DE106239C - - Google Patents
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- DE106239C DE106239C DENDAT106239D DE106239DA DE106239C DE 106239 C DE106239 C DE 106239C DE NDAT106239 D DENDAT106239 D DE NDAT106239D DE 106239D A DE106239D A DE 106239DA DE 106239 C DE106239 C DE 106239C
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- chair
- mandrel
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B5/00—Walking sticks or umbrellas convertible into seats; Hunting sticks
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jagdstuhl.
Die bisher bekannten Jagdstühle sind nur mit einer Stahlspitze (Dorn) versehen, welche
in den Erdboden eingetrieben werden soll, um dem etwas weiter oben angeordneten Teller
Auflage auf dem Erdboden zu geben und auf diese Weise den Stuhl genügend fest zu stützen.
Es kommt nun häufig vor, dafs wegen zu grofser Härte des Erdreichs u. s. w. der Dorn des
Stuhles nicht einzutreiben ist, so dafs in diesem Falle der Jäger auf dem einfach auf das Erdreich
aufgestellten Jagdstuhl nur schwer im Gleichgewicht zu bleiben vermag. Hierdurch
kommt natürlich der Sitzende beständig in Gefahr, nach rechts oder links umzufallen oder
hintenüber zu fallen; dieser Uebelstand wird durch den Gegenstand vorliegender Erfindung
beseitigt.
Der Erfindungsgedanke besteht darin, die Möglichkeit zu schaffen, dem Dorn für die
eingangs erwähnten Fälle die Wirkung einer in den Erdboden einzutreibenden Spitze abzunehmen
und an dem Jagdstuhl eine so grofse Stützfläche zu schaffen, dafs man auch bei hartem Erdreich den Stuhl genügend fest aufstellen
kann.
Dieser Erfindungsgedanke läfst zwei verschiedene Ausführuhgsformen zu. Man kann
einmal den Dorn aus Theilen zusammensetzen, welche entweder zusammenliegen können, um'
als Spitze des Stuhles in den Erdboden eingetrieben zu werden, oder sich aus einander
bewegen lassen, um gewissermafsen Füfse für den Jagdstuhl zu bilden. Statt dessen kann
man aber auch die unterhalb des Tellers vorstehende Spitze für den Gebrauch des Jagdstuhles
bei hartem Boden in den Schaft des Stuhles hineinziehen, so dafs der Teller doch
zur Auflage auf den Boden gelangt und dem Stuhl eine ausreichende Stützfläche verschafft.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 3 der Gegenstand vorliegender Erfindung dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen die eine Ausführungsform im Schnitt bezw. in Ansicht.
Fig. 3 zeigt die andere Ausführungsform in Ansicht.
Der Schaft α des Stuhles ist an seinem unteren Ende hohl ausgebildet und trägt unten
beispielsweise einen Ring b, an welchem innen in geeigneter Weise z. B. drei die Spitze bezw.
den Dorn bildende Krallen c drehbar befestigt sind. In Fig. 1 sind diese Krallen in derjenigen
Stellung gezeichnet, in welcher sie zur Stützung des Jagdstuhles auf hartem Boden dienen; in
dieser Stellung legen sich die Krallen c von unten gegen den Rand des Ringes d. Jede
Kralle ist oberhalb ihrer Aufhängung mit einem Fortsatz c1 versehen, auf welchen eine,
kräftige Stahlfeder wirkt. Bei der gezeichneten Ausführungsform sind die Federn e mit ihrem
einen Ende in den Fortsätzen c1 befestigt und drücken mit ihrem anderen freien Ende gegen
die Wandung des Schaftes. Ist der Stuhl in dieser Stellung in Gebrauch gewesen und soll
derselbe dann wieder zum Gebrauch beim Gehen benutzt werden, so werden durch den
Ring f, welcher sich unterhalb des Tellers h um' den Stuhlschaft legt, die Krallen c zusammengedrückt.
Dieses Zusammendrücken
geschieht einfach dadurch, dafs der Ring f, achsial herunter und bis zu einer gewissen
Länge über die Krallen hinweggeschoben wird.
