DE1015472B - Schaltungsanordnung zur Verbindung von Fernschreibteilnehmernetzen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verbindung von Fernschreibteilnehmernetzen

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DE1015472B
DE1015472B DES51161A DES0051161A DE1015472B DE 1015472 B DE1015472 B DE 1015472B DE S51161 A DES51161 A DE S51161A DE S0051161 A DES0051161 A DE S0051161A DE 1015472 B DE1015472 B DE 1015472B
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DE
Germany
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pause
circuit arrangement
relay
arrangement according
character
Prior art date
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Pending
Application number
DES51161A
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Heil
Karl Schomburg
Guenther Wagener
Dipl-Ing Hans Dobermann
Alfred Menninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Verbindung von Fernschreibteilnehmernetzen über gegenüber der normalen Fernschreibgeschwindigkeit verzögert arbeitende Übertragungs-, insbesondere Funkstrecken.
Es ist in der Fernschreibtechnik bekannt, für die Übertragung von Nachrichten über Funkstrecken an Stelle des üblichen Fünf-Schritte-Alphabetes ein Sieben-Schritte-Alphabet oder ein sonstiges Sicherheitsalphabet zu benutzen, an Hand dessen auf der Empfangsseite festgestellt werden kann, ob einzelne Schritte eines Fernschreibzeichens bei der Übertragung gefälscht wurden. Die Korrektur der Fernschreibzeichen kann aber nur durch den Nachteil einer verringerten Übertragungsgeschwindigkeit erkauft werden, da die gefälschten Zeichen wiederholt werden müssen. Aus diesem Grunde können an den Übergangsstellen von den üblichen Leitungsnetzen zu den Funkstrecken Stauungen der Nachrichten auftreten, die sich bei einem wechselseitigen Schreibbetrieb besonders störend auswirken, da der eine Teilnehmer erst immer nach einer gewissen Zeitspanne die Antwort erhält und in dieser Zeit keine Gewißheit hat, ob die Übertragungsstrecke noch in Ordnung ist oder nicht.
Genauso kann das Niederschreiben einer ankommenden Nachricht plötzlich unterbrochen oder die im vorhergehenden geschilderte Verzögerung noch vergrößert werden, wenn während der Nachrichtenübertragung von den Überwachungseinrichtungen an der Funkstrecke der Empfang eines gestörten Zeichens registriert wurde und auf Grund dessen die Übertragung gestoppt worden ist, um eine Wiederholung des gestörten Zeichens durchzuführen. In einem solchen Fall hat der wartende Teilnehmer ebenfalls keine Kenntnis über die Ursache der Unterbrechung.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die dem Teilnehmer jeweils das Entstehen einer betriebsbedingten Schreibpause während der Nachrichtenübertragung anzeigt. Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß von Einrichtungen zur Übertragungsüberwachung der Übertragungsstrecke Schaltmittel abhängig sind, die während einer durch Übertragungsverzögerung entstandenen Pause dem wartenden Fernschreibteilnehmer mindestens einmal ein als Pausenzeichen dienendes Fernschreibzeichen übermitteln.
Auf diese Weise erhält gemäß der Erfindung der wartende Teilnehmer während der durch Übertragungsverzögerung entstehenden Schreibpausen jeweils ein Pausenzeichen zugeschrieben, so daß er daraus das Weiterbestehen der Betriebsfähigkeit der Anlage erkennen und überflüssige Rückfragen, die die Schaltungsanordnung zur Verbindung
von Fernschreibteilnehmernetzen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Lothar Heil, Frankfurt/M., Karl Schomburg,
Günther Wagener, Darmstadt,
Dipl.-Ing. Hans Dobermann, München-Obermenzing,
und Alfred Menninger, München,
sind als Erfinder genannt worden
Nachrichtenübertragung nur stören würden, vermeiden kann.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann als Pausenzeichen ein Fernschreibzeichen dienen, das weder einen Abdruck von Zeichen, noch eine Veränderung in der Einstellung der empfangenden Fernschreibmaschine bewirkt, vorzugsweise die aus fünf Zeichenschritten bestehende Fernschreibkombination 32.
Im Rahmen der Erfindung können die Schaltmittel zur Abgabe des Pausenzeichens von den die Entstehung einer Pause verursachenden Betriebszuständen derart abhängig sein, daß die Pausenzeichenwiederholung mit unterschiedlichen, die verschiedenen Betriebszustände kennzeichnenden Abständen erfolgt. Auf diese Weise ist es gemäß der Erfindung möglich, dem Teilnehmer auch die verschiedenen Ursachen der Schreibpausen anzuzeigen.
