DE1038121B - Anordnung fuer Koordinatenschalter - Google Patents
Anordnung fuer KoordinatenschalterInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H67/00—Electrically-operated selector switches
- H01H67/22—Switches without multi-position wipers
- H01H67/26—Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch
Landscapes
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Description
Koordinatenschalter sind in der Regel so ausgebildet,
daß bei durch nacheinander erfolgender Betätigung ihrer Elektromagnete bewirkter Bewegung
zweier sich kreuzenden Schienen, von denen häufig die eine als Stange und die andere als Brücke bezeichnet
wird, die an dem Kreuzungspunkt vorgesehenen Kontaktfedersätze betätigt werden. Während die Stange
nach Abschalten des Stangenmagneten in die Ruhelage zurückgeht, bleibt der Brückenmagnet erregt und
hält die Kontaktbetätigung aufrecht. Durch die Kon·- takte wird der der benutzten Brücke entsprechende
Eingang des Schalters mit dem der vorübergehend betätigten Stange entsprechenden Schalterausgang
durchverbunden. Um nun zu erreichen, daß einerseits der gleiche Eingang auch mit anderen Ausgängen,
andererseits die anderen Eingänge (Brücken) ebenfalls mit den verschiedenen Ausgängen durchverbunden
werden können, sind Vielfachverdrahtungen der Brücken in der Weise vorgesehen, daß die einander
entsprechenden beweglichen Kontaktfedern aller Brücken in Vielfachschaltung verbunden sind, während
je Brücke ein weiteres Vielfach vorgesehen ist, dessen einzelne Drähte od. dgl. die Gegenfedern für
die beweglichen Kontaktfedern bilden und alle Stangen durchlaufen.
Ein derart beschalteter Koordinatenschalter ist nicht für Aufgaben anwendbar, bei denen es darauf
ankommt, eine Vielzahl von Schaltstellen einzeln auszuwählen. In solchen Fällen genügt es nicht, durch
Auswahl einer Stange und einer Brücke die an dem Kreuzungspunkt angeordnete Mehrzahl von Kontaktsätzen
zu betätigen, sondern es muß durch eine weitere Auswahl möglich sein, einen bestimmten dieser Kontaktsätze
auszuscheiden. Der Koordinatenschalter muß somit in der Lage sein, mehr als zwei Auswahl-Stromstoß
reihen auszuwerten.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß außer der durch zwei Stromstoßreihen erfolgenden
Auswahl je einer Stange und Brücke und der dadurch bewirkten Betätigung der an dem Kreuzungspunkt
vorgesehenen beweglichen Kontaktfedern die Auswahl eines bestimmten Kontaktfedersatzes durch eine weitere
Stromstoßreihe dadurch ermöglicht wird, daß in Abweichung von der sonst üblichen Vielfachverdrahtung
der Kontaktfedersätze die Kontaktfedern an den Kreuzungspunkten einzeln (individuell) verdrahtet
sind, während die die Stangen kreuzenden, die Gegenfedern bildenden durchgehenden Kontaktdrähte od. dgl.
aller Brücken zu einem Vielfach zusammengefaßt und die einzelnen Drähte dieses Vielfaches mit den Kontakten
einer Auswahleinrichtung verbunden sind. Bei einer solchen Ausbildung des Koordinatenschalters
sind demnach zur Auswertung von drei Stromstoßreihen die Stangenmagnete, die Brückenmagnete und
Anordnung für Koordinatenschalter
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Standard Elektrik Lorenz
Ak ti enges ells chaf t,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Nikolaus Lewen, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die zu einem Vielfach zusammengefaßten Gegenfedern jeweils mit den Kontakten von Auswahleinrichtungen
verbunden, für die gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung Zählmagnete mit einer Anzugsund
einer Abwurfwicklung sowie mehreren Ankern vorgesehen sind. !
Die Erfindung soll nunmehr an Hand des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel näher
erläutert werden. Dem Ausführungsbeispiel liegt die Aufgabe zugrunde, die Verzonung innerhalb eines
Vermitlungsamtes zentral mit Hilfe eines Koordinatenschalters durchzuführen, wobei die Kennziffer
3stellig ist und jeder Kennziffer eine bestimmte Zone zugeordnet wird.
