DE102010041891B4 - Stanzvorrichtung - Google Patents

Stanzvorrichtung

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DE102010041891B4 DE201010041891 DE102010041891A DE102010041891B4 DE 102010041891 B4 DE102010041891 B4 DE 102010041891B4 DE 201010041891 DE201010041891 DE 201010041891 DE 102010041891 A DE102010041891 A DE 102010041891A DE 102010041891 B4 DE102010041891 B4 DE 102010041891B4
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Abstract

Stanzvorrichtung mit einer Ausstoßvorrichtung für ein ausgestanztes Werkstück, mit einer oberen Matrizeneinheit (3) und einer unteren Matrizeneinheit (2), die gegenüberliegend zu der oberen Matrizeneinheit (3) angeordnet ist, wobei eine von der oberen Matrizeneinheit (3) und der unteren Matrizeneinheit (2) einen Hauptstempel (6) zum Ausstanzen des Werkstücks (W) aus einem zu bearbeitenden Material (M) aufweist, und die andere Matrizeneinheit die Ausstoßvorrichtung (13) aufweist, die angeordnet ist, um in einer senkrechten Richtung beweglich zu sein und um das Werkstück (W) auszustoßen, das durch den Hauptstempel (6) ausgestanzt wird und an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird;
mit einer Gleitvorrichtung (15), die angeordnet ist, um in einer Richtung quer zu der senkrechten Richtung beweglich zu sein, und einen Drängabschnitt aufweist, der mit der Gleitvorrichtung (15) verbunden ist und die Gleitvorrichtung (15) in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) drängt, wobei
eine Nockenstruktur zwischen der Gleitvorrichtung (15) und der Ausstoßvorrichtung (13) angeordnet ist, die eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung (13) in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) in eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) geschlossen werden, und die eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung (13) in die Werkstückausstoßrichtung (E) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossen Zustand aus geöffnet werden, und wobei
die Vorrichtung des Weiteren einen Positionshalteabschnitt aufweist, der die Gleitvorrichtung (15), die in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) bewegt wurde, in dieser Position für eine gewisse Zeitdauer hält, bis die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) um den vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stanzvorrichtung. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Stanzvorrichtung mit einer Ausstoßvorrichtung für ein ausgestanztes Werkstück, die verhindern kann, dass das durch einen Hauptstempel ausgestanzte Werkstück zu einer Seite eines zu bearbeitenden Materials hin zu der gleichen Zeit eines Matrizenöffnungsbetriebs zurückgeschoben wird, die verhindert, dass sich die Größe einer Matrizenstruktur in der Höhenrichtung vergrößert, und einen einfachen Austausch/eine einfache Inspektion eines Drängabschnitts ermöglichen, der eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung ist.
  • Im Allgemeinen ist eine übliche Pressmaschine bekannt, die eine obere Matrizeneinheit und eine untere Matrizeneinheit aufweist, wobei eine von ihnen einen Hauptstempel hat und die andere eine Ausstoßvorrichtung, die sich nach oben und nach unten bewegen kann, einen Drängabschnitt, der die Ausstoßvorrichtung in eine Werkstückausstoßrichtung drängt, und einen Positionshalteabschnitt hat, der die Position der Ausstoßvorrichtung, die gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts bewegt wird, für eine gewisse Zeitdauer hält (siehe zum Beispiel JP-A-2008-142772 und JP-A-2001-121220 ). Bei einer derartigen bekannten Pressmaschine gibt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit von einem geschlossen Zustand aus um einen vorbestimmten Betrag geöffnet werden, der Positionshalteabschnitt die Ausstoßvorrichtung, die in einer Position gehalten wird, frei und wird das Werkstück, das durch den Hauptstempel ausgestanzt wird und an der Seite der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten wird, durch die Ausstoßvorrichtung abgegeben. Somit wird verhindert, dass das durch den Hauptstempel ausgestanzte Werkstück zu einem zu bearbeitenden Material zurückgeschoben wird (dass es als eine sogenannte ”Zurückschiebung” bezeichnet wird) und mit diesem Material in Kontakt gerät, wenn die Matrizeneinheiten geöffnet werden.
  • JP-A-2008-142772 offenbart eine Pressmaschine, wie in 7 und 8 gezeigt ist und die Folgendes aufweist: eine untere Matrizeneinheit 100 mit einem Hauptstempel 101; eine obere Matrizeneinheit 102 mit einer Ausstoßvorrichtung 103, die sich nach oben und nach unten bewegen kann, und einem elastischen Bauteil 104, das mit der Ausstoßvorrichtung 103 an ihrem oberen Ende verbunden ist und die Ausstoßvorrichtung 103 nach unten drängt; und einem Positionshalteabschnitt 109 zum Halten der Ausstoßvorrichtung 103 in einer Position für eine gewisse Zeitdauer. Der Positionshalteabschnitt 109 weist einen Ausstoßkolben 105, der einen mit der Ausstoßvorrichtung 103 eingreifbaren Endabschnitt hat und der in einer waagrechten Richtung beweglich ist, einen Hilfskolben 106, der mit dem Ausstoßkolben 105 in Eingriff bringbar ist und sich nach oben und nach unten bewegen kann, und ein elastisches Bauteil 107 auf, das den Hilfskolben 106 nach oben drängt. Wenn die obere Matrizeneinheit 102 und die untere Matrizeneinheit 100 geschlossen sind (siehe 7), wird ein Werkstück W aus einem zu bearbeitenden Material M durch den Hauptstempel 101 ausgestanzt. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geöffnet sind/werden (siehe 8), wird die Ausstoßvorrichtung 103, die durch den Positionshalteabschnitt 109 gehalten wird, freigegeben, die Ausstoßvorrichtung 103 durch eine Drängkraft des elastischen Bauteils 104 nach unten bewegt und das Werkstück durch die Ausstoßvorrichtung 103 ausgestoßen.
  • JP-A-2001-121220 offenbart eine Pressmaschine, wie in 9 und 10 gezeigt ist und die Folgendes aufweist: eine obere Matrizeneinheit 110 mit einem Formstempel 111 (Hauptstempel); eine untere Matrizeneinheit 112 mit einem Gegenstempel 113 (Ausstoßvorrichtung), der sich nach oben und nach unten bewegen kann, und einem Drängabschnitt 114, der mit der unteren Seite des Gegenstempels 113 verbunden ist und den Gegenstempel 113 nach oben drängt; und einen Positionshalteabschnitt 119 zum Halten des Gegenstempels 113 in der Position für eine gewisse Zeitdauer. Der Positionshalteabschnitt 119 hat ein Schiebebauteil 115, das an dem Gegenstempel 113 angeordnet ist, um sich nach oben und nach unten zu bewegen, eine Gleitvorrichtung 116, die waagrecht beweglich ist, ein Federbauteil 117, das die Gleitvorrichtung 116 drängt, und eine Nockenstruktur 118 (Nocken und Folger), die zwischen dem Schiebebauteil 115 und der Gleitvorrichtung 116 vorgesehen ist und die das Schiebebauteil 115 in einem Eingriffszustand nach oben bewegt und es in einem Nichteingriffszustand in einer abgesenkten Position hält. Wenn die obere Matrizeneinheit 110 und die untere Matrizeneinheit 112 geschlossen sind (siehe 9), stanzt der Hauptstempel 111 ein Werkstück W aus einem zu bearbeitenden Material M aus. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geöffnet sind/werden (siehe 10), wird der Gegenstempel 113, der durch den Positionshalteabschnitt 119 gehalten wird, freigegeben, wird der Gegenstempel 113 durch eine Drängkraft des Drängabschnitts 114 nach oben bewegt und wird das Werkstück durch den Gegenstempel 113 ausgestoßen.
