DE10304C - Einlaufvorrichtung für Walzenstühle, Griesputzmaschinen u. dergl - Google Patents

Einlaufvorrichtung für Walzenstühle, Griesputzmaschinen u. dergl

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DE10304C
DE10304C DENDAT10304D DE10304DA DE10304C DE 10304 C DE10304 C DE 10304C DE NDAT10304 D DENDAT10304 D DE NDAT10304D DE 10304D A DE10304D A DE 10304DA DE 10304 C DE10304 C DE 10304C
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Germany
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roller mills
semolina cleaning
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F. WEGMANN in Zürich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

1879.
Klasse 50.
FRIEDRICH WEGMANN in ZÜRICH. Einlaufvorrichtung für Walzenstühle, Griesputzmaschinen u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. December 1879 ab.
Bei Walzenstühlen, Griesputzmaschinen und ähnlichen, zu Müllereizwecken dienenden Maschinen erfolgt die Zuführung des Mahlgutes aus den Einlauf-, Schutt- oder Sammelbehältern mittelst einer unter denselben angebrachten Walze, der sogenannten Speisewalze. Dieselbe genügt jedoch nicht, sobald es sich darum handelt, das Mahlgut während der Zuführung stark aus einander zu streuen und zu vertheilen, wie dies z. B. namentlich bei leichten, flockigen Griesen etc. erforderlich ist, um diese feinen, gern geballt zusammenhängenden Körnchen vollkommen von einander getrennt bearbeiten zu können.
Durch vorliegende Construction soll dieser Zweck, die vollkommene Trennung der einzelnen feinen Körnchen des Mahlgutes während der Zuführung desselben erreicht werden, und zwar durch Anbringung einer zweiten Walze, welche Erfinder Förderwalzejiennt, vor der Speisewalze, w^cEe^m^derI^eighra^ichtung_jKi&.-diese, nur mit bedeutend gröfserer Geschwindigkeit läuft. Das Mahlgut fällt. nun zuerst aus dem Einlaufbehälter auf die Speisewalze und von dieser in die zwischen derselben und der vorliegenden Förderwalze gebildete Rille, wird hier durch die schnelle Bewegung der Förderwalze gelockert, über dieselbe hinübergeschleudert und durch die grofse Geschwindigkeit, mit der dies vor sich geht, aufserordentlich zerstreut. .
In der beiliegenden Zeichnung ist zur Erläuterung dieses Vorganges in Fig. 1 und 2 ein Walzenstuhl im Verticalschnitt und in vorderer Ansicht dargestellt. Unter dem Einlauf- oder Schüttbehälter / liegt die an beiden Enden im Ständer gelagerte, mit Rillen versehene Speisewalze n. Vor derselben liegt die Förderwalze m, welche auf beiden Seiten in den um η drehbaren und durch Stangen gekuppelten Hebelarmen χ und x' eingelagert ist, Fig. 3; dieselbe wird betrieben durch das auf der Axe von η sitzende, mit innerer Verzahnung versehene Rad s, welches in das auf der Axe von m sitzende kleine Zahnrad w eingreift. Zahnrad ί sitzt lose auf der Axe von η und wird durch eine Klauenkupplung β1 von der Antriebsriemscheibe β mitgenommen. Ausgelöst und eingerückt wird diese Kupplung durch den Hebel k, Fig. ι; derselbe bewegt die Nase I, welche mittelst ihrer schiefen Ebene das Rad s aus der Kupplung schiebt. Die . Förderwalze m kann mittelst einer besonderen Stellvorrichtung gehoben und gesenkt werden, und zwar' auf folgende Weise: An dem um η drehbaren Hebelarm χ' ist ein Zahnsegment y befestigt; in dasselbe greift die am Ständer der Maschine eingelagerte Schraube ohne Ende o. Durch Drehung derselben wird Hebelarm χ und xl um η gedreht und dadurch die in denselben eingelagerte Förderwalze m gehoben oder gesenkt. . '
Das über die Förderwalze m geworfene Mahlgut fällt durch den Trichter / auf die Mahlwalzen α und b, von denen in bekannter Anordnung α fest gelagert und durch die Riemscheiben β und et betrieben wird, während b in dem um c drehbaren Hebelarm d lagert, dessen Lage wieder durch die Zugstange h und dem mit den Nasen g und r versehenen Hebel / mit der Querstange u und dem Gewicht e bedingt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Neben der Speisewalze eines Einlauf-, Schüttoder Sammelbehälters an Walzenstühlen, Griesputzmaschinen und ähnlichen Müllereimaschinen die Anwendung einer zweiten Walze (Förderwalze), welche in der Richtung der. Speisewalze, aber mit gröfserer Geschwindigkeit wie dieselbe läuft. ■■■■■.'
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10304D Einlaufvorrichtung für Walzenstühle, Griesputzmaschinen u. dergl Active DE10304C (de)

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