DE60188C - Sortirmaschine - Google Patents

Sortirmaschine

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Publication number
DE60188C
DE60188C DENDAT60188D DE60188DA DE60188C DE 60188 C DE60188 C DE 60188C DE NDAT60188 D DENDAT60188 D DE NDAT60188D DE 60188D A DE60188D A DE 60188DA DE 60188 C DE60188 C DE 60188C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
sieves
sieve
drive
articulated arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60188D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. CLARKSON in Elm Tree Villa, Battersea, Grafsch. Surrey, England
Publication of DE60188C publication Critical patent/DE60188C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/52Cleaning with brushes or scrapers
    • B07B1/522Cleaning with brushes or scrapers with brushes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/30Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
Sortirmaschi η e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Juni 1891 ab.
Vorliegende Erfindung hat zum Zweck, eine einfache und wirksame Maschine zum Sortiren und stufenweisen Durchsieben von Materialien zu schaffen. Dieselbe kann leicht auseinander genommen und wieder zusammengesetzt werden, wie dies sowohl für den Transport, als auch für die Instandhaltung vortheilhaft ist.
Auf beiliegenden Zeichnungen sind:
Fig. i, 2 und 3 Aufrisse der Maschine in bezw. Seiten-, End- und Oberansicht;
Fig. 3 a ist eine Schnittansicht der Siebreinigungsvorrichtung;
Fig. 4 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe die zwischen zwei Sieben angeordnete Einrichtung als Detail von Fig. 1, und
Fig. 4 a und 4 b sind zugehörige Details in Oberansicht;
Fig. 5 und 6 ist eine Aufrifs- bezw. Grundrifsskizze einer abgeänderten Anordnung für die Siebeinstellung.
Eine Anzahl Rahmen A1 A* A3 A^ A5 4e, welche Siebe verschiedener, von oben nach unten in der Feinheit zunehmender Maschenweite tragen, sind in dem Gestell B über einander angeordnet; das gröbste Sieb liegt oben bei A1, das feinste im letzten oder untersten Rahmen A6. Die Verbindung der Siebrahmen mit dem Gestell B wird mittelst quer durchgehender Stangen α α erreicht, die, durch Schlitze b b bei den Rahmenwangen hindurchtretend, diesen eine Führung für seitliche Bewegung darbieten, so dafs die Rahmen unter Vermittelung von auf einer verticalen Welle S vereinigten kleinen Excentern c c hin- und hergeschoben bezw. stetig geschüttelt werden können. Die Welle S läuft in Lagern s s, sowie in dem Spurlager sl und erhält ihren Antrieb bei der Scheibe P von einer geeigneten Kraftquelle aus. Die Excenter greifen mittelst aushängbarer Haken c1 c1 an aus Gummi bestehende Einpafsstücke mit Augen c1 (Fig. 4 a), die in angeschraubten Gehäusestücken c1 cl bei den Rahmenenden vorgesehen sind. Hierdurch wird eine geräuschlos wirkende und langsame Verbindung geschaffen. Anderenfalls kann auch eine mit Schlagwirkung arbeitende Schüttelvorrichtung mit abwechselnd gespannten und ausgelösten Federn angewendet werden, wie eine solche im Bedarfsfalle leicht eingerichtet werden kann.
Auf der einen Stirnseite des Gestelles werden (Fig. 4) die Austrittsöffnungen DD1 im Anschlufs an die einzelnen Siebe angebracht, und zwar in der Weise, dafs jede mit einem geneigten Trichter d versehen ist, der nach einem besonderen verticalen Kanal leitet. Die Kanäle sind zweckmäfsig in gemeinsamen Ge-' hausen D1D1 zu beiden Seiten (Fig. 2) der Maschine eingebaut und leiten mit herausgeführten Enden zu den gesonderten Sammelbehältern, die (nicht mit dargestellt) aus untergestellten Kästen bestehen mögen.
Zwischen jedem Paar der Siebe ist ein auswechselbares Fangblech E, wie aus Fig. 4 ersichtlich, eingesetzt, welches mit Anschlufs- oder Laufflächen an das Gestell bei der Austrittsseite herangeführt ist, während bei dem hinteren Ende eine Uebertrittsöffnung O gelassen ist. Der flache Endtheil jedes Fangbleches kann nach Fig. 4 b mit Löchern versehen und eventuell nach unten etwas ab-

