DE10248321A1 - Halteelement - Google Patents

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    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
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    • E05C17/32Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of two or more pivoted rods
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Abstract

Halteelement, insbesondere Deckelsteller oder Klappenhalter, umfassend einen ersten Arm 1, mit einer ersten Reibfläche 11, einen zum ersten Arm schwenkbaren zweiten Arm 2, eine Feststelleinheit, welche ein Betätigungselement 6 und ein Feststellelement 5 mit einer Feststellfläche 21 aufweist, wobei die Feststelleinheit dem zweiten Arm 2 zugeordnet ist, ein Bremselement 4, das eine Bremsfläche 20 in Reibkontakt zur Feststellfläche 21 und eine zweite Reibfläche 12 in Anlage zur ersten Reibfläche 11 aufweist, wobei das Betätigungselement 6 in einer ersten Drehrichtung der Arme 1, 2 die Feststellfläche 21 gegen die Bremsfläche 20 beaufschlagt, wobei in der ersten Drehrichtung das Bremsmoment zwischen der Feststellfläche 21 und der Bremsfläche 20 größer ist als das Reibmoment zwischen den Reibflächen 11, 12, wobei in einer zweiten Drehrichtung das Bremsmoment kleiner ist als das Reibmoment und wobei das Reibmoment in der ersten Drehrichtung größer ist als das Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Halteelement mit einem ersten Arm und einem zweiten Arm, die um eine Gelenkachse drehbar miteinander verbunden sind. Das Halteelement kann zum Halten eines nach oben öffnenden Deckels oder einer nach unten öffnenden Klappe verwendet werden. Hierzu wird ein freies Ende eines der beiden Arme mit einem Korpus eines Möbels verbunden und ein freies Ende des jeweilig anderen Armes mit der Klappe oder dem Deckel.
  • In der DE 197 17 189 C2 wird ein Halteelement beschrieben, bei welchem in einer ersten Drehrichtung der beiden Arme zueinander ein höheres Drehmoment aufgewendet werden muß als in einer zweiten Drehrichtung. Somit ist beispielsweise in der Benutzung als Deckelsteller gewährleistet, daß beim Öffnen des Dekkels ein geringeres Drehmoment überwunden werden muß als beim Schließen des Deckels. Beim Schließen des Deckels ist das aufzuwendende Drehmoment zum Verdrehen der beiden Arme größer als dasjenige Drehmoment, das durch die Gewichtskraft des Deckels auf das Halteelement ausgeübt wird. Dadurch ist gewährleistet, daß der Deckel in jeder beliebigen Position gehalten ist. Wo hingegen aufgrund des geringen Drehmoments beim Öffnen des Deckels ein leichtes Öffnen gewährleistet ist.
  • Hierfür ist ein Reibring mit einer vollumfänglichen Außenverzahnung vorgesehen, der in Reibkontakt zum ersten Arm und um die Gelenkachse relativ zum ersten Arm drehbar angeordnet ist. Ein Ring des zweiten Arms ist um den Reibring angeordnet und weist eine teilumfängliche Innenverzahnung auf, die in oder außer Eingriff zur vollumfänglichen Außenverzahnung des Reibrings überführbar ist. In der ersten Drehrichtung der Arme zueinander sind die Verzahnungen in Eingriff, so daß der Reibring mit dem zweiten Arm relativ zum ersten Arm gedreht wird. Hierbei muß ein Reibmoment aufgrund des Reibkontakts zwischen dem Reibring und dem ersten Arm überwunden werden. In der zweiten Drehrichtung sind die Verzahnungen außer Eingriff, wobei der zweite Arm frei um den Reibring bewegbar ist. Hierbei ist nur ein geringes Drehmoment zum Verschwenken der Arme zueinander erforderlich.
