DE1024043B - Tragrolle zur Foerderung von Walzprofilen - Google Patents

Tragrolle zur Foerderung von Walzprofilen

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DE1024043B
DE1024043B DEF18275A DEF0018275A DE1024043B DE 1024043 B DE1024043 B DE 1024043B DE F18275 A DEF18275 A DE F18275A DE F0018275 A DEF0018275 A DE F0018275A DE 1024043 B DE1024043 B DE 1024043B
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DE
Germany
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roller
discs
shaft
support roller
disks
Prior art date
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Pending
Application number
DEF18275A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Welter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Fischer AG
Original Assignee
Georg Fischer AG
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Publication of DE1024043B publication Critical patent/DE1024043B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/008Rollers for roller conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Tragrolle zur Förderung von Walzprofilen Die Erfindung betrifft eine Tragrolle zur Förderung von Walzprofilen, insbesondere zur Verwendung in einer Strahlmaschine zur mechanischen Reinigung und Oberflächenbehandlung von Walzprodukten.
  • Es sind bereits Tragrollen zur Förderung von Walzgut mit einer gleichbleibenden Anzahl von Rollenscheiben bekannt, die auf einer Welle mit Mehrkantprofil seitlich verschiebbar angeordnet sind und wobei verschiedene Anordnungen mit zweiteiligen, in Eindrehungen der Rollenscheiben eingreifenden Halbringen ohne Ausbau der Rollenscheiben hergestellt werden können.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, die einteiligen Scheiben an solchen Tragrollen so zu gestalten, daß sie selbst als Führungsscheiben für Mehrkantprof 1e wirken und daß die zweiteiligen Halbringe außerdem als Begrenzungsscheiben für die einzelnen Rollgangteile sowie als Abstandsscheiben, die mit dem Walzgut keine Beriihrung aufweisen, ausgebildet sind. Mittels der einteiligen Führungsscheiben und den zweiteiligen Halbringen sind auf diese Weise verschieden breite Rollgangteile herstellbar.
  • Als kennzeichnendes Merkmal der Erfindung ist die seitliche Abschrägung der Rollenscheiben anzusehen und daß die zweiteiligen Scheiben einen Außendurchmesser aufweisen, der größer oder kleiner als derjenige der einteiligen Scheiben ist.
  • Der technische Fortschritt der Erfindung liegt darin, daß durch die Abschrägung sowohl kantige als auch runde Profile besser geführt werden können, d. h. daß sich die Tragrollen besser an die Querschnittsformen der zu führenden Walzgüter anpassen können, als das bisher möglich war.
  • Ein Einschnitt kann nicht das erreichen, was die Abschrägung mit Zwischenring ermöglicht, da ein solcher Einschnitt jeweils nur auf eine einzelne Ouerschnittsform abgestimmt ist und für verschiedene Ouerschnittsformen daher bislang dementsprechend viele Tragrollenformen mit passendem Einschnitt erforderlich waren.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel und verschiedene Varianten einer erfindungsgemäß zusammengesetzten Tragrolle. Es zeigt Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Tragrolle, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig 1, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig.1. Fig. 5 bis 10 verschiedene Varianten der Kombination von Rollenscheiben, Führungsscheiben und Distanzstücken.
  • Wie die Fig. 1 zeigt, ist eine Welle 1 in Lagerböcken 2 drehbar gelagert, die ihrerseits durch nicht dargestellte Mittel auf Winkeleisen 4 befestigt sind. Letztere sind an einem Rollengang 3 angeordnet. Auf einem linken Lagerzapfen 6 ist ein Kettenrad 5 für einen Kettentrieb 21 aufgekeilt. Es könnte jedoch eine andere Antriebsart, z. B. Keilriemen oder Zahnräder, verwendet werden.
  • Die Welle 1 besteht vorzugsweise aus einem Mehrkantprofilstab, der an den beiden Enden angedrehte Lagerzapfen 6, 7 aufweist. Im vorliegenden Beispiel wurde ein Sechskantprofil gewählt; es könnten jedoch beliebige andere Profile- zur Anwendung gelangen.
