AT235911B - Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage

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AT235911B
AT235911B AT600863A AT600863A AT235911B AT 235911 B AT235911 B AT 235911B AT 600863 A AT600863 A AT 600863A AT 600863 A AT600863 A AT 600863A AT 235911 B AT235911 B AT 235911B
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AT
Austria
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relays
tens
armature
marking
coupling
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Application number
AT600863A
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English (en)
Inventor
Josef Ing Altmann
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage 
Bei Fernsprechanlagen, in denen für die Leitungswahl koordinatenmässig in einem Koppelfeld ange- ordnete Koppelrelais Verwendung finden, muss die von einem rufenden Teilnehmer abgegebene Wählin- formation   Markiereinrichtungen   zugeführt werden, die sodann durch selektive Erregung eines Koppelre- lais die Durchschaltung des entsprechenden Koppelpunktes und damit der gewünschten Anschlussleitung veranlassen. 



   Eine bekannte, diesem Zweck dienende Schaltungsanordnung verwendet je Leitungskoppler eine Mar- kiereinrichtung, die sowohl eine Abzähleinrichtung für die Zehnerstelle als auch eine   Abzähleinrichtung   für die Einerstelle enthält. Diese Anordnung entspricht im Aufbau einem Direktwählsystem unter Verwen- dung von Relais-Leitungskopplern, da auch mehrere Verbindungen gleichzeitig ohne Wartezeiten durch- geschaltet werden können. 



   Um den je Leitungskoppler erforderlichen Aufwand herabzusetzen, kann nach Art von Speicher- und
Registersystemen für mehrere Leitungskoppler eine gemeinsame Markiereinrichtung verwendet werden.
Bei solchen Systemen können die Verbindungen nur hintereinander durchgeführt werden, wodurch sich automatisch Wartezeiten ergeben. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage mit korrdinatenmässig in einem Koppelfeld angeordneten Koppelrelais für die Leitungswahl, bei der jedem Leitungskoppler eine Markiereinrichtung zur direkten Auswahl der gewünschten Anschlussleitung zugeordnet ist, und befasst sich mit der Aufgabe, den je Leitungskoppler erforderlichen Aufwand unter Beibehaltung der Vorteile eines Direktwählsystems herabzusetzen.

   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die jedem Leitungskoppler zugeordnete Markiereinrichtung eine für die Zehner- und Einerwahl gemeinsame Wählimpuls-Abzähleinrichtung enthält, deren Ausgänge ständig mit den homologen Einer-Markierleitungen der Koppelrelais im Vielfach geschaltet sind, und dass an die gleichen Ausgänge der Abzähleinrichtung über Entkopplungsgleichrichter und über einen Kontakt eines Dekadenumschalterrelais Speicherrelais zur gegebenenfalls kodierten Speicherung der der Zehnerwahl entsprechenden Einstellung der Abzähleinrichtung angeschaltet sind, wobei die Kontakte dieser Speicherrelais vorbereitend in den zugeordneten Zehner-Markierleitungen liegen, so dass nach Rückstellung der Abzähleinrichtung nach der Zehnerwahl,

   Umschaltung des Kontaktes des Dekadenumschalterrelais auf Schliessen der jeweils vorbereiteten Zehner-Markierleitung und neuerlicher Einstellung der Abzähleinrichtung durch die Einerwahl die selektive Erregung des gewünschten Koppelrelais über die nunmehr geschlossene Zehner-Markierleitung und die der neuen Einstellung der Abzähleinrichtung zugeordnete Einer-Markierleitung erfolgt. 



   Bei dieser Schaltungsanordnung wird nach der Zehnerwahl entsprechend der Einstellung der Abzähleinrichtung eine Speicherung der Zehnerstelle durch die Speicherrelais bewirkt, wobei zwar gleichzeitig die zifferngleiche Einer-Markierleitung markiert wird, diese Markierung jedoch wirkungslos bleibt, weil der Markierstromkreis durch den Dekadenumschalter noch unterbrochen ist. 



   Nach der Rückstellung der Abzähleinrichtung nach Abschluss der Zehnerwahl bleibt die Zehnerstelle gespeichert, wogegen die falsche und wirkungslose Markierung der zifferngleichen Einer-Markierleitung wieder verschwindet. In der Wählimpulspause spricht in üblicher Weise der Dekadenumschalter an, trennt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Speicherrelais von der Abzähleinrichtung, veranlasst über die Kontakte der erregten Speicherrelais die Markierung der gewünschten Zehner-Markierleitung und bereitet den Stromkreis für die Erregung jenes Koppelrelais vor, das der schon gewählten Zehnerstelle und der noch zu wählenden Einerstelle zugeordnet ist. Bei der nachfolgenden Einerwahl wird die gewünschte Einer-Markierleitung markiert und dadurch die angesteuerte Koppelspule erregt. 



