DE102265C - - Google Patents

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DE102265C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls
    • B21H3/042Thread-rolling heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
CHARLES ALEXANDER BAILEY in CROMWELL (MiDDL., Connect., V. St. Α.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1898 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Werkzeug zum Anpressen vom Schraubengewinde an aus weichem Metall bestehende Röhren, welches durch grofse Einfachheit der Bauart und geringen Herstellungspreis ausgezeichnet ist, und dabei den Vorzug besitzt, dafs die Herstellung von Gewinde mittelst desselben äufserst schnell und leicht von statten geht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt der neuen Vorrichtung.
An das obere Ende des Domes A, der in das Ende des Rohres eingeführt wird, schliefst sich ein Zapfen α an, welcher dem Handhebel zur Lagerung dient. Das äufserste Ende dieses Zapfens α ist mit Gewinde versehen, und auf dasselbe ist eine Mutter B aufgeschraubt, welche die Längsbewegung des Hebels auf diesem Zapfen begrenzt und diese Theile zusammenhält. Der in das Ende des Rohres eingeführte Dorn A dient dazu, das Eindrücken der Rohrwandung während des Einpressens der Gewindegänge in diese Rohrwandung zu verhüten. Die Oberfläche dieses Dorns A kann sowohl oben als auch der Länge nach geriffelt sein, um an der Innenseite der Rohrwandung besser zu haften. Der Dorn ist zweckmäfsig derart eingerichtet, dafs er ausgewechselt werden und durch Dorne von abweichenden Durchmessern, je nach dem Durchmesser der zu bearbeitenden Röhren, ersetzt werden kann.
Der Handhebel C, welcher zur Bethätigung des Werkzeugs dient, besteht aus einem gebogenen Arm c und einem Handgriff c1. Der letztere ist der Länge nach durchbohrt, während der Arm am Ende mit einem Lagerauge den Zapfen α umfafst. Die Bohrung des Handgriffs ist an dem Aufsenende desselben mit Muttergewinde versehen, und in das andere Ende dieser Bohrung pafst der Führungsschaft d des Druckwalzenträgers D, der mittels eines Bügels d1 eine Druckwalze F trägt, die auf einem an den Enden dieses Bügels befestigten Bolzen e gelagert ist. Die Umfläche der Druckwalze trägt eine schraubenförmige, der zu erzeugenden Gewindenuth entsprechend profilirte Rippe f, welche als rotirende Matrize wirkt, und wenn sie um das Rohr herumgedreht und in die Rohrwandung eingedrückt wird, in dieser einen in Tiefe und Ganghöhe den Verhältnissen der Schraubenrippe entsprechenden Gewindegang herstellt.
Um verschiedenartiges Gewinde herstellen zu können, kann die Druckwalze abgenommen und durch eine andere ersetzt werden. Der Schaft d des Druckwalzenträgers D ist mit einer Längsnuth versehen, in die das Ende einer Stellschraube G tritt, welche in den Handhebel C eingeschraubt ist. Diese Schraube verhindert die Drehung des Schafts d, während die Längsnuth eine Längsverstellung desselben gestattet. Diese Verstellung wird durch Drehung einer Stellschraube H erreicht, welche in den mit Gewinde versehenen Theil der Bohrung des Handgriffs c1 pafst und mit einem Schraubenkopf versehen ist.
Mittels des neuen Werkzeugs wird durch eine einzige volle Umdrehung des Hebels C
ein Gewinde hergestellt; die Steigung des Gewindes ist derjenigen der Schraubenrippe der Druckwalze entgegengesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Werkzeug zum Eindrücken von Gewinde in die Wandungen von Röhren aus weichem Material, gekennzeichnet durch eine Walze oder Rolle, die eine der herzustellenden Gewindenuth entsprechend profilirte schraubenförmige Rippe trägt, mittels Handhebels um einen in das Ende des Rohrs eingeführten Dorn gedreht werden kann und längs desselben frei verschiebbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008019437A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-22 Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Vorrichtung und spanloses Umformungsverfahren zum Einbringen eines Außenprofils in ein Werkstück

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008019437A1 (de) * 2008-04-17 2009-10-22 Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Vorrichtung und spanloses Umformungsverfahren zum Einbringen eines Außenprofils in ein Werkstück
US8783079B2 (en) 2008-04-17 2014-07-22 Gottfried Wilhelm Leibniz Universitaet Hannover Device and non-cutting shaping method for introducing an outside profile into a workpiece

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