DE533558C - Bearbeiten torischer Innenflaechen - Google Patents

Bearbeiten torischer Innenflaechen

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DE533558C
DE533558C DER78965D DER0078965D DE533558C DE 533558 C DE533558 C DE 533558C DE R78965 D DER78965 D DE R78965D DE R0078965 D DER0078965 D DE R0078965D DE 533558 C DE533558 C DE 533558C
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grinding
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. SEPTEMBER 1931
. . REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
Ernst Roggatz in Essen
Bearbeiten torischer Innenflächen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schleifen und Prägepolieren torischer Innenflächen, also an kreisförmigen Hohlkörpern.
Da die Herstellung von Zylindern mit kreisförmig gebogenen Achsen bekannt' ist, soll die Erfindung nur so weit geschildert werden, als sie gegenüber dem Bekannten Neues enthält.
Abb. ι stellt einen Schnitt durch einen Schleif- bzw. Prägepolierarm dar gemäß Schnitt a-b der Abb. 2.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie c-d der Abb. r.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie g-h der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Abbildung in Pfeilrichtung. Abb. S ist eine Teilabbildung der Abb. 1. Abb. 6 und 7 stellen ein Prägepolierwerkao zeug dar.
Mit der Maschine können gekrümmte Hohlkörper geschliffen und prägepoliert werden, bei welchen der Mittelpunkt ihrer. Krümmungslinie bei ι liegt und deren Krümmungslinie durch 2 gegeben ist, unter der Voraussetzung, daß das Werkzeug 4 in der Richtung 3 liegt, welche senkrecht auf dem Kreisbogen 2 steht, erhalten die gekrümmten Hohlkörper kreisförmigen Querschnitt. Es bleibt dabei ganz gleichgültig, ob das Werkstück oder der Schleifarm oder beide gegeneinander bewegt werden.
Die Kreisbogenform des torischen Werkstückes bringt es mit sich, daß die Krümmungen, in denen die Punkte einest radialen Kreisquerschnittes durch den Torus liegen, ungleich sind, indem die schärfste Krümmung auf der dem Mittelpunkt zugekehrten Seite liegt, eine geringere auf der abgekehrten Seite. Zur Erzielung glatter Flächen können daher nur Werkzeuge benutzt werden, denen arbeitende Kante in dieser Krümmung keine Ausdehnung hat, die also mit Linienberührung arbeiten. Die bearbeitende Kante liegt auf einem Kreise.
Das Werkzeug kann eine Schleifscheibe 4? gemäß Abb. 1 sein oder ein Prägepolierwerkzeug 4* gemäß Abb. 7.
Der gebogene Schleifwerkzeugträgier, Arm 5, wird innen mehrteilig ausgebildet. An seinem vorderen Ende befindet sich ein Körper 6 in einer tangentialen zylindrischen Teil-. bohrung gelagert. Der Körper 6 hat eine exzentrische Bohrung, in welcher der Lagerkörper 7 Hegt, der wieder radial einstellbar die Umlaufachse des Werkzeuges trägt, eine bekannte Doppelexzenterlagerung zur Einstellung der Exzentrizität der mit dem gedrehten Körper. 6 kreisenden Umlaufachse. Der Körper 6, dessen inneres Ende ein Kegelrad trägt, wird mittels der Röhrenkörper 9 und 10, die beide in verschiedenen zylindrischen Bohrungen im Körper 5 gelagert sind, durch angesetzte Kegelräder angetrieben. Der Kegelradkörper 10 trägt außen eine Riemen-Scheibe 11, mit der er angetrieben wird. Dadurch erfolgt die kreisende Bewegung der Werkzeugachse 8.
Durch' das Innere der Körper 6, 9, io geht die Vorrichtung zum Einstellen der Exzentrizität der kreisenden Bewegung der Achsie 8, und zwar trägt der Körper io einen drehbaren Stellknopf 12 mit Feineinstellung 13, der über die Stirnräder 14 und 15 auf die in 10 gelagerte Achse 16 wirkt. Das freie Ende von 16 ist mittels irgendeines Kreuzgelenkes mit der Achse 17 gekuppelt, dieihrerseits an der Stange 18 konzentrisch angreift. Die Stange 18 treibt mittels Kreuzgelenkes die Stange 19, welche im Körper 7 gelagert ist (auch Abb. 3). Sie trägt unten eine Schnecke 20, welche auf ein Schneckenrad 21 arbeitet; dasselbe ist fest mit der Schraube 22 verbunden, die ihrerseits drehbar, aber unverschiebbar an dem Körper 6 gelagert ist