DE1038121B - Anordnung fuer Koordinatenschalter - Google Patents

Anordnung fuer Koordinatenschalter

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DE1038121B
DE1038121B DEST12922A DEST012922A DE1038121B DE 1038121 B DE1038121 B DE 1038121B DE ST12922 A DEST12922 A DE ST12922A DE ST012922 A DEST012922 A DE ST012922A DE 1038121 B DE1038121 B DE 1038121B
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DE
Germany
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contact
bridge
contacts
crossing
springs
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Pending
Application number
DEST12922A
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English (en)
Inventor
Nikolaus Lewen
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE1038121B publication Critical patent/DE1038121B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

Landscapes

  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

Koordinatenschalter sind in der Regel so ausgebildet, daß bei durch nacheinander erfolgender Betätigung ihrer Elektromagnete bewirkter Bewegung zweier sich kreuzenden Schienen, von denen häufig die eine als Stange und die andere als Brücke bezeichnet wird, die an dem Kreuzungspunkt vorgesehenen Kontaktfedersätze betätigt werden. Während die Stange nach Abschalten des Stangenmagneten in die Ruhelage zurückgeht, bleibt der Brückenmagnet erregt und hält die Kontaktbetätigung aufrecht. Durch die Kon·- takte wird der der benutzten Brücke entsprechende Eingang des Schalters mit dem der vorübergehend betätigten Stange entsprechenden Schalterausgang durchverbunden. Um nun zu erreichen, daß einerseits der gleiche Eingang auch mit anderen Ausgängen, andererseits die anderen Eingänge (Brücken) ebenfalls mit den verschiedenen Ausgängen durchverbunden werden können, sind Vielfachverdrahtungen der Brücken in der Weise vorgesehen, daß die einander entsprechenden beweglichen Kontaktfedern aller Brücken in Vielfachschaltung verbunden sind, während je Brücke ein weiteres Vielfach vorgesehen ist, dessen einzelne Drähte od. dgl. die Gegenfedern für die beweglichen Kontaktfedern bilden und alle Stangen durchlaufen.
Ein derart beschalteter Koordinatenschalter ist nicht für Aufgaben anwendbar, bei denen es darauf ankommt, eine Vielzahl von Schaltstellen einzeln auszuwählen. In solchen Fällen genügt es nicht, durch Auswahl einer Stange und einer Brücke die an dem Kreuzungspunkt angeordnete Mehrzahl von Kontaktsätzen zu betätigen, sondern es muß durch eine weitere Auswahl möglich sein, einen bestimmten dieser Kontaktsätze auszuscheiden. Der Koordinatenschalter muß somit in der Lage sein, mehr als zwei Auswahl-Stromstoß reihen auszuwerten.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß außer der durch zwei Stromstoßreihen erfolgenden Auswahl je einer Stange und Brücke und der dadurch bewirkten Betätigung der an dem Kreuzungspunkt vorgesehenen beweglichen Kontaktfedern die Auswahl eines bestimmten Kontaktfedersatzes durch eine weitere Stromstoßreihe dadurch ermöglicht wird, daß in Abweichung von der sonst üblichen Vielfachverdrahtung der Kontaktfedersätze die Kontaktfedern an den Kreuzungspunkten einzeln (individuell) verdrahtet sind, während die die Stangen kreuzenden, die Gegenfedern bildenden durchgehenden Kontaktdrähte od. dgl. aller Brücken zu einem Vielfach zusammengefaßt und die einzelnen Drähte dieses Vielfaches mit den Kontakten einer Auswahleinrichtung verbunden sind. Bei einer solchen Ausbildung des Koordinatenschalters sind demnach zur Auswertung von drei Stromstoßreihen die Stangenmagnete, die Brückenmagnete und Anordnung für Koordinatenschalter
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Ak ti enges ells chaf t,
Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Nikolaus Lewen, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
