DE1017828B - Anbaugeraeterahmen fuer Dreipunktaufhaengung - Google Patents

Anbaugeraeterahmen fuer Dreipunktaufhaengung

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Publication number
DE1017828B
DE1017828B DEM23959A DEM0023959A DE1017828B DE 1017828 B DE1017828 B DE 1017828B DE M23959 A DEM23959 A DE M23959A DE M0023959 A DEM0023959 A DE M0023959A DE 1017828 B DE1017828 B DE 1017828B
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DE
Germany
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bridges
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cross tube
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Pending
Application number
DEM23959A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Sinclair
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASSEY HARRIS FERGUSON Ltd
Original Assignee
MASSEY HARRIS FERGUSON Ltd
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Publication date
Application filed by MASSEY HARRIS FERGUSON Ltd filed Critical MASSEY HARRIS FERGUSON Ltd
Publication of DE1017828B publication Critical patent/DE1017828B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00—Other machines for working soil
    • A01B35/20—Tools; Details
    • A01B35/30—Undercarriages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Anbaugeräterahmen für Dreipunktaufhängung, der aus quer zur Fahrtrichtung parallel angeordneten Hauptbalken zum Tragen der mit seitlichen Abständen nebeneinander angeordneten Bodenbearbeitungswerkzeuge besteht g und einen aufwärts gerichteten Teil sowie Anschlußstellen für die Anlenkung an das Dreipunktgestänge hat.
Bei einem solchen Rahmen üblicher Verwendung, z. B. einem Kultivator mit Zinken als Bodenbearbeitungswerkzeug, besteht jeder der Hauptbalken aus einer Winkeleisenschiene, unter der in der Fahrtrichtung liegende Träger für die Werkzeuge angebracht sind. Der aufwärts gerichtete Teil besteht aus einem vorderen Ständer von umgekehrter V-Form, der am vorderen Hauptbalken befestigt ist, und einem hinteren Ständer, ebenfalls von umgekehrter V-Form, der am hinteren Hauptbalken befestigt ist und nach vorn schräg steht, so daß sich sein Scheitel mit dem Scheitel des vorderen Ständers vereinigt. Der obere Dreipunktlenker wird an diesem Scheitel angebracht, während die beiden unteren Dreipunktlenker an oder nahe bei den unteren Enden des vorderen Ständers angebracht werden. Bei der Arbeit trachtet der Bodenwiderstand gegen die nach vorn gerichtete Wirkung der Bodenbearbeitungswerkzeuge das Gerät nach oben um seine Verbindungsstelle mit den unteren Dreipunktlenkern zu drehen. Diesem Drehmoment wirkt von außen her der obere Dreipunktlenker und vom Innern des Gerätes her der hintere Ständer entgegen, dessen Glieder als Verstrebungen zwischen dem aufwärts gerichteten Teil und dem hinteren Hauptbalken des Werkzeugträgers wirken. Der Bodendruck gegen die Werkzeuge übt auf die freien Längen der Hauptbalken außerhalb der Anschlußstellen der V-Ständer ein Drehmoment aus, das sie zu verwinden strebt. Solche Geräte haben bisher im allgemeinen befriedigt, indessen hat sich ergeben, wenn breitere Geräte mit relativ größeren ununterstützten freien Längen und mit mehr Werkzeugen oder größeren Werkzeugen auf jeder Seite für die Verwendung an Schleppern mit größerer Zugkraft bestimmt waren, daß dann die Hauptbalken der Gefahr bleibender Verwindung ausgesetzt waren. Diese Gefahr bleibt bestehen, selbst wenn die Hauptbalken aus stärkeren Winkeleisenschienen hergestellt werden.
Erfindungsgemäß zeigt ein Gerät dieser Art ein zusätzliches Rahmenglied, bestehend aus einem Querrohr von so großem Durchmesser, daß es Verwindung und Verbiegung verhindert und an seiner Unterseite mit parallel zur Fahrtrichtung liegenden, die Anschlußstellen für die unteren Dreipunktlenker aufnehmenden Brücken zum Tragen der Hauptbalken versehen ist und den an sich bekannten aufwärts ge-Anbaugeräterahmen
für Dreipunktaufhängung
Anmelder:
Massey-Harris-Ferguson (Sales) Ltd.,
Coventry, Warwickshire (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Thieleke, Patentanwalt,
Braunschweig, Wendentorwall 1 a
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 30. Juli 1953
Leonhard Sinclair, Leamington, Warwickshire
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
richteten Teil in Gestalt eines einzigen Armes zum Anlenken an den oberen Dreipunktlenker trägt, so daß dieses Ouerrohr zwischen den drei Anschlußstellen des Dreipunktgestänges und den Hauptbalken eine Versteifung bildet.
Zweckmäßig macht man das Querrohr wesentlich länger als den Seitenabstand der beiden Anschlußstellen für die unteren Dreipunktlenker und versieht es mit Brücken nicht nur an seinem mittleren Teil, sondern auch an seinen Enden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Anhängerahmen mit Tragarmen für Bodenbearbeitungswerkzeuge, wie er sich beim Anhängen an die Dreipunktaufhängung eines Schleppers darstellt;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht nach der Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Einzelansicht nach der Linie 3-3 von Fig. 2.