  • Nachteilig ist jedoch, daß beim Bewegen der Verzahnungen, um diese in Eingriff zu überführen, eine geringe Drehbewegung in der ersten Drehrichtung vollzogen werden muß, die zu einem geringfügigen Absenken des Deckels oder der Klappe führt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Halteelement bereitzustellen, bei dem ein geringer Freigang bei einer Drehrichtungsänderung gewährleistet ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Halteelement, insbesondere Deckelsteller oder Klappenhalter, umfassend
    • – einen ersten Arm, der eine erste Reibfläche aufweist,
    • – einen zweiten Arm, der um eine Gelenkachse schwenkbar mit dem ersten Arm verbunden ist,
    • – eine Feststelleinheit, welche
    • – ein Betätigungselement und
    • – ein Feststellelement, das eine Feststellfläche bildet, aufweist,
    • – wobei die Feststelleinheit dem zweiten Arm zugeordnet ist,
    • – ein Bremselement, das eine Bremsfläche, zu der die Feststellfläche in Reibkontakt gehalten ist, und das eine zweite Reibfläche, die zumindest mittelbar in Anlage zur ersten Reibfläche gehalten ist, aufweist,
    • – wobei das Betätigungselement in einer ersten Drehrichtung der Arme zueinander die Feststellfläche gegen die Bremsfläche mit Kraft beaufschlagt,
    • – wobei in der ersten Drehrichtung der beiden Arme zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche und der Bremsfläche größer ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche und der zweiten Reibfläche,
    • – wobei in einer zweiten Drehrichtung der beiden Arme zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche und der Bremsfläche kleiner ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche und der zweiten Reibfläche und
    • – wobei das maximale Reibmoment in der ersten Drehrichtung der beiden Arme zueinander größer ist als das maximale Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung der beiden Arme zueinander, gelöst.
  • Ferner wird die Aufgabe durch ein Halteelement, insbesondere Deckelsteller oder Klappenhalter, umfassend
    • – einen ersten Arm, dem eine erste Reibfläche zugeordnet ist,
    • – einen zweiten Arm, der um eine Gelenkachse schwenkbar mit dem ersten Arm verbunden ist,
    • – eine Feststelleinheit, welche
    • – ein Betätigungselement,
    • – ein Feststellelement, das eine Feststellfläche bildet, und
    • – eine zweite Reibfläche, die zumindest mittelbar in Anlage zur ersten Reibfläche gehalten ist, aufweist,
    • – ein Bremselement, das eine Bremsfläche aufweist, zu der die Feststellfläche in Reibkontakt gehalten ist, wobei das Bremselement dem zweiten Arm zugeordnet ist,
    • – wobei das Betätigungselement in einer ersten Drehrichtung der Arme zueinander die Feststellfläche gegen die Bremsfläche mit Kraft beaufschlagt,
    • – wobei in der ersten Drehrichtung der beiden Arme zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche und der Bremsfläche größer ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche und der zweiten Reibfläche,
    • – wobei in einer zweiten Drehrichtung der beiden Arme zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche und der Bremsfläche kleiner ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche und der zweiten Reibfläche und
    • – wobei das maximale Reibmoment in der ersten Drehrichtung der beiden Arme zueinander größer ist als das maximale Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung der beiden Arme zueinander, gelöst.
  • Die Halteelemente beider Ausführungsformen weisen somit eine Bremseinheit auf, die die Feststelleinheit und das Bremselement umfaßt. Ein Bauteil der Bremseinheit ist immer drehfest zum zweiten Arm angeordnet und ein weiteres Bauteil der Bremseinheit steht immer in Reibkontakt zum ersten Arm.
  • Bei der ersten Ausführungsform des Halteelements ist das Betätigungselement drehfest zum zweiten Arm angeordnet und das Bremselement steht in Reibkontakt zum ersten Arm. Hierbei kann das Betätigungselement an den zweiten Arm angeformt sein und somit einstöckig mit diesem ausgebildet sein.
  • In der zweiten Ausführungsform des Halteelements ist das Bremselement drehfest zum zweiten Arm angeordnet und das Betätigungselement steht im Reibkontakt zum ersten Arm. Hierbei kann das Bremselement drehfest mit dem zweiten Arm verbunden sein oder durch den zweiten Arm gebildet sein. Im letzten Fall ist die Bremsfläche durch eine Innenumfangsfläche einer Aufnahmeausnehmung des zweiten Arms gebildet.
  • Da in der ersten Drehrichtung das maximale Bremsmoment größer ist als das maximale Reibmoment, ist gewährleistet, daß sämtliche Bauteile der Bremseinheit zusammen mit dem zweiten Arm relativ zum ersten Arm verdreht werden. Hierbei gleiten die beiden Reibflächen aufeinander ab, so daß zum Verdrehen der beiden Arme zueinander das Reibmoment überwunden werden muß.
