DE10244C - Neuerungen an Ledertreibriemen - Google Patents
Neuerungen an LedertreibriemenInfo
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- DE10244C DE10244C DENDAT10244D DE10244DA DE10244C DE 10244 C DE10244 C DE 10244C DE NDAT10244 D DENDAT10244 D DE NDAT10244D DE 10244D A DE10244D A DE 10244DA DE 10244 C DE10244 C DE 10244C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/22—Driving-belts consisting of several parts
- F16G1/26—Driving-belts consisting of several parts in the form of strips or lamellae
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
1880.
Klasse 47.
W. TENNERT in BERLIN. Neuerungen an Ledertreibriemen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1880 ab.
Durch die vorliegenden Neuerungen an Ledertreibriemen wird bezweckt, dafs die Riemen in
der Längenrichtung aus möglichst' _wenig einzelnen Stücken^zusammengesetzt werden ~ürfd~ääfs
T5eT~so hergestellten Riemen weder auf der
äufseren noch auf der inneren _Seijt.e.,...eine.Nahtzu
sehen ist. *
"Aus der zu verwendenden Haut werden
Streifen beliebiger Breite/"ausgeschnitten, und zwar so, dafs der Schnitt (in Form einer Spirale
geführt ist, wodurch aus der Haut ein möglichst langer Streifen erhalten wird.
Die so hergestellten Streifen α werden durch Ausziehen und Walzen oder durch andere geeignete
Vorrichtungen gerade gestreckt und auf eigenthümliche Art der Länge nach zusammengenäht.
Diese Naht ist in Fig. 3 auseinandergezogen dargestellt. Sie ist mit zwei Fäden genäht,
und zwar so, dafs auf der äufseren Seite kein Stich hervorkommt. Zu diesem Zwecke
werden mit einer Ahle oder einem Pfriem schräge Löcher in die. Ränder der einzelnen
Streifen α gestochen, Fig. 2 und 3, und durch diese mit zwei Fäden entweder über kreuz oder
in paralleler Fadenlage die genannten Streifen ä fest zusammengezogen. Das Nähen kann je
nach Bedarf mit Pechdraht, dünnen Riemen, Hanfschnüren etc. geschehen. Zwei solcher
Riemen werden zur Herstellung eines Doppelriemens mit der Seite, auf welcher die Stiche
zu sehen sind, auf einen Streifen von Leinwand, Segeltuch, Hanfgurt oder anderen passenden
Stoff geklebt, Fig. 2, und so entsteht ein Doppelriemen, welcher sowohl auf der inneren
wie auf der äufseren Seite ganz glatt ist und keinerlei Unebenheiten zeigt. Die Fugen
zwischen den einzelnen Streifen α sind in Fig. 2 der Zeichnung bei beiden Riementheilen A
und B, in einer Richtung liegend, dargestellt; für viele Zwecke wird es indefs besser sein,
die Streifen α des einen Riementheiles etwas breiter zu machen als die des andern, damit
die Fugen nicht mehr einander gegenüberstehen, sondern sich etwas überdecken. ~ *"
Da die Streifen α spiralförmig ausgeschnitten werden, so behalten sie trotz alles Streckens
die Neigung, sich wieder in diese gekrümmte Linie zu biegen. Um nun ein etwa dadurch
entstehendes Schieflaufen des fertigen Riemens zu verhindern, werden die Streifen immer so
zusammengenäht, wie es die Fig. 4 andeutet, d. h.· es werden immer zwei erhabene und zwei
hohle Kanten der Streifen miteinander durch die Naht vereinigt, so dafs sich der ganze Riemen
gegen Verziehen in sich selber hält und immer genau gerade bleibt.
Auf diese Weise können auch drei- und mehrfache Riemen hergestellt werden. Auch
ist es gleichgültig, ob bei beiden^ Theilen des Doppelriemens die Streifen α von gleicher
Breite sind oder nicht.
Claims (3)
1. Die Herstellung und Anwendung eines mehrfachen Ledertreibriemens, welcher aus einzelnen
beliebig breiten Streifen besteht, die auf Segeltuch oder einem anderen passenden
Stoff aufgeklebt und mittelst Nähen an den Kanten so verbunden sind, dafs auf beiden
Seiten kein Stich zu sehen ist.
2. Die Herstellungsweise dieser schmalen Streifen durch Ausschneiden derselben aus einer
Haut durch einen spiralförmig geführten Schnitt, durch Bearbeiten derselben mit
passenden Streck- und Walzmaschinen und nachheriges Zusammennähen derselben derart,
dafs immer zwei erhabene und zwei hohle Kanten der Streifen durch die Naht verbunden werden, um das Verziehen des
Riemens zu verhindern und zu bewirken, dafs er immer gerade läuft.
3. Die Anwendung einer Zwischenlage von gewebten Stoffen (Segeltuch, Baumwollcanevas
etc.) zwischen beiden so hergestellten Riementheilen, um doppelte und
mehrfache Riemen herzustellen, bei welchen beide Seiten ohne die geringsten Unebenheiten,
Stiche etc. sind.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10244C true DE10244C (de) |
Family
ID=287559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10244D Active DE10244C (de) | Neuerungen an Ledertreibriemen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10244C (de) |
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