  • Jedoch ist in JP-A-2008-142772 und JP-A-2001-121220 der Drängabschnitt (das elastische Bauteil 104 von JP-A-2008-142772 , der Drängabschnitt 114 von JP-A-2001-121220 ) als eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung, die ein Werkstück ausstößt, entlang einer Richtung angeordnet, in die die Ausstoßvorrichtung nach oben und nach unten bewegt wird, wodurch sich eine Erhöhung der Größe der Matrizenstruktur in einer Höhenrichtung ergibt. Insbesondere muss, wenn es eine Abmessungseinschränkung in einer Höhenrichtung einer Matrizenstruktur gibt, ein Drängabschnitt mit einer kleineren Höhenabmessung (das heißt, einer kleineren Drängkraft) in einigen Fällen angewendet werden, wodurch sich eine geringere Flexibilität in der Auswahl eines Drängabschnitts ergibt. Des Weiteren ist es in einem Fall, in dem ein Drängabschnitt gemäß dem Material, Form und Größe eines Werkstücks verändert wird oder ein Drängabschnitt auf eine Beschädigung oder dergleichen inspiziert wird, erforderlich, die obere Matrizeneinheit oder die untere Matrizeneinheit von der Pressmaschine zu entfernen. Dies erschwert einen Austausch oder eine Inspektion eines Drängabschnitts.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind vorgesehen, um sich mit den Problemen des vorstehenden Stands der Technik zu befassen.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Stanzvorrichtung bereitzustellen, die verhindern kann, dass ein durch einen Hauptstempel ausgestanztes Werkstück zu einer Seite eines zu bearbeitenden Materials zu der gleichen Zeit des Matrizenöffnungsbetriebs zurückgeschoben wird, die verhindern kann, dass sich die Größe einer Matrizenstruktur in einer Höhenrichtung vergrößert, und die einen einfachen Austausch oder eine einfache Inspektion eines Drängabschnitts ermöglicht, der eine Antriebsquelle einer Ausstoßvorrichtung ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Stanzvorrichtung mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gezeigt.
  • Bevorzugt ist ein Drängabschnitt zum Dämpfen, der die Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) drängt, mit einem Ende der Gleitvorrichtung in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) verbunden.
  • Bevorzugt weist die Nockenstruktur Folgendes auf: eine Nockenfläche, die in der Gleitvorrichtung angeordnet ist und in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) der Gleitvorrichtung geneigt ist; und einen Rollenkörper, der in der Ausstoßvorrichtung drehbar angeordnet ist, um an der Nockenfläche abzurollen.
  • Bevorzugt weist der Positionshalteabschnitt Folgendes auf: ein Begrenzungsbauteil, das in der anderen Matrizeneinheit vorgesehen ist, um zwischen einem Steuerungszustand (C1), in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) begrenzt wird, und einem Nichtsteuerungszustand (C2) beweglich ist, in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) nicht begrenzt wird; einen Drängabschnitt zur Begrenzung, der das Begrenzungsbauteil zu dem Steuerungszustand (C1) hin drängt; und ein Nichtbegrenzungsbauteil, das das Begrenzungsbauteil gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts zur Begrenzung von dem Steuerungszustand (C1) zu dem Nichtsteuerungszustand (C2) bewegt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden.
  • Bevorzugt ist die eine Matrizeneinheit die untere Matrizeneinheit und ist die andere Matrizeneinheit die obere Matrizeneinheit.
  • Bei der Stanzvorrichtung gemäß der Erfindung wird, wenn eine obere Matrizeneinheit und eine untere Matrizeneinheit geschlossen sind bzw. werden, ein Werkstück aus einem zu bearbeitenden Material durch einen Hauptstempel ausgestanzt, wird das Werkstück an der Seite der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten, wird eine Ausstoßvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) bewegt, wandelt eine Nockenstruktur die Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Bewegung einer Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) gegen eine Drängkraft eines Drängabschnitts um, und wird die Gleitvorrichtung, die bewegt wurde, durch einen Positionshalteabschnitt gehalten. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind bzw. werden, wird die Gleitvorrichtung, die durch den Positionshalteabschnitt gehalten wird, freigegeben, wandelt die Nockenstruktur die Bewegung der Gleitvorrichtung in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) durch eine Drängkraft des Drängabschnitts in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Werkstückausstoßrichtung (E) um, und stößt die Ausstoßvorrichtung das Werkstück aus (d. h. sie gibt dieses ab), das durch den Hauptstempel ausgestanzt ist und an der Seite der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten wird. Somit wird, da die Ausstoßvorrichtung ein Werkstück ausstößt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden, verhindert, dass das durch den Hauptstempel ausgestanzte Werkstück zu einer Seite des zu bearbeitenden Materials zu der gleichen Zeit des Matrizenöffnungsbetriebs zurückgeschoben wird. Ferner wandelt die Nockenstruktur eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine Richtung quer (kreuzend) zu einer senkrechten Richtung in eine Bewegung der Ausstoßrichtung in eine senkrechte Richtung und umgekehrt um, so dass ein Drängabschnitt als eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung entlang einer Richtung quer (kreuzend) zu einer senkrechten Richtung angeordnet werden kann. Als Ergebnis wird verhindert, dass sich die Größe einer Matrizenstruktur in einer Höhenrichtung vergrößert. Insbesondere kann, selbst wenn es eine Abmessungseinschränkung in einer Höhenrichtung einer Matrizenstruktur gibt, ein Drängabschnitt, der eine größere Höhenabmessung hat (das heißt, eine größere Drängkraft), angewandt werden, wodurch sich eine höhere Flexibilität bei der Auswahl eines Drängabschnitts ergibt. Zusätzlich kann ein Drängabschnitt an einem seitlichen Seitenende einer Matrizeneinheit angeordnet werden. Als Ergebnis kann der Drängabschnitt einfach ausgetauscht oder inspiziert werden, ohne eine obere Matrizeneinheit oder eine untere Matrizeneinheit von der Vorrichtung zu entfernen.
  • Zusätzlich kann in einem Fall, in dem ein Drängabschnitt zum Dämpfen an einer Seite der Gleitvorrichtung in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) verbunden ist, der Drängabschnitt zum Dämpfen einen Stoß an dem Ende der sich bewegenden Gleitvorrichtung dämpfen, wenn das Werkstück ausgestoßen wird. Daher ist ein zuverlässiger Betrieb sichergestellt, selbst wenn die Werkstückausstoßgeschwindigkeit erhöht wird. Ferner kann der Drängabschnitt zum Dämpfen der Gleitvorrichtung entlang einer Richtung quer zu einer senkrechten Richtung angeordnet werden. Daher wird verhindert, dass sich die Größe einer Matrizenstruktur in ihrer Höhenrichtung vergrößert.
  • In einem Fall, in dem die Nockenstruktur eine Nockenfläche, die in der Gleitvorrichtung angeordnet ist und in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) der Gleitvorrichtung geneigt ist, und einen Rollenkörper hat, der in der Ausstoßvorrichtung drehbar angeordnet ist, um an der Nockenfläche abzurollen, rollt der Rollenkörper der Ausstoßvorrichtung über die Nockenfläche der Gleitvorrichtung ab, so dass eine Bewegung der Gleitvorrichtung in einer Richtung quer zu einer senkrechten Richtung gleichmäßiger in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine senkrechte Richtung und umgekehrt umgewandelt werden kann.
  • In einem Fall, in dem der Positionshalteabschnitt ein Begrenzungsbauteil, einen Drängabschnitt zum Begrenzen und ein Nichtbegrenzungsbauteil hat, begrenzt das Begrenzungsbauteil in einem Steuerungszustand (C1) eine Bewegung der Gleitvorrichtung in einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) bis kurz davor, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind. Zusätzlich bewegt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen bestimmten Betrag geöffnet sind, das Nichtbegrenzungsbauteil das Begrenzungsbauteil von dem Steuerungszustand (C1) zu einem Nichtsteuerungszustand (C2), um eine Bewegung der Gleitvorrichtung in einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) nicht zu begrenzen. Dies ermöglicht, dass die Gleitvorrichtung und die Ausstoßvorrichtung in einer Position zuverlässig gehalten werden können und von der Position zuverlässig freigegeben werden können.