Claims (4)

gebogen sein, um das Herabfallen des Materials auf das nächst tiefere Sieb zu erleichtern. Ueber dem Fangblech befindet sich ein Paar endloser Riemen oder Ketten F, welche in Pfeilrichtung Fig. 4 rotiren und dabei Bürsten bewegen, die beiderseits in Führungen /° des Hauptgestelles gehalten sind. Sie haben den Zweck, die Unterfla'cheii der Siebe und die Oberfläche der Fangbleche abzuräumen und rein zu halten. Die Kettenräder/1/1 vermitteln den Antrieb der Ketten F und stehen selbst in Antriebsverbindung durch nach aufsen durchtretende Wellen mit Doppeltreibscheiben, die mittelst der Riemen /2/2 (Fig. 1 und 2) zu gleich schneller Drehung gekuppelt und mit dem Haupttrieb/3 oder einem anderen Motor verbunden sind. Die Endräume am Hauptgestell zwischen den Sieben werden durch luftdicht schliefsende Thüren e e mit Dichtungsflächen aus Gummi e1 e1 ausgesetzt. H ist der Einfülltrichter mit Einstellschieber. Derselbe ist in dem Rahmen des obersten Siebes A1 angebracht. Um die fortschreitende Bewegung des Materials die Siebe entlang und nach den Austrittsöffnungen D hin regeln zu können, hat man die Siebe an Gelenkarme L\ die zu je zweien auf jeder Seite des Gestelles angeordnet sind, aufgehängt. Die Aufhängepunkte lassen sich, insofern für dieselben bogenförmige Schlitze R. in am Gestell B befestigten Platten r vorgesehen sind, einstellen, indem man die gehörige Befestigung mittelst, der Schraubenmutter I bewirkt; die unteren Enden der Gelenkarme L L schliefsen an die Stangen α α der beweglichen Siebrahmen. Eine abgeänderte Aufhänge- und Einstellvorrichtung ist in Fig. 5 und 6 veranschaulicht. Die Einstellplatten mit Bogenschlitz R sind durch eine die Gelenkarme L tragende Schiene Q (in doppelter Ausführung, wie aus Fig. 6 ersichtlich) ersetzt, welche einseitig bei q q 'am Gestell B geführt ist, während das andere mit der bezüglichen Schiene der gegenüberliegenden Seite durch die Stange g2 gekuppelt und bei dieser vermöge des angreifenden Winkelhebels Q1 verstellbar ist. Letzterer bei q1 am Gestell drehbar gelagerte Hebel Q1 wird in einer Schlitzbogenführung festgestellt, wie in Fig. 5 ersichtlich, und bestimmt die Bewegung und Lage des Siebes, wobei der Winkelausschlag durch die punktirten Linien gekennzeichnet ist. In Verbindung mit der beschriebenen Maschine, kann ein Exhaustorventilator angewendet werden, der durch die Ausschüttleitung X unterhalb ■ des letzten Siebes A6 wirksam ist. Diese Einrichtung würde dazu dienen, den Niedergang der Materialtheilchen zu erleichtern; vermöge des luftdichten Verschlusses bei den ThUren e e und mittelst geeigneter Vorrichtungen bei den Austrittsöffnungen ist der Luftzutritt auf die obere Mündung zu beschränken. Bei den Austrittsöffnungen schaltet man zu diesem Zwecke in -die Trichter d unter schwacher Federwirkung stehende Ventilklappen derart ein, dafs dieselben zwar normal geschlossen bleiben, aber nach Ansammlung einer gröfseren Materialmenge durch deren Gewicht geöffnet werden. In anderer Weise kann man denselben Zweck für die Praxis genügend erreichen, wenn die Trichterkanäle d nur gerade weit genug gemacht werden, das Material fortlaufend durchtreten zu lassen. Patenτ-Ansprüche:
1. Eine Sortifmaschine mit einer Reihe über einander angeordneter Siebe von abgestufter Maschenweite, die auf der einen Seite an einzeln abgeführte Auslafstrichter anschliefsen und welche in stellbar an Gelenkarmen aufgehängten, sowie horizontal beweglichen Rahmen mittelst einer Reihe auf einer verticalen Spindel vereinigter Excenter die Schüttelbewegung erhalten, während je ein zwischen zwei Sieben angeordnetes Fangblech den Materialübertritt nach der Aufschüttseite jedes unteren Siebes vermittelt und mittelst einer abstreichenden Bürste oder mehrerer zugleich mit der Unterseite des oberen Siebes reingehalten wird, indem die Bürste an einem zwischen den Sieben umlaufenden Riemen- oder Kettentrieb befestigt ist.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Sortirmaschine eine Einstellvorrichtung für die
■ an Gelenkarmen (L) aufgehängten Siebrahmen, darin bestehend, dafs die Aufhängepunkte in festgelegten Platten (r1) mit Bogenschlitz (R) einzustellen sind.
3. An der unter 1. gekennzeichneten Sortirmaschine als Ersatz der unter 2. angegebenen Einrichtung eine Vorrichtung, bei welcher die Aufhängepunkte, die fest bei einer verschiebbaren Schiene (Q) vorgesehen sind, mittelst eines einseitig angreifenden Winkelhebels (Q1) zu verstellen sind.
4. An der unter 1. gekennzeichneten · Sortiermaschine die Einrichtung aushängbarer Excenter für den Rahmenantrieb, welche in mit Gummi ausgelegte Augen eingreifen, zum Zwecke · geräuschloser Schüttelbethätigung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT60188D Sortirmaschine Expired - Lifetime DE60188C (de)

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DE60188C true DE60188C (de)

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DENDAT60188D Expired - Lifetime DE60188C (de) Sortirmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE60188C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4594912A (en) * 1979-07-19 1986-06-17 Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha Banjo type axle casing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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