DE1027481B - Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung

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DE1027481B
DE1027481B DEM22629A DEM0022629A DE1027481B DE 1027481 B DE1027481 B DE 1027481B DE M22629 A DEM22629 A DE M22629A DE M0022629 A DEM0022629 A DE M0022629A DE 1027481 B DE1027481 B DE 1027481B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/02Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
    • F16H19/06Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising flexible members, e.g. an endless flexible member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung In der Technik besteht häufig das Bedürfnis, hinuni hergehende Bewegungen zu. erzeugen., die in einem bestimmten, einstellbaren Takt in die entgegengesetzte Richtung umgesteuert werden müssen, wobei ferner die Amplitude der Schwingbewegung einstellbar sein muß. Dies ist z. B. bei Maschinen der Fall, bei welchen unter anderem sehr kurze Hübe von z. B. 1 mm Länge erzielt werden sollen.
  • Mit Rücksicht auf die kleinen Amplituden, die sich in solchen Anwendungsfällen ergeben., ist es somit erforderlich, eine Einrichtung zu besitzen, welche ohne Verzögerung zu genau vorher festgelegten Zeitpunkten, nämlich am Anfang und Ende des Hubes, schaltet.
  • Es sind bereits Vorrichtungen zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung mit einstellbarer Amplitude der Schwingbewegung und Mitteln zur automatischen Umschaltung der Bewegungsrichtung bekannt, bei welchen ein Schlitten durch auf ihm angeordnete Magnete abwechselnd mit dem einen oder anderen Trum eines umlaufenden endlosen Bandes kuppelbar ist. Die Erfindung geht von: einer solchen bekannten Vorrichtung aus und bezweckt eine Weiterbildung in der Weise, daß die bereits erwähnte verzögerungslose Schaltung zu genau vorher festgelegten Zeitpunkten. möglich ist. Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß auf dem Schlitten als Schalter für die Magnetsteuerung eine doppelt eingespannte Blattfeder an geordnet ist, deren freie Enden umschnappen, wenn mittels eines der mechanisch, z. B. durch Stellschrauben, oder elektrisch, z. B. durch Elektromagnete und Schalter, gesteuerten Steuerbolzen ein Druck auf die Federmitte ausgeübt wird.
  • Es sind zwar Schalteinrichtungen bekannt, die es ermöglichen, mit Hilfe elektromagnetisch bewegter Schaltstifte eine gekrümmte Blattfeder, die an zwei raumfesten Punkten gelagert ist, mit je einem Kontaktpaar in Berührung zu bringen. Durch. die Anwendung dieser im Prinzip bekannten Schaltanordnung und ihrer Anpassung an die besondere Ausführungsform wird jedoch eine über die Summe der Einzelwirkungen der bekannten Elemente hinausgehende Wirkung in der Hinsieht erzielt, daß mit den erfindungsgemäßen Mitteln ein Schalten in. kürzester Zeitspanne möglich ist, so wie es z. B. bei einer Maschine unbedingt erforderlich ist, bei welcher der Schlittenhub in erheblichen Grenzen, wechselt und z. B. zwischen 1 und 240 mm liegen kann.
  • In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes rein schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform, Fig. 2 einen Grundriß auf die Einrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen- Teil der Einrichtung gemäß Fig. 1 und. 2, Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Re= guliereinzichtung und Fig. 5 ein Schaltungsschema.
  • In den Teilen 1, 2 eines Maschinengestells sind die beiden Rollen 3, 4 drehbar gelagert. Die Rolle 3 ist die motorisch angetriebene Rolle, während die Rolle 4 lediglich als Umlenkrolle dient. Die letztere ist auf einer Welle 5 gelagert, die im Träger 2 in der Richtung des Bandes 6, das die beiden Rollen umschlingt, verschiebbar ist, um auf diese Weise das Band immer gespannt zu halten. Zwischen. den beiden. Trägern 1, 2 sind Gleitstangen 7 angeordnet, auf welchen ein Schlitten 8 verschiebbar geführt ist. Zwischen den beiden Trumen. des Bandes 6 sind auf dem Schlitten 8 Elektromagnete 9, 10 angebracht, deren Pole 11 dein benachbarten Trum des Bandes 6 zugekehrt sind. Gegenüber den erwähnten Polen sind. auf dein Schlitten zwei Anker 12 axial verschiebbar angeordnet, die gegen die äußere Seite des Bandes 6 gerichtet sind.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: Die Welle 13 der Antriebsrolle 3 wird mit gleichmäßiger Geschwindigkeit angetrieben, so daß das Band 6 mit konstanter Geschwindigkeit umläuft. Es bewegt sich in der Richtung der eingezeichneten Pfeile (Fig. 2). Nunmehr wird z. B. dem Elel;tromagnet 9 Strom zugeführt. Der Pol 11 zieht infolgedessen den Anker 12 an und klemmt dadurch das Band 6 zwischen sich und dem Pol 11 fest. Der Schlitten 8 wird demgemäß mit dem oberen (Fig. 2) Trum des Bandes gekuppelt und bewegt sich nach rechts. Sobald der Schlitten den gewünschten Weg zurückgelegt hat, wird durch nicht gezeichnete, an sich bekannte Schalter die Stromzufuhr zum Elektromagnet 9 unterbrochen und gleichzeitig dem Magnet 10 Strom zugeführt. Nunmehr wird der Schlitten mit dem unteren (Fig. 2) Trum des Bandes gekuppelt, während das obere Trum des Bandes. freigegeben wird, und der Schlitten bewegt sich nach links. Ist er am Ende seiner Bewegung angelangt, so wird Magnet 11 stromlos und Magnet 9 unter Strom gesetzt, worauf sich das Spiel wiederholt.
  • Es ist auf die beschriebene Weise leicht möglich, die Geschwindigkeit des Bandes und damit des Schlittens und die Länge des Hin- und Herweges desselben beliebig und innert weiten. Grenzen einzustellen. Selbstverständlich können die Rollen, 3, 4 je nach den. gegebenen Verhältnissen beliebig weit auseinanderliegen und zwischen den Rollen beliebig viele Schlitten 8 vorgesehen sein.
  • Bei einer praktischen. Ausführung des beschriebenen Gerätes kann der Bewegungsweg des Schlittens zwischen 1 und 240 mm beliebig eingestellt werden. Da keine Zahnstangen u. dgl. nötig sind, sind keine Teile vorhanden, die irgendwie einem Verschleiß unterworfen wären, und es ist demgemäß leicht möglich, den eingestellten Weg des Schlittens genau einzuhalten. Durch entsprechende Wahl des Antriebsmotors für die Rollen 3 ist es ohne weiteres möglich, stufenlose Drehzahlen zwischen 0 und 5000 U/Min. einzustellen.
  • In Fig. 4 ist eine zweckmäßige Ausführungsform einer Vorrichtung zur Einstellung des Weges des Schlittens 8 dargestellt. Es bezeichnet 14 zwei im Bewegungsweg des Schlittens 8 angebrachte, einstellbare Träger von einstellbaren Anschlägen 15. Die Einstellung eines gewünschten Bewegungsweges des Schlittens erfolgt daher durch Einstellen der Träger 14, z. B. auf einer Stange (Grobeinstellung), und hierauf durch Einsregulierung der Stellschrauben 15 (Feineinstellung). 16 bezeichnet einen auf dem Schlitten 8 montierten Umschalter, der eine gespannte, gebogene Feder 18 umfaßt, welche bei 22 gehalten ist und entweder die Kontakte 19 oder 20 leitend miteinander verbindet. Die Umschaltung der Feder erfolgt durch die Druckbolzen 17. Aus dem Schaltschema gemäß Fig. 5 ist ersichtlich, daß je nach Stellung der gebogenen Feder 18 der Stromkreis entweder über den Magnet 9 bzw. 10 geschlossen ist.
  • Es sind nun noch Mittel vorgesehen, um den Weg des Schlittens 8 von Hand willkürlich zu regeln. Dies geschieht beim dargestellten Beispiel mittels eines Schalters 23, der über Klemmen 24 an eine Stromquelle angeschlossen ist. Je nach der Stellung des Schalters 8 wird der Strom durch die Magnetspule 25 oder durch die Spule 26 geschlossen. Durch diese Spulen bewegen sich Kerne 27, die über Stege 21 mit dem Druckbolzen 17 verbunden sind. Dadurch ist es möglich, die auf die Feder 18 wirkenden Druckbolzen nicht nur durch die Anschläge 15, sondern vom Schalter 23 aus willkürlich durch Erregung der Magnete 25 bzw. 26 umzustellen und dadurch die Bewegungsrichtung des Schlittens 8 zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung mit einstellbarer Amplitude der Schwingbewegung und Mitteln zur automatischen Umschaltung der Bewegungsrichtung, bei welchen ein Schlitten durch auf ihm angeordnete Magnete abwechselnd mit dem einen oder anderen Trum eines umlaufenden endlosen Bandes gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schlitten, als Schalter für die Magnetsteuerung eine doppelt eingespannte Blattfeder (18) angeordnet ist, deren freie Enden umschnappen, wenn mittels eines der mechanisch (z. B. Stellschrauben 15) oder elektrisch (z. B. durch Elektromagnete 26 und Schalter 23) gesteuerten Steuerbolzen (17) ein Druck auf die Federmmitte ausgeübt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 814 735, 426 60'3; 525853.
DEM22629A 1953-04-06 1954-04-03 Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung Pending DE1027481B (de)