   Diese Anordnung bietet besonders bei kleinen Leitungskopplern unter anderem den technischen und wirtschaftlichen Vorteil, dass für die Zehner- und Einerwahl   immereine l'J-stellige Abzähleinrichtung   zur Verfügung steht, wogegen die Speicherrelais nur entsprechend der Anzahl der jeweils tatsächlich vorhandenenZehnergruppen vorgesehen werden müssen. Bei Leitungskopplern, bei denen für zwei oder mehr Koppelpunkte ein gemeinsames Relais mit doppelter bzw. mehrfacher Kontaktanzahl verwendet wird, kann die Anzahl der Zehner-Markierleitungen auf die Hälfte bzw. einen Bruchteil reduziert werden, so dass die Kodierung der Zehnerstelle besonders einfach und dadurch wirtschaftlich möglich ist. 



   Besonders vorteilhaft gestaltet sich die Anwendung der Erfindung, wenn die Koppelrelais und die Speicherrelais in gruppierte Mehrankerhaftrelais mit inverser Kontaktbetätigung zusammengefasst werden, wie sie z. B. in der deutschen Patentschrift Nr. 1109217 beschrieben sind. Es können dann in jedem Mehrankerhaftrelais 10 den Einerstellen der Nummernwahl zugeordnete Einzelanker vorgesehen sein, deren Erregerspulen als Koppelrelais geschaltet sind und deren Kontaktsätze eine für zwei oder mehr Anschlussleitungen ausreichende Kontaktanzahl haben und entsprechend der Anzahl der Anschlussleitungen gruppiert sind ;

   überdies können in jedem Mehrankerhaftrelais noch zwei oder mehr Einzelanker vorgesehen sein, deren Erregerspulen als Speicherrelais an die Ausgänge der Abzähleinrichtung angeschlossen sind und von denen Kontaktsätze einerseits als Markierschalter in den gruppenweise zusammengefassten Zehner-Markierleitungen und anderseits als Wählschalter für die Auswahl der der gewünschten ZehnerMarkierleitung der Gruppe zugeordneten Kontaktgruppe jedes Einzelschaltersatzes geschaltet sind. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand von zwei Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematisch gehaltenen Zeichnungen näher beschrieben. In den Fig.   l   und 2, die ein mit getrennten Re- 
 EMI2.1 
 ein 100-teiliger Leitungskoppler LK mit einem Koppelrelais KR an jedem Koppelpunkt dargestellt. Die Abzähleinrichtung AZE, die eine elektronische Zählkette oder ein Schrittschalter sein kann, wird zuerst entsprechend der Zehnerwahl und sodann entsprechend der Einerwahl auf einen der Kontakte 1-10 eingestellt. 



   Diese Ausgänge der Abzähleinrichtung sind, wie in Fig. 1 nur für die Ausgänge 1 und 10 gezeigt worden   ist. überEntkopplungsdiodenständigmit   den zugeordneten Koppelrelais KR verbunden. Der Stromweg über die Koppelrelais ist jedoch normalerweise durch den Umschaltkontakt du eines in bekannter Weise in derWählimpulspause zwischen Zehner- und Einerwahl ansprechenden Dekadenumschalter DU unterbrochen.

   Ferner sind die Ausgänge der Abzähleinrichtung AZE über Dioden   Dil-DilS   in verschiedenen Kombinationen an Speicherrelais A, B, C und U angeschlossen, wobei den Ausgängen 1-10 der Reihe nach folgende Relaiskombinationen zugeordnet sind : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 1..... <SEP> A <SEP> 6..... <SEP> A+U
<tb> 2..... <SEP> B <SEP> 7..... <SEP> B+U
<tb> 3. <SEP> .... <SEP> C <SEP> 8..... <SEP> C+U
<tb> 4..... <SEP> A+B <SEP> 9..... <SEP> A+B+U
<tb> 5..... <SEP> C+B <SEP> 10..... <SEP> C+B+U
<tb> 
 
Die jeweils ansprechenden Relais halten sich über Haltewicklungen   A'-U'durch Schliessen,   entsprechender Haltekontakte a-u. 



