittelst Kniestücke in den Raum L geleitet sind. An einem Ende der hohlen Welle C befindet sich eine Stopfbüchse O mit Deckel R; letzterer hält die Verpackung fest. Die Röhre P ist mit der hohlen Welle C sowie mit den Zweigröhren Q verbunden; letztere sind mit Ventilen versehen, so dafs Wasser oder andere Flüssigkeit, Dampf oder auch Luft, entweder zusammen oder ein-• zein in die hohle Welle gelassen werden kann, um von da in den Raum L und dann durch die Löcher des Mantels J in und durch die zu behandelnden Stoffe zu strömen.
An den Verstärkungen D der hohlen Welle C sind die Spannscheiben £ angebracht, die mit Flantschen U und U1 versehen sind; auf den Flantschen U arbeiten die Metallringe V, welche vorspringende Platten W besitzen; auch können statt der Ringe V Segmente oder segmentförmige Platten zur Anwendung gelangen, Fig. 3 bis 9; die Ringe, Segmente und Segmentplatten sind mit Haken oder Stiften zum Befestigen und Ausspannen der Webstoffe versehen.
Die Spannscheiben £" werden durch die Wellen Y, deren Enden mit rechtem und linkem Schraubengewinde X versehen sind, nach aufsen oder innen bewegt. Die Schraubengewinde X bewegen sich in mit Muttergewinden versehenen Metalllagern Z, die in den an den Seiten der Spannscheiben befindlichen Ansatzstücken A1 angebracht sind. Ferner bewegen sich die Wellen Y in Führungen B\ welche an der inneren Seite des Cylinders befestigt oder mit demselben zusammengegossen sind. Die WeI-
len Y werden durch Handräder C\ welche an den Enden derselben befestigt sind, bewegt.
Wenn das Handrad C gedreht wird, ertheilt das an der Welle Y befestigte Getriebe Dx einem Stirnrad E1 Bewegung, welches letztere lose auf der hohlen Welle C angebracht ist; das Stirnrad bewegt andere Getriebe und infolge dessen die übrigen Wellen Y, wobei gleichzeitig die einzelnen Wellen Y die Spannscheiben S bewegen. Letztere können auch durch irgend welche andere geeignete Räderverbindung oder durch einen kleinen Cylinder betrieben werden, dessen Kolben durch Dampf, Luft oder Wasser in Bewegung zu setzen ist. Die hohle Welle C nebst dem Cylinder G werden durch ein Stirnrad F1 betrieben, das auf C angebracht ist und seinerseits durch ein an der Welle G1 befestigtes Triebrad in Bewegung gesetzt wird. An dieser Welle G\ deren Lager sich in dem Gestell H1 befindet, sind Riemscheiben angebracht.
Es können zum Ausspannen des zur Bearbeitung gelangenden Stoffes verschiedene hierfür geeignete Einrichtungen getroffen werden.
Nach der in Fig. ι und 2 sowie Fig. 3 und 4 dargestellten Einrichtung kommen auf den kreisförmigen Flantschen UU1 über einander liegende Ringe V zur Anwendung, die an den Enden ringsherum mit Ausspannhaken oder'Stiften L' versehen sind und durch Platten M1 festgehalten werden. Die Ringe sind mit vorspringenden Stücken W versehen, die längliche Einschnitte O1 haben, durch die die in den Flantschen ΐ/W1 der Spannscheiben S befestigten Bolzen P1 hindurchgehen; die vorspringenden Stücke W werden abwechselnd angebracht, Fig. 3 und 4.
Es können aber anstatt der eben erwähnten Ringe auch solche Ringe zur Anwendung gelangen, die aus einer Anzahl Segmente, Fig. 6, gebildet sind; diese Segmente haben Vorsprünge mit länglichen Einschnitten O1 oder Einschnitte ohne Vorsprünge.
Sobald die Webstoffe um den Cylinder gewickelt werden sollen, werden die Spannscheiben 5 nach der Breite der zu bearbeitenden Webstoffe vermittelst der Wellen Y gestellt, der Ring oder die Segmente mittelst eines Hakens, mit welchem in eins der in den Vorsprüngen W vorhandenen Löcher oder in das im Vorsprung eines Segmentes oder im Segment selbst befindliche Loch gegriffen wird, in ihre bezügliche Stellung gebracht.
Wenn beispielsweise die Haken des Ringes 1 mit dem Stoff bespannt sind, wird der Ring 2 oder das Segment in die richtige Stellung gebracht, und es nehmen dann auch die Haken des letztgenannten Ringes oder Segmentes den Stoff auf. In derselben Weise werden alle erforderlich werdenden Ringe oder Segmente, deren Anzahl von dem Quantum des zu bearbeitenden Stoffes abhängig ist, behandelt.