  • In der zweiten Drehrichtung ist das maximale Bremsmoment kleiner als das maximale Reibmoment, so daß die beiden Reibflächen nicht aufeinander abgleiten sondern das Feststellelement relativ zum Bremselement verdreht wird.
  • Da das maximale Reibmoment in der ersten Drehrichtung größer ist als das maximale Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung ist gewährleistet, daß in der ersten Drehrichtung ein größeres Drehmoment überwunden werden muß als in der zweiten Drehrichtung.
  • Das Feststellelement kann ringförmig gestaltet sein und an einer Stelle seines Umfangs einen Schlitz aufweisen und dadurch in Umfangsrichtung aufweitbar sein. Hierbei kann eine Außenum fangsfläche des Feststellelements die Feststellfläche darstellen, die in Anlage zu einer Innenumfangsfläche des Bremselements steht, welche die Bremsfläche darstellt. Somit bilden das Feststellelement und das Bremselement eine Art Trommelbremse.
  • Das Feststellelement kann zwei Bremsbacken aufweisen, die über einen elastischen Verbindungssteg miteinander verbunden sind und gemeinsam die Feststellfläche bilden.
  • Um die Feststellfläche in der ersten Drehrichtung mit Kraft gegen die Bremsfläche beaufschlagen zu können, weist das Betätigungselement einen Betätigungsvorsprung auf, der gegen eine erste Spreizfläche und eine zweite Spreizfläche des Feststellelements abgestützt ist. Die erste Spreizfläche ist hierbei an einer der Bremsbacken und die zweite Spreizfläche an der anderen Bremsbacke angeordnet.
  • Der Betätigungsvorsprung ist relativ zum Bremselement um eine Schwenkachse, die parallel zur Gelenkachse verläuft und zwischen der ersten Spreizfläche und der zweiten Spreizfläche angeordnet ist, schwenkbar.
  • Hierbei ist der Betätigungsvorsprung mit einer ersten Betätigungsfläche gegen die erste Spreizfläche und mit einer zweiten Betätigungsfläche gegen die zweite Spreizfläche abgestützt.
  • Die Betätigungsflächen weisen einen Verlauf auf, bei dem der Abstand zwischen der Abstützung der ersten Betätigungsfläche gegen die erste Spreizfläche und der Abstützung der zweiten Betätigungsfläche gegen die zweite Spreizfläche beim Verschwenken des Betätigungselements durch Verdrehen der Arme in der ersten Drehrichtung zunimmt. Somit werden beim Verschwen ken die Betätigungselements durch eine Drehung der Arme in der ersten Drehrichtung die Spreizflächen auseinandergedrückt und das Bremselement aufgeweitet, so daß die Feststellfläche gegen die Bremsfläche mit Kraft beaufschlagt wird.
  • Zum Verschwenken des Betätigungsvorsprungs kann das gesamte Feststellelement um die Schwenkachse relativ zum Bremselement schwenkbar angeordnet sein.
  • Ferner kann das Betätigungselement einen Mitnehmervorsprurg aufweisen, der bezogen auf die Gelenkachse gegenüber dem Schlitz zumindest mittelbar in Umfangsrichtung gegen das Feststellelement abgestützt ist. Hierdurch wird in der zweiten Drehrichtung der beiden Arme zueinander gewährleistet, daß das Betätigungselement an zwei gegenüberliegenden Stellen gegen das Feststellelement abgestützt ist, so daß ein Aufweiten des Feststellelements vermieden wird.