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CH1027481X 1953-04-06

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DE1027481B true DE1027481B (de) 1958-04-03

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ID=4553472

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DEM22629A Pending DE1027481B (de) 1953-04-06 1954-04-03 Vorrichtung zur Erzeugung einer hin- und hergehenden Bewegung

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DE (1) DE1027481B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE426603C (de) * 1924-06-07 1926-03-13 Patentverwertung Ag F Als Ausloesevorrichtung dienende, mit ihren Enden eingespannte Feder
DE525853C (de) * 1929-10-07 1931-05-29 Aeg Mechanischer Arbeitsspeicher, insbesondere fuer Schalterantriebe
DE814735C (de) * 1948-10-02 1951-09-24 Achenbach Soehne G M B H Einrichtung zum automatischen Steuern eines vorher festgelegten, in seiner Laenge stufenlos einstellbaren Arbeitsweges

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE426603C (de) * 1924-06-07 1926-03-13 Patentverwertung Ag F Als Ausloesevorrichtung dienende, mit ihren Enden eingespannte Feder
DE525853C (de) * 1929-10-07 1931-05-29 Aeg Mechanischer Arbeitsspeicher, insbesondere fuer Schalterantriebe
DE814735C (de) * 1948-10-02 1951-09-24 Achenbach Soehne G M B H Einrichtung zum automatischen Steuern eines vorher festgelegten, in seiner Laenge stufenlos einstellbaren Arbeitsweges

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