DE1034603B - Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Alkalititanfluoriden und Alkalichloriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Alkalititanfluoriden und Alkalichloriden

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DE1034603B
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alkali
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titanium tetrachloride
fluoride
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James Clement Schaefer
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Republic Steel Corp
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G23/00Compounds of titanium
    • C01G23/002Compounds containing titanium, with or without oxygen or hydrogen, and containing two or more other elements

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Alkalititanfluoriden und Alkalichloriden Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Alkalititanfluoriden, und zwar Natriumtitanfluorid (Na2TiFB) oder Kaliumtitanfluorid (KZTiFs), mit Alkalichloriden. Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Gemischen eines Alkalititanfluorids mit einem oder mehreren Alkalichloriden in verhältnismäßig reinem Zustand mit befriedigender Ausbeute.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Gemische können im geschmolzenen Zustand als Elektrolyt zur Herstellung metallischen Titans in einer Elektrolysierzelle verwendet werden. Die dazu benötigte Zelle und das Verfahren zur Herstellung des metallischen Titans sind kein Teil der Erfindung.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren geht von Titantetrachlorid (TiC14) aus, das in eine wäßrige Lösung oder in eine Schmelze eines Alkalifluorids oder eines Gemisches von Alkalifluorid und Alkalichlorid eingetragen wird.
  • Die Umsetzung erfolgt gemäß der Gleichung Ti C14 -E- 6 M F T (x) M Cl = MZTi F, -f- (4 + x) M C1, in der M Natrium oder Kalium bedeutet. Dabei wird die Menge x so gewählt, daß das entstehende Gemisch aus M,TiFs -;- (4 + x) MCl so zusammengesetzt ist, daß es als Elektrolyt in dem obenerwähnten elektrolytischen Verfahren geeignet ist. In einer solchen Zusammensetzung können die Salze im wesentlichen im Gewichtsverhältnis von 5,0 Teilen KZTiFe zu 17,6 Teilen KCl vorliegen.
  • Als Ausgangssubstanz für das Verfahren kann neben dem Ti C14 an Stelle von Natrium- bzw. Kaliumfluorid auch eine Mischung beider Fluoride verwendet werden, wobei aus dem bzw. den Fluoriden zunächst eine wäßrige Lösung oder eine Schmelze hergestellt wird, in die das TiC14 eingeführt wird. Das Titantetrachlorid kann sowohl im festen, im flüssigen als auch im gasförmigen Zustand angewandt werden. Im gasförmigen Zustand kann es mit einem oder mehreren anderen Gasen vermischt werden, die allen Reaktionsteilnehmern gegenüber inert sein müssen. Das Trägergas dient dazu, das Reaktionsgemisch zu vermischen und die sich bildenden Reaktionsprodukte aus der Reaktionszone zu entfernen.
  • Es ist zweckmäßig, das Titantetrachlorid in das gelöste oder geschmolzene Alkalifluorid an einer oder mehreren Stellen unterhalb des Spiegels der Lösung oder Schmelze einzuleiten.
  • Es ist ferner zweckmäßig, und zwar insbesondere dann, wenn wäßrige Lösungen angewandt werden, die Reaktionsgeschwindigkeit zwischen den Reaktionsteilnehmern so unter Kontrolle zu halten, daß eine zu heftige Reaktion vermieden wird, was durch entsprechende Regelung der zur unmittelbaren Umsetzung verfügbaren Ti C14 Menge erfolgen kann. Im Hinblick auf die ziemlich unangenehme Natur des Titantetrachlorids, das eine stark hygroskopische Flüssigkeit und ein die Haut reizender Stoff ist, ist es weiterhin zweckmäßig, daß die Menge Titantetrachlorid, die dem Alkalifluorid zugeführt wird, die Menge, die gemäß obiger Gleichung für den restlosen Umsatz des Alkalifluorids erforderlich ist, nicht übersteigt.