  • Der Mitnehmervorsprung kann über ein Federelement gegen das Feststellelement abgestützt sein. Somit ist das Betätigungselement grundsätzlich in derjenigen Schwenkrichtung beaufschlagt, die beim Verdrehen der beiden Arme in der ersten Drehrichtung erzeugt wird. Somit ist gewährleistet, daß die Feststellfläche spielfrei an die Bremsfläche gedrückt wird und Spiel aufgrund von Fertigungstoleranzen oder Verschleiß vermieden wird.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierin zeigt
  • 1 eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halteelements in einer Explosionsdarstellung;
  • 2 eine perspektivische Darstellung des Deckels gemäß 1;
  • 3 eine Draufsicht des ersten Arms gemäß 1;
  • 4 eine Draufsicht des Bremselements gemäß 1;
  • 5 eine Draufsicht des Feststellelements gemäß 1;
  • 6 eine Draufsicht des zweiten Arms mit dem Betätigungselement des Halteelements gemäß 1;
  • 7 eine Draufsicht des Bremselements und des Feststellelements gemäß 1 im montierten Zustand;
  • 8 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halteelements in einer Explosionsdarstellung;
  • 9 eine Draufsicht des ersten Arms gemäß 8;
  • 10 eine Draufsicht des Feststellelements gemäß 8;
  • 11 eine Draufsicht des Betätigungselements gemäß 8;
  • 12 eine Draufsicht des zweiten Arms gemäß 8;
  • 13 eine Draufsicht des Betätigungselements und des Feststellelements gemäß 8 im montierten Zustand und
  • 14 eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halteelements in einer Explosionsdarstellung.
  • Die 1 bis 7 zeigen eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halteelements und werden im folgenden zusammen beschrieben.
  • Das Halteelement weist einen ersten Arm 1 und einen zweiten Arm 2 auf, die zueinander um eine Gelenkachse 3 drehbar angeordnet sind. Zwischen den beiden Armen 1, 2 ist ein Bremselement 4 angeordnet, das mit einem Feststellelement 5 zusammenwirkt. Die Feststellelement 5 ist in einer ersten Drehrichtung drehfest zum Bremselement 4 gehalten und in einer zweiten Drehrichtung drehbar zu diesem. Hierzu dient ein Betätigungselement 6, welches das Feststellelement 5 in der ersten Drehrichtung beaufschlagt. Ein Deckel 7 ist mit dem Bremselement 4 über eine Schraube 8 verbunden, wobei eine Vorspannung über ein Tellerfederpaket 9 einstellbar ist.
  • 3 zeigt den ersten Arm 1, der an einem seiner freien Enden eine erste Befestigungsbohrung 10 aufweist, um Befestigungsmittel mit dem Arm 1 verbinden zu können. Die Befestigungsmittel dienen zum Verbinden des ersten Arms 1 mit einem Deckel, einer Klappe oder dem Korpus eines Möbels. Ferner ist an dem anderen Ende des ersten Arms eine kreisringförmige erste Reibfläche 11 gebildet, welche koaxial zur Gelenkachse 3 angeordnet ist und dem Bremselement 4 zugewandt ist.
  • Das in 4 dargestellte Bremselement 4 weist eine zweite Reibfläche 12 auf, welche der ersten Reibfläche 11 zugewandt ist und über einen ersten Reibring 13 gegen diese abgestützt ist.
  • Durch eine zentrale Bohrung 14 des ersten Arms 1 ist ein Verbindungsansatz des in 2 dargestellten Deckels 7 hindurchgeführt. Der Verbindungsansatz 15 weist ein von einem Kreis abweichendes Profil auf, welches in eine gegengleich ausgebildete Verbindungsausnehmung 16 des Bremselements 4 axial eingreift. Der Deckel 7 und das Bremselement 4 sind somit drehfest zueinander gehalten. An dem ersten Arm 1 ist eine dritte Reibfläche 17 gebildet, welche der ersten Reibfläche 11 abgewandt ist und die über einen zweiten Reibring 18 in Anlage zu einer vierten Reibfläche 19, welche durch den Deckel 7 gebildet ist, steht. Mittels der Schraube 8 werden das Bremselement 4 und der Deckel 7 gegen den ersten Arm 1 verspannt.
  • Das Bremselement 4 ist topfförmig gestaltet und weist eine Bremsfläche 20 in Form einer Innenumfangsfläche auf. Innerhalb des Bremselements 4 ist das in 5 dargestellte Feststellelement 5 angeordnet. Dieses bildet eine Feststellfläche 21 in Form einer Außenumfangsfläche, welche in Reibkontakt zur Bremsfläche 20 steht. Das Feststellelement 5 ist ringförmig gestaltet und weist über seinen Umfang einen Schlitz 22 auf, so daß das Feststellelement 5 in Umfangsrichtung aufweitbar ist. Hierzu bildet das Feststellelement 5 eine erste Bremsbakke 23 und eine zweite Bremsbacke 24, die über einen elastischen Verbindungssteg 25 miteinander verbunden sind. Somit lassen sich die Bremsbacken 23, 24 spreizen.
