DE106951C - - Google Patents

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DE106951C
DE106951C DENDAT106951D DE106951DA DE106951C DE 106951 C DE106951 C DE 106951C DE NDAT106951 D DENDAT106951 D DE NDAT106951D DE 106951D A DE106951D A DE 106951DA DE 106951 C DE106951 C DE 106951C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zweck und Ziel meiner besonderen Aufziehvorrichtung ist das sichere Aufziehen der Uhr.
Die zum Aufziehen nöthige Kraft liefert ein Elektromotor, der seine Bewegung durch ein Kettenrad oder ein anderes Vorgelege, in der Zeichnung angedeutet durch das Wurmrad W, auf die Achse h des Federhauses f überträgt. Es handelt sich darum, den Elektromotor zu bestimmten Zeiten einzuschalten und nach einer bestimmten Zeit auszuschalten. Das geschieht in folgender Weise:
Die Uhr bewegt bei ihrem Gange, d. h. sie treibt durch ihr Federhaus mit dem nöthigen Vorgelege zwei Zahnräder \ und ^1 an, die aus nicht leitender Substanz bestehen; das Rad \ trägt zwei leitende Zähne t, das Rad ^1 einen leitenden Zahn if', die dieselbe Theilung haben, wie die Zahnräder selbst; dieser Zahn tl greift, sobald die Uhr aufgezogen werden soll ■— der Zeitraum ist durch das Vorgelege beliebig zu bestimmen —, in die Lücke t ein und stellt den Contact her, so dafs die Aufziehbewegung beginnt. Die Dauer des Contactes kann genau durch das Uebersetzungsverhältnifs und die Zahl der Zähne der Räder ^ und ^1 bestimmt werden. Die Achse h, die ja bei der Aufziehbewegung gedreht wird, nimmt indirect ein Rädchen y mit, das ver-. möge des Ueb.ersetzungsverhältnisses eine Umdrehung macht, während die Achse die zum Aufziehen nöthige Zahl von Umdrehungen macht. Dieses Zahnrädchen y trägt eine Scheibe s, die auf einem Theil ihres Umfanges i gegen den federnd angedrückten Contactstift c isolirt ist. Bei Beginn der Aufziehbewegung befindet sich der isolirte Theil der Scheibe gegenüber c, die Scheibe dreht sich mit dem Zahnradj-- mit und kommt mit ihrem leitenden Theil mit c in Contact, so einen zweiten Stromkreis herstellend. Während der Zeitdauer des Aufziehens, die sich innerhalb gewisser Grenzen halten läfst, wird der erstere Contact durch die weitergehende Uhr gelöst, und zwar erst dann, wenn die Scheibe s zum leitenden Contact mit c gekommen ist, so dafs zum Schlüsse der Aufziehbewegung nur der letzterwähnte Contact s c besteht. Hat die Feder die gewünschte Spannung, d. h. hat die Achse h des Federhauses f gegen dasselbe die genügende Anzahl von Umdrehungen gemacht, so löst Scheibe s durch das isolirte Stück i den Contact wieder. Alle Theile der Uhr, die den Strom aufser diesen beiden Contactstellen fortleiten könnten, sind genügend isolirt.
Das Aufziehen der Uhr wird durch die in der Beschreibung gezeigte Einschaltung eines zweiten Stromkreises, noch während der erste besteht, und dadurch, dafs der zweite Stromkreis zusammen mit dem ersten eine gewisse Zeit besteht, innerhalb dieser Zeit unabhängig von der Genauigkeit bezw, Ungenauigkeit des Zahneingriffes bewirkt. Diese Zeit aber habe ich unter den überhaupt vorkommenden Verhältnissen als ausreichend gefunden; dafs der Zahneingriff noch andauere, nachdem das Aufziehen der Triebfeder vollendet ist, ist bei der Anordnung, die ich beschrieben habe, vollständig ausgeschlossen.
Das Aufziehen des Schlagwerkes der Uhr kann durch einfache Räderübersetzung von der
Achse h aus in der durch die Zeichnung dargestellten Weise geschehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätige elektrische Aufziehvorrichtung für Federuhren, bei welcher die Einschaltung des Stromes zum Betriebe des Elektromotors durch einen von der gehenden Uhr abhängigen, und zwar kürzere Zeit als die Aufziehbewegung selbst dauernden Contact die Ausschaltung durch eine Isolirung geschieht, die nach vollendeter Aufziehbewegung einen durch die beginnende Aufziehbewegung hergestellten zweiten Contact löst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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