und in einen seitlichen Mutieransatz des die Werkzeugachse 8 tragenden, radial in einer Führung im Körper 6 verschiebbaren Schlittens 7 eingreift. Durch· Drehen des Knopfes 12 kann jetzt mittels des daran hängenden Stellzeuges die Achse 8 radial eingestellt werden, wodurch sich; die Exzentirizitat der kreisenden Achse 8 ändemti läßt. Die Achse 8 und mit ihr das Werkzeug 4° odeir 4* erhält ihren Antrieb mittels einer weiteren konzentrisch im Körper 10 gelagerten Welle 23, welche außen ein Sdhnurlaufrad 24 trägt und über zwei Kreuzgelenke 26 und 27, zwischen denen die Ausgleichstange 25 eingebaut ist, an der Achse 8 angreift.
Um die genaue Kreisform und Abrundung der Kante der Schleifscheibe 4« zu erhalten, ist es notwendig, eine Abdrehvorrichtung hierfür zu schaffen. Hierzu dient, wie bekannt, ein Diamant 28, der auf einem Kreisbogen bewegt werden kann, dessen Mittelpunkt auf der Linie 3 liegt. Dieser Abdrehdiamant kann in dem mit Handgriff 31 schwenkbaren Arm 30 mittels der Stellvorrichtung 29 und 29° eingestellt und betätigt werden. Da diese Abdrehyorridhtung aber beim Schleifen stört, muß sie abnehmbar gemacht werden, etwa dadurch, daß der Arm 32 in den Körper 5 hineingeschoben wird und mittels einer Knebiel-■schraube 33 in seiner richtigen Lage fixiert wird.
Die Vorrichtung 4* zum Prägepolieren (Abb. 6 und 7) besteht aus einem Körper 34, der an Stelle der Schleifscheibe auf d^e Achse 8 aufgesetzt werden kann. Im Körper 34 befinden sich Löcher 3 5, in welchen sich Kugeln 36 unter der Wirkung der Zentrifugalkraft bewegen können, derart, daß die Oberflächen der Kugeln über die Peripherie des Körpers 34 hinausragen. Um ein Heraus- , fallen der Kugeln aus den Lötifiern zu verhindern, sind sie mit ringförmigen Muttern 37 verschlossen.
Theoretisch richtig ist die Anordnung der Kugeln nur einebnig, wie in der oberen Hälfte der Abb. 7 gezeigt ist. Praktisch sind aber geringfügige Abweichungen zulässig, wie in derselben Abbildung in der unteren Hälfte durch die Mittellinien 38 und 39 angedeutet ist.
Die gezeigte Darstellung zeigt nur eine mögliche, Ausführungsform.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Bearbeiten torischer Innenflächen mittels eines an einem gebogenen Arm sitzenden und durch biegsame Welle angetriebenen umlaufenden Werkzeuges bei kreisbogenförmigem relativem Arbeitsvorschub, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschleifen oder Prägepolieren roh vorgearbeiteter Flächen mittels umlaufender, auf kreisenden Achsen mit von außen nachstellbarer Exzentrizität sitzender Werkzeuge in einer ersten tangentialen Bohrung des hohlen Armes (5) ein Schleifkopf mit einstellbarer Exzentrizitat der kreisenden Schleifspindelbewegung (6, 7, 8) gelagert ist, dessen äußerer exzentrisch gebohrter Teil seine Drehung durch in weiteren, zweckmäßig tangentialen Bohrungen laufenden Trommeln (9, 10) mit Kegelrädern an den Stirnseiten und äußeren Antriebsriemenscheibe (11) erhält, und die Einstellung der Exzentrizität durch ein seitliches Kreuzgelenktriebwerk (14 bis 22) mit Stellknopf (12, 13) am Riemenscheibenkörper (11) erfolgt, während die Drehung der Schleifspindel durch ein zweites zentrales Kreuzgelenktriebwerk (23 bis 27) durch Seilscheibe (24) herbeigeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zum Bearbeiten von Innenflächen nach! Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß abnehmbar auf dem gebogenen Arm (5) zum Abrichten der Schleifscheiben ein an sich bekanntes Abrichtwerkzeug vorgesehen ist.
  3. 3. Prägepolierwerkzeug zum Bearbeiten von Innenflächen nach' Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug aus· in Führungen (35) beweglichen no Kugeln besteht} deren Bewegung nach außen infolge der Zentrifugalkraft beim Umlauf durch gelochte Anschlagscheiben (Käfige 2>7) begrenzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER78965D 1929-08-20 1929-08-20 Bearbeiten torischer Innenflaechen Expired DE533558C (de)

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