DE10397C - - Google Patents

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DE10397C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/0081Composite particulate pigments or fillers, i.e. containing at least two solid phases, except those consisting of coated particles of one compound

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

1880.
Klasse 55.
ROBERT ANDREAS FISHER in PHILADELPHIA" (Pennsylvania, V. S. Α.).
Verfahren zur Darstellung eines neutralen Gemischs von schwefelsaurer Thonerde und schwefelsaurem Zinkoxyd zur Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1880 ab.
Zweck der Erfindung ist, ein Product für die Papierfabrikation darzustellen, welches so neutral ist, dafs eine einigermafsen concentrirte Lösung desselben keine oder höchst schwache Einwirkung auf Farben, wie z. B. Ultramarinblau, Mineralorange und die verschiedenen Anilinfarben, welche bei der Papierfabrikation Verwendung finden, hat.
Das Verfahren ist folgendes:
Zuerst stellt man eine Lösung von schwefelsaurer Thonerde durch Auflösung von Thonerde, Kaolin und anderer eisenhaltiger AIuminiumverbindung , in Schwefelsäure dar. Dies ist das bekannte Verfahren, schwefelsaure Thonerde aus Thonerdemineralien zu gewinnen. Die Menge der Schwefelsäure hängt von dem betreffenden Mineral ab und mufs durch Experimente bestimmt werden. Im allgemeinen kommen auf 1 Theil Thonerdemineral circa 2 Theile Schwefelsäure von 500B. Dichtigkeit.
Die Erfindung besteht nun in der weiteren Behandlung dieser Lösung von schwefelsaurer Thonerde.
Man läfst die Lösung sich setzen, und die klare Flüssigkeit, welche ungefähr 250B. Dichtigkeit hat, wird zur weiteren Behandlung in ein Holzgefäfs, das mit Blei gedichtet und mit einer metallenen Dampfwärmschlange versehen ist, abgezogen.
Die Lösung wird in diesem Gefäfs durch die Dampfschlange auf circa 32 ° erwärmt und dann Zinkoxyd, entweder trocken oder mit Wasser angemacht, zugesetzt, und das Ganze umgerührt, bis alles Zinkoxyd gelöst ist.
Die Menge Zinkoxyd, welche nöthig ist, um die Lösung gehörig zu neutralisiren, hängt von der Menge der freien (Schwefel-) Säure ab, welche in derselben enthalten ist. Sie läfst sich durch folgendes Experiment bestimmen:
Wenn die Lösung von schwefelsaurer Thonerde wirklich gerade neutralisirt ist, so darf weder freie Säure noch ungelöstes Zinkoxyd in derselben enthalten sein; letzteres sieht man natürlich in der Lösung sofort. Die Gegenwart von freier Säure giebt sich durch ihre Einwirkung auf Ultramarinblau, dessen Farbe sie verändert, zu erkennen.
Man verdünnt eine Quantität der Lösung auf ungefähr 120B. und erwärme sie auf ca. 13 °, setze etwas feinstgepulvertes Ultramarinblau zu und schüttele das Ganze. Wenn die Lösung genügend neutralisirt ist, so darf sich die blaue Farbe des Ultramarin nicht ändern. Geschieht dies aber doch, so ist noch freie Säure in der Lösung vorhanden, man mufs also noch Zinkoxyd zusetzen und dann wieder eine Probe machen u. s> w., bis die Neutralisirung erreicht ist.
Nun wird die Lösung von schwefelsaurer Thonerde und Zinkvitriol auf 48 ° B. eingedampft und auf Platten von Stein oder Blei zum Abkühlen aufgegossen; auf diesen Platten scheidet sich das Salzgemisch in Form von Kuchen aus. Diese werden in Stücke gebrochen, an der Luft oder in Trockenräumen getrocknet und gemahlen, dann verpackt und schliefslich noch einmal künstlich getrocknet, um alles mechanisch enthaltene Wasser auszuziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren zur Darstellung eines neutralen Gemisches von schwefelsaurer Thonerde und schwefelsaurem Zinkoxyd (Zinkvitriol) zur Verwendung bei der Papierfabrikation, bestehend in der Behandlung der Lösung schwefelsaurer Thonerde mit Zinkoxyd.
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DE (1) DE10397C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6214231B1 (en) 1999-08-27 2001-04-10 Zenon Environmental Inc. System for operation of multiple membrane filtration assemblies

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6214231B1 (en) 1999-08-27 2001-04-10 Zenon Environmental Inc. System for operation of multiple membrane filtration assemblies

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