Der Ring f ist durch einzelne Stege f1, für
welche in dem Teller h Aussparungen vorgesehen sind, mit einem oberhalb des Tellers h
befindlichen zweiten Ring/2 verbunden, so dafs beim Hin- und Zurückschieben des oberen
Ringes der untere um das gleiche Mafs bewegt wird. Der obere Ring/2 ist mit einer unteren
Aussparungfs und einer entsprechenden oberen
fi versehen, welche dazu dienenr die im Innern
des Schaftes befestigte federnde Nase g aufzunehmen. Bei der in Fig. ι gezeichneten
Stellung liegt die Nase g in der unteren Aussparung /3; sollen die Krallen c zusammengedrückt
werden, so wird die Verschiebung .der beiden Ringe f und f1 mittelst des.
Wulstes f5 vorgenommen, wobei die Nase g
zunächst in das Schaftinnere zurückgedrückt wird, bis sie bei der richtigen Stellung des
Ringes f in die Aussparung f* einfällt und
diese zweite Gebrauchsstellung sichert.
Bei der in Fig. 3 gezeigten anderen Ausführungsform des Erfindungsgedankens sitzt in
dem unteren hohlen Schaftende der Dorn /, welcher nach unten über den Teller k vorragt.
Der Dorn i ist an seinem oberen Ende cylindrisch und sitzt lose verschiebbar in dem
hohlen Schaftende n. An seinem oberen cylindrischen Ende ist der Dorn i mit einem
Zapfen m versehen, welcher sich in einen Schlitz, des Schaftes η legt, wodurch zwischen
Dorn und Schaft eine Verbindung nach Art des bekannten Bajonnetverschlusses hergestellt
ist. Bei der in Fig. 3 gezeichneten Gebrapchsstellung wird der Dorn in das Erdreich eingesteckt;
soll der Stuhl bei hartem Erdreich benutzt werden, so wird der Zapfen m, welcher
aufsen mit einem Knopf versehen sein kann, durch den Bajonnetschlitz hindurch nach
oben in den wagerechten Theil desselben geschoben, dadurch wird der Dorn so weit in
das Schaftinnere hineingezogen, dafs nur ein kleines Stück seiner Spitze noch vorragt, welches
zusammen mit den Krallen I des Tellers zur Stützung auf dem Erdboden dient.
Claims (3)
1. Ein Jagdstuhl, dadurch gekennzeichnet, dafs der bei weichem Erdreich zum Einstecken
dienende Dorn zeitweise als solcher durch Spreizen oder Einziehen aufser Wirkung
gebracht werden kann und nur zur Stützung des Stuhles dient.
2. Ein Jagdstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Dorn aus mehreren
unter Federdruck stehenden Krallen besteht, welche durch einen verschieb-- und feststellbaren
Ring nach der Mitte zusammengedrückt werden können.
3. Ein Jagdstuhl nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Dorn mittelst
Bajonnelverschlusses fast ganz in das Schaftinnere hineingezogen werden kann und zusammen
mit am Teller vorgesehenen Krallen bei hartem. Boden den Stuhl nur stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106239C true DE106239C (de) |
Family
ID=376438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106239D Active DE106239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106239C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3519239A (en) * | 1967-03-02 | 1970-07-07 | Gerhard Rohrer | Recreational device |
| US3824748A (en) * | 1973-02-14 | 1974-07-23 | J Pichowicz | Perma land bound stake device |
| US4593872A (en) * | 1983-05-25 | 1986-06-10 | Svensson Sven Eric A | Anchoring device for posts for fences, guard-rails, tents etc. |
-
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- DE DENDAT106239D patent/DE106239C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3519239A (en) * | 1967-03-02 | 1970-07-07 | Gerhard Rohrer | Recreational device |
| US3824748A (en) * | 1973-02-14 | 1974-07-23 | J Pichowicz | Perma land bound stake device |
| US4593872A (en) * | 1983-05-25 | 1986-06-10 | Svensson Sven Eric A | Anchoring device for posts for fences, guard-rails, tents etc. |
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