DE1038024B - Verfahren zur Herstellung von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2, 3-butandiol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2, 3-butandiol

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DE1038024B
DE1038024B DEE13039A DEE0013039A DE1038024B DE 1038024 B DE1038024 B DE 1038024B DE E13039 A DEE13039 A DE E13039A DE E0013039 A DEE0013039 A DE E0013039A DE 1038024 B DE1038024 B DE 1038024B
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chlorophenyl
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resulting
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Jack Mills
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Eli Lilly and Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/18Polyhydroxylic acyclic alcohols
    • C07C31/20Dihydroxylic alcohols

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol Die Erfindung bezieht sich auf die synthetische Herstellung von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol der folgenden Formel: 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol ist ein weißer, kristalliner, wasserunlöslicher Feststoff. Bei oraler Verabreichung an Personen, die an Krampfanfällen leiden, stellt es ein wirksames krampflösendes :Mittel dar. Ferner eignet es sich als Beruhigungsmittel.
  • Es ist bekannt, 2,2-disubstituierte 1,3-Propandiole herzustellen. Danach werden die entsprechenden Aldehyde mit Formaldehyd kondensiert. Die 1,3-Propandiole erhält man durch Reduktion der entsprechenden substituierten Molonester mit Lithiumaluminiumhydrid.
  • Die vorliegende Verbindung kann nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden, von denen anschließend einige erläutert sind.
  • Beispiel 1 Einer Mischung aus 460g p-Chloracetophenon, 350 ccm Äther und 500 ccm Wasser werden unter kräftigem Rühren 410g Natriumcyanid zugesetzt. Dem auf etwa 5 bis 10° C gekühlten Reaktionsgemisch gibt man dann 700 ccm konzentrierte Salzsäure mit solcher Geschwindigkeit zu, daß kein Cyanwasserstoff gebildet wird und die Temperatur des Gemisches nicht -über etwa 10° C steigt. Nach beendigter Säurezugabe wird das Reaktionsgemisch etwa 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, danach läßt man es in eine wäßrige und eine organische Phase absetzen. Die organische Phase wird von der wäßrigen Phase getrennt, und die wäßrige Phase und jegliches Salz, das sich während der Reaktion abgeschieden hat, werden mit etwa 300 ccm Äther gewaschen. Die Ätherwaschlöslichkeit und die organische Phase werden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und der Äther durch Abdampfen im Vakuum bei Raumtemperatur entfernt. Der Rückstand wird unter Rühren in 800 ccm konzentrierte Salzsäure gegeben, die durch Kühlen mit festem Kohlendioxyd auf etwa 0° C gehalten wird. Das saure Gemisch wird mit gasförmigem Chlorwasserstoff bei 0° C gesättigt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Der .entstandene Niederschlag von p-Chloratromilchsäureamid wird abfiltriert, durch Aufschlämmen mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach der Umkristallisation aus Äthanol schmilzt das p-Chloratromilchsäureamid bei etwa 105 bis 107° C.
  • Eine Mischung aus 200 p-Chloratromilchsäureamid und 1 1 25o/oiger Natriumhydroxydlösung wird unter Rühren etwa 16 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird sodann über Eisstücke gegossen und mit Wasser auf ein Volumen von etwa 31 verdünnt. Die wäßrige Lösung wird zweimal mit je 1 1 Äther gewaschen und mit konzentrierter Salzsäure angesäuert, worauf sich ein Niederschlag von p-Chloratromilchsäure bildet. Die ausgefällte Säure wird abfiltriert, in 500 ccm Äther gelöst, die Ätherlösung zweimal mit je 250 ccm Wasser gewaschen und getrocknet und der Äther anschließend abgedampft. Die auf diese Weise hergestellte p-Chloratromilchsäure schmilzt bei etwa 117 bis 120° C.