  • Auf dem rechten Wellenende ist ein Stellring 8 mit einer kreisförmigen Eindrehung 19 angeordnet und durch Schrauben 9 auf der Welle 1 axial festgehalten. Ein zweiteiliges Distanzstück 10, dessen Außendurchmesser dem Durchmesser der Eindrehungen 19 an den Teilen 11, 8 entspricht, trennt eine erste Rollenscheibe 9.1 von dem Stellring 8 und wird, da es keine Verschraubung od. dgl. aufweist, durch diese Eindrehungen 19 radial und axial festgehalten. Die Rollenscheiben 11 sind aus einem Stück angefertigt, wobei die Stirnseiten Eindrehungen 19 aufweisen und die Tragflächen seitlich abgeschrägt werden, damit die Walzprofile 14 eine seitliche Führung erhalten (Fig. 77 bis 10). Die Rollenkörper 11 könnten auch aus zwei Hälften hergestellt und durch Schrauben oder andere ;\-Iittel zusammengehalten werden, jedoch müssen sie auf der Welle 1 verschiebbar sein.
  • Eine zweiteilige Führungsscheibe 12, die durch keine Verschraubung od. dgl. zusammengehalten wird und deren Außendurchmesser größer ist als derjenige der Rollenscheiben 11, weist an den Stirnseiten je einen Absatz 20 auf. Letztere greifen in die Eindrehungen der Rollenscheiben 11 ein, wodurch die Führungsscheiben 12 axial und radial auf der Welle 1 festgehalten werden. Die Führungsscheiben 12 ermöglichen die Führung eines Walzprofils 14 und begrenzen einen Werkstückrollgang, der im dargestellten Beispiel aus drei Rollenscheiben 11 und zwei Distanzstücken 13 zusaminengesetzt ist (Fig. 1 und 6).
  • Die linke Tragrollenseite trägt ein zweiteiliges Distanzstück 15, das zwischen der letzten Rollenscheibe 11 und einem verschiebbaren Ring 16 angeordnet ist. Letzterer ist finit einer Eindrehung 19 versehen, deren Durchmesser dem Außendurchmesser des zweiteiligen Distanzstückes 15 entspricht. Letzteres ist durch keine Verschraubung od. dgl. zusammengehalten, greift aber in die Eindrehungen 19 der Teile 16, 11 ein und wird dadurch auf der Welle 1 radial und axial festgehalten.
  • Die Teile 10, 11, 12, 13, 15 werden zwischen dein verschiebbaren Ring 16 und dem auf der Welle 1 festen Stellring 8 durch Spannmittel zusaininengelialten. Im vorliegenden Falle wurde beispielsweise ein Keil 17 verwendet, der in einem keilförmigen Schlitz 18 der Welle 1 sitzt und über den verschiebbaren Ring 16 gegen die Teile 15, 11, 12, 13, 10 preßt und letztere zwischen dem Ring 16 und dem Stellring 8 axial auf der Welle 1 zusammenhält.
  • Die zweiteilige Ausführungsart der Teile 10,12,13, 15 ermöglicht eine Auswechslung bzw. eine neue Kombinationsstellung, ohne die Welle 1 aus dem Rollengang 3 bzw. den Lagern 2 auszubauen.
  • Die Anzahl der Rollenscheiben 11 ist für jede Kombination die gleiche und richtet sich je nach der Breite des Rollenganges 3 bzw. der Durchlaßbreite der Strahlbreite, im vorliegenden Falle beispielsweise deren zehn. Die Rollenscheiben 11 können vor dem Einbau der Welle 1 auf dieselbe auf geschol)en werden, und das Profil ist somit für alle Werkstücke 14 dasselbe.
  • Die Rollenscheiben 11, Führungsscheiben 12 und Distanzstücke 10, 13, 15, 22, 23 sind zweckmäßig aus verschleißfestem Werkstoff hergestellt oder durch Wärmebehandlung mit einer verschleißfesten Oberfläche versehen, um gegen die Beanspruchungen in der Strahlmaschine widerstandsfähig zu sein.
  • Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten (Fig.5 bis 10) lassen sich leicht durch Verwendung der Distanzstücke 10, 13, 15 und den Führungsscheiben 12 herstellen. Die Auswechslung erfolgt dadurch, daß die Spannmittel, im vorliegenden Fall der Keil 17, gelöst und entfernt werden, damit die Teile 15, 11, 12, 13 nach links verschoben werden können (Fig. 1). Dadurch lassen sich die zweiteiligen Führungsscheiben 12 entfernen (Fig. 7 bis 10) oder an eine andere Stelle versetzen (Fig. 5, 6). Ebenso können die Distanzstücke 13 entfernt (Fig. 5, 7) und an einem neuen Platz wieder eingesetzt (Fig. 6, 9) oder durch andere Distanzstücke 22, 23 verschiedener Länge ersetzt werden (Fig. 8, 10).
  • Die llögliclikeiten der Kombination, wie sie die Fig. 5 bis 10 zeigen, können durch beliebige weitere Anordnungen ergänzt werden, je nachdem die Form der Walzprofile 14 dies erfordert.
  • Der Vorteil der vorliegenden Tragrolle besteht im wesentlichen darin, daß dieselbe der Form der zu tragenden Werkstücke 14 in kur.er L'mrichtzeit angepaßt werden kann. Es k;.'3nnen auch @@'alzprofile verschiedener Form gleichzeitig in Durchlauf koininen, was eine wirtschaftliche Ausnutzung der Maschine zur Folge hat. Die Unistellung von einer Kombination zu einer anderen bzw. von einem Werkstückprofi 1 zu einem anderen ist ohne den Ausbau der Welle 1 möglich; dadurch wird eine Senkung der Maschinen-Stillstandszeiten erreicht. Müssen Rollenscheiben 11 infolge ungleicher Abnutzung oder sonstiger Reparaturen einzeln ausgewechselt werden, so bietet die zweiteilige Ausführungsform der Rollenscheiben 11 den Vorteil, daß die Welle 1 nicht ausgebaut werden muß.
  • Die Verwendung einer Mehrkantwelle 1 erübrigt eine spezielle Verkeilung der Rollenscheiben 11, wodurch das Einpassen von Keilen und die Herstellung von Keilbahnen eingespart wird.
  • Durch die einheitliche Form der Rollenscheiben 11 und der Führungsscheiben 12 für alle Walzprofile 14 bzw. Kombinationen, wird eine einfachere Lagerhaltung der Teile 11, 12 bezweckt, und zudem wird die Umstellung auf eine neue Kombination vereinfacht und auf minimale Umstellzeit reduziert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tragrolle zur Förderung von Walzgut mit einer gleichbleibenden Anzahl von Rollenscheiben, die auf einer Welle mit Mehrkantprofil seitlich verschiebbar angeordnet sind, wobei verschiedene Anordnungen mit zweiteiligen, in Eindrehungen der Rollenscheiben eingreifenden Halbringen ohne Ausbau der Rollenscheiben hergestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die einteiligen Rollenscheiben (11) seitlich abgeschrägt sind.
  2. 2. Tragrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteiligen Scheiben (12, 13, 23) einen Außendurchmesser aufweisen, der größer oder kleiner als derjenige der einteiligen Scheiben ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften NTr. 624 692, 945 682; Zeitschrift »Draht«, Juli 1952, Nr. 7, S. 208.
DEF18275A 1955-08-26 1955-08-26 Tragrolle zur Foerderung von Walzprofilen Pending DE1024043B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3444246A1 (de) * 1984-06-04 1985-12-05 VEB Schwermaschinenbau-Kombinat "Ernst Thälmann" Magdeburg, DDR 3011 Magdeburg Transport- und zentriereinrichtung fuer runde und aequivalente walzgutquerschnitte
DE10391511B4 (de) * 2002-04-15 2007-01-11 Rena Sondermaschinen Gmbh Transportrollen und Transportsystem für flaches Transportgut
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