In Fig. 1 ist bei 10 das hintere Ende eines Schleppers dargestellt. Er ist mit der gebräuchlichen Dreipunktaufhängung ausgestattet, die aus einem oberen Lenker 12 und zwei mit seitlichem Abstand angeordneten unteren Lenkern 13, 14 besteht. Ein breites Ackergerät mit Stützen 11, die mit Bodenbearbeitungswerkzeugen (z. B. Kultivatorzinken) ausgebildet sein oder solche tragen können, ist in bekannter Weise abnehmbar an den hinteren Enden der Aushebegestängeglieder 12, 13, 14 befestigt.
709 756/38
Der Werkzeugträger besteht aus zwei quer zur Fahrtrichtung angeordneten Winkeleisenschienen 16, 17; diese tragen Reihen von Löchern 19, in denen man mit Schrauben 20 Tragarme 11 mit beliebigen seitlichen Abständen befestigen kann. Auf diese Weise bilden die Hauptbalken oder Schienen 16, 17 mit den Tragarmen 11 einen waagerechten Querrahmen.
Der Gestängeanhängerahmen enthält ein quer liegendes Stahlrohr 24 von erheblichem Durchmesser, das sich bis in die Nähe der Enden der waagerechten Hauptbalken 16, 17 erstreckt. Weiter enthält er in der Fahrtrichtung liegende Brücken 26 mit seitlichem Abstand, die an dem Rohr 24 befestigt sind. Jede Brücke 26 besteht aus zwei Seitenplatten 27 und einer Stegplatte 28, die mit den Seitenplatten 27 verschweißt ist und deren abwärts gebogene Enden Flansche 29 bilden. Diese haben Löcher zur Aufnahme von Schrauben für die Befestigung der Hauptbalken 16, 17. Das Rohr 24 tritt durch Löcher in den Seitenplatten 27 hindurch und ist mit diesen verschweißt.
An den Vorderenden der beiden inneren Brücken 26 sind zwischen den Seitenplatten 27 Blöcke 31 eingeschweißt; durch sie treten Achsen 30 hindurch, die die Gelenkverbindung mit den unteren Aushebegestängegliedern 13, 14 herstellen.
Der Anhängerahmen hat weiterhin einen aufwärts gerichteten Teil 33, der in der Mitte des Rohres 24 befestigt ist und die Verbindung des Rohres 24 mit dem oberen Lenker 12 herstellt. Dieser Teil 33 ist aus einer Platte zu einem sich nach oben verjüngenden U-Profil gebogen; dieses besteht aus einem hinteren Steg 34 und Seitenflanschen 35, die mit einem Loch versehen sind, damit sie auf das Rohr 24 passen, mit dem sie verschweißt sind. Am oberen Ende sind die Flansche 35 mit je einem Loch versehen und durch angeschweißte Platten 36 verstärkt; in diese kann ein Bolzen 37 gesteckt werden, um den aufrechten Teil 33 mit dem oberen Lenker 12 zu verbinden. An einer der Platten 36 ist ein gegabelter Bock 39, der den gebräuchlichen Splint zur Sicherung des Gestängezapfens 37 gegen Drehung aufnehmen kann.
Bei der Benutzung des Gerätes drückt der Bodenwiderstand in Richtung des Pfeiles R nach Fig. 2 ; dieser Rückdruck will das Gerät um die unteren Gelenkzapfen 30 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, aber der obere Lenker 12 leistet dieser Drehung an dem Bolzen 37 Widerstand. Die Reaktionskraft wird durch den waagerechten Rahmen (Hauptbalken 16, 17 und Tragarm 11) auf die Brücken 26 und von da auf das Rohr 24 und den aufrechten Teil 33 übertragen. Da das Rohr 24 einen beträchtlichen Durchmesser hat, widersteht es wirksam jeder nennenswerten Verdrehung und ergibt durch das Zusammenwirken mit den Brücken 26 und dem Ständer 33 eine Versteifung für den Rahmen aus den Gliedern 16, 17 und 11 bis zu den äußersten Stützarmen 26. Da die freie Länge der Hauptbalken 16, 17 über die Brücken 26 hinaus verhältnismäßig kurz ist, so sind sie gegen Verwindung und besonders auch gegen ein Verbiegen des hinteren Hauptbalkens nach oben wirksam versteift. Neben den Verdrehungsbeanspruchungen ist das Rohr auch Biegungsspannungen ausgesetzt; auch diesen leistet es infolge seines beträchtlichen Durchmessers wirksam Widerstand.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die Brücken 26 an den Hauptbalken 16, 17 auf solche Weise befestigt, daß sie an den Tragarmen für die Bodenwerkzeuge frei vorbeigehen. Auf diese Weise ist der Bedienungsmann frei, diese Tragarme unbehindert durch die Brücken 26 und ihre Verschraubungen in irgendeinem gewünschten Abstand anzubringen.
In einem speziellen Ausführungsbeispiel hat sich ein geschweißtes Stahlrohr von 92,5 mm Außendurchmesser und 5,6 mm Wandstärke als brauchbar erwiesen.
Man kann noch mancherlei Abänderungen vornehmen, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu überschreiten. Beispielsweise kann man das verwindungsfeste rohrförmige Querstück auch mit anderem als Kreisquerschnitt ausführen, beispielsweiße mit quadratischem oder rechteckigem Hohlquerschnitt, oder es könnte auch massiv sein. :