  • Das Titantetrachlorid, das stark hygroskopisch ist und in Gegenwart von Wasserdampf unter Hydrolyse HCI und Titanhydroxyd zu bilden bestrebt ist, kann auch auf so niedrige Temperatur - unterhalb - 30°C - abgekühlt werden, daß es im gefrorenen Zustand vorliegt. Dieses gefrorene Titantetrachlorid wird dann der wäßrigen Lösung des Alkalifluorids oder der wäßrigen Lösung des Alkalifluorids und -chlorids zugeführt.
  • Bei dem Verfahren gemäß obiger Gleichung wird die zu verwendende Wassermenge lediglich durch die Menge bestimmt, die zur Auflösung des als Reaktionsteilnehmer fungierenden Alkalifluorids erforderlich ist. Das Wasser wird aus allen nach Beendigung der Reaktion verbleibenden Salzen verdampft, worauf alle Salze zusammenkristallisiert werden, so daß es nicht notwendig ist, alles Alkalichlorid, das durch die Reaktion entstanden ist oder auf andere Weise hineingekommen ist, in Lösung zu halten. Die Menge Wasser, die vorhanden ist, wird aus Gründen, über die noch gesprochen werden soll, auf ein Mindestmaß beschränkt.
  • Es soll nun zuerst die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erörtert werden, bei der das Alkalifluorid in Form eines geschmolzenen Salzbades vorliegt, wobei also das Salzbad aus Kalium- oder Natriumfluorid unter Alkalichloridzusatz zunächst in der üblichen Weise geschmolzen wird. Dieses Bad kann in irgendeinem Behälter, der gegenüber den Badbestandteilen beständig sein muß, der also z. B. aus Graphit bestehen kann, enthalten sein. Seine Konstruktion ist für das Verfabren nicht entscheidend.
  • Wie erwähnt, kann das Titantetrachlorid im festen, flüssigen oder gasförmigen Zustand angewandt werden. Es kann der Alkalifluoridlösung entweder an der Oberfläche, vorzugsweise unter gelindem Rühren, oder aber an einer Stelle unterhalb des Spiegels des geschmolzenen Salzbades zugeführt werden. Die letztere Zuführungsart wird vorgezogen, da diese Art automatisch ein Rühren und eine ziemlich schnelle Reaktion bewirkt. Im allgemeinen wird das Titantetrachlorid nicht im gefrorenen Zustand in das geschmolzene Salzbad gegeben, obwohl das durchaus nicht unmöglich oder völlig abwegig ist. Man kann das Titantetrachlorid schließlich in flüssiger Form anwenden und es der Schmelze an einer oder mehreren Stellen unterhalb ihrer Oberfläche zuführen oder es auf die Oberfläche unter genügendem Umrühren des Salzbades geben. Das Rühren bezweckt, daß sich die Reaktionsprodukte vermischen und sich das Alkalifluorid mit dem Titantetrachlorid in dem Maße, wie dieses zugegeben wird, umsetzt.
  • Die Geschwindigkeit der Reaktion, die ziemlich schnell zu werden bestrebt ist, wird in allen Ausführungsformen der Erfindung dadurch gesteuert, daß das Ti Cl, entsprechend dem Reaktionsablauf zur Verfügung gestellt wird. Das geschieht z. B. in der Weise, daß das Titantetrachlorid in Form fester Stücke angewandt wird, so daß nur an der Oberfläche dieser Klumpen oder Stücke eine Umsetzung eintreten kann. Vorteilhaft wendet man wenige große statt vieler kleiner Stücke an, da die Oberfläche und damit die Titantetrachloridmenge, die zur Reaktion zur Verfügung steht, dadurch praktisch im Hinblick auf die gesamte vorliegende Menge Titantetrachlorid wesentlich beschränkt ist. Dadurch wird bewirkt, daß die Reaktion nicht zu heftig verläuft, was besonders erwünscht ist, wenn man mit einer wäßrigen Lösung arbeitet. In ähnlicher Weise kann und muß die Zufuhrgeschwindigkeit, wenn das Titantetrachlorid in flüssiger oder in gasförmiger Form zugegeben wird, so sorgfältig geregelt werden, daß die Reaktion nicht zu heftig wird.