  • Eine Mischung aus 185 g p-Chloratromilchsäure, 600 ccm Äthanol und 60 ccm konzentrierter Schwefelsäure wird etwa 12 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Etwa die Hälfte des Lösungsmittels wird dann durch Abdampfen im Vakuum bei Raumtemperatur entfernt, der Rückstand wird Tiber Eisstücke gegossen und mit Wasser auf ein Volumen von etwa 21 verdünnt. Der bei der Reaktion entstandene p-Chlo-ratromilchsäureäthylester wird zweimal mit je 1 1 Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden nacheinander mit 200 ccm Wasser, 200 ccm 5o/oiger Natriuincarbonatlösung und 200 ccm Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Die getrocknete Ätherlösung wird fraktioniert destilliert, und die bei einem Druck von 0,1 mm Quecksilber bei etwa 90 bis 100° C übergehende Fraktion wird gesammelt. Das Destillat besteht aus p-Chloratromilchsäureäthylester. Einer Lösung von 2 Mol Methylmagnesiumjodid in 1,5 I Äther werden unter kräftigem Rühren 107 g (0,5 Mol) p-Chloratromilchsäureäthylester zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wird etwa 16 Stunden gerührt und anschließend durch Zugabe von etwa 320 ccm gesättigter wäßriger Ammoniumchloridlösung zersetzt. Nach einigem Stehen wird die Ätherschicht abdekantiert, die wäßrige Phase und die ausgefallenen Salze werden mehrere Male mit je 500 ccm Äther gewaschen. Die Ätherwaschlösungen werden mit der Ätherschicht vereinigt und nacheinander mit je 500 ccm 5°/oiger Ammoniumchloridlösung und Wasser gewaschen, anschließend über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der aus 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol bestehende kristalline Rückstand wird aus einer Mischung von Benzol und Petroläther umkristallisiert.
  • Das auf diese Weise hergestellte 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol schmolz bei etwa 66 bis 67° C.
    Analyse für C11 H16 Cl 02:
    Berechnet ... ... C 61,53, H 7,04;
    gefunden ...... C 61,56, H 7,14.
    Beispiel 2 Eine Mischung aus 300g rotem Quecksilberoxyd, 4 1 destilliertem Wasser und 250 ccm konzentrierter Schwefelsäure wurde auf etwa 45° C erhitzt. Die Reaktion wurde durch Zusatz von etwa 50 ccm Methylbutinol eingeleitet. Insgesamt wurden 8330 g Methylbutinol mit solcher Geschwindigkeit zugesetzt, daß die Temperatur des Reaktionsgemisches trotz äußerer Kühlung 60 bis 70° C betrug. Das aus 2-Methylbutan-3-on-2-oI-suIfat bestehende Reaktionsprodukt wurde durch dreieinhalbstündiges Erhitzen des Reaktionsgemisches auf etwa 90° C hydrolysiert. Danach ließ man das Reaktionsgemisch etwa 16 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Das bei dieser Umsetzung gebildete Quecksilbersulfat wurde abfiltriert und dem Filtrat 10 1 Benzol zugesetzt. Die Wasser- und Benzolschichten wurden etwa 15 Minuten gerührt; anschließend ließ man sie absetzen. Der Benzolextrakt wurde abdekantiert. Die extrahierte Wasserschicht wurde mit Natriumsulfat gesättigt und die gesättigte Wasserschicht zweimal mit 500 ccm Benzol extrahiert, so daß man weiteres Reaktionsprodukt erhielt. Die Benzolextrakte wurden vereinigt und durch Abdestillieren eines konstant siedenden Wasser-Benzol-Gemisches getrocknet, wobei gleichzeitig der größte Teil des Benzols entfernt wurde. Die letzten Spuren des Benzols wurden durch Destillation im Vakuum entfernt und der aus 2-Methvl-2-oxybutan-3-on bestehende, im Kalben zurückbleibende Rückstand im Vakuum destilliert, wobei die bei einem Druck von etwa 90 mm Quecksilber bei 69 bis 81° C übergehende Fraktion gesammelt wurde. Das 2-Methyl-2-oxyhutan-3-on hatte folgenden Berechnungsindex: n ä = 1.4252 ± 10.
