DE1024396B - Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen

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DE1024396B
DE1024396B DES47631A DES0047631A DE1024396B DE 1024396 B DE1024396 B DE 1024396B DE S47631 A DES47631 A DE S47631A DE S0047631 A DES0047631 A DE S0047631A DE 1024396 B DE1024396 B DE 1024396B
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DE
Germany
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grinding
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rotation
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DES47631A
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Heinrich Sauer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/42Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schleifen der Haupt-und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen, bei der die zu bearbeitende Kurbelwelle um die Achse der Hauptlagerzapfen umläuft und die rotierende Schleifscheibe dieselbe kreisende Bewegung ausführt wie die Pleuelzapfen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art laufen die Pleuellagerzapfen und die rotierende Schleifscheibe mit unverändert gleicher Winkelgeschwindigkeit um. Infolge der beim Umlauf sich stetig ändernden Entfernung der Achse der Hauptlagerzapfen zur Schleifstelle bleibt die Schnittgeschwindigkeit nicht konstant, so daß eine ungleichmäßige Materialabnahme durch die Schleifscheibe erfolgt. Hierdurch erhalten die Stellen der Pleuellagerzapfen, welche den größten Druck bekommen, die größte Rauhtiefe und den geringsten Traganteil.
  • Um eine gleichmäßige Schnittgeschwindigkeit sicherzustellen, wird erfindungsgemäß bei Maschinen der vorgenannten Art die Drehzahl des Umlaufes der Pleuellagerzapfen und der Schleifscheibe durch ein stufenlos regelbares Getriebe der Umlaufbewegung angepaßt.
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Abb. 1 schematisch eine Ansicht und Abb. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Einrichtung zur Konstanthaltung der Schnittgeschwindigkeit.
  • Die Kurbelwelle 1 ist zwischen dem Spindelstock 2 und einem (nicht näher dargestellten) Reitstock eingespannt und in (nicht näher gezeigten) Lünetten gelagert. Die Schleifscheibe 6 ist drehbar auf dem einstellbaren Kurbelzapfen des Kurbelgetriebes 3 gelagert. Ihr Antrieb erfolgt durch Keil- oder Flachriemen 8 von dem Motor 9 aus, der auf dem einstellbaren Kurbelzapfen des Kurbelgetriebes 4 gelagert ist. Die Kurbelwelk ist so eingeschwenkt. daß sie mit den beiden Kurbelgetrieben 3 und 4 für die Schleifscheibe 6 und dem Antriebsmotor 9 die gleiche Phasenlage hat. Dabei sind die Kurbelradien der beiden Kurbelgetriebe 3 und 4 so eingestellt, daß sie gleich dem Kurbelradius des Werkstückes sind. Auf diese Weise ist die kongruente Bewegung für die Pleuellagerzapfen und die Schleifscheibe hergestellt.
  • Der gleichzeitige Antrieb für die Umlaufbewegung der Kurbelwelle 1 und der beiden Kurbelgetriebe 3 und 4 erfolgt durch einen (nicht näher gezeigten) Motor mit stufenlosem Getriebe 1ƒ Die Abtriebseite des stufenlosen Getriebes treibt durch Keilriemen auf die Steuerwellen 12, die durch zwei Schnecken 13 und Schneckenräder 14 die Kurbelgetriebe 3 und 4 treiben und die außerdem über zwei Kegelräderpaare 17 und 18 eine Schnecke 19 treiben, die dem Schneckenrad 20 des Spindelstockes die gleiche Drehzahl wie den Kurbelgetrieben gibt.
  • Das stufenlose Getriebe 10 wird über ein Gestänge 11 gesteuert, das den Stellhebel des stufenlosen Getriebes mit der Kurbel des Kurbelgetriebes 4 verbindet. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich die Drehzahl der Umlaufbewegung der Schleifscheibe und des zu schleifenden Pleuelzapfens anpaßt. Der Abstand der Schleifstelle zur Achse der Umlaufbewegung ändert sich von e auf e + d. Bei gleicher Drehzahl würde sich daher die Schleifscheibe zwischen den Wangen länger aufhalten und dementsprechend den Pleuellagerzapfen urirund schleifen. Durch die vorgesehene Steuerung der Drehzahl der Umlaufbewegung wird daher erreicht, daß die Schnittgeschwindigkeit überall dieselbe bleibt.
  • Der Antrieb für die Umlaufbewegung der Schleifscheibe und die automatische Drehzahlreglung sind ausschaltbar, so daß beim Schleifen der Hauptlagerzapfen nur die Kurbelwelle in Drehung gesetzt ist.
  • Damit durch den Riemenzug des Riemens 8 die Stellung der Kurbelzapfen der beiden Kurbelgetriebe 3 und 4 zueinander nicht geändert werden kann. ist eine einstellbare Stütze 25 vorgesehen, die Kurbelzapfen der Kurbelgetriebe 3 und 4 miteinander verbindet.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pfeuellagerzapfen von Kurbelwellen, hei der die Iiurl)el\velle um die Achse ihrer Hauptlagerzapf-eii umläuft und die rotierende Schleifscheibe di@-'selbe kreisende Bewegung ausführt wie die Pleuellagerzapfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des Umlaufes der Pleuellagerzapfen und der Schleifscheibe durch ein von deren Umlaufbewegung aus durch Verstellmittel stufenlos regelbares Getriebe dem Umlauf so angepaßt ist, daß die Schnittgeschwindigkeit konstant bleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 101667, 59$ 353, 810 954. 876 665.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbewegung der Schleif-Scheibe und die Drehzahlregelung abschaltbar sind.
DES47631A 1956-02-23 1956-02-23 Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen Pending DE1024396B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4330802A1 (de) * 1993-09-10 1995-03-16 Naxos Union Schleifmittel Drehräummaschine für die Hublager einer Kurbelwelle

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE101667C (de) *
DE598353C (de) * 1933-02-26 1934-06-12 Kelm & Daniel G M B H Schleifmaschine, bei der die Bewegung des Werkstueckes gegenueber dem Werkzeug durch eine auf einem Zylinder angeordnete Kurve erfolgt
DE810954C (de) * 1948-06-10 1951-08-16 Robert Dipl-Ing Dr Techn Musyl Vorrichtung zum Schleifen der Haupt- und Pleuellagerzapfen von Kurbelwellen
DE876665C (de) * 1951-06-06 1953-05-18 Spandau Geh & Co Maschf Verfahren und Einrichtung zur Erzielung konstanter Schnittgeschwindigkeit bei Schleifmaschinen, insbesondere Innenschleifmaschinen

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