  • Im allgemeinen soll bei allen Ausführungsformen des Verfahrens nicht mehr als die stöchiometrische Menge Titantetrachlorid zu der entsprechenden Menge Alkalifluorid gegeben werden, so daß kein Überschuß an Titantetrachlorid vorliegt.
  • Das Titantetrachlorid kann auch als Dampf zugegeben werden, indem man es z. B. bis zum Siedepunkt, der bei Atmosphärendruck bei 136,4°C liegt, erhitzt. Das dampfförmige Ti Cl, wird durch geeignete Leitungen der flüssigen Alkalifluoridschmelze bzw. -lösung zugeführt. Auch kann das Titantetrachlorid mit einem Trägergas zusammen in die Reaktionszone eingeleitet werden, so daß sich das Erhitzen des Ti Cl,, bis zum Siedepunkt erübrigt. Man kann z. B. das Trägergas bis auf eine bestimmte Temperatur erhitzen und es dann durch Einperlenlassen in flüssiges Titantetrachlorid mit letzterem beladen. Dieses so hergestellte Genüsch wird zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwandt, weil das Einleiten des Gasgemisches an einer oder mehreren Stellen unter dem Spiegel der Fluoridschmelze das beständige Rühren und Mischen des Alkaliluorids bewirkt. Das zu diesem Zweck verwendete Trägergas darf mit keinem der an der Umsetzung beteiligten Stoffe reagieren. Es kann z. B. Luft oder Stickstoff sein.
  • Obwohl das Titantetrachlorid bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens der Alkalifluoridschmelze in jeder beliebigen Form, also sowohl in gasförmiger oder flüssiger als auch in fester Form, zugegeben werden kann, bietet die Zugabe in gefrorener Form insbesondere insofern gewisse Vorteile, als dadurch Verluste an dieser Substanz durch Verflüchtigung oder Zersetzung vermieden werden und auch die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erhöht wird. Weiter tritt bei dieser Art des Arbeitens keine Belästigung der mit der Durchführung des Verfahrens Beschäftigten durch Titantetrachloriddämpfe ein. Außerdem wird dadurch erreicht, daß die gewünschten stöchiometrischen Anteile der verschiedenen Reaktionsteilnehmer aufrechterhalten bleiben und das Endprodukt rein ist.
  • Wenn man in wäßriger Lösung arbeitet, soll die zur Herstellung derselben benutzte Wassermenge so klein als möglich sein. Die Gründe für die Beschränkung der Wassermenge auf ein Mindestmaß bei Verwendung einer wäßrigen Alkalifluoridlösung sind zunächst die, daß die Alkalititanfluoride etwas löslich sind, aber doch gemäß der Erfindung praktisch aus der Lösung am Ende der Reaktion niedergeschlagen werden. Die Löslichkeit des Kaliumtitanfluorids (K,TiFs) beträgt bei 20 bis 22°C 1,3 g je 100 ccm Lösung. Die Löslichkeit des Natriumtitanfluorids (Na2TiFs) beträgt bei 20 bis 22°C 6,5 g je 100 ccm Lösung. Daraus geht hervor, daß bei Erhöhung der Wassermenge ein entsprechend stärkerer Anteil des in der Lösung erzeugten Doppelsalzes verlorengeht, da er aus der Lösung wegen des gleichzeitig anwesenden in der Reaktion entstandenen Alkalichlorids nicht leicht gewonnen werden kann.
  • Ein zweiter und mit dem ersten nicht zusammenhängender Grund für die Beschränkung der Wassermenge auf ein Mindestmaß ist der, daß, wenn zuviel Wasser vorhanden ist, das Doppelsalz unter Bildung eines Titanhydroxyds hydrolysiert.