  • Des Weiteren wird in einem Fall, in dem eine von den Matrizeneinheiten die untere Matrizeneinheit ist und die andere Matrizeneinheit die obere Matrizeneinheit ist, ein Werkstück, das durch einen Hauptstempel ausgestanzt wird, an der Seite der oberen Matrizeneinheit gehalten, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind, und fällt das Werkstück herunter und wird durch die Ausstoßvorrichtung ausgestoßen, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden. Daher verbessert, verglichen zu einer Vorrichtung, bei der das Werkstück, das an der Seite der unteren Matrizeneinheit gehalten wird, angehoben wird, um ausgestoßen zu werden, die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung eine Produktionseffizienz eines Werkstücks. Zusätzlich kann ein relativ großer Raum zwischen der oberen Matrizeneinheit und der unteren Matrizeneinheit, in dem ein Werkstück nicht mit einem zu bearbeitenden Material in Berührung gerät, als ein Werkstückausstoßraum verwendet werden.
  • Ferner wird, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind bzw. werden, ein Werkstück aus einem zu bearbeitenden Material durch einen Hauptstempel ausgestanzt, wird das Werkstück an der Seite der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten, wird die Ausstoßvorrichtung in einer Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) bewegt. Dann wandelt die Nockenstruktur die Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts um, und wird die Gleitvorrichtung, die bewegt wurde, in einer Position durch den Positionshalteabschnitt gehalten. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmen Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden, wird die Gleitvorrichtung, die durch den Positionshalteabschnitt gehalten wird, freigegeben, wandelt die Nockenstruktur die Bewegung der Gleitvorrichtung in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) durch eine Drängkraft des Drängabschnitts in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Werkstückausstoßrichtung (E) um, und stößt die Ausstoßvorrichtung das Werkstück aus, das durch den Hauptstempel ausgestanzt ist und durch eine Reibungskraft an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird. Somit stößt (gibt), wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden, die Ausstoßvorrichtung ein Werkstück aus (ab). Daher wird verhindert, dass ein durch den Hauptstempel ausgestanztes Werkstück zu einer Seite eines zu bearbeitenden Materials zu der gleichen Zeit des Matrizenöffnungsbetriebs zurückgeschoben wird. Zusätzlich wandelt die Nockenstruktur eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine Richtung quer zu einer senkrechten Richtung in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine senkrechte Richtung und umgekehrt um. Daher kann der Drängabschnitt als eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung entlang einer Richtung quer zu einer senkrechten Richtung angeordnet werden und es wird verhindert, dass sich die Größe einer Matrizeneinheitsstruktur in einer Höhenrichtung vergrößert. Insbesondere kann in einem Fall, in dem eine Abmessungseinschränkung in einer Höhenrichtung in einer Matrizenstruktur vorliegt, ein Drängabschnitt, der eine größere Höhenabmessung hat (das heißt, eine größere Drängkraft), verwendet werden, wodurch sich eine höhere Flexibilität bei der Auswahl eines Drängabschnitts ergibt. Des Weiteren kann ein Drängabschnitt an einem seitlichen Seitenende einer Matrizeneinheit angeordnet werden. Bei dieser Gestaltung kann die Drängvorrichtung einfach ausgetauscht oder inspiziert werden, ohne dass die obere Matrizeneinheit oder die untere Matrizeneinheit von der Vorrichtung entfernt wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung ist anhand der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung in Bezug auf die angeführten Zeichnungen in der Form von nicht einschränkenden Bespielen von beispielhaften Ausführungsbeispielen der vorliegenden Beschreibung weiter beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen ähnliche bzw. gleiche Teile in den unterschiedlichen Ansichten der Zeichnungen darstellen, und in denen Folgendes gezeigt ist:
  • 1 ist eine Längschnittansicht einer Pressmaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geöffnet sind (ein oberer Umkehrpunkt);
  • 2 ist eine Schnittansicht entlang einer Linie II-II in 1;
  • 3A und 3B sind vergrößerte Ansichten der wesentlichen Teile der Pressmaschine, die in 1 gezeigt ist, wobei 3A einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geschlossen sind und die Ausstoßvorrichtung angehoben ist; und 3B einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geöffnet sind und die Ausstoßvorrichtung abgesenkt ist;
  • 4 ist eine Betriebsansicht der vorstehenden Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geschlossen sind (ein unterer Umkehrpunkt);
  • 5 ist eine Betriebsansicht der vorstehenden Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten halb geöffnet bzw. geschlossen sind;
  • 6 ist eine Betriebsansicht der vorstehenden Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geöffnet sind (ein oberer Umkehrpunkt);
  • 7 ist eine Längsschnittansicht einer üblichen Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geschlossen sind;
  • 8 ist eine Längsschnittansicht der vorstehenden üblichen Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geöffnet sind;
  • 9 ist eine Längschnittansicht einer weiteren üblichen Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geschlossen sind; und
  • 10 ist eine Längsschnittansicht der vorstehenden weiteren üblichen Pressmaschine, die einen Zustand darstellt, in dem die Matrizeneinheiten geöffnet sind.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Die nachstehend gezeigten Einzelheiten sind beispielhaft und dienen zum Zwecke der beispielhaften Erläuterung der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung und sind im Hinblick dessen präsentiert, da angenommen wird, dass diese Einzelheiten am nützlichsten und am Besten darlegen, wie die Prinzipien und konzeptionellen Gesichtspunkte der vorliegenden Erfindung zu verstehen sind. Zu diesem Zweck wurde kein Versuch unternommen, strukturelle Details der vorliegenden Erfindung ausführlicher als erforderlich für das prinzipielle Verständnis der vorliegenden Erfindung zu zeigen, wobei die Beschreibung in Zusammenschau mit den Zeichnungen zu verstehen ist, die es dem Fachmann ersichtlich machen, wie die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in der Praxis angewandt werden können.
  • Die Werkstückherstellungsvorrichtung gemäß den vorliegenden Ausführungsbeispielen weist Folgendes auf: eine obere Matrizeneinheit; eine untere Matrizeneinheit, die gegenüberliegend zu der oberen Matrizeneinheit ist; wobei eine von der oberen Matrizeneinheit und der unteren Matrizeneinheit einen Hauptstempel zum Ausstanzen eines Werkstücks aus einem zu bearbeitenden Material hat, die andere Matrizeneinheit eine Ausstoßvorrichtung, die angeordnet ist, um in einer senkrechten Richtung beweglich zu sein, und um das Werkstück auszustoßen, das durch den Hauptstempel ausgestanzt wird und an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird, eine Gleitvorrichtung, die angeordnet ist, um in einer Richtung quer zu einer senkrechten Richtung beweglich zu sein, und einen Drängabschnitt hat, der mit der Gleitvorrichtung verbunden ist und die Gleitvorrichtung in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) drängt, und wobei eine Nockenstruktur zwischen der Gleitvorrichtung und der Ausstoßvorrichtung angeordnet ist, die eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) in eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen werden bzw. sind (siehe 4 als ein Beispiel), und die eine Bewegung der Gleitvorrichtung in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in die Werkstückausstoßrichtung (E) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand geöffnet werden bzw. sind (siehe 6 als ein Beispiel); und die Vorrichtung des Weiteren einen Positionshalteabschnitt aufweist, wobei der Positionshalteabschnitt die Gleitvorrichtung, die in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) bewegt wurde, in der Position für eine gewisse Zeitdauer hält.