  • Ferner bildet das Feststellelement 5 eine zentrale Ausnehmung 26, welche eine erste Spreizfläche 27 an der ersten Bremsbacke 23 und eine zweite Spreizfläche 28 an der zweiten Bremsbacke 24 bildet.
  • In die Ausnehmung 26 greift das Betätigungselement 6 mit einem Betätigungsvorsprung 30 ein. Das Betätigungselement 6 ist, wie in 6 dargestellt, an dem zweiten Arm 2 angeformt. Der Betätigungsvorsprung 30 weist eine Außenfläche 29 auf, die eine erste Betätigungsfläche 31 und eine zweite Betätigungsfläche 32 bildet. Die erste Betätigungsfläche 31 ist in Anlage zur ersten Spreizfläche 27 und die zweite Betätigungsfläche 32 in Anlage zur zweiten Spreizfläche 28 gehalten.
  • Ferner weist das Betätigungselement 6 einen Mitnehmervorsprung 33 auf, der ebenfalls in die Ausnehmung 26 des Feststellelements 5 eingreift. Der Mitnehmervorsprung 33 ist über eine Feder 34 gegen eine Mitnehmerfläche 35 an der zweiten Bremsbacke 24 abgestützt. Die Abstützung des Mitnehmervorsprungs 33 gegen die Mitnehmerfläche 35 ist hierbei, bezogen auf die Gelenkachse 3, gegenüber dem Schlitz 22 angeordnet.
  • In der ersten Drehrichtung der beiden Arme 1, 2 zueinander wird das Feststellelement 5 relativ zum Bremselement 4 um eine Schwenkachse in Richtung einer ersten Schwenkrichtung beaufschlagt, wobei die Schwenkachse zwischen der ersten Spreizfläche 27 und der zweiten Spreizfläche 28 angeordnet ist. Die Außenfläche des Betätigungsvorsprungs 30 ist derart gestaltet, daß der Abstand der Abstützung der ersten Betätigungsfläche 31 gegen die erste Spreizfläche 27 und der Abstützung der zweiten Betätigungsfläche 32 gegen die zweite Spreizfläche 28 bei Verschwenken des Feststellelements 5 gegenüber dem Bremselement 4 in der ersten Schwenkrichtung zunimmt. Dadurch werden die beiden Spreizflächen 27, 28 und somit die beiden Bremsbacken 23, 24 auseinandergedrückt, so daß die Feststellfläche 21 radial nach außen gegen die Bremsfläche 20 beaufschlagt wird.
  • Das Bremsmoment zwischen der Feststellfläche 21 und der Bremsfläche 20 ist hierbei so groß bemessen, daß das Feststellelement 5 und das Bremselement 4 drehfest zueinander gehalten sind. Somit sind das Bremselement 4 und das Feststellelement 5 drehfest zum zweiten Arm 2 gehalten und drehen sich mit diesem in der ersten Drehrichtung relativ zum ersten Arm 1. Hierbei wird ein Reibmoment wirksam, welches aufgrund der aufeinander abgleitenden Reibflächen 11, 12, 17, 19 erzeugt wird.
  • Bei Drehung der beiden Arme 1, 2 in der zweiten Drehrichtung zueinander wird das Betätigungselement 4 in Richtung einer zweiten Schwenkrichtung um die Schwenkachse beaufschlagt, wobei die erste Betätigungsfläche 31 gegen die erste Spreizfläche 27 und der Mitnehmervorsprung 33 gegen die Mitnehmerfläche 35 an der zweiten Bremsbacke 24 beaufschlagt sind. Eine Spreizung des Feststellelements 5 wird somit vermieden, so daß das Feststellelement 5 gegenüber dem Bremselement 4 verdreht wird. Das Bremsmoment zwischen der Feststellfläche 21 und der Bremsfläche 20 ist hierbei kleiner als das Reibmoment zwischen den Reibflächen 11, 12, 17, 19. Da zudem das Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung kleiner ist als das Reibmoment in der ersten Drehrichtung, ist gewährleistet, daß zum Drehen der beiden Arme 1, 2 in der ersten Drehrichtung ein größeres Drehmoment überwunden werden muß als in der zweiten Drehrichtung.
