DE106449C - - Google Patents

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DE106449C
DE106449C DENDAT106449D DE106449DA DE106449C DE 106449 C DE106449 C DE 106449C DE NDAT106449 D DENDAT106449 D DE NDAT106449D DE 106449D A DE106449D A DE 106449DA DE 106449 C DE106449 C DE 106449C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/08Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion exclusively or essentially with continuously meshing gears, that can be disengaged from their shafts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2714/00Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing
    • F16H2714/02Different types speed-changing mechanisms for toothed gearing only with toothed wheels remaining engaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbad und Fahrräder.
VICTORIA - FAHRRAD -WERKE
vorm. FRANKENBURGER & OTTENSTEIN A.-G.
in NÜRNBERG.
Antriebsvorrichtung für Motorwagen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1898 ab.
Bei Motorwagen, bei denen man von der Kurbelwelle des Motors aus die Hinterradachse des Wagens mit drei verschiedenen Geschwindigkeiten, nämlich schnell vorwärts, langsam vorwärts und langsam rückwärts, anzutreiben wünscht, wird in der Regel die Umkehrung bezw. Verlangsamung der Bewegung durch besondere Wende- bezw. Wechselgetriebe erreicht.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine erhebliche Vereinfachung des ganzen Getriebes und eine möglichst zusammengedrängte Bauart desselben dadurch herbeizuführen, dafs ein Theil des Wendegetriebes gleichzeitig als Wechselgetriebe benutzt werden kann. Zu diesem Zwecke sind auf der anzutreibenden Hinterradachse lose drehbar drei Zahnräder angeordnet, von denen nur das eine von der Motorwelle direct im Sinne »schnell vorwärts« angetrieben wird, während die beiden anderen Räder mit dem ersten durch das combinirte Wende- und Wechselgetriebe derart in Verbindung stehen, dafs sie im-Sinne »langsam vorwärts« bezw. »langsam rückwärts« angetrieben werden. Durch zwei auf der Hinterradachse längsverschiebbare Kupplungen lassen sich die genannten drei Räder nach Belieben mit der Achse kuppeln, so dafs die letztere im Sinne des jeweils eingekuppelten Zahnrades mitgenommen wird.
Eine Ausführungsform dieser neuen Antriebsvorrichtung ist in den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Motorwelle α liegt senkrecht zur Hinterradachse b. Auf der letzteren sind die drei Zahnräder e, / und ρ lose drehbar angeordnet, und zwar wird durch das noch zu beschreibende- Getriebe das erste der drei genannten Räder im Sinne »schnell vorwärts«, das zweite im Sinne »langsam vorwärts«, das dritte im Sinne »langsam rückwärts« gedreht. Auf derselben Achse b sind, in Feder und Nuth längsverschiebbar, die Kupplungsmuffen f und m angeordnet, welche durch Handhebel oder dergl. nach Belieben in eines der genannten drei Räder eingerückt werden können und die Achse b im Sinne und mit der Geschwindigkeit des jeweils eingerückten Zahnrades mitnehmen.
Der Antrieb der drei, genannten Räder e, / und ρ erfolgt nun auf folgende Weise. Das konische Rad e wird von der Motorwelle a aus direct mittelst des auf letzterer festsitzenden Kegelrades c im Sinne »schnell vorwärts« angetrieben. Mit dem Rade e ist das Stirnrad g test verbunden, durch welches das Rad e mi' dem auf einer Nebenwelle i angeordneten vereinigten Wende- und Wechselgetriebe in Verbindung steht. Auf der genannten Nebenwelle i (Fig. 2) sitzen nämlich aufgekeilt die beiden Zahnräder h und k, welche in die

Claims (1)

  1. Zahnräder g und / eingreifen, und aufserdem Zahnrad ?z, welches unter Vermittelung des Zwischentriebes ο mit dem Rad ρ in Verbindung steht. Die schnelle Vorwärtsbewegung des Rades e wird also einerseits durch das Wechselgetriebe g h k I in eine langsame Vorwärtsbewegung des Rades /, andererseits durch das Wendegetriebe g h η ο ρ in eine langsame Rückwärtsdrehung des Rades ρ umgewandelt.
    Der schnelle Vorwärts- und langsame Rückwärtsgang wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch die Kupplung/, der langsame Vorwärtsgang durch die Kupplung m eingerückt.
    Das ganze Getriebe sitzt in dem Gehäuse q; dasselbe ist in der Ebene der beiden Achsen α und b getheilt. In dieser Theilungsebene r r (Fig. 3 und 4) sind zugleich die Lager für die beiden Achsen α und b eingedreht. Auf diese W7eise ist das Getriebe vollkommen staubdicht abgeschlossen und gegen jegliche von aufsen erfolgende Beschädigung geschützt.
    Paτent-Anspruch:
    Eine Antriebsvorrichtung für Motorwagen, gekennzeichnet durch drei auf der anzutreibenden Hinterradachse (b) lose laufende Zahnräder (e, I und p), welche durch ein auf einer Nebenachse (i) in bekannter Weise angeordnetes vereinigtes Wende- und Wechselgetriebe (g, h, k, n, 0) derart mit einander in Verbindung stehen, dafs das von der Motorwelle (a) aus durch ein Kegelrad (c) im Sinne »schnell vorwärts« angetriebene erste Zahnrad (e) das zweite Rad (I) durch das Wechselgetriebe (g, h, k, I) im Sinne »langsam vorwärts«, das dritte Rad (ρ) durch das Wendegetriebe (g, h, n, 0, p) im Sinne »langsam rückwärts« antreibt, so dafs die in die drei Räder (e, I und p) einzurückenden, auf der Hinterradachse (b) längsverschiebbaren Kupplungsmuffen (f und m) die Achse (b) im Sinne und mit der Geschwindigkeit des jeweils eingerückten Zahnrades mitnehmen. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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