DE1069352B - Verfahren und Vorrichtung zum Einschmelzen eines Kontaktdrahtes in ein Glasrohr - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einschmelzen eines Kontaktdrahtes in ein Glasrohr

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DE1069352B
DE1069352B DENDAT1069352D DE1069352DA DE1069352B DE 1069352 B DE1069352 B DE 1069352B DE NDAT1069352 D DENDAT1069352 D DE NDAT1069352D DE 1069352D A DE1069352D A DE 1069352DA DE 1069352 B DE1069352 B DE 1069352B
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contact wire
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glass
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Pending
Application number
DENDAT1069352D
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Original Assignee
Dr. Siebert S. Kuhn, Oberkaufungen bei Kassel
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
    • H01J5/44Annular seals disposed between the ends of the vessel

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
32b f
INTERNAT KL C 03 C
PATENTAMT
S 59456 IVc/32 b
ANMELDETAG 18 A U G U S T 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUbGABE DER AUSLEGFSCHRIFT 19 NOVEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einschmelzen von Kontakten in Glasrohre, bei dem von zwei Glasrohren ausgegangen wird, an deren Berührungsfläche der Kon taktdraht angeordnet ist
Das übliche Verfahren zum Einschmtl/tn von Kontakten in Glasrohre besteht dann, daß der Kontaktdraht auf eine Endflache des Kapillairohres so aufgelegt wird, daß ein Ende des Drahtes etwas in die Öffnung der Kapillare hineinragt, worauf ein zweites Kapillarrohr zentrisch auf diese Flache aufgeschmolzen wird Diese Arbeitsweise erfordert eine außerordentliche Geschicklichkeit, insbesondere dann, wenn es sich um eine sehr feine Öffnung der Kapillare handelt
Die Erfindung schafft ein Verfahren der oben beschriebenen grundsätzlichen Art und be/weckt die Einschmelzung von Kontaktdrahten in Glasrohre auf einfachere Weise vorzunehmen, so daß der Einsat/ besonders geschulter Arbeitskräfte sich erübrigt
Das erfindungsgemaße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet daß die beiden Glasrohre auf einen Zentrierdraht aufgeschoben werden, worauf in den Beruhrungsspalt der beiden Glasrohre dei Kontakt draht bis an den Zentnerdraht eingeschoben wird und schließlich das Verschmelzen der beiden Glasiohre erfolgt
Der bei diesem Verfahren verwendete 7entrierdraht dient dabei nicht nur zum Zentrieren der beiden Glasrohre, sondern auch als Anschlag fur den im all gemeinen radial eingeführten Kontaktdtaht
Diese Arbeitsweise stellt ferner sicher daß der Kontaktdraht keine unerwünschte Verengung des Kapillardurchmessers herbeifuhrt so daß der Querschnitt der Kapillaroffiiung nach der Verschmelzung annähernd gleich groß bleibt und nicht durch den zu weit hineinragenden Kontaktdraht verengt wird
Das erfindungsgemaße Verfahren und die Vorrichtung werden in einer beispielsweisen Ausfuhiungsform an Hand der Zeichnung naher erläutert
Fig 1 zeigt die nach dem Verfahren gefertigten Gasrohre mit dem radial eingeschmolzenen Kontakt draht,
Fig 2 ist ein Querschnitt gemäß der Linie H-II,
Fig 3 ist ein Längsschnitt gemäß der Linie TII-IIL in Fig 2, wobei das Glasrohr mit Quecksilber gefüllt ist,
Fig 4 und 6 zeigen besondere Ausfuhrungsformen des Kontaktdrahtes,
Fig 5 und 7 sind Längsschnitte durch das zu sammengeschmol/ene und mit Quecksilber gefüllte Glasrohr mit der Kontaktdrahtausbildung nach Fig 4 bzw 6
Die beiden Glasrohre sind mit 1 und 2 bezeichnet Verfahren und Vorrichtung
zum Einschmelzen eines Kontaktdrahtes
m ein Glasrohr
Anmelder:
Dr. Siebert & Kuhn, Oberkaufungen bei Kassel
Nach dem erfindungsgemaßen Verfahren werden diese auf den Zentrierdraht 4 aufgeschoben An der stirnseitigen Beruhrungsstelle der Glasrohie ist der einzuschmelzende Kontaktdraht 3 bis zum Anschlag an den Zentrierdraht 4 eingeschoben In dieser Stel lung erfolgt die Verschmelzung der beiden Glasrohre an der Beruhrungsstelle Nach der Verschmelzung dei beiden Glasrohre wird der Zentrierdraht heraus gezogen
Bei besonders kleinem innerem Durchmesser der Glasrohre wird als Kontaktdraht be\or/ugt ein solcher verwendet, der — wie Fig 4 und 5 zeigen — an der Beruhrungsstelle mit dem Zentrierdraht zu einer Flache 5 verbreitert ist Die Fig 5 zeigt die Lage des verbreiterten Teiles 5 zu der Quecksilber kuppe 6
Die Verbreiterung des Kontaktdrahtes 3 ergibt eine größere Anschlagflache an dem Zentnerdraht
Bei den in Fig 2 und 4 dargestellten Ausfuhrungsformen tritt beim Absinken der Quecksilbersäule, zuletzt nur noch eine punktformige Berührung zwischen dem Kontaktdraht und dem Quecksilber ein Diese hat eine hohe Strombelastung und eventuell das Stehenbleiben eines unerwünschten Lichtbogens zur Folge
In den Fig 6 und 7 ist eine Ausfuhrungsform dar gestellt, bei der der Kontaktdraht beim Absinken der Quecksilbersäule eine Linienberuhrung aufweist die eine entsprechend kleinere Strombelastung ergibt Zu diesen Zweck hat der Kontaktdraht 3 an seinem einen Ende ciive Rmgform7 erhalten Der Innendurch messer dieses Ringes ist um ein geringes Maß kleiner als der Innendurchmesser der Kapillaroffnung Die linienförmige Ablösung des Quecksilbers von dem Kontaktdraht ist damit gewahrleistet Jedenfalls ist sicher, daß der eventuell auftretende Lichtbogen nicht
909 649/194

Claims (5)

mehr mit dem Glas in Berührung kommt, sondern unmittelbar sich zwischen Kontaktdraht und Quecksilber bildet. In den dargestellten Ausführungsformen ist der Kontaktdraht radial zum Zentrierdraht angeordnet. Es ist natürlich auch möglich, den Kontaktdraht tangential zum Zentrierdraht anzubringen. P A T K N T A N SI' K C C 11 E · 10
1. Verfahren zum Einschmelzen eines Kontaktdrahtes in ein Glasrohr, bei dem von zwei Glasrohren ausgegangen wird, an deren Berührungsfläche der Kontaktdraht angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Glasrohre auf einen Zentrierdraht aufgeschoben werden, worauf in dem Berührungsspalt der beiden Glasrohre der Kontaktdraht bis zum Anschlag an den Zentrierdraht eingeschoben wird und schließlich das Verschmelzen der beiden Glasrohre erfolgt.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an der Berührungsstelle mit dem Zentrierdraht (4) verbreiterten Kontaktdraht (5).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen am Ende haken- bzw. ringförmig gebogenen Kontaktdraht (7).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen am Ende haken- bzw. ringförmig gebogenen Kontaktdraht (7), dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Kapillaröffnung.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierdraht (4) aus einem nicht mit der Glasmasse verschmelzenden Material besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/194 11.59
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