  • Ein weiterer Grund ist der, daß, je mehr Wasser vorhanden ist, um so mehr verdampft werden muß, um den bei der Reaktion entstandenen Brei so weit einzutrocknen, daß ein praktisch wasserfreies Salzgemisch entsteht. Auch hier ist wieder eine etwas über dem Minimum liegende Wassermenge nicht so entscheidend, aber je höher diese Wassermenge über der Mindestmenge liegt, um so unbequemer wird das Eindampfen.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform des Verfahrens wird mit gefrorenem Titantetrachlorid gearbeitet. Bei dieser Verfahrensweise wird die wäßrige Lösung der anderen ein oder zwei Ausgangsstoffe zu Beginn des Verfahrens auf eine nicht über Raumtemperatur liegende Temperatur, vorzugsweise auf etwa 10°C, gebracht. Die Temperatur muß so hoch liegen, daß an der Reaktion teilnehmende oder in dem System vorliegende Mengen Fluorid und/oder Chlorid in Lösung bleiben. Sowie die Temperatur der Reaktionsteilnehmer oder eines von ihnen auf Raumtemperatur oder darüber hinaus steigt, steigt auch die Reaktionsgeschwindigkeit.
  • Die Reaktion selbst ist exotherm; es ist also notwendig, die Geschwindigkeit zu regeln, um sie unter einer gewünschten Kontrolle zu halten und das Spritzen zu verhindern, gleichgültig, ob es sich dabei um einen Teil des geschmolzenen Salzbades oder einen Teil der wäßrigen Lösung handelt. Es ist aus diesem Grunde auch vorteilhafter, daß das Titantetrachlorid, wenn es in gasförmiger Form vorliegt, mit einem Trägergas gemischt wird, anstatt es in reiner Form anzuwenden, da es dann möglich ist, die Gase bei tieferen Temperaturen anzuwenden. Wenn die Zufuhrgeschwindigkeit des Titantetrachlorids sorgfältig geregelt wird, kann man es auch in Form des reinen Gases bei höheren Temperaturen anwenden, so daß es im gasförmigen Zustand verbleibt und sich nicht zu einer Flüssigkeit kondensiert. Die Regelung der Reaktionsgeschwindigkeit ist unter allen Umständen wichtig. So wurde gefunden, daß das Gefrieren des TiC14 zu einem einzigen festen Block die Oberfläche dieses Stoffes, die zur Umsetzung mit dem gelösten Alkalifluorid zur Verfügung steht, verkleinert und auf diese Weise die Reaktionsgeschwindigkeit regelt. Wenn man die Zufuhrgeschwindigkeit des TiC14 regelt, ist die Temperatur von keiner entscheidenden Bedeutung bei der Reaktion.
  • Man kann das entstandene geschmolzene Salzbad zweckmäßig direkt als Elektrolyt für das obenerwähnte elektrolytische Verfahren verwenden. Wenn das erfindungsgemäße Verfahren in wäßriger Lösung durchgeführt wird, kann man die die Reaktionsprodukte enthaltende wäßrige Lösung zur Trockne eindampfen und die anfallende Salzmischung als Elektrolyt, wie oben erwähnt, verwenden.
  • Die Alkalikomponente des nicht an der Umsetzung teilnehmenden Alkalisalzes kann von der des reagierenden Alkalifluorids verschieden sein. So kann z. 13. nach einer Ausführungsform des Verfahrens das Titantetrachlorid mit einer wäßrigen Lösung des Kaliumfluorids umgesetzt werden, in der auch (x) NaC1 aufgelöst sind.
  • Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Beispiel I Es erläutert die Herstellung eines K,Ti F6 -f- (4 T x) K Cl enthaltenden Salzgemisches.
  • 400g Ti C1,, wurden zu einem festen Block gefroren. Dieser Block wurde dann zu 5 1 einer wäßrigen Lösung gegeben, die 111 g K Cl j e Liter und 146 g K F j e Liter enthielt und die vor Einbringen des gefrorenen Ti C14 Blockes auf l0°C abgekühlt worden war. Während der ablaufenden Reaktion wurde der Ti C14 Block unter der Oberfläche der wäßrigen Lösung gehalten, wo er sich in etwa 1 Minute umsetzte. Der entstandene Brei wurde durch Erhitzen auf 115 bis 120°C zur Trockne verdampft. Auf diese Weise wurde ein festes kristallines Gemisch aus 500g K2 Ti F6 und 1176g K Cl erhalten.