Fig. 1 zeigt im Prinzip eine mit einem Zählimpulsgeber ZJG verbundene Leitung. Über eine nicht dargestellte
Ausschalteeinrichtung ist der Zählimpulsgeber mit einem Speicher SP verbunden, nur so
weit dargestellt ist, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. Er weist drei Zählmagnete
ZMl bis ZM 3 auf. die durch die vom Impulsrelais aufgenommenen Stromstoßreihen gesteuert werden.
Durch nicht dargestellte Umsteuerrelais Ul U2 wird
der jeweils an die Reihe kommende Zählmagnet an den Impulskontakt α angeschaltet. Die Zählmagnete
sind bekanntlich mit je einer Anzugs- und Abwurfwicklung versehen und weisen1 zehn Anker auf, die
bei Impulssteuerung der Reihe nach wirksam werden und dabei Kontakte betätigen. In der Zeichnung sind
die Zählmagnete zur Vereinfachung wie Drehwähler mit einem Schaltarm und einer Kontaktbahn dargestellt
Die Kontakte des Zählmagnets ZM1 sind in Vielfachschaltung mit den Stangenmagneten St 1 bis
St 10, die Kontakte des Zählmagnets ZM2 ebenfalls in
Vielfachschaltung mit den Brückenmagneten öl bis
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B 10 von Koordinatenschaltern KS verbunden. Schließlich
sind die Kontakte des Zähmagnets ZM 3 in Vielfachschaltung mit den einzelnen Drähten des erfindungsgemäß
vorgesehenen Brückenvielfaches Br V der Koordinatenschalter verbunden.
Die Beschaltung der Koordinatenschalter ist aus der Fig. 2 ersichtlich. Die zuvor beschriebene Zusammenschaltung
zwischen Zählmagneten und Koordinatenschaltern ist zur Verdeutlichung wiederholt.
Während die Stangenmagnete St 1 bis St 10 die waagerechten Schienen bewegen, betätigen die Brückenmagnete
Bi bis BIO die senkrechten Schienen. Bei der
Einstellung des Koordinatenschalters muß dafür gesorgt werden, daß zuerst ein Stangenmagnet und
dann ein Brückenmagnet betätigt wird, weil der Brückenmagnet die am Kreuzungspunkt betätigten
Kontaktfedersätze in Arl>eitsstellung hält, solange er erregt ist, während der Stangenmagnet stromlos wird
und die entsprechende Stange wieder in die Ruhelage zurückkehrt.
An jedem Kreuzungspunkt zwischen Brücken und Stangen sind in dem gewählten Ausführungsbeispiel
zehn Kontakte, z. B. 111, 112 bis 110, vorgesehen, die
bei Betätigung der Brücke alle in Arbeitsstellung gelangen. Die Kontakte sind individuell verdrahtet. So
sind beispielsweise die Kontakte 215 und 011 mit dem Zonenrelais Zl, die Kontakte 200 und 007 mit dem
Zonenrelais Zx verbunden.
Als Gegenfedern für die Kontaktfedern ist je Brücke ein aus zehn Drähten bestehendes senkrechtes
Drahtvielfach vorgesehen, das alle Stangen durchläuft. Die Drahtvielfache der einzelnen Brücken sind
nun gemäß der Erfindung zu einem Brückenvielfach BrV zusammengefaßt, dessen einzelne Drähte, wie
schon oben erwähnt, mit den Kontakten des Zählmagnets ZM 3 verbunden sind.
Es sei nun angenommen, daß ein Teilnehmer eine Zonenverbindung aufbaut und zuerst die aus Zentralamts-,
Hauptamts- und Knotenamtsziffern zusammengesetzte dreistellige Kennziffer 215 wählt.
Durch die Zentralamtskennziffer 2 wird im belegten Speicher Sp der Zählmagnet ZM1 auf den Kontakt
2 eingestellt, wodurch der Stangenmagnet St 2 erregt und die Stange betätigt wird. In nicht näher
dargestellter Weise wird nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe ein Relais Ul erregt, das mit seinem
Kontakt μ 1 den Zählmagnet ZM 2 vorbereitet.