die zu einem Vielfach zusammengefaßten Gegenfedern jeweils mit den Kontakten von Auswahleinrichtungen verbunden, für die gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung Zählmagnete mit einer Anzugsund einer Abwurfwicklung sowie mehreren Ankern vorgesehen sind. !
Die Erfindung soll nunmehr an Hand des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dem Ausführungsbeispiel liegt die Aufgabe zugrunde, die Verzonung innerhalb eines Vermitlungsamtes zentral mit Hilfe eines Koordinatenschalters durchzuführen, wobei die Kennziffer 3stellig ist und jeder Kennziffer eine bestimmte Zone zugeordnet wird.
Fig. 1 zeigt im Prinzip eine mit einem Zählimpulsgeber ZJG verbundene Leitung. Über eine nicht dargestellte Ausschalteeinrichtung ist der Zählimpulsgeber mit einem Speicher SP verbunden, nur so weit dargestellt ist, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. Er weist drei Zählmagnete ZMl bis ZM 3 auf. die durch die vom Impulsrelais aufgenommenen Stromstoßreihen gesteuert werden. Durch nicht dargestellte Umsteuerrelais Ul U2 wird der jeweils an die Reihe kommende Zählmagnet an den Impulskontakt α angeschaltet. Die Zählmagnete sind bekanntlich mit je einer Anzugs- und Abwurfwicklung versehen und weisen1 zehn Anker auf, die bei Impulssteuerung der Reihe nach wirksam werden und dabei Kontakte betätigen. In der Zeichnung sind die Zählmagnete zur Vereinfachung wie Drehwähler mit einem Schaltarm und einer Kontaktbahn dargestellt Die Kontakte des Zählmagnets ZM1 sind in Vielfachschaltung mit den Stangenmagneten St 1 bis St 10, die Kontakte des Zählmagnets ZM2 ebenfalls in Vielfachschaltung mit den Brückenmagneten öl bis
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B 10 von Koordinatenschaltern KS verbunden. Schließlich sind die Kontakte des Zähmagnets ZM 3 in Vielfachschaltung mit den einzelnen Drähten des erfindungsgemäß vorgesehenen Brückenvielfaches Br V der Koordinatenschalter verbunden.
Die Beschaltung der Koordinatenschalter ist aus der Fig. 2 ersichtlich. Die zuvor beschriebene Zusammenschaltung zwischen Zählmagneten und Koordinatenschaltern ist zur Verdeutlichung wiederholt. Während die Stangenmagnete St 1 bis St 10 die waagerechten Schienen bewegen, betätigen die Brückenmagnete Bi bis BIO die senkrechten Schienen. Bei der Einstellung des Koordinatenschalters muß dafür gesorgt werden, daß zuerst ein Stangenmagnet und dann ein Brückenmagnet betätigt wird, weil der Brückenmagnet die am Kreuzungspunkt betätigten Kontaktfedersätze in Arl>eitsstellung hält, solange er erregt ist, während der Stangenmagnet stromlos wird und die entsprechende Stange wieder in die Ruhelage zurückkehrt.
An jedem Kreuzungspunkt zwischen Brücken und Stangen sind in dem gewählten Ausführungsbeispiel zehn Kontakte, z. B. 111, 112 bis 110, vorgesehen, die bei Betätigung der Brücke alle in Arbeitsstellung gelangen. Die Kontakte sind individuell verdrahtet. So sind beispielsweise die Kontakte 215 und 011 mit dem Zonenrelais Zl, die Kontakte 200 und 007 mit dem Zonenrelais Zx verbunden.
Als Gegenfedern für die Kontaktfedern ist je Brücke ein aus zehn Drähten bestehendes senkrechtes Drahtvielfach vorgesehen, das alle Stangen durchläuft. Die Drahtvielfache der einzelnen Brücken sind nun gemäß der Erfindung zu einem Brückenvielfach BrV zusammengefaßt, dessen einzelne Drähte, wie schon oben erwähnt, mit den Kontakten des Zählmagnets ZM 3 verbunden sind.
Es sei nun angenommen, daß ein Teilnehmer eine Zonenverbindung aufbaut und zuerst die aus Zentralamts-, Hauptamts- und Knotenamtsziffern zusammengesetzte dreistellige Kennziffer 215 wählt.