  • In der vorstehenden Beschreibung kann der als „wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind/werden” bezeichnete Zustand ein Zustand sein, in dem die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit halb geschlossen und geöffnet sind (siehe 5 als ein Beispiel) oder ein Zustand sein, in dem die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit vollständig geöffnet sind (siehe 6 als ein Beispiel). Der vorstehende Begriff „eine gewisse Zeitdauer” ist beabsichtigt, um eine Dauer, bis kurz bevor die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind, zu bezeichnen, so dass die Gleitvorrichtung, die durch den Positionshalteabschnitt gehalten wird, freigegeben wird, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand geöffnet werden. Des Weiteren ist ein Beispiel des vorstehend erwähnten Begriffs „Werkstück” ein Bauteil (wie zum Beispiel ein Nockenbauteil mit einem Durchgangsloch), das einen Neigungseinstellmechanismus für Automobilsitze ausbildet.
  • Der Begriff „Hauptstempel” kann eine beliebige Struktur, Form und Größe aufweisen. Der Hauptstempel stanzt im Allgemeinen eine vorbestimmte Form eines Werkstücks von einem zu bearbeitenden Material aus, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind, und das ausgestanzte Werkstück wird an der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten.
  • Der Begriff „Ausstoßvorrichtung” kann eine beliebige Struktur, Form und Größe aufweisen. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind, wird die Ausstoßvorrichtung im Allgemeinen in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) durch das Werkstück bewegt, das an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird. Wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden, wird die Ausstoßvorrichtung in eine Werkstückausstoßrichtung (E) durch eine Drängkraft des Drängabschnitts bewegt, der über die Nockenstruktur übertragen wird, um das Werkstück auszustoßen, das an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird.
  • Der Begriff „Gleitvorrichtung” kann eine beliebige Struktur, Form und Größe aufweisen. Ein Drängabschnitt zum Dämpfen, der die Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) drängt, kann an einer Seite der Gleitvorrichtung in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) verbunden sein. Der Drängabschnitt zum Dämpfen kann angeordnet sein, um eine Drängkraft entlang einer Bewegungsrichtung der Gleitvorrichtung aufzubringen. Beispiele des Drängabschnitts zum Dämpfen weisen eine Gasfeder, ein Federbauteil und ein Fluidzylinder auf.
  • Der Begriff „Drängabschnitt” kann eine beliebige Struktur und Drängform aufweisen. Der Drängabschnitt wirkt im Allgemeinen als eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung. Der Drängabschnitt kann zum Beispiel an einem Ende der Gleitvorrichtung verbunden sein, das gegenüberliegend zu einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) ist. Der Drängabschnitt kann zum Beispiel angeordnet sein, um eine Kraft entlang einer Bewegungsrichtung der Gleitvorrichtung aufzubringen. Beispiele des Drängabschnitts weisen eine Gasfeder, ein Federbauteil und ein Fluidzylinder auf.
  • Der Begriff „Nockenstruktur” kann eine beliebige Struktur und Umwandlungsform aufweisen. Als ein Beispiel kann die Nockenstruktur Nockenflächen, die in der Gleitvorrichtung angeordnet sind und in einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) der Gleitvorrichtung geneigt sind, und Rollenkörper haben, die drehbar in der Ausstoßvorrichtung angeordnet sind, um an den Nockenflächen abzurollen (siehe 3 als ein Beispiel). Der Neigungswinkel θ der Nockenflächen (siehe 3) kann 15 bis 75 Grad (bevorzugt 30 bis 60 Grad) betragen. Wenn der Neigungswinkel θ kleiner als 45 Grad ist, kann selbst eine kleine Kraft, die durch den Drängabschnitt aufgebracht wird, in eine nach unten gerichtete Kraft umgewandelt werden. Andererseits wenn der Neigungswinkel θ größer als 45 Grad ist, ist nur ein kleiner Bewegungsbetrag in einer Gleitrichtung zur Umwandlung erforderlich. Ein geeigneter Neigungswinkel θ kann abhängig von dem Zweck festgelegt werde.
  • Der Begriff „Positionshalteabschnitt” kann eine beliebige Struktur und Positionshalteform aufweisen. Als ein Beispiel kann der Positionshalteabschnitt ein Begrenzungsbauteil, das an der anderen Matrizeneinheit vorgesehen ist, um zwischen einem Steuerungszustand (C1), in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) begrenzt wird, und einem Nichtsteuerungszustand (C2) bewegt zu werden, in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) nicht begrenzt wird, einen Drängabschnitt zur Begrenzung, der das Begrenzungsbauteil zu dem Steuerungszustand (C1) hin drängt, und ein Nichtbegrenzungsbauteil aufweisen, das das Begrenzungsbauteil gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts zur Begrenzung von dem Steuerungszustand (C1) zu dem Nichtsteuerungszustand (C2) bewegt, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossen Zustand aus geöffnet sind/werden. Dieses Begrenzungsbauteil kann eine Begrenzungsfläche, die mit einem Ende der Gleitvorrichtung in Kontakt kommt, um eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) zu begrenzen, und eine Nut aufweisen, in die ein Ende der Gleitvorrichtung tritt, um eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) zu ermöglichen. Beispiele des vorstehend erwähnten Drängabschnitts zur Begrenzung weisen eine Gasfeder, ein Federbauteil und einen Fluidzylinder auf. Das vorstehend erwähnte Nichtbegrenzungsbauteil kann eine Führung sein, die an einer der Matrizeneinheiten angeordnet ist und mit dem Begrenzungsbauteil eingreift, um einen Bewegungsbereich des Begrenzungsbauteils zu begrenzen.
  • Die Werkstückherstellungsvorrichtung gemäß den Ausführungsbeispielen kann eine Form aufweisen, in der eine der Matrizeneinheiten eine untere Matrizeneinheit sein kann und die andere Matrizeneinheit eine obere Matrizeneinheit ist. In dieser Ausführungsform kann die untere Matrizeneinheit einen unteren Basisteil, einen Abstreifer, der an einem unteren Basisteil angebracht ist, um in eine senkrechte Richtung beweglich zu sein und an dem ein zu bearbeitendes Material angeordnet ist, einen Abstreiferdrängabschnitt, der den Abstreifer nach oben drängt, und den Hauptstempel aufweisen, der einstückig mit dem unteren Basisteil ausgebildet ist. Daher wird, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind/werden, ein Werkstück aus einem zu bearbeitenden Material durch den Hauptstempel mit einer Relativbewegung des Abstreifers und des Hauptstempels ausgestanzt. In der vorstehend erwähnten Ausführungsform kann die untere Matrizeneinheit einen Hilfsstempel aufweisen, der intern in der Ausstoßvorrichtung in Eingriff ist. Daher wird, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind/werden, ein Werkstück aus einem zu bearbeitenden Material durch den Hauptstempel ausgestanzt und der Ausschuss wird von dem ausgestanzten Werkstück durch den Hilfsstempel ausgestanzt. Folglich wird die Produktionseffizienz eines Werkstücks weiter verbessert.
  • Das Werkstückherstellungsverfahren gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Werkstückherstellungsverfahren, das die vorstehende Werkstückherstellungsvorrichtung verwendet und die nachfolgenden Schritte aufweist: [A] Umwandeln durch die Nockenstruktur einer Bewegung der Ausstoßvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) in eine Bewegung der Gleitvorrichtung in eine Richtung entgegengesetzt zu einer vorbestimmten Gleitrichtung (S) gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts, wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit geschlossen sind/werden, um ein Werkstück von einem zu bearbeitenden Material durch den Hauptstempel auszustanzen, und Halten der bewegten Gleitvorrichtung durch den Positionshalteabschnitt; und [B] Öffnen der oberen Matrizeneinheit und der unteren Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossen Zustand aus, um die Gleitvorrichtung, die durch den Positionshalteabschnitt gehalten wird, freizugeben, Umwandeln durch die Nockenstruktur einer Bewegung der Gleitvorrichtung in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) durch eine Drängkraft des Drängabschnitts in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung in die Werkstückausstoßrichtung (E), und Ausstoßen des Werkstücks, das durch den Hauptstempel ausgestanzt wird und an der Seite der anderen Matrizeneinheit durch eine Reibungskraft gehalten wird.