Durch die Hauptamtskennziffer 1 wird der Zählmagnet ZM2 auf Kontakt 1 eingestellt und dadurch
der Brückenmagnet Sl erregt. Hierdurch werden alle Kontakte 211 bis 210 am Kreuzungspunkt von Stange2
und Brücke 1 betätigt. Die Stange kann nunmehr in bekannter Weise in die Ruhelage gebracht werden.
Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe wird in nicht näher dargestellter Weise ein Relais U2 erregt,
das mit seinem Kontakt μ2 den Zählmagnet ZM3
vorbereitet.
Durch Wahl der Knotenamtsziffer 5 wird nunmehr der Zählmagnet ZM 3 auf Kontakt 5 eingestellt und
damit Minuspotential an den Draht 5 des Brückenvielfaches BrV angelegt. Infolgedessen spricht nunmehr
das Zonenrelais Z1 an, das in nur durch den Kontakt s 1 angedeuteter Weise die Verzonung dem
Speicher mitteilt, der sie seinerseits über die Leitung VZ an den Zählimpulsgeber ZJG weitergibt. Speicher
und zentrale Verzoner können danach sofort freigegeben werden.
Es ist in Abweichung von dem angenommenen Fall ohne weiteres möglich, daß die Ziffer, die den einzelnen
Draht aus dem Brückenvielfach auszuwählen hat, an erster oder zweiter Stelle der dreiziffrigen Kennziffer
steht. Zwingend ist dagegen, daß, wie schon erwähnt, aus konstruktiv bedingten Gründen die
Stangenauswahl vor der Brückenauswahl rangiert.
Ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen·, läßt sich das System durch Schneiden des senkrechten
Drahtvielfaches und Bildung neuer Vielfache nach Brücken und Stangen erweitern.
Claims (4)
1. Anordnung für Koordinatenschalter mit Stangen und diese kreuzenden Brücken, bei deren Bewegung
durch nacheinander erfolgendes Wirksamwerden ihrer Elektromagnete die an den Kreuzungspunkten
vorgesehenen, jeweils aus mehreren Kontakten bestehenden Kontaktfedersätze betätigt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß außer der durch zwei Stromstoßreihen erfolgenden Auswahl
je einer Stange (waagerechte Schiene) und Brücke (senkrechte Schiene) und der dadurch bewirkten
Betätigung der an dem Kreuzungspunkt vorgesehenen beweglichen Kontaktfedern die Auswahl
eines bestimmten Kontaktfedersatzes durch eine weitere Stromstoßreihe dadurch ermöglicht wird,
daß in Abweichung von der sonst üblichen Vielfachverdrahtung der Kontaktfedersätze die Kontaktfedern der Kreuzungspunkte einzeln (individuell)
verdrahtet sind, während die die Stangen kreuzenden, die Gegenfedern bildenden durchgehenden
Kontaktdrähte od. dgl. aller Brücken zu einem Vielfach zusammengefaßt und die einzelnen
Drähte dieses Vielfaches mit den Kontakten einer Auswahleinrichtung verbunden sind.
2. Anordnung für Koordinatenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenmagnete
(StI bis StIO), die Brückenmagnete (Sl bis 510) und die zu einem Vielfach (BrV)
zusammengefaßten Gegenfedern aller Brücken jeweils mit den Kontakten von Auswahleinrichtungen
(ZMl bis ZMS) verbunden sind.
3. Anordnung für Koordinatenschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Auswahleinrichtungen Zählmagnete (ZMl bis ZM 3) mit einer Anzugs- und einer Abwurf wicklung
sowie mehreren Ankern vorgesehen sind.
4. Anwendung eines Koordinatenschalters nach Anspruch 1 oder 1 bis 3 als Zuordner, insbesondere
für zentrale Verzonung in Fernmeldeanlagen, bei der die Zone durch Wahl von mehr als zwei,
z. B. drei Kennziffern bestimmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12922A DE1038121B (de) | 1957-08-30 | 1957-08-30 | Anordnung fuer Koordinatenschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST12922A DE1038121B (de) | 1957-08-30 | 1957-08-30 | Anordnung fuer Koordinatenschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038121B true DE1038121B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7455871
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST12922A Pending DE1038121B (de) | 1957-08-30 | 1957-08-30 | Anordnung fuer Koordinatenschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038121B (de) |
-
1957
- 1957-08-30 DE DEST12922A patent/DE1038121B/de active Pending
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