In den in den Fig. 5 bis 9 der Zeichnungen dargestellten Stoffspannvorrichtungen werden die Stifte oder Haken Rx in den Segmentplatten ,S' angebracht, -welche letztere mit Löchern F1 und Stiften T' versehen sind, um die Segmente in die erforderliche Lage zu führen; die Segmentplatten sind mit Einschnitten O1 versehen, durch welche Bolzen P\ die in den Flantschen UUX der Spannscheiben »S befestigt sind, hindurchgehen. Die Platten werden durch Spiralfedern Wx, die den Bolzen Px umgeben und von Platte zu Platte angebracht sind, in der erforderlichen Höhe erhalten; sodann kommen die Schutzplatten Q1 zur Anwendung,: die nur Löcher und keine Stifte haben, um die Stifte der Segmente oder Platten in ihrer Lage zu halten, damit, wenn die obere Druckwalze JV2, Fig. ι und 2, in Wirksamkeit gesetzt wird, die Stifte nicht nachgeben. Diese Schutzplatten dienen auch dazu, die Stifte während der Bewegung der Spannscheiben 5 zu verstärken. Die Platten können auch mit Löchern X1 und mit erhöhten, mit Löchern versehenen Stellen Z\ Fig. 9, hergestellt werden, um die Stifte T1 hinübergleiten zu lassen, die Platten in ihre Lage zu bringen und die Stifte T1 in die Löcher X1 fallen zu lassen. Wenn die Löcher X1 sich über den Stiften R1 befinden, so sind letztere in der geeigneten Lage zur Aufnahme der Webstoffe. Auch können die Platten oder Segmente mit sägenartig gezahnten Kanten Y\ Fig. 7, zum Durchlafs der unteren Reihe der Haken oder Stifte versehen werden; obengenannte Platten können auch mit dem Loch B2 versehen sein, welches dazu dient, vermittelst eines Hakens, mit welchem in dies Loch gegriffen wird, die Platten herauszuziehen oder hineinzustofsen, Fig. 6.
Bei allen diesen vorerwähnten Stoffspannoder Streckanordnungen wird, nachdem der zu bearbeitende Webstoff um den Cylinder gewickelt ist, die kleine Druckwalze C2, die mit Gummi oder Canevas überzogen oder mit Borsten besetzt ist, angewendet, um den auf die Haken, Nadeln oder Stifte gespannten Webstoff festzudrücken. Die Druckwalze C2 bewegt sich im Lager des Hebels D2, dessen oberer Arm E2 in dem an das Gestell A angegossenen Theil Bewegung hat und mit Gewicht E2 beschwert ist. Nachdem der Webstoif auf die Haken oder Stifte von der Druckwalze C2 herabgedrückt ist, werden die Spannscheiben »S durch die Wellen Y mehr oder weniger, wie es das Spannen oder Strecken des Stoffes erforderlich macht, nach aufsen bewegt. Ein Behälter G2 befindet sich unter dem Cylinder, um das Wasser, welches von dem Webstoft" abtropft, aufzufangen. Zu diesem Behuf ist der untere Theil des Behälters G2 mit Frictionsrollen H2 und einer Auslafsöffnung P versehen, welch letztere dazu dient, das aufgefangene Wasser abzulassen.
ν Das Wasser, das im allgemeinen heifs angewendet wird, fliefst von den mit Ventilen versehenen Zweigröhren Q durch die Röhre P, dann durch die hohle Welle C, durch die Röhren M mit Kniestück N in den ringförmigen Raum Z, dann durch die Perforationen K und erforderlichenfalles noch durch eine Bekleidung mit Canevas, die um den Cylinder gelegt wird, und schliefslich durch den aufgespannten Stoff, ' von dem es dann in den unter dem Cylinder befindlichen Behälter G2 tropft, in dem das Wasser noch kochend erhalten oder durch /2 abgelassen wird.
•Die Obertheile des Gestelles A .sind mit Führungen _/2 versehen, in denen Gleitblöcke K2 arbeiten, die am Ende der Zahnstangen Z2 angebracht sind; durch die Gleitblöcke K2 geht eine Welle M2, an der sich eine gufseiserne Druckwalze N2 zum Pressen des Stoffes befindet. Zur Bewegung der Walze N2 dienen die Zahräder O2, sie greifen in die Zahnstangen Z2 und werden durch ein Stirnrad P2 bewegt, das seinerseits von einem Getriebe Q2 Bewegung erhält; letzteres befindet sich auf einem Zapfen R2, der sich in einem im Gestell A befestigten Lager S2 bewegt. An dem Zapfen R2 ist ein Handrad T2 befestigt, durch welches das Getriebe bewegt wird. Auf der Welle U2 sind Kettenscheiben (mit Vertiefung versehene Scheiben) V2 befestigt, über welche mit Haken versehene Ketten Maufen, an denen je nach dem auf den Webstoff auszuübenden Druck Gewichte aufgehängt werden; an der Rückseite der Zahnstange Z3 sind',kleine Frictionsrollen angebracht, welche dazu dienen, die Zahnstange Z2 zu führen. Das Gestellt ist mit den Armen X2 und . mit Berührungs- oder Reibungswalzen Y2 versehen. >
Der Cylinder wird einige Zeit oder die ganze Zeit hindurch rotirend erhalten, bis die beabsichtigten Arbeiten fertig sind. Auch die.obere Walze kann während jeder der genannten. Arbeiten, sei es die ganze Zeit hindurch oder eine Zeit lang in Anwendung gebracht werden; je nach der besonderen Waarengattung, welche behandelt wird, oder nach dem gewünschten Resultat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus der Zeichnung ersichtliche Gesammtanordnung der Maschine, bestehend aus der hohlen Welle C, dem Cylinder G mit dem mit Durchbohrungen versehenen Mantel J und dem ringförmigen Raum Z, den Röhren MP und Q, den Spannscheiben S mit den durch Fig. 3 bis 9 dargestellten Anordnungen zum Spannen der Gewebe, sowie den Druckwalzen C2 JV2- und dem Behälter G2.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19181D Maschine zum Waschen, Dämpfen, Spannen und Trocknen von Geweben Active DE19181C (de)

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