  • Die Feder 34 beafschlagt das Feststellelement 5 in Richtung zur ersten Schwenkachse relativ zum Bremselement 4, so daß stets gewährleistet ist, daß die Feststellfläche 21 in Anlage zur Bremsfläche 20 steht, um Spiel aufgrund von Fertigungstoleranzen oder Verschleiß zu vermeiden. In 7 ist ferner ersichtlich, daß das Feststellelement 5 und das Betätigungselement 6 quer zur Gelenkachse 3 zueinander verschoben sind.
  • Im Laufe der Benutzung werden aufgrund des Verschleißes das Feststellelement 5 und das Betätigungselement 6 eine konzentrische Lage zueinander erreichen. Bei weiterem Verschleiß werden die beiden Elemente wieder einen Versatz zueinander annehmen, der dem Versatz entgegengesetzt ist, der in 7 dargestellt ist.
  • Um den zweiten Arm 2 mit einem Korpus oder einem Deckel oder einer Klappe schwenkbar zu verbinden, weist der zweite Arm 2 an seinem freien Ende eine zweite Befestigungsbohrung 36 auf, über die der zweite Arm mit Befestigungsmitteln verbindbar ist.
  • In den 8 bis 13 ist eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halteelementes dargestellt. Bauteile, die mit Bauteilen der ersten Ausführungsform übereinstimmen, sind mit Bezugszeichen versehen, die um den Wert 100 erhöht sind.
  • Im Unterschied zum Halteelement gemäß der ersten Ausführungsform ist das Bremselement 4 an den zweiten Arm 2 angeformt, wohingegen die zweite Reibfläche 112 am Betätigungselement 106 vorgesehen ist. Der zweite Arm 2 weist ein ringförmiges Ende auf, welches die Bremsfläche 20 durch eine Innenumfangsfläche des Rings bildet.
  • Ferner ist ein zweiter Deckel 37 vorgesehen, der mit einem zentralen Ansatz 38 in die Ausnehmung 126 des Betätigungselements 6 eingreift und über den Ansatz 38 drehfest mit dem Betätigungselement 106 verbunden ist. Ferner ist zwischen dem ersten Arm 101 und dem zweiten Arm 102 ein Distanzring 39 vorgesehen, der über Nocken 40, die in Nuten 41 des ersten Arms 101 eingreifen, drehfest mit dem ersten Arm 101 verbunden ist. Der Distanzring 39 dient dazu, die Einheit aus erstem Reibring 113, Betätigungselement 106 und Feststellelement 105 nach außen hin abzukapseln.
  • Die Funktionsweise stimmt mit der der ersten Ausführungsform überein.
  • 14 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Halteelements, wobei Bauteile, die mit Bauteilen der zweiten Ausführungsform übereinstimmen, mit Bezugszeichen versehen sind, die und den Wert 100 erhöht sind.
  • Grundsätzlich ist die dritte Ausführungsform des Halteelements ausgestaltet wie die zweite Ausführungsform, wobei zwischen der ersten Betätigungsfläche 231 des Betätigungselements 204 und der ersten Spreizfläche 227 des Feststellelements 205 ein Druckelement 42 vorgesehen ist, welches als Kniehebel fungiert. Somit können beim Verschwenken des Feststellelements 205 gegenüber dem Bremselement 204 größere Kräfte erzielt werden, mit denen die Feststellfläche 221 gegen die Bremsfläche 220 beaufschlagt wird.
