DE104646C - - Google Patents
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- DE104646C DE104646C DENDAT104646D DE104646DA DE104646C DE 104646 C DE104646 C DE 104646C DE NDAT104646 D DENDAT104646 D DE NDAT104646D DE 104646D A DE104646D A DE 104646DA DE 104646 C DE104646 C DE 104646C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittels der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine sollen nur ganz kleine
Kräfte ausgeübt werden und zum Betriebe dieser Maschine ein ganz geringer Unterdruck
oder Pressungen von nur wenigen Millimetern Wassersäule, z. B. die natürliche Zugstärke eines
Schornsteins oder sehr niedrig gespannte Prefsluft u. s. w., Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist diese Maschine veranschaulicht.
In einen mit einer Sperrflüssigkeit b gefüllten, aus den beiden Cylindern al und a2 gebildeten
Behälter α taucht eine Luftglocke c ein, die an einem über Rollen r1 und r2 geführten Seil s1,
welches die Steuerstange f und das Gewicht g trägt, aufgehängt ist. Das Seil s1 kann in bekannter
Weise durch einen zweiarmigen, um einen Bolzen schwingenden Hebel ersetzt werden,
an dessen Ende die Luftglocke c und die Steuerstange f aufgehängt sind. In den Luftraum
der Glocke c mündet ein Rohr d[ ein,
das einerseits durch ein engeres Rohr d3 mit der Kraftquelle, z. B. mit einem Schornstein,
andererseits durch ein weiteres Druckausgleichrohr d'2 mit der Atmosphäre verbunden ist.
Vor der Oeffnung des Druckausgleichrohres d2 ist ein Steuerventil e angeordnet,
welches eine weiche Dichtungsscheibe e1 besitzen
kann und mit einem um Bolzen 0 schwingenden und mit Stofsflächen tl und f2 versehenen
Gelenk q verbunden ist.
Zwischen den beiden Stofsflächen t1 und i2 bewegt
sich der Steuerdaumen m des um Bolzen η schwingenden, durch ein Gewicht p belasteten
Fallhebels k, von dem rechtwinklig die Steuergabel / abzweigt, welche von den an der
Steuerstange_/ sitzenden Knaggen z'1 und P bewegt
wird.
Ein Anschlag u begrenzt die Lage des Fallhebels k bei geöffnetem Ventil e.
, Der Flüssigkeitsbehälter α ruht auf Füfsen v.
Das Rohr d3 ist so eng bemessen, dafs bei geöffnetem Ventil e, also bei offenem Rohr d2,
in der Luftglocke c Druckausgleich mit der Atmosphäre erfolgt.
Die Maschine arbeitet, wenn dieselbe mittels des beliebig verlängerten Rohres d3 mit dem
Rauchkanal einer Feuerung oder deren Schornstein verbunden ist, also mit Unterdruck arbeiten
soll, in folgender Weise:
Bei geschlossenem Ventil e erstreckt sich die Zugstärke des Schornsteins durch Rohr d3 auf
Rohr dl und d'2 und durch Rohr d1 auf die
Luftglocke c, so dafs diese durch den äufseren Luftdruck, der das Gewicht g überwindet,
niedergedrückt wird, wobei zwischen dem Innenmantel a1 des Flüssigkeitsbehälters α und
zwischen dem Mantel der Luftglocke c eine Flüssigkeitssäule h aufsteigt, die der Schornsteinzugstärke
das Gleichgewicht hält.
Sinkt nun die Glocke c langsam, wird also die Steuerstange f angehoben, so trifft nach
einem gewissen Hub der Knaggen z2 die Steuergabel /, so dafs bei fortgesetztem Hub der
Fallhebel k über seine Mittellage gehoben wird und hierauf vermöge des Gewichtes ρ in die
entgegengesetzte Lage fällt. Hierbei trifft der Steuerdaumen m die Stofsfläche t2 des Gelenkes
q, so dafs dieses gedreht und das
Ventil e geöffnet wird.
Der Schornstein saugt jetzt durch Rohr d3 Aufsenluft an, infolge dessen enger Lichtweite
ist jedoch die Luftgeschwindigkeit im entsprechend weiteren Rohr d2 so gering, dafs
der Druckausgleich durch Rohr dl gegen die Atmosphäre in der Luftglocke c nahezu vollkommen
erfolgt und das Gewicht g die letztere wieder so lange anhebt, bis der Knaggen i1 die
Steuergabel / trifft, dadurch den Fallhebel k umsteuert, der Steuerdaumen m die Stofsfläche t1
des Gelenkes q trifft und das Ventil e geschlossen wird.
Gleich darauf tritt in der Glocke c Unterdruck ein und das Arbeitsspiel beginnt von
neuem.
Der Unterdruck in der Glocke c beträgt bei einem Millimeter Wassersäule 0,1 g auf den
Quadratcentimeter. Ist also z. B. der Glockendurchmesser D = 60 cm, die Schornsteinzugstärke
h = 10 mm Wassersäule, dann ist der arbeitende Luftüberdruck auf der Glocke c =
602 · — · 10 · 0,1 = 2827,43 g. 4
Die Glockenbewegungen können nun in beliebiger Weise, z. B. durch Uebertragung mittels
über Rolle r3 geleiteten Seiles s2, zum Antrieb
eines Zählwerkes oder einer Gaspumpe u. s. w. nutzbar gemacht werden.
Leitet das Rohr da Prefsluft, ist also dasselbe
z. B. mit der Windleitung eines Gebläses verbunden, dann erstreckt sich die Windpressung
bei geschlossenem Ventil e ebenfalls in die Luftglocke c und hebt dieselbe so lange,
bis das in diesem Falle entgegengesetzt bewegte Ventil (e) in umgekehrter Weise wie
bei Luftunterdruck geöffnet wird und die Luftglocke c sodann durch ihr Eigengewicht
wieder sinkt, nachdem innerhalb derselben Druckausgleich mit der Atmosphäre stattgefunden
hat.
Durch entsprechende Verstellung der Knaggen i1 und z'2 auf der Steuerstange f kann
man den Hub der Glocke c beliebig begrenzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Durch Luftüberdruck oder Luftunterdruck betriebene Maschine, dadurch gekennzeichnet, dafs eine in eine Sperrflüssigkeit (b) eintauchende Luftglocke (c) mit einer deren Bewegungen folgenden, durch ein Gewicht (g) belasteten Steuerstange (f) verbunden ist, auf der zwei Steuerknaggen (il und Ϊ1) angeordnet sind, die einen Fallhebel (k) bethätigen, der mittels seines Daumens (mj ein Ventilgelenk (q) so steuert, dafs ein damit verbundenes Ventil (e) ein mit der Luft-Unter- oder - Ueberdruckleitung (dsj und mit dem Inneren der Luftglocke fcj communicirendes Rohr (d"1 bezw. d1) dem Arbeitsgange der letzteren entsprechend abschliefst bezw. zum Zwecke des Druckausgleiches in der Luftglocke (cj mit der Atmosphäre öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE104646C true DE104646C (de) |
Family
ID=375000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT104646D Active DE104646C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE104646C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3152280A1 (de) * | 1981-12-18 | 1983-07-07 | Christian 7432 Urach Greiner | Einrichtung zur gewinnung von energie aus luft und wasser |
-
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- DE DENDAT104646D patent/DE104646C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3152280A1 (de) * | 1981-12-18 | 1983-07-07 | Christian 7432 Urach Greiner | Einrichtung zur gewinnung von energie aus luft und wasser |
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