Zur Durchführung der Erfindung kann den Vermittlungseinrichtungen, die an dem Übergang des normalen Teilnehmernetzes zur Funkstrecke angeordnet sind, ein Impulssender, der beispielsweise die Kombination 32 erzeugt, zugeordnet und in der zu dem Teilnehmer führenden Leitung ein Umschaltkontakt eingeschaltet sein, der von einem Umschaltrelais betätigt wird, wenn eine innerhalb der Nachrichtenübertragung auftretende, durch den Betrieb selbst bedingte Schreibpause auftritt.
Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem an Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor.
709 696/91
In der Figur ist im oberen Teil ein Relaisübertrager, der aus einem Senderelais SR und einem Empfangsrelais BR und den dazugehörigen Ankern sr und er besteht, dargestellt. Der Relaisübertrager ist zwischen die vom Teilnehmer über das Telexnetz ankommende Leitung L und die drahtlos betriebene Übertragungsstrecke UeS eingeschaltet. Das Senderelais SR wird im Takt der ankommenden Fernschreibzeichen trenn- bzw. zeichenseitig erregt und
strecke UeS aber eine größere Zeit benötigt als der Empfang, kann zu diesem Zeitpunkt noch ein Lochstreifen in der Übertragungseinrichtung liegen, und der Papierabfühlkontakt pk befindet sich dann in der 5 der Zeichnung entgegengesetzten Lage und schließt dadurch einen Stromkreis für das Relais E1 sobald bei Abfall des Relais F der Kontakt /1 in die gezeichnete Lage umgesteuert worden ist (Erde, pk, g2, fl, AT2, E, WB). Das Relais E spricht an und legt seine
seine Wicklung I vor. Gleichzeitig bereitet beim Ansprechen des Relais E der Kontakt e2 einen Stromkreis für das Relais NK vor, der durch eine in der Figur nicht dargestellte Einrichtung des Zeichen- und
abfällt. Dadurch wird gewährleistet, daß die Einrichtung während einer laufenden Sendung nicht in Funktion treten kann und die Nachricht durch Gegenschreiben verstümmelt.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist im einzelnen wie folgt: Im Ruhezustand befindet sich die Taste AT mit ihren Kontakten AT1 und AT 2, der Anker sr und die Kontakte/1 und /2 in der in der Zeichnung
beeinflußt mit seinem Anker Jr entsprechend die zu io Kontakte el bis eZ in die der Zeichnung entgegender Übertragungsstrecke UeS gehörenden, in diesem gesetzte Lage um. In dieser Stellung schließt der Kon-Beispiel nicht dargestellten bekannten Alphabetumsetzer takt el einen Stromkreis für die Wicklung II des und Sendeeinrichtungen. Das Emfangsrelais ER wird Relais ST (Erde, el, nkl, r5, Wicklung II des Relais im Takt der über die Funkstrecke ankommenden und ST, WB). Das Relais ST spricht an und bereitet umgewandelten Fernschreibzeichen erregt und über- 15 mit seinem Kontaktstl einen Haltestromkreis über trägt mit seinem Anker er diese Zeichen zu dem Teilnehmer hin. In bekannter Weise kann an Stelle der
Relaisübertrager auch ein Lochstreifenübertrager oder
ein anderes Speichergerät eingeschaltet sein.