  • Ausführungsbeispiel
  • Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Pressmaschine als eine Werkstückherstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt.
  • (1) Gestaltung einer Pressmaschine
  • Eine Pressmaschine 1 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist eine fixierte untere Matrizeneinheit 2 (die als „eine Matrizeneinheit” gemäß der vorliegenden Erfindung bezeichnet ist) und eine bewegliche obere Matrizeneinheit 3 auf, die gegenüberliegend zu der unteren Matrizeneinheit 2 angeordnet ist (und die als „die andere Matrizeneinheit” gemäß der vorliegenden Erfindung bezeichnet ist), wie in 1 gezeigt ist. Zwischen der oberen Matrizeneinheit 3 und der unteren Matrizeneinheit 2 ist ein zu bearbeitendes Material M eingespannt, das eine von streifenförmigen Metallplatten ist, die nacheinander in eine vorbestimmte Richtung zugeführt werden (in eine Richtung, die sich von der Vorderseite des Papiers zu der Rückseite in 1 erstreckt). Wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen sind, wird ein Werkstück W mit einer vorbestimmten Form aus einem zu bearbeitenden Material M durch einen Hauptstempel ausgestanzt, was nachstehend beschrieben ist.
  • Die untere Matrizeneinheit 2 weist im Wesentlichen ein unteres Basisteil 5, einen Hauptstempel 6, einen Abstreifer 7 und eine Führung 8 auf (die als „ein Nichtbegrenzungsbauteil” gemäß der vorliegenden Erfindung bezeichnet ist). Der untere Basisteil 5 ist ein Bauteil, das ein Basisteil ist, das an dem Boden (nicht gezeigt) fixiert ist. Der Hauptstempel 6 ist einstückig mit dem unteren Basisteil 5 ausgebildet und ist ein Bauteil zum Ausstanzen eines Werkstücks W aus einem zu bearbeitenden Material M.
  • An der oberen Fläche des Abstreifers 7 ist eine Vertiefung 7a ausgebildet, auf die ein zu bearbeitendes Material angeordnet wird. Der Abstreifer 7 ist an dem unteren Basisteil 5 angeordnet, um in eine senkrechte Richtung beweglich zu sein, und ist relativ zu dem Hauptstempel 6 beweglich. Zusätzlich wird der Abstreifer 7 durch eine erste Gasfeder 9 nach oben gedrängt. Die Führung 8 ist ein Bauteil zum Begrenzen des Bereichs einer senkrechten Bewegung eines Begrenzungsbauteils, das nachstehend beschrieben ist. Die Führung 8 ist in einer im Wesentlichen umgekehrten U-Form ausgebildet, hat eine Führungsnut 8a und eine obere Wand 8b, an der die Führungsnut 8a ausgebildet ist, und ist einstückig mit dem unteren Basisteil 5 ausgebildet.
  • Die obere Matrizeneinheit 3 weist im Wesentlich ein oberes Basisteil 11, einen Hilfsstempel 12, eine Ausstoßvorrichtung 13, eine Matrize 14, eine Gleitvorrichtung 15 und ein Begrenzungsbauteil 16 auf. Der obere Basisbauteil 11 ist ein Bauteil, das ein Basisteil ist, das gestaltet ist, um sich nach oben und nach unten zu dem Boden hin durch eine Hubeinrichtung (nicht gezeigt) bewegt zu werden. Der Hilfsstempel 12 ist einstückig an dem oberen Basisteil 11 angeordnet. Wenn die obere Basiseinheit 3 und die untere Basiseinheit 2 geschlossen sind/werden, stanzt der Hilfsstempel 12 einen Ausschuss M' (siehe 5), der ein nicht erforderlicher Abschnitt ist, von dem Werkstück W aus, das durch den Hauptstempel 6 ausgetanzt wird. Der obere Basisteil 11 weist im Allgemeinen eine Anzahl von zusammengebauten Bauteilen auf.
  • Die Ausstoßvorrichtung 13 ist an dem oberen Basisteil 11 angeordnet, um in einer senkrechten Richtung beweglich zu sein, und ist relativ zu dem Hilfsstempel 12 beweglich. Die Ausstoßvorrichtung 13 hat einen Körper 13a, einen Kontaktabschnitt 13b, der mit einem Werkstück W direkt in Kontakt kommt, und eine Stange 13c, die den Körper 13a mit dem Kontaktabschnitt 13b verbinden kann.
  • An der oberen Fläche des Körpers 13a ist eine Vielzahl Rollenkörper 18 (zwei Teile in der Zeichnung), die an den Nockenflächen abrollen, was nachstehend beschrieben ist, drehbar angeordnet (siehe 2 und 3). Der Kontaktabschnitt 13b kommt mit einem Abschnitt eines zu bearbeitenden Materials M in Kontakt, das zu einem Werkstück W korrespondiert, wenn ein Werkstück W durch den Hauptstempel 6 ausgestanzt wird. Der Hilfsstempel 12 ist intern mit dem Kontaktabschnitt 13b in Eingriff.
  • Die Ausstoßvorrichtung 13 wird durch das Werkstück W, das durch den Hauptstempel 6 ausgestanzt wird und an der Seite der oberen Matrizeneinheit gehalten wird, nach oben gedrängt (gemäß der Erfindung als „in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung” bezeichnet), wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen sind/werden (siehe 3A). Andererseits wird, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet werden (gemäß der vorliegenden Erfindung als „wenn die obere Matrizeneinheit und die untere Matrizeneinheit um einen vorbestimmten Betrag von einem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden/sind” bezeichnet), die Ausstoßvorrichtung 13 in eine Richtung E (gemäß der vorliegenden Erfindung als „in eine Werkstückausstoßrichtung” bezeichnet) nach unten bewegt, um das Werkstück W nach unten zu drängen, das an der Seite oberen Matrizeneinheit gehalten wird, um dadurch das Werkstück W auszustoßen (siehe 3B).
  • Die Matrize 14 ist ein Bauteil zum Nachuntendrücken eines Abschnitts, der zu dem Umgebungsabschnitt eines Werkstücks W in einem zu bearbeitenden Material M korrespondiert, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen sind und das Werkstück aus dem Material M durch den Hauptstempel 6 ausgestanzt wird. Die Matrize 14 ist einstückig an einem oberen Basisteil 11 angeordnet.
  • Die Gleitvorrichtung 15 ist an dem oberen Basisteil 11 angeordnet, um in eine waagrechte Richtung (gemäß der vorliegenden Erfindung als „in eine Richtung quer zu der senkrechten Richtung” bezeichnet) beweglich zu sein. An einem Ende der Gleitvorrichtung 15 ist eine zweite Gasfeder 19 (gemäß der vorliegenden Erfindung als „ein Drängabschnitt” bezeichnet) verbunden, die die Gleitvorrichtung 15 in eine vorbestimmte Gleitrichtung S drängt. Die zweite Gasfeder 19 wirkt als eine Antriebsquelle für eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in der Gleitrichtung S. Ferner ist die zweite Gasfeder 19 an einer seitlichen Seite des oberen Basisteils 11 angeordnet und kann ausgetauscht oder inspiziert werden, ohne die obere Matrizeneinheit 3 von der Pressmaschine 1 zu entfernen, wenn das Abdeckungsmaterial 20 entfernt wird.
  • An dem anderen Ende der Gleitvorrichtung 15 ist eine dritte Gasfeder 21, die die Gleitfeder 15 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Gleitrichtung S (gemäß der vorliegenden Erfindung als „ein Drängabschnitt zum Dämpfen” bezeichnet) drängt, verbunden bzw. angeordnet. Die dritte Gasfeder 21 wirkt als ein Dämpfer, um einen Stoß, der an der Seite dieses Endes der sich bewegenden Gleitvorrichtung durch die zweite Gasfeder 19 auftreten kann, zu dämpfen. Ferner ist die dritte Gasfeder 21 an der anderen seitlichen Seite des oberen Basisteils 11 angeordnet und kann ausgetauscht oder inspiziert werden, ohne die obere Matrizeneinheit 3 von der Pressmaschine 1 zu entfernen. Zusätzlich ist an dem anderen Ende der Gleitvorrichtung 15 eine Vielzahl Rollenkörper 22 (zwei Teile in der Zeichnung) drehbar angeordnet, die mit dem Begrenzungsbauteil 16 in Eingriff sind (siehe 2 und 3).