  • Zur Herstellung von p-Chlorphenylmagnesiumbromid wurden folgende Materialien in einen 760 1 fassenden Destillationskolben gegeben: 10 050 g Magnesiumspäne, 75,71 wasserfreier Diäthvläther, 2,27 kg 1-Brom-4-chlorbenzol, 28,3 g Jod.
  • Eine Lösung von 74,8 kg 1-Brom-4-chlorbenzol in 113,5 1 wasserfreiem Äther wurde dem Gemisch im Destillationskolben mit solcher Geschwindigkeit zugesetzt, daß der Äther auf Rückflußtemperatur gehalten wurde. Nach beendigter Zugabe des 1-Brom-4-chlorbenzols wurden 17 544 g 2-Methyl-2-oxybutan-3-on in 113,5 1 wasserfreiem Diäthyläther zugesetzt, wobei die Zugabe mit solcher Geschwindigkeit erfolgte, daß der Äther auf Rückflußtemperatur gehalten wurde. Nach beendigter Zugabe des Ketons wurde das Reaktionsgemisch zur Gewährleistung einer vollständigen Umsetzung 1 Stunde unter Rückfluß erhitzt. Man ließ das Reaktionsgemisch etwa 16 Stunden stehen und goß es anschließend in ein Gemisch aus 408 kg Eis und 115 g etwa 32o/oiger Salzsäure. Die Wasserschicht wurde abgezogen und verworfen. Die das 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol enthaltende Ätherlösung wurde mit Aktivkohle entfärbt und über Natriumsulfat getrocknet. Das Trockenmittel wurde abfiltriert und der Äther im Vakuum abgedampft, so daß ein 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol enthaltender Rückstand erhalten wurde. Der Rückstand wurde auf etwa 55° C erhitzt und unter Rühren 492 1 warmes Benzin (Petroleumdestillat) mit einem Siedebereich von 60 bis 80° C zugesetzt. Dieses Gemisch wurde gekühlt und der sich abscheidende kristallineNiederschlag von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol abfiltriert und mit kaltem Benzin gewaschen. Das kristalline Material wurde in etwa 60,51 Benzol gelöst, mit Aktivkohle entfärbt und der Lösung etwa 75,5 1 Benzin zugesetzt. Das erhaltene Gemisch wurde auf etwa -5° C gekühlt, um eine im wesentlichen vollständige Auskristallisation des 2-p-Chlorphenyl-3-methvl-2,3-butandiols zu bewirken. Das kristalline 2-p-Chlorphenyl-3-methl-2.3-butandiol wurde abfiltriert, mit 18,9 1 Benzin' gewaschen, pulverisiert und im Vakuum getrocknet. Es wurden 23,33 kg umkristallisiertes 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol erhalten. Beispiel 3 Eine Lösung von 300 g Diacetyl in 1 1 Chlorbenzol wurde tropfenweise einer Suspension von 900 g wasserfreiem Aluminiumchlorid in 1,51 Chlorbenzol zugesetzt. Die Diacetyllösung wurde mit solcher Geschwindigkeit zugegeben, daß die Reaktionstemperatur etwa 30°C betrug. Nach beendigter Zugabe wurde das Reaktionsgemisch über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, um eine vollständige Umsetzung des Diacetyls und Chlorbenzols zu 3-p-Chlorphenyl-3-oxybutan-2-on zu gewährleisten. Anschließend wurde das Reaktionsgemisch über etwa 2 kg Eis genossen und das erhaltene Gemisch mit konzentrierter Salzsäure auf einen pH-Wert unter 2 angesäuert. Dem angesäuerten Gemisch wurden 31 Diäthyläther zugesetzt und das organische Material mit Äther extrahiert. Die Ätherschicht wurde abgetrennt, mit Wasser gewaschen, getrocknet und der Äther im Vakuum abgedampft, wobei als Rückstand 3-p-Chlorphenyl-3-oxybutan-2-on erhalten wurde. Der Rückstand wurde im Vakuum destilliert und die bei einem Druck von etwa 0,1 mm Ouecksilber bei etwa 115° C übergehende Fraktion gesammelt. Man erhielt 352 g 3-p-Chlorphenyl-3-oxybutan-2-on.