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anbaugeräterahmen für Dreipunktaufhängung, bestehend aus zwei Querbalken, die in Fahrtrichtung hintereinander liegen und zum Anbringen seitlich nebeneinanderliegender Badenbearbeitungswerkzeuge dienen, einem aufwärts gerichteten Teil und Anschlußstellen1 ife ,:j|ie ·ΐΑ|ι~ lenkung an das Dreipunktgestänge, gekennzÜefÖfet durch ein zusätzliches Rahmenglied, bestehend aus einem Querrohr (24) von so großem Durchmesser, daß es Verwindung und Verbiegung verhindert und an seiner Unterseite mit parallel zur Fahrtrichtung liegenden, die Anschlußstellen (3% 30) für die unteren Dreipunktlenker (13, 14) aufnehmenden Brücken (26) zum Tragen der Hauptbalken (16, 17) versehen ist und den an sich bekannten aufwärts gerichteten Teil in Gestalt eines einzigen Armes (33) zum Anlenken an den oberen Dreipunktlenker (12) trägt, so daß dieses Querrohr (24) zwischen den drei Anschlußstellen (30, 30, 37) des Dreipunktgestänges (13, 14, 12) und den Hauptbalken (16, 17) eine Versteifung bildet.
2. Anbaugeräterahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Querrohr (24) wesentlich langer ist als der Seitenabstand der beiden Anschlußstellen (30, 30) für die unteren Dreipunktlenker (13, 14) und daß es Brücken (26) nicht nur an seinem mittleren Teil, sondern auch an seinen Enden aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 278 200;
österreichische Patentschrift Nr. 173 878.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 756/38 10.57
DEM23959A 1953-07-30 1954-07-29 Anbaugeraeterahmen fuer Dreipunktaufhaengung Pending DE1017828B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB1017828X 1953-07-30

Publications (1)

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DE1017828B true DE1017828B (de) 1957-10-17

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ID=10868269

Family Applications (1)

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DEM23959A Pending DE1017828B (de) 1953-07-30 1954-07-29 Anbaugeraeterahmen fuer Dreipunktaufhaengung

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DE (1) DE1017828B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH278200A (de) * 1949-01-24 1951-10-15 Ford Motor Co Werkzeugquerträger für von einem Traktor fortbewegte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte.
AT173878B (de) * 1951-09-15 1953-02-10 Vogel & Noot Ag Schnellkupplung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH278200A (de) * 1949-01-24 1951-10-15 Ford Motor Co Werkzeugquerträger für von einem Traktor fortbewegte, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte.
AT173878B (de) * 1951-09-15 1953-02-10 Vogel & Noot Ag Schnellkupplung

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