   Die Speicherkontakte der Relais sind zu einer in der Zeichnung nur durch einen Block KP angedeuteten Kontaktpyramide zusammengefasst, die in bekannter Weise so geschaltet ist, dass bei den vorstehend angegebenen Relaiskombinationen der Reihe nach eine der Zehner-Markierleitungen 1, 2 usw. vorbereitend an den zum Kontakt du des Dekadenumschalter führenden Stromkreises (Punkt x) gelegt wird. 



   Die Koppelrelais KR sind, wie dargestellt, in einem Koordinatensystem angeordnet, dessen Spalten 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 den verschiedenen Zehnerstellen bzw. Zehner-Markierleitungen entsprechen, während die Zeilen den
Einerstellen bzw. Einer-Markierleitungen zugeordnet sind, wobei die Eckpunkte des Koordinatensystems bei der gewählten Bezifferung durch die Koppelrelais KR11, KR01, KR10 und   KROO   gegeben sind. 



   Zur Erläuterung der Arbeitsweise der beschriebenen Schaltungsanordnung sei angenommen, dass der rufende Teilnehmer den Teilnehmer Nr. 46 wählt. Es erfolgt zunächst die Zehnerwahl, durch welche die als Wählarm dargestellte Abzähleinrichtung AZE auf den Ausgang 4 eingestellt wird. Dies hat zunächst zur Folge, dass (fälschlich) die Einer-Markierleitung 4 markiert wird, was aber wirkungslos bleibt, weil noch kein geschlossener Markier-Stromkreis vorliegt. Anderseits werden infolge dieser Zehnerwahl über die Diode Di4 die Speicherrelais A und B erregt, die sich durch Schliessen der Kontakte a und b über die
Hilfswicklungen   A'und B'halten,   wenn nach Beendigung der Zehnerwahl die Abzähleinrichtung AZE   zurückgestelltwird.

   Inder Kontaktpyramide   KP werden die den Speicherrelais A und B zugeordneten Spei- cherkontakte betätigt, wodurch die Zehner-Markierleitung 4 markiert wird. 



   Nach Beendigung der Zehnerwahl wird, wie   schon erwähnt,   die Abzähleinrichtung AZE zurückgestellt und in der nun folgenden Impulspause spricht der Dekadenumschalter DU an und legt seinen Kontakt du an die Kontaktpyramide KP, wodurch der Markier-Stromkreis für die spätere Erregung der Koppelspule
KR46 vorbereitet wird. Gleichzeitig werden die Arbeitswicklungen der Speicherrelais A-C und U abge- schaltet, so dass sie durch die nachfolgende Einerwahl nicht mehr beeinflusst werden können. 



   Bei der nun folgenden Einerwahl wird die Abzähleinrichtung AZE auf den Ausgang 6 eingestellt und es wird somit (diesmal richtig) die Einer-Markierleitung 6 erregt, was im Zusammenwirken mit der mar- kierten Zehnerleitung 4 das Ansprechender Koppelspule KR46 und damit die Durchschaltung zum Teilneh- mer Nr. 46 zur Folge hat. Die Rückstellung der gesamten Anlage nach Gesprächsende erfolgt in bekannter
Weise durch Trennung einer Haltewicklung des Koppelrelais. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden in vorteilhafter Weise Mehrankerhaftrelais mit inverser
Kontaktbetätigung verwendet. Derartige Mehrankerhaftrelais weisen Einzelschaltersätze auf, die jeweils durch einen gemeinsamen Dauermagneten in ihrer unbetätigten Ruhelage gehalten werden und aus dieser
Ruhelage wahlweise durch eine kurzzeitige, den Dauermagnetfluss individuell aufhebende Einzelerregung in ihre Arbeitslage überführbar sind ; bei Auslösen der dem Mehrankerhaftrelais zugeordneten Verbindungs- einrichtung wird der jeweils betätigte Einzelschaltersatz durch einen allen Einzelschaltersätzen gemein- samen Rückstellmagnet mechanisch wieder in seine Ruhelage zurückgeführt. 