Durch die Zentralamtskennziffer 2 wird im belegten Speicher Sp der Zählmagnet ZM1 auf den Kontakt 2 eingestellt, wodurch der Stangenmagnet St 2 erregt und die Stange betätigt wird. In nicht näher dargestellter Weise wird nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe ein Relais Ul erregt, das mit seinem Kontakt μ 1 den Zählmagnet ZM 2 vorbereitet.
Durch die Hauptamtskennziffer 1 wird der Zählmagnet ZM2 auf Kontakt 1 eingestellt und dadurch der Brückenmagnet Sl erregt. Hierdurch werden alle Kontakte 211 bis 210 am Kreuzungspunkt von Stange2 und Brücke 1 betätigt. Die Stange kann nunmehr in bekannter Weise in die Ruhelage gebracht werden. Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe wird in nicht näher dargestellter Weise ein Relais U2 erregt, das mit seinem Kontakt μ2 den Zählmagnet ZM3 vorbereitet.
Durch Wahl der Knotenamtsziffer 5 wird nunmehr der Zählmagnet ZM 3 auf Kontakt 5 eingestellt und damit Minuspotential an den Draht 5 des Brückenvielfaches BrV angelegt. Infolgedessen spricht nunmehr das Zonenrelais Z1 an, das in nur durch den Kontakt s 1 angedeuteter Weise die Verzonung dem Speicher mitteilt, der sie seinerseits über die Leitung VZ an den Zählimpulsgeber ZJG weitergibt. Speicher und zentrale Verzoner können danach sofort freigegeben werden.
Es ist in Abweichung von dem angenommenen Fall ohne weiteres möglich, daß die Ziffer, die den einzelnen Draht aus dem Brückenvielfach auszuwählen hat, an erster oder zweiter Stelle der dreiziffrigen Kennziffer steht. Zwingend ist dagegen, daß, wie schon erwähnt, aus konstruktiv bedingten Gründen die Stangenauswahl vor der Brückenauswahl rangiert.
Ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen·, läßt sich das System durch Schneiden des senkrechten Drahtvielfaches und Bildung neuer Vielfache nach Brücken und Stangen erweitern.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anordnung für Koordinatenschalter mit Stangen und diese kreuzenden Brücken, bei deren Bewegung durch nacheinander erfolgendes Wirksamwerden ihrer Elektromagnete die an den Kreuzungspunkten vorgesehenen, jeweils aus mehreren Kontakten bestehenden Kontaktfedersätze betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß außer der durch zwei Stromstoßreihen erfolgenden Auswahl je einer Stange (waagerechte Schiene) und Brücke (senkrechte Schiene) und der dadurch bewirkten Betätigung der an dem Kreuzungspunkt vorgesehenen beweglichen Kontaktfedern die Auswahl eines bestimmten Kontaktfedersatzes durch eine weitere Stromstoßreihe dadurch ermöglicht wird, daß in Abweichung von der sonst üblichen Vielfachverdrahtung der Kontaktfedersätze die Kontaktfedern der Kreuzungspunkte einzeln (individuell) verdrahtet sind, während die die Stangen kreuzenden, die Gegenfedern bildenden durchgehenden Kontaktdrähte od. dgl. aller Brücken zu einem Vielfach zusammengefaßt und die einzelnen Drähte dieses Vielfaches mit den Kontakten einer Auswahleinrichtung verbunden sind.
2. Anordnung für Koordinatenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenmagnete (StI bis StIO), die Brückenmagnete (Sl bis 510) und die zu einem Vielfach (BrV) zusammengefaßten Gegenfedern aller Brücken jeweils mit den Kontakten von Auswahleinrichtungen (ZMl bis ZMS) verbunden sind.
3. Anordnung für Koordinatenschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Auswahleinrichtungen Zählmagnete (ZMl bis ZM 3) mit einer Anzugs- und einer Abwurf wicklung sowie mehreren Ankern vorgesehen sind.
4. Anwendung eines Koordinatenschalters nach Anspruch 1 oder 1 bis 3 als Zuordner, insbesondere für zentrale Verzonung in Fernmeldeanlagen, bei der die Zone durch Wahl von mehr als zwei, z. B. drei Kennziffern bestimmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 600/126 9.58
DEST12922A 1957-08-30 1957-08-30 Anordnung fuer Koordinatenschalter Pending DE1038121B (de)

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