DE45775C - Neuerung bei der Herstellung von Alunüniumlegiruni;en - Google Patents

Neuerung bei der Herstellung von Alunüniumlegiruni;en

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DE45775C
DE45775C DENDAT45775D DE45775DA DE45775C DE 45775 C DE45775 C DE 45775C DE NDAT45775 D DENDAT45775 D DE NDAT45775D DE 45775D A DE45775D A DE 45775DA DE 45775 C DE45775 C DE 45775C
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Germany
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aluminum
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aluminum alloy
chloride
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DENDAT45775D
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A. MANN in London, Middlesex 3 Melrose Villas, Richmond Road, Twickenham
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/02Making non-ferrous alloys by melting
    • C22C1/026Alloys based on aluminium

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 4O: Hüttenwesen.
Das Verfahren hat den Zweck, Legirungen von Aluminium -mit anderen Metallen herzustellen und besteht in folgendem:
Schwefelsaure Thonerde Al2 (S OJ3 wird mit einem Metallchlorid, welches, wie z. B. Chlornatrium Na Cl, Chlorkalium K Cl, Chlorammonium Am Cl, mit dem Sulfat bei erhöhter Temperatur eine doppelte Zersetzung erleidet, innig gemischt und in einem passenden Ofen oder einer Retorte erhitzt, und die Hitze so regulirt, dafs das Aluminiumsulfat zersetzt wird und gleichzeitig ein Austausch der Componenten stattfindet, so dafs also einerseits Aluminiumchlorid Al2 Cl6, andererseits aber, wenn z. B. Chlornatrium zur Verwendung kam, schwefelsaures Natron Na.2 S O4 entsteht, nach folgender Gleichung:
I. Al2 (S OJ8 + 6NaCl
= Al2 Cl6 + 3 Na2 S O^
Die Masse wird alsdann mit Calciumoxyd versetzt und für einige Wochen liegen gelassen, während welcher Zeit sich durch die Einwirkung des Chloraluminiums in der Masse Chlorcalcium bildet, nach folgender Gleichung:
II. 3 Ca O + Al2 Cl6 == 3 CaCl2 + Al2 O3.
Die ganze Masse enthält jetzt Chlorcalcium,
Natriumsulfat, Calciumoxyd, Aluminiumoxyd und eine beträchtliche Menge Chloraluminium und wird getrocknet.
Ein zweites Quantum schwefelsaurer Thonerde wird mit· einem geeigneten Reductionsrnittel, vortheilhaft mit fein zertheilter Knochenkohle, Koks, Steinkohle, Graphit oder Eisen oder Zinkpulver gemischt und alsdann der aus der ersten Operation gewonnenen Masse zu gleichen Theilen zugesetzt. Das Ganze enthält jetzt die. Bestandteile der Masse der ersten Operation, sowie Aluminiumsulfit, welches sich aus dem Gemisch des Sulfats mit dem Reductionsmittel (Kohle) nach folgender Gleichung gebildet hat:
III. Al2(SOJ3+ 12C = Al2S8+ 12 C O.
Diese Reaction tritt unter dem Einflufs der Hitze während der darauf folgenden Operation ein.
Die Masse wird im Verhältnifs von 1 zu 2 mit dem geschmolzenen oder in kleine Stücke oder in Pulverform gebrachten Metall, dessen Legirung mit Aluminium erzielt werden soll, in einem geeigneten Ofen auf Schmelzhitze ,erhitzt, worauf sich die Legirung bildet.
Die chemische Reaction zwischen dem zu legirenden Metall und den nach Gleichungen I, II und III erzielten Verbindungen findet, wenn Kupfer legirt werden soll, nach folgender Gleichung statt:
Al2 CZ6 + Al2 S3 + 3 Ca Cl2 + 6Cu
= 6 CuCl2 + 3 Ca S + 4 Al
(in Legirung mit überschüssigem Kupfer).
Da Aluminiumlegirungen mit Kupfer allein hart und spröde werden, so setzt man, um dieses zu vermeiden, dem Kupfer vor dem Schmelzen etwas Zink oder Messing zu.

Claims (1)

  1. Pateντ-Anspruch:
    Bei der Herstellung von Aluminiumlegirungen durch Zusammenschmelzen einer Thpnerdeverbindung und des zu legirenden Metalles in Gegenwart eines Reductionsmittels die Herstellung der Thonerdeverbindung durch Erhitzen eines Gemenges von Thonerdesulfat (Al2(SOJ3 18H2OJ mit einem Metallchlorid, Versetzen und Lagernlassen des Gemenges mit Calciumoxyd (Ca O) und Mengen des chlorcalciumhaltigen Gemenges mit einem neuen Quantum Aluminiumsulfat, welchem das Reductionsmittel zugesetzt wurde.
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