  • Einem auf ähnliche Weise aus 568 g Methyljodid. 97 g Magnesiumspänen und 3 1 wasserfreiem 1)iäthv#1-äther hergestellten Grignard-Reagens wurden langsam 252g 3-p-Chlorphenyl-3-oxybutan-2-on zugesetzt. Nach beendigter Zugabe des ketons wurde das Reaktionsgemisch etwa 12 Stunden gerührt. Dem Reaktionsgemisch wurde dann 1 1 gesättigte Ammoniumchloridlösung zugesetzt und die das während der Reaktion entstandene 3-p-Chlorphenyl-3-methyl- 2,3-butalldiol enthaltende Ätherschicht abgetrennt. Die Ätherschicht wurde nacheinander mit 1 1 5o/oiger Ammoniumchloridlösung und 1 1 Wasser gewaschen und anschließend getrocknet. Das Trockenmittel wurde abfiltriert und der Äther im Vakuum abgedampft, wobei als Rückstand 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol erhalten wurde. Der Rückstand wurde nach dem Verfahren von Beispiel 1 umkristallisiert.
  • Beispiel 4 Eine Lösung von 27,3 g Oxalsäurechloridäthylester in 50 ccm Chlorbenzol wurde innerhalb 1 Stunde tropfenweise einer Suspension von 30 g wasserfreiem Aluminiumchlorid in 100 ccm Chlorbenzol zugesetzt. Die Reaktionstemperatur stieg auf 40° C. Das Reaktionsgemisch wurde etwa 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und anschließend 16 Stunden bei der gleichen Temperatur stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wurde dann über 300 g Eis gegossen und sein PH-Wert mit 12n-Salzsäure auf 2 eingestellt. Mit dem angesäuerten Produkt wurden 750 ccm Chloroform gemischt. Die Cliloroformschicht wurde dann abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Das Chloroform und der größte Teil des nicht umgesetzten Chlorbenzols wurden im Vakuum abdestilliert, wobei als Rückstand ein Gemisch aus p-Chlorbenzoylameisensäureäthylester und Chlorbenzol zurückblieb. Dem Rückstand wurden 500 ccm wasserfreies Äthanol zugesetzt, das 50 ccm 12 n-Salzsäure enthielt, anschließend ließ man das Gemisch 48 Stunden stehen, um sämtliche p-Chlorbenzoylatne.is,ensäure, die während der Aufarbeitung des Reaktionsgemisches entstanden sein konnte, erneut zu verestern. Der erhaltene p-Chlorbenzoylameisellsäureester wird mit einem Methylmagnesiumjodid behandelt und die entstandene Grignard-Verbindung anschließend zum 3-p-Chlorphenyl-3-methyl-butan-2,3-diol hydrolysiert. Beispiel s Das durch Umsetzung von Natriumacetylid mit p-Chloracetophenon hergestellte p-Chlorphenyläthinylcarbinol wurde nach dem Verfahren von H en n i o n und Flesh, JACS, 77, 3253 (1955), hydratisiert. Das 3-(p-Chlorphenyl)-3-oxybutan-2-on wurde nach dem in Beispie13 beschriebenen Verfahren mit Methylmagnesiumjodid zu 3 - p - Chlorphenyl - 3 - methyl -2,3-butandiol umgesetzt. Beispiel 6 Aus 38,9 g Magnesium, 180 g Isopropylbromid und 11 wasserfreiem Methyläther wurde ein Grignard-Reagens hergestellt. Dieser Lösung von Isopropylmagnesiumbromid wurden 155 g p-Chloracetophenon mit solcher Geschwindigkeit zugesetzt, daß das Gemisch unter Rückfluß leicht siedete. Anschließend ließ man das Reaktionsgemisch über Nacht stehen, damit sich das Isopropylmagnesiumbromid vollständig mit dem p-Chloracetophenon umsetzte. Das 2-p-Chlorphenyl-3-methylbutan-2-ol enthaltende Reaktionsgemisch wurde mit einer gesättigten Ammoniumchloridlösung zersetzt, die das 2-p-Chlorphenyl-3-methylbutan-2-ol enthaltende Ätherschicht abgetrennt, getrocknet und destilliert. Die aus 2-p-Chlorphenyl-3-methylbutan-2-ol bestehende Fraktion, die bei einem Druck von etwa 10 mm Quecksilber zwischen 117 und 127°C überging, wurde gesammelt. 