  • Beispiel II In diesem Beispiel wird das erfindungsgemäße Verfahren bei Anwendung des TiC14 als Gas und des Alkalifluorids in Form eines geschmolzenen Salzbades beschrieben.
  • Das geschmolzene Salzbad bestand anfangs aus 1536 g K,Ti F6, 1112g K F und 1887g K Cl und wurde auf 700 C gehalten. Dann wurde Titantetrachlorid verdampft und dieser Dampf mit Argon gemischt. Dieses Dampfgemisch wurde mit dem geschmolzenen Salzbad an einer unter der Oberfläche des Bades liegenden Stelle zusammengebracht, indem das Argon-TiC14 Gemisch durch ein Kohlenstoffrohr in das geschmolzene Bad eingeführt wurde. Der Versuch wurde 10 Minuten lang durchgeführt, in welcher Zeit 348 g TiC14 in der erwähnten Weise dem Salzbad zugeführt wurden. Nach dem Abkühlen der Schmelze wurde diese analvsiert. Sie enthielt
    K2TiF6 ........................... 1975 g
    KF ............................... 475 g
    K Cl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2435 g
    Beispiel III Es erläutert das wie im Beispiel II durchgeführte Verfahren, nur wurde das TiC14 in flüssiger Form angewandt. Das geschmolzene Salzbad, das auf 700°C gehalten wurde, enthielt anfangs:
    K2TiF6 , *, , -, *, * ................. 613 g
    K F ............................... 1397 g
    KC1 .............................. 1103 g
    Das TiC14 wurde in diesem Fall durch ein in das geschmolzene Bad führendes Kohlenstoffrohr tropfenweise zugeführt. Die Schmelze wurde während der gesamten Umsetzung beständig durch Argon gerührt, das ebenfalls durch das genannte Graphitrohr zugeführt wurde. Das Argon diente ferner dazu, die Reaktionsprodukte aus jenem Teil der Schmelze zu verdrängen, dem das TiC14 zugeführt wurde. Während der etwa einstündigen Versuchsdauer wurden 375g TiC14 zugegeben. Auf Grund der Analyse war die Schmelze zum Schluß nach der Abkühlung wie folgt zusammengesetzt
    K2TiFs ........................... 1090 g
    KF ............................... 707 g
    KCl .............................. 1698 g

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Gemischen von Alkalititanfluoriden und Alkalichloriden, dadurch gekennzeichnet, daß man Titantetrachlorid in eine wäßrige Lösung oder in eine Schmelze eines Alkalifluorids oder eines Gemisches von Alkallfluorid und Alkalichlorid einträgt, wobei man das Reaktionsgemisch, sofern die Reaktion in wäßriger Lösung durchgeführt wird, zur Trockne eindampft.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzutragende TiC14 Menge nicht größer ist, als die für die Reaktion erforderliche stöchiometrische Menge, wobei das Ti.C14, um die Geschwindigkeit der Reaktion zu regeln, in kleinen Anteilen zugegeben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Titantetrachlorid in die Schmelze oder Lösung als Flüssigkeit oder Gas eingebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Titantetrachlorid als Gemisch mit einem inerten Trägergas der Schmelze oder Lösung zugeführt wird, wobei das Gemisch an wenigstens einer Stelle unter der Oberfläche der Schmelze bzw. Lösung eingeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Titantetrachlorid der wäßrigen Lösung an mindestens einer Stelle unter ihrer Oberfläche zugeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gefrorenes TiC14 in die wäßrige Lösung, vorzugsweise unter der Oberfläche der Lösung, eingetragen wird, wobei die Lösung wenigstens so viel Alkalifluorid enthält, als der eingeführten Menge TiC14 stöchiometrisch entspricht.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der wäßrigen Lösung nur gerade so viel Wasser vorhanden ist, daß alles nach Beendigung der Reaktion vorhandene Alkalichlorid in Lösung gehalten wird.
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