  • An der unteren Fläche der Gleitvorrichtung 15, wie in 3 gezeigt ist, ist eine Vielzahl Nockenflächen 23 (zwei Teile in der Zeichnung) ausgebildet, an denen jeweils die Vielzahl Rollenkörper 18 abrollen. Diese Nockenflächen 23 sind in einem vorbestimmten Winkel θ (30 Grad zum Beispiel) in der Bewegungsrichtung der Gleitvorrichtung 15 geneigt. Jeder dieser Rollenkörper 18 rollt an den jeweiligen Nockenwellen 23 ab, um dadurch eine nach oben gerichtete Bewegung der Ausstoßvorrichtung 13 in eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Gleitrichtung S umzuwandeln, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen wird (siehe 3A). Andererseits wird, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet sind/werden, eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine Gleitrichtung S in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung 13 in eine nach unten gerichtete Richtung E umgewandelt (siehe 3B). Somit ist eine „Nockenstruktur” gemäß der vorliegenden Erfindung durch die Rollenkörper 18 und die Nockenflächen 23 gemäß dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ausgebildet.
  • An der oberen Endseite des Begrenzungsbauteils 16 sind eine Begrenzungsfläche 16a, die mit dem Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 in Kontakt kommt, und eine Nut 16b ausgebildet, in die die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 eintreten können. Das Begrenzungsbauteil 16 ist an dem oberen Basisteil 11 angeordnet, um in eine senkrecht Richtung beweglich zu sein, und kann sich nach oben und nach unten zwischen einem Steuerungszustand C1, in dem die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 mit der Begrenzungsfläche 16a in Kontakt kommen, um eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine vorbestimmte Gleitrichtung S zu begrenzen, und einem Nichtsteuerungszustand C2 bewegen, in dem die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 in die Nut 16b eintreten, um eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine vorbestimmte Gleitrichtung S zu ermöglichen. An der unteren Endseite des Begrenzungsbauteils 16, wie in 1 gezeigt ist, ist eine Stange 28 eingebaut, in der eine Druckfeder 27 (gemäß der vorliegenden Erfindung als „ein Drängabschnitt zur Begrenzung” bezeichnet) angebracht ist. Ein Ende der Druckfeder 27 ist mit dem unteren Ende des Begrenzungsbauteils 16 in Kontakt und das andere Ende ist mit einem Stützteil 11a in Kontakt, das einstückig mit dem oberen Basisteil 11 ausgebildet ist. Daher wird das Begrenzungsbauteil 16 durch die Druckfeder 27 nach oben gedrängt.
  • Das distale Ende der Stange 28 ist in die Führungsnut 8a der Führung 8 in der unteren Matrizeneinheit 2 eingesetzt. An dem distalen Ende der Stange 28 ist ein Bund (Anschlag) 28a ausgebildet, der mit der oberen Wand 8b der Führung 8 sperrbar ist. Der Bund 28a ist mit der oberen Wand 8b der Führung 8 nicht in Eingriff, bis kurz vorher die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 von dem geschlossen Zustand (siehe 3) aus halb geöffnet sind (siehe 5), und der Bund 28a ist mit der oberen Wand 8b der Führung 8 in Eingriff, bis kurz vorher die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 von dem halb geöffneten Zustand (siehe 5) aus vollständig geöffnet sind (siehe 6). Während der Bund 28a der Stange 28 und die obere Wand 8b der Führung nicht in Eingriff sind, ist das Begrenzungsbauteil 16 in einem Steuerungszustand C1, in dem es durch die Drängkraft der Druckfeder 27 nach oben gedrängt wird. Andererseits ist, während der Bund 28a der Stange 28 und die obere Wand 8b der Führung 8 in Eingriff sind, eine nach oben gerichtete Bewegung des Begrenzungsbauteils 16 gegen eine Drängkraft der Druckfeder 27 begrenzt und ist das Begrenzungsbauteil 16 in einem Nichtsteuerungszustand C2, in dem die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet sind (siehe 6). Somit ist ein „Positionshalteabschnitt” gemäß der vorliegenden Erfindung durch das Begrenzungsbauteil 16, die Druckfeder 27 und die Führung 8 gemäß dem vorstehenden Ausführungsbeispiel ausgebildet.
  • (2) Betrieb einer Pressmaschine
  • Nachstehend ist der Betrieb der Pressmaschine 1 mit der vorstehend erwähnten Gestaltung beschrieben. Wenn ein zu bearbeitendes Material M, das durch eine Hubvorrichtung (nicht gezeigt) nach oben bewegt wurde, zwischen die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 gebracht wurde, die geöffnet sind (siehe 1), wird die obere Matrizeneinheit 3 nach unten zu der unteren Matrizeneinheit 2 hin bewegt. Wenn die obere Matrizeneinheit 3 und das Material M in Kontakt gebracht werden, wird die Hubvorrichtung nach unten gedrängt und wird das Material M in die Vertiefung 7a des Abstreifers 7 eingebracht. Da sich die obere Matrizeneinheit 3 weiter nach unten bewegt, bringen die Matrize 14 und der Hilfsstempel 12 einen höheren Druck auf das Material M auf. Dann sind, wie in 4 gezeigt ist, die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen und ein Werkstück W wird aus dem Material M durch eine Reaktionskraft von dem Hauptstempel 6 ausgestanzt. Zu der gleichen Zeit wird ein Ausschuss M' aus dem Werkstück W durch den Hilfsstempel 12 ausgestanzt.
  • Das Werkstück W, das durch den Hauptstempel 6 ausgestanzt wird, ist in der Matrize 14 angeordnet und die Ausstoßvorrichtung 13 wird durch eine Reaktionskraft von dem Werkstück W nach oben bewegt. Dann rollen die Rollenkörper 18 der Ausstoßvorrichtung 13 an den Nockenflächen 23 der Gleitvorrichtung 15 ab und wird die Gleitvorrichtung 15 in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Gleitrichtung S gegen eine Drängkraft der zweiten Gasfeder 19 bewegt. Das Werkstück W, das in der Matrize 14 angeordnet ist, wird in der Matrize 14 durch eine Reibungskraft gehalten, die zwischen der Innenumfangsfläche der Matrize 14 und der Außenumfangsfläche des Werkstücks W erzeugt wird, und die Ausstoßvorrichtung 13 wird in einem angehobenen Zustand durch die Haltekraft des Werkstücks W gehalten.
  • Wie vorstehend erwähnt ist, sind, wenn die Gleitvorrichtung 15 in eine Richtung entgegengesetzt zu der Gleitrichtung S bewegt wird, wie in 3A gezeigt ist, die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 außerhalb der Nut 16b des Begrenzungsbauteils 16. Durch eine Drängkraft der Druckfeder 27 bewegt sich jedoch das Begrenzungsbauteil 16 einstückig mit der oberen Matrizeneinheit 3 nach oben, um einen Steuerungszustand C1 bereitzustellen, und die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 kommen mit der Begrenzungsfläche 16a des Begrenzungsbauteils 16 in Kontakt. Daher wird die Gleitvorrichtung 15 an einem Ende in einer Richtung entgegengesetzt zu der Gleitrichtung S gehalten.