     In Fig. 1 ist angenommen, dass   für einen 100-teiligen Leitungskoppler LK insgesamt 5 derartige Mehr- ankerhaftrelais mit   12 Einzelankern und zugehörigen   Erregerwicklungen vorgesehen sind, wobei jeder Ein- zelanker die für 2 Anschlussleitungen erforderliche Kontaktanzahl aufweist (beispielsweise insgesamt 8
Kontakte, wenn 4-adrig durchgeschaltet werden soll). Es kann daher mit Hilfe von 10 Erregerwicklungen in jedem Mehrankerhaftrelais Zugang zu insgesamt 20 Anschlussleitungen geschaffen werden,   d. h.   jedem
Mehrankertiaftrelais können 2 Zehnerstellen zugeordnet werden. Gemäss der Zeichnung sind die Zehner- stellen 1 und 2 zu einer vom ersten Mehrankerhaftrelais bedienten Gruppe, die Zehnerstellen 3 und 4 zu einer vom zweiten Mehrankerhaftrelais bedienten Gruppe usw. zusammengefasst.

   Im übrigen sind die er- wähnten 10 Erregerwicklungen aller Mehrankerhaftrelais ähnlich wie in Fig. l geschaltet. 



   Die noch verfügbaren 2 Erregerspulen jedes Mehrankerhaftrelais sind erfindungsgemäss als Speicher- relais ESll, ES12 über Dioden Dil, Di2 an die Ausgänge der Abzähleinrichtung AZE angeschlossen, wo- bei die gemeinsame Leitung dieser Speicherrelais wieder in Serie zum Kontakt du eines Dekadenum- schalters DU liegt. 



   Infolge der gruppenweisen Zusammenfassung der Zehner-Markierleitungen 1, 2 bzw. 3,4 usw. muss der Zehner-Markierstromkreis eines jeden Mehrankerhaftrelais bei zwei verschiedenen Zehnerstellen ge- schlossen werden. Dies erfolgt bei der Zehnerwahl dadurch, dass entweder das Speicherrelais ES11 oder das Speicherrelais ES12 des betreffenden Mehrankerhaftrelais anspricht und den Markierkontakt esll oder es12 schliesst. 



   Im Eingang des Leitungskopplers liegen weitere Kontakte es'11,   es'12   der Speicherrelais   ES11   bzw. 



   ES12, die je nach der gewählten Zehnerstelle die Auswahl jener Kontaktgruppe der je zwei Zehnerstel- len bedienenden Koppelrelais KR jedes Mehrankerhaftrelais besorgen, die der gewählten Zehnerstelle zu- geordnet ist. 



   Zur   Erläuterung der Schaltungsanordnungnach Fig. 2   sei wieder angenommen, dass der rufende Teilneh- mer den Teilnehmer Nr. 46 wählt. Bei der Zehnerwahlwird denmach die Abzähleinrichtung AZE auf den Aus- gang 4 eingestellt. Die (falsche) Markierspannung an der ständig durchverbundenen Markierleitung 4 bleibt bei der vorhandenen Stellung des Kontaktes du des Dekadenumschalters DU wieder wirkungslos. Über die Diode Di4 wird die Speicherrelaisspule ES12 des Mehrankerhaftrelais MR2 erregt. Dadurch wird der Kontakt es12 

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 geschlossen und der markierte Stromweg zu der gruppierten Zehner-Markierleitung 3,4 vorbereitet. 



   Gleichzeitig wird der Wählschalter es'12 im Kontakteingang des Mehrankerhaftrelais MR2 geschlos- sen, wodurch jene Kontaktgruppen der Einzelschaltersätze ausgewählt werden, die der Zehnerstelle 4 und nicht der Zehnerstelle 3 entsprechen. 



   Nach Rückstellung der Abzähleinrichtung AZE werden zwar die Speicherrelaisspulen ES11, ES12 ab- erregt, die Speicherung der gewählten Zehnerstelle bleibt aber infolge der bekannten Wirkungsweise der
Mehrankerhaftrelais mechanisch erhalten. In der Pause zwischen Zehner- und Einerwahl spricht der De- kadenumschalter DU an und legt den Kontakt du um, so dass die Speicherrelaisspulen ES11, ES12 bei der nachfolgenden Einerwahl nicht mehr erregt werden können. Durch die Einerwahl wird die Abzähleinrich- tung AZE beim angenommenen Beispiel auf den Ausgang 6 eingestellt, was zur Folge hat, dass die Einer-
Markierleitung 6 (diesmal richtig) Markierpotential enthält, wodurch im Zusammenwirken mit dem nun- mehr an der gruppierten Zehner-Markierleitung 3, 4 liegenden Markierpotential das Koppelrelais KR46 anspricht und die Durchschaltung zum Teilnehmer Nr. 46 vornimmt. 