117,6 g der Verbindung wurden etwa 11/2 Stunden in Gegenwart von 10 g Kaliumbisulfat auf etwa 150° C erhitzt, um sie zu 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2-buten zu dehydratisieren. Das erhaltene Gemisch wurde bei einem Druck von etwa 6 mm Quecksilber destilliert und das bei 91 bis 94° C übergehende Material gesammelt. 88,3 g des auf diese Weise hergestellten 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2-baten wurden nach dem Verfahren von Swern, JACS, 69, 1692 (1947), mit Perameisensäure peroxydiert und hydrolysiert, so daß man 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol erhielt.

Claims (1)

  1. PATL.hTA:\SPPUCH: Verfahren zur Herstellung von 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-butan-2,3-diol, dadurch gekennzeichnet, daß man a) p-Chloracetophenon mit Natriumcyanid und Salzsäure behandelt, das erhaltene p-Chloratromilchsäurenitril mitSalzsäurezump-Chloratromilchsäureamid und dieses mit Natronlauge zur p-Chloratromilchsäure hydrolysiert, die p-Chloratromilchsäure mit einem niederen aliphatischen Alkohol verestert, den erhaltenen Ester mit einem Methylmagnesiumhalogenid umsetzt und die entstandene Grignard-Verbindung hydrolysiert; oder 1» 2-Methyl-3-butin-2-ol mit rotem Quecksilberoxyd und Schwefelsäure behandelt, das dabei entstehende 2-Methylbutan-3-on-2-ol-sulfat hydrolysiert, das erhaltene 2-Methylbutan-2-ol-3-onmit einem Chlorphenylmagnesiumhalogenid umsetzt und die entstandene Grignard-Verbindung hydrolysiert; oder c) Diacetyl mit Chlorbenzol in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid zu 3-p-Chlorphenylbutan-3-ol-2-on umsetzt, das erhaltene Produkt mit einem Methylmagnesiumhalo-genid behandelt und die entstandene Grignard-Verbindung hydrolysiert; oder d) Oxalsäurechloridäthylester in Gegenwart von wasserfreiem Aluminiumchlorid mit Chlorbenzol behandelt, den erhaltenen p-Chlorbenzoylameisensäureäthy lester mit einem Methylmagnesiumhalogenid umsetzt und die entstandene Grignard-Verbindung hydrolysiert; oder e) durch Umsetzung von Natriumacetylid mit p - Chloracetophenon hergestelltes p - Chlorphenylmethyläthinylcarbinol hydratisiert, das erhaltene 3-p-Chlorphenylbutan-3-o1-2-on mit einem Methylmagn@esiumhalogenid behandelt und die entstandene Grignard-Verbindung hydrolysiert; oder f) p-Chloracetophenon mit Isopropylmagnesiumbromid behandelt, die erhaltene Grignard-Verbindung zum 2-p-Chlorphenyl-3-rnethylbutan-2-ol-hydrolysi,ert, dieses mit Kaliumbisulfat zum 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2-buten dehydratisiert, das anschließend mit Perameisensäure peroxydiert und zum 2-p-Chlorphenyl-3-methyl-2,3-butandiol hydrolysiert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Journal of the American Chemical Society, (1951), S. 5779 bis 5781.
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