  • Danach greift, wie in 5 gezeigt ist, während die obere Matrizeneinheit 3 zu einem halben Öffnungszustand der oberen Matrizeneinheit 3 und der unteren Matrizeneinheit 2 hin bewegt wird, der Bund 28a der Stange 28 mit der oberen Wand 8b der Führung 8 ein, um eine nach oben gerichtete Bewegung des Begrenzungsbauteils 16 einstückig mit der oberen Matrizeneinheit 3 zu begrenzen, und das Begrenzungsbauteil 16 wird von einem Steuerungszustand C1 in einen Nichtsteuerungszustand C2 gegen eine Drängkraft der Druckfeder 27 gebracht.
  • Danach wird, wie in 6 gezeigt ist, wenn die obere Matrizeneinheit 3 weiter nach oben bewegt wird und die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 vollständig geöffnet sind/werden, das Begrenzungsbauteil 16 in einen Nichtsteuerungszustand C2 gebracht. Dann entfernen sich, wie in 3B gezeigt ist, die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 von der Begrenzungsfläche 16a des Begrenzungsbauteils 16, die Gleitvorrichtung 15 wird in eine vorbestimmte Gleitrichtung S durch eine Drängkraft der zweiten Gasfeder 19 bewegt und die Rollenkörper 22 der Gleitvorrichtung 15 werden in die Nut 16b des Begrenzungsbauteils 16 eingebracht. Somit rollen, wenn die Gleitvorrichtung 15 bewegt wird, die Rollenkörper 18 der Ausstoßvorrichtung 13 an den Nockenflächen 23 der Gleitvorrichtung ab, so dass die Ausstoßvorrichtung 13 nach unten bewegt wird, das Werkstück W, das durch die Matrize 14 gehalten wird, durch die Ausstoßvorrichtung 13 gedrängt wird, nach unten fällt und ausgestoßen wird. Ein Stoß an dem sich bewegenden Ende der Gleitvorrichtung 15 wird durch eine Drängkraft der dritten Gasfeder 21 gedämpft. Das ausgestoßene Werkstück W wird zu einem genauen Zeitpunkt seines Herunterfallens durch eine Werkstückausstoßschaufel (nicht gezeigt), die eine bekannte Einrichtung ist, aufgesammelt.
  • (3) Effekte des Ausführungsbeispiels
  • Wie vorstehend beschrieben ist, stößt in diesem Ausführungsbeispiel die Ausstoßvorrichtung 13 ein Werkstück W aus, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet sind/werden. Daher wird verhindert, dass das Werkstück, das durch den Hauptstempel 6 ausgestoßen wird, zu einem zu bearbeitenden Material M zu der gleichen Seite des Matrizenöffnungsbetriebs zurückgeschoben wird. Zusätzlich rollen die Rollenkörper 18 der Ausstoßvorrichtung 13 an den Nockenflächen 23 der Gleitvorrichtung 15 ab, um dadurch eine nach oben gerichtete Bewegung der Ausstoßvorrichtung 13 in eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 umzuwandeln, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen werden, und um dadurch eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine nach unten gerichtete Bewegung der Ausstoßvorrichtung 13 umzuwandeln, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet werden. Daher kann die zweite Gasfeder 19, die eine Antriebsquelle der Ausstoßvorrichtung 13 ist, entlang einer waagrechten Richtung angeordnet werden, wodurch eine Vergrößerung der Größe einer Matrizenstruktur in einer Höhenrichtung verhindert wird. Insbesondere kann, selbst wenn es eine Abmessungseinschränkung in einer Höhenrichtung einer Matrizenstruktur gibt, eine zweite Gasfeder 19, die eine größere Höhenabmessung (das heißt, eine größere Drängkraft) aufweist, angewandt werden, wodurch sich eine höhere Flexibilität bei der Auswahl einer zweiten Gasfeder 19 ergibt. Zusätzlich kann eine zweite Gasfeder 19 an einem seitlichen Seitenende einer Matrizeneinheit angeordnet werden. Als Ergebnis kann die zweite Gasfeder 19 einfach ausgetauscht oder inspiziert werden, ohne dass eine obere Matrizeneinheit 3 oder eine untere Matrizeneinheit 2 von der Pressmaschine 1 entfernt wird. Verglichen zu einer Vorrichtung, bei der ein bekannter Hydraulikmechanismus verwendet wird, um ein Werkstück W auszustoßen, kann die Werkstückausstoßgeschwindigkeit geeignet erhöht werden, da sich die Werkstückausstoßgeschwindigkeit erhöht, wodurch sich eine Verbesserung der Produktionseffizienz eines Werkstücks W ergibt. Zusätzlich kann, jedes Mal wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet sind/werden, ein Werkstück W zuverlässig ausgestoßen werden. Des Weiteren können Abweichungen bei der Produktionsgenauigkeit der Werkstücke W reduziert werden.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist eine dritte Gasfeder 21 mit einem Ende der Gleitvorrichtung 15 in einer vorbestimmten Gleitrichtung S verbunden und die dritte Gasfeder 21 kann einen Stoß an dem sich bewegenden Ende der Gleitvorrichtung 15 absorbieren, wenn ein Werkstück ausgestoßen wird. Daher kann, selbst wenn die Ausstoßgeschwindigkeit eines Werkstücks W erhöht wird, ein Stoß zuverlässig absorbiert werden. Zusätzlich kann eine dritte Gasfeder 21 entlang einer waagrechten Richtung angeordnet werden, wodurch eine Vergrößerung der Größe einer Matrizenstruktur in einer Höhenrichtung verhindert wird
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird eine Nockenstruktur angewandt, die Nockenflächen 23, die in der Gleitvorrichtung 15 angeordnet sind und in eine vorbestimmte Gleitrichtung S der Gleitvorrichtung 15 geneigt sind, und Rollenkörper 18 aufweist, die drehbar an der Ausstoßvorrichtung 13 angeordnet sind, um an den Nockenflächen 23 abzurollen. Daher rollen die Rollenkörper 18 der Ausstoßvorrichtung 13 an den Nockenflächen 23 der Gleitvorrichtung 15 ab, wodurch eine gleichmäßigere Umwandlung einer nach oben und nach unten gerichteten Bewegung der Ausstoßvorrichtung 13 in eine waagrechte Bewegung der Gleitvorrichtung 15 und umgekehrt bereitgestellt werden kann.
  • Zusätzlich ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Positionshalteabschnitt angewandt, der ein Begrenzungsbauteil 16, eine Druckfeder 27 und eine Führung 8 aufweist. Daher wird, bis kurz bevor die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 von einem geschlossen Zustand aus geöffnet werden, eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine Gleitrichtung S durch das Begrenzungsbauteil 16 begrenzt, das in einem Steuerungszustand C1 ist. Wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet werden/sind, sind die Führung 8 und die Stange 28 in Eingriff. Dadurch wird das Begrenzungsbauteil 16 in einen Nichtsteuerungszustand C2 gebracht und eine Bewegung der Gleitvorrichtung 15 in eine vorbestimmte Gleitrichtung S wird begrenzt. Daher kann das Halten und Freigeben der Position der Gleitvorrichtung 15 und der Ausstoßvorrichtung 13 zuverlässig ausgeführt werden.