   Die beschriebenen Ausführungsbeispiele lassen natürlich im Rahmen der Erfindung noch verschiedene
Abwandlungen zu. So können dem jeweiligen Bedarf entsprechend auch weniger Zehnerstellen vorgesehen sein, was beispielsweise bei kleineren Anlagen mit geringer Teilnehmerzahl in Betracht kommen kann. 



   Ferner ist auch eine teilweise Kombination der Schaltungsanordnungen nach den Fig. l und 2 insofern denkbar, als getrennte Koppelrelais mit einer je für zwei Anschlussleitungen ausreichenden Kontaktanzahl verwendet werden können, wobei auch die Zehner-Markierleitungen im Leitungskoppler gemäss Fig. 2 gruppiert werden, und für die Speicherung der Zehnerwahl analog zu Fig. l getrennte Relais vorgesehen werden können, deren Speicherkontakte nur noch zwischen den so erhaltenen fünf gruppierten Zehner-Mar- kierleitungen auszuwählen haben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage mit koordinatenmässig in einem Koppelfeld ange- ordneten Koppelrelais für die Leitungswahl, bei der jedem Leitungskoppler eine Markiereinrichtung zur direkten Auswahl der gewünschten Anschlussleitung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese
Markiereinrichtung eine für die Zehner-und Einerwahl gemeinsame   Wählimpuls-Abzähleinrichtung   (AZE) enthält, deren Ausgänge (1-10) ständig mit den homologen Einer-Markierleitungen   (E-Mltg)   der Koppelrelais (KR11-KROO) im Vielfach geschaltet sind, und dass an die gleichen Ausgänge (1-10) der Abzähleinrichtung über Entkopplungsgleichrichter (Dil, Di2 usw.) und über einen Kontakt (du) eines Dekadenumschalterrelais (DU) Speicherrelais   (A,   B, C, U)

   zur gegebenenfalls kodierten Speicherung der der Zehner-   wahlenisprechenden Einstellung der Abzähleinrichiung   angeschaltet sind, wobei die Kontakte (a, b, c, u) dieser Speicherrelais vorbereitend indenzugeordneten Zehner-Markierleitungen liegen, so dass nach Rückstellung der Abzähleinrichtung nach der Zehnerwahl, Umschaltung des Kontaktes (du) des Dekadenumschalterrelais (DU) auf Schliessen der jeweils vorbereiteten Zehner-Markierleitung   (Z-Mltg)   und neuerlicher Einstellung der Abzähleinrichtung durch die Einerwahl die selektive-Erregung des gewünschten Koppelrelais   über die nunmehr geschlossene   Zehner-Markierleitung und die der neuen Einstellung der Abzähleinrichtung zugeordnete Einer-Markierleitung erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Koppelrelais (KRll, 21 bis KR90, 00) und die Speicherrelais (ES11, ES12) gruppierte Mehrankerhaftrelais (MR) mit inverser Kontaktbetätigung zusammengefasst sind, von denen jedes 10 den Einerstellen der Nummernwahl zugeordnete Einzelanker aufweist, deren Erregerspulen (KR11, 21-KR90,00) als Koppelrelais geschaltet sind und deren Kontaktsätze eine für zwei oder mehr Anschlussleitungen ausreichende Kontaktanzahl haben und entsprechend der Anzahl der Anschlussleitungen gruppiert sind, wobei in jedem Mehrankerhaftrelais (MR) noch zwei oder mehr Einzelanker vorgesehen sind, deren Erregerspulen (ESll, ES12) als Speicherrelais an die Ausgange (i-10) der Abzähleinrichtung (AZb)
    angeschlossen sind und von denen Kontaktsätze einerseits als Markierschalter (esll. es12) in den gruppenweise zusammengefassten Zehner-Markierleitungen (Z-Mltg) liegen und anderseits als Wählschalter (es'11, es'12) für die Auswahl der der gewünschten Zehner-Markierleitung der Gruppe zugeordneten Kontaktgruppe jedes Einschaltersatzes geschaltet sind.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mehrankerhaftrelais (MR) mit 12 Einzelankern und zugehörigenErregerwicklungen (KRll, 12-KR10, 20, ES11, ES12 vorgesehen sind, wobei jeder Einzelanker die für zwei Anschlussleitungen (z. B. TNll, TN12) erforderliche Kontaktanzahl <Desc/Clms Page number 5> aufweist, und dass 10 Einzelanker samt Erregerwicklungen (KRll, 12-KR10, 20) als Koppelrelais und zwei Einzelanker samt Erregerwicklungen (ES11, ES12) als Speicherrelais geschaltet sind.
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