  • 1,101,102
    erster Arm
    2,102,202
    zweiter Arm
    3,103,203
    Gelenkachse
    4,104,204
    Bremselement
    5,105,205
    Feststellelement
    6,106,206
    Betätigungselement
    7,107,207
    Deckel
    8,108,208
    Schraube
    9,109,209
    Tellerfederpaket
    10,110,210
    erste Befestigungsbohrung
    11,111,211
    erste Reibfläche
    12,112,212
    zweite Reibfläche
    13,113,213
    erster Reibring
    14,114,214
    Bohrung
    15,115,215
    Verbindungsansatz
    16,116,216
    Verbindungsausnehmung
    17,117,217
    dritte Reibfläche
    18,118,218
    zweiter Reibring
    19,119,219
    vierte Reibfläche
    20,120,220
    Bremsfläche
    21,121,221
    Feststellfläche
    22,122,222
    Schlitz
    23,123,223
    erste Bremsbacke
    24,124,224
    zweite Bremsbacke
    25,125,225
    Verbindungssteg
    26,126,226
    Ausnehmung
    27,127,227
    erste Spreizfläche
    28,128,228
    zweite Spreizfläche
    29,129,229
    Außenfläche
    30,130,230
    Betätigungsvorsprung
    31,131,231
    erste Betätigungsfläche
    32,132,232
    zweite Betätigungsfläche
    33,133,233
    Mitnehmervorsprung
    34,134,234
    Feder
    35,135,235
    Mitnehmerfläche
    36,136,236
    zweie Befestigungsbohrung
    37
    zweiter Deckel
    38
    Ansatz
    39
    Distanzring
    40
    Nocke
    41
    Nut
    42
    Druckelement

Claims (16)

  1. Halteelement, insbesondere Deckelsteller oder Klappenhalter, umfassend – einen ersten Arm (1), der eine erste Reibfläche (11) aufweist, – einen zweiten Arm (2), der um eine Gelenkachse (3) schwenkbar mit dem ersten Arm (1) verbunden ist, – eine Feststelleinheit, welche – ein Betätigungselement (6) und – ein Feststellelement (5), das eine Feststellfläche (21) bildet, aufweist, – wobei die Feststelleinheit dem zweiten Arm (2) zugeordnet ist, – ein Bremselement (4), das eine Bremsfläche (20), zu der die Feststellfläche (21) in Reibkontakt gehalten ist, und das eine zweite Reibfläche (12), die zumindest mittelbar in Anlage zur ersten Reibfläche (11) gehalten ist, aufweist, – wobei das Betätigungselement (6) in einer ersten Drehrichtung der Arme (1, 2) zueinander die Feststellfläche (21) gegen die Bremsfläche (20) mit Kraft beaufschlagt, – wobei in der ersten Drehrichtung der beiden Arme (1, 2) zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche (21) und der Bremsfläche (20) größer ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche (11) und der zweiten Reibfläche (12), – wobei in einer zweiten Drehrichtung der beiden Arme (1, 2) zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche (21) und der Bremsfläche (20) kleiner ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche (11) und der zweiten Reibfläche (12) und – wobei das maximale Reibmoment in der ersten Drehrichtung der beiden Arme (1, 2) zueinander größer ist als das maximale Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung der beiden Arme (1, 2) zueinander.
  2. Halteelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6) an den zweiten Arm (2) angeformt ist.
  3. Halteelement, insbesondere Deckelsteller oder Klappenhalter, umfassend – einen ersten Arm (101, 201), dem eine erste Reibfläche (111, 211) zugeordnet ist, – einen zweiten Arm (102, 202), der um eine Gelenkachse (103) schwenkbar mit dem ersten Arm (101, 201) verbunden ist, – eine Feststelleinheit, welche – ein Betätigungselement (106, 206), – ein Feststellelement (105, 205), das eine Feststell fläche (121) bildet, und – eine zweite Reibfläche (112, 212), die zumindest mittelbar in Anlage zur ersten Reibfläche (111, 211) gehalten ist, aufweist, – ein Bremselement (104, 204), das eine Bremsfläche (120, 220) aufweist, zu der die Feststellfläche (121, 221) in Reibkontakt gehalten ist, wobei das Bremselement (104, 204) dem zweiten Arm (102, 202) zugeordnet ist, – wobei das Betätigungselement (106, 206) in einer ersten Drehrichtung der Arme (101, 102, 202) zueinander die Feststellfläche (121, 221) gegen die Bremsfläche (120, 220) mit Kraft beaufschlagt, – wobei in der ersten Drehrichtung der beiden Arme (101, 102, 201, 202) zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche (121, 221) und der Bremsfläche (120, 220) größer ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche (111, 211) und der zweiten Reibfläche, – wobei in einer zweiten Drehrichtung der beiden Arme (101, 102, 201, 202) zueinander das maximale Bremsmoment zwischen der Feststellfläche (121, 221) und der Bremsfläche (120, 220) kleiner ist als das maximale Reibmoment zwischen der ersten Reibfläche (111, 211) und der zweiten Reibfläche und – wobei das maximale Reibmoment in der ersten Drehrichtung der beiden Arme (101, 102, 201, 202) zueinander größer ist als das maximale Bremsmoment in der zweiten Drehrichtung der beiden Arme (101, 102, 201 202)
  4. Halteelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement drehfest mit dem zweiten Arm verbunden ist und daß das Betätigungselement die zweite Reibfläche bildet.