  • Des Weiteren ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Hauptstempel 6 in der unteren Matrizeneinheit 2 angeordnet und ist eine Ausstoßvorrichtung 13 in der oberen Matrizeneinheit 3 angeordnet. Wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geschlossen sind, wird ein Werkstück W, das durch den Hauptstempel 6 ausgestanzt wird, an der Seite der oberen Matrizeneinheit gehalten. Wenn die obere Matrizeneinheit 3 und untere Matrizeneinheit 2 geöffnet werden, fällt das Werkstück W nach unten und wird durch die Ausstoßvorrichtung 13 ausgestoßen. Daher wird verglichen zu einer Pressmaschine, bei der das Werkstück, das in der unteren Matrizeneinheit gehalten wird, angehoben und ausgestoßen wird, eine Produktionseffizienz eines Werkstücks W verbessert. Ferner kann zwischen der oberen Matrizeneinheit 3 und der unteren Matrizeneinheit 2 ein relativ großer Raum, der mit einem zu bearbeitenden Material M nicht in Beeinträchtigung gerät, als ein Ausstoßraum des Werkstücks W verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehende Ausführungsbeispiel beschränkt und abhängig von dem Zweck und der Verwendung können verschiedene Modifikationen bereitgestellt werden, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Insbesondere ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Hauptstempel 6 in einer unteren Matrizeneinheit 2 angeordnet, und sind eine Ausstoßvorrichtung 13, eine Gleitvorrichtung 15 und eine zweite Gasfeder 19 in einer oberen Matrizeneinheit 3 angeordnet. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht darauf beschränkt. Somit kann ein Hauptstempel 6 in einer oberen Matrizeneinheit 3 angeordnet werden und können eine Ausstoßvorrichtung 13, eine Gleitvorrichtung 15 und eine zweite Gasfeder 19 in einer unteren Matrizeneinheit 2 angeordnet werden. In diesem Fall bewegt sich die Ausstoßvorrichtung 13 nach oben und wird ein Werkstück W angehoben und ausgestoßen.
  • In diesem Ausführungsbeispiel stößt, wenn in die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 geöffnet sind/werden, die Ausstoßvorrichtung 13 ein Werkstück W aus. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern sie kann derart gestaltet sein, dass die Ausstoßvorrichtung 13 ein Werkstück W ausstößt, wenn die obere Matrizeneinheit 3 und die untere Matrizeneinheit 2 halb geschlossen bzw. geöffnet sind/werden.
  • In diesem Ausführungsbeispiel bewegt sich die Gleitvorrichtung 15 in einer waagrechten Richtung. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern sie kann derart gestaltet sein, dass die Gleitvorrichtung 15 in eine Richtung bewegt wird, die in einem vorbestimmten Winkel in Bezug auf eine waagrechte Richtung geneigt ist. In dem vorstehenden Ausführungsbeispiel wird das Begrenzungsbauteil in eine senkrechte Richtung bewegt. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern sie kann derart gestaltet sein, dass das Begrenzungsbauteil in eine horizontale Richtung bewegt wird.
  • In diesem Ausführungsbeispiel ist das Begrenzungsbauteil 16 mit der Gleitvorrichtung 15 in Eingriff, um die Gleitvorrichtung 15 in einer Position zu halten. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern sie kann derart gestaltet sein, dass das Begrenzungsbauteil 16 mit der Ausstoßvorrichtung 13 in Eingriff gebracht wird, um die Gleitvorrichtung 15 indirekt in einer Position zu halten.
  • In diesem Ausführungsbeispiel wird eine Nockenstruktur angewendet, bei der Nockenflächen 23 in der Gleitvorrichtung 15 angeordnet sind und Rollenkörper 18, die an den Nockenflächen 23 abrollen, an der Ausstoßvorrichtung 13 angeordnet sind. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern es kann zum Beispiel eine Nockenstruktur angewandt werden, bei der Nockenflächen 23 in der Ausstoßvorrichtung 13 angeordnet sind und Rollenkörper 18, die an den Nockenflächen 23 abrollen, an der Gleitvorrichtung 15 angeordnet sind, oder es kann eine Nockenstruktur angewandt werden, bei der eine erste geneigte Fläche in der Gleitvorrichtung 15 angeordnet ist und eine zweite geneigte Fläche, die mit der ersten geneigten Fläche in Kontakt ist, in der Ausstoßvorrichtung 13 angeordnet ist.
  • Des Weiteren ist in diesem Ausführungsbeispiel eine Pressmaschine 1, in der eine obere Matrizeneinheit beweglich ist und eine untere Matrizeneinheit 2 fixiert ist, als ein Beispiel beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf diese Gestaltung beschränkt, sondern es kann zum Beispiel eine Pressmaschine angewandt werden, in der eine obere Matrizeneinheit fixiert ist und eine untere Matrizeneinheit beweglich ist, oder es kann als ein weiteres Beispiel eine Pressmaschine verwendet werden, in der eine obere Matrizeneinheit und eine untere Matrizeneinheit beweglich sind.

Claims (5)

  1. Stanzvorrichtung mit einer Ausstoßvorrichtung für ein ausgestanztes Werkstück, mit einer oberen Matrizeneinheit (3) und einer unteren Matrizeneinheit (2), die gegenüberliegend zu der oberen Matrizeneinheit (3) angeordnet ist, wobei eine von der oberen Matrizeneinheit (3) und der unteren Matrizeneinheit (2) einen Hauptstempel (6) zum Ausstanzen des Werkstücks (W) aus einem zu bearbeitenden Material (M) aufweist, und die andere Matrizeneinheit die Ausstoßvorrichtung (13) aufweist, die angeordnet ist, um in einer senkrechten Richtung beweglich zu sein und um das Werkstück (W) auszustoßen, das durch den Hauptstempel (6) ausgestanzt wird und an der Seite der anderen Matrizeneinheit gehalten wird; mit einer Gleitvorrichtung (15), die angeordnet ist, um in einer Richtung quer zu der senkrechten Richtung beweglich zu sein, und einen Drängabschnitt aufweist, der mit der Gleitvorrichtung (15) verbunden ist und die Gleitvorrichtung (15) in eine vorbestimmte Gleitrichtung (S) drängt, wobei eine Nockenstruktur zwischen der Gleitvorrichtung (15) und der Ausstoßvorrichtung (13) angeordnet ist, die eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung (13) in eine Richtung entgegengesetzt zu einer Werkstückausstoßrichtung (E) in eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) geschlossen werden, und die eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) in eine Bewegung der Ausstoßvorrichtung (13) in die Werkstückausstoßrichtung (E) umwandelt, wenn die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossen Zustand aus geöffnet werden, und wobei die Vorrichtung des Weiteren einen Positionshalteabschnitt aufweist, der die Gleitvorrichtung (15), die in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) bewegt wurde, in dieser Position für eine gewisse Zeitdauer hält, bis die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) um den vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet sind.
  2. Stanzvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Drängabschnitt (21) zum Dämpfen, der die Gleitvorrichtung (15) in eine Richtung entgegengesetzt zu der vorbestimmten Gleitrichtung (S) drängt, an einem Ende der Gleitvorrichtung (15) in der vorbestimmten Gleitrichtung (S) angeordnet ist.
  3. Stanzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Nockenstruktur Folgendes aufweist: eine Nockenfläche (23), die in der Gleitvorrichtung (15) angeordnet ist und in Bezug auf die vorbestimmte Gleitrichtung (S) der Gleitvorrichtung (15) geneigt ist; und einen Rollenkörper (18), der in der Ausstoßvorrichtung (13) drehbar angeordnet ist, um an der Nockenfläche (23) abzurollen.
  4. Stanzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Positionshalteabschnitt Folgendes aufweist: ein Begrenzungsbauteil (16), das in der anderen Matrizeneinheit vorgesehen ist, um zwischen einem Steuerungszustand (C1), in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) begrenzt wird, und einem Nichtsteuerungszustand (C2) beweglich ist, in dem eine Bewegung der Gleitvorrichtung (15) in die vorbestimmte Gleitrichtung (S) nicht begrenzt wird; einen Drängabschnitt (27) zur Begrenzung, der das Begrenzungsbauteil (16) zu dem Steuerungszustand (C1) hin drängt; und ein Nichtbegrenzungsbauteil (8), das das Begrenzungsbauteil (16) gegen eine Drängkraft des Drängabschnitts (27) zur Begrenzung von dem Steuerungszustand (C1) zu dem Nichtsteuerungszustand (C2) bewegt, wenn die obere Matrizeneinheit (3) und die untere Matrizeneinheit (2) um einen vorbestimmten Betrag von dem geschlossenen Zustand aus geöffnet werden.
  5. Stanzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die eine Matrizeneinheit die untere Matrizeneinheit (2) ist und die andere Matrizeneinheit die obere Matrizeneinheit (3) ist.
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