  5. Halteelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (104, 204) durch den zweiten Arm (102, 202) gebildet ist, wobei die Bremsfläche (120, 220) durch eine Innenumfangsfläche einer Aufnahmeausnehmung des zweiten Arms (102, 202) gebildet ist und daß das Betätigungselement (106, 206) die zweite Reibfläche (112, 212) bildet.
  6. Halteelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellelement (5, 105, 205) ringförmig gestaltet ist, an einer Stelle seines Umfangs einen Schlitz (22, 122, 222) aufweist und in Umfangsrichtung aufweitbar ist.
  7. Halteelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellelement (5, 105, 205) eine Außenumfangsfläche aufweist, welche die Feststellfläche darstellt, und daß das Bremselement eine Innenumfangsfläche (21, 121, 221) aufweist, welche die Bremsfläche (20, 120, 220) darstellt.
  8. Halteelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellelement (5, 105, 205) zwei Bremsbacken (23, 123, 223 und 24, 124, 224) bildet, die über einen elastischen Verbindungssteg (25, 125, 225) miteinander verbunden sind und gemeinsam die Feststellfläche (21, 121, 221) bilden.
  9. Halteelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6, 106, 206) einen Betätigungsvorsprung (30, 130, 230) aufweist, der gegen eine erste Spreizfläche (27, 127, 227) und eine zweite Spreizfläche (28, 128, 228) des Feststellelements (5, 105, 205) abgestützt ist.
  10. Halteelement nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Spreizfläche (27, 127, 227) an ersten Bremsbacken (23, 123, 223) und die zweite Spreizfläche (28, 128, 228) an der anderen Bremsbacke (24, 124, 224) angeordnet ist.
  11. Halteelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsvorsprung (30, 130, 230) relativ zum Bremselement (4, 104, 204) um eine Schwenkachse, die parallel zur Gelenkachse (3, 103, 203) verläuft und zwischen der ersten Spreizfläche (27, 127, 227) und der zweiten Spreizfläche (28, 128, 228) angeordnet ist, schwenkbar ist.
  12. Halteelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsvorsprung (30, 130, 230) mit einer ersten Betätigungsfläche (31, 131, 231) gegen die erste Spreizfläche (27, 127, 227) und mit einer zweiten Betätigungsfläche (32, 132, 232) gegen die zweite Spreizfläche (28, 128, 228) abgestützt ist.
  13. Halteelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsflächen (31, 131, 231; 32, 132, 232) einen Verlauf aufweisen, bei dem der Abstand zwischen der Abstützung der ersten Betätigungsfläche (31, 131, 231) gegen die erste Spreizfläche (27, 127, 227) und der Abstützung der zweiten Betätigungsfläche (32, 132, 232) gegen die zweite Spreizfläche (28, 128, 228) beim Verschwenken des Betätigungselements (6, 106, 206) durch Verdrehen der Arme (1, 101, 201; 2, 102, 202) in der ersten Drehrichtung zunimmt.
  14. Halteelement nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststellelement (5, 105, 205) um die Schwenkachse relativ zum Bremselement (4, 104, 204) schwenkbar ist.
  15. Halteelement nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6, 106, 206) einen Mitnehmervorsprung (33, 133, 233) aufweist, der bezogen auf die Gelenkachse (3, 103, 203) gegenüber dem Schlitz (22, 122, 222) zumindest mittelbar in Umfangsrichtung gegen das Feststellelement (5, 105, 205) abgestützt ist.
  16. Halteelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmervorsprung (33, 133, 233) über ein Federelement (34, 134, 234) gegen das Feststellelement (5, 105, 205) abgestützt ist.
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