Unterhalb des Relaisübertragers sind die zum Aus- 20 Zeitgebers ZZG in bestimmten Abständen, und zwar werten der betriebsbedingten Schreibpausen und zur jedesmal im Sperrschritt eines Fernschreibzeichens, Aussendung des Pausenzeichens erforderlichen Relais geschlossen wird. Wenn das Relais NK anspricht, dargestellt. Sie bestehen im wesentlichen aus einem trennt es mit seinem Kontakt nk 1 die Erregungsdurch einen Kondensator C1 verzögerten Auswerte- wicklung II des Relais ST auf und schließt gleichrelais P und einem Umsteuerrelais R. Das Auswerte- 25 zeitig die Haltewicklung I des Relais ST. relais P erhält durch den Kondensator eine so große Erfolgt das Ansprechen des Relais E nicht während
Verzögerung, daß es die beim Fernschreiben auf- des Sperrschrittes, so spricht sofort das Relais ST, tretenden üblichen Schreibpausen von einigen Sekun- wie bereits beschrieben, an. Erfolgt das Ansprechen den Länge mit Sicherheit überdauert, aber nach des Relais E jedoch während des Sperrschrittes, so Schreibpausen so großer Länge, wie sie bei Beendi- 30 kann das Relais ST erst nach Beendigung dieses Sperrgung einer Nachricht entstehen, z. B. 10 Sekunden, Schrittes ansprechen, da seine Anzugszeit größer als
die des Relais NK ist. Dadurch ist sichergestellt, daß die Abtastung stets zu Beginn einer neuen Fünferkombination einsetzt. Fernerhin wird durch den Kon-35 takt nk 1 das Umsteuerrelais R über seine Wicklung I erregt (Erde, el, nkl, stl, Ruhekontaktr3, Wicklung I des Relais R). Das Relais R spricht über seine Wicklung I an, schließt mit seinem Arbeitskontakt r 3 einen eigenen, von den Relais E und NK unabhängigen
gestrichelt gezeichneten Lage. In diesem Zustand sind 40 Stromkreis und erregt über seinen Kontakt rl das über die Taste^iTl und parallel über den Ankern Relais G (+TB, rl, G1 —TB). Außerdem verbindet das Auswerterelais F und der Kondensator C1 an der Kontakt r 6 die zum Teilnehmer führende Leitung Spannung gelegt (— TB, sr in Zeichenlage Z1 GIl1 F, nunmehr an Stelle des Ankers er mit dem ein Pausen- + TB bzw. + TB, F1 AT I1 TB). zeichen, vorzugsweise die Kombination 32, aussenden-
Wird nun durch eine vom Teilnehmer aus durch- 45 den Zeichen- und Zeitgeber ZZG. Der wartende Teilgeführte Belegung die Leitung belegt und dadurch das nehmer erhält also jetzt das gemäß der Erfindung vor-Senderelais SR in die Trennlage T umgesteuert, so gesehene Pausenzeichen zugeschrieben, ist das Relais F nunmehr nur noch durch den zuletzt Gleichzeitig mit der Umsteuerung der Kontakte r 1,
beschriebenen, über die Taste ATl geschlossenen r3 und r6 waren noch die Kontakter2, r4 und r5 Stromkreis erregt. Hierdurch ist gewährleistet, daß 50 umgesteuert worden. Der Kontakt r2 hält die Erbeim Aufbau der Verbindung das Auswerterelais F regung des Relais -E unabhängig von den Erregungsangezogen bleibt, so daß das Aussenden der Korn- zuständen der Relais NK und ST aufrecht, während bination32 während dieser Zeit unterdrückt wird. der Kontakt r 4 einen Stromkreis für die Wicklung II
Nach Herstellung der Verbindung wird aber die des Relais R vorbereitet und der Kontakt r 5 ein noch-Taste AT umgelegt, wodurch nunmehr das Auswerte- 55 maliges Ansprechen des Relais ST über seine Wickrelais F und der Kondensator C1 vom Anker sr ab- lung II verhindert.
hängig wird. Hat nunmehr der an die Leitung L an- Schließt nun im Sperrschritt des ausgesendeten
geschlossene Teilnehmer seine Nachricht beendet und Zeichens der Zeichen- und Zeitgeber ZZG wiederum wartet er auf die Antwort des jenseits der Über- den Stromkreis des Relais NK (— WB1 NK1 el, Erde tragungsstrecke UeS liegenden Teilnehmers, so tritt 60 im ZZG)1 so schließt jetzt der in die der Zeichnung innerhalb der Übertragung eine Schreibpause ein, und entgegengesetzte Lage umgesteuerte Kontakt nkl den der Anker sr bleibt für längere Zeit in der Trennlage Stromkreis für die Wicklung II des Relais R und liegen, da in dieser Zeit das SenderelaisSR trennseitig wirft dieses durch Gegenerregung ab (Erde, el, nkl, erregt wird. Dadurch liegt das Auswerterelais P mit stl, r4. Wicklung II des Relais R1 — WB). Dadurch beiden Enden seiner Wicklung an dem positiven Pol 65 ist gewährleistet, daß einmal und nur einmal das der Telegraphenbatterie + TB und fällt nach einer Pausenzeichen gesendet wird.
durch die Ladung des Kondensators Cl bestimmten Da das Relais G auch nach dem Abfall des Relais R
Zeit ab. noch für eine durch den Kondensator C 2 bestimmte
Da die Aussendung der Nachricht auf Grund der Zeit angezogen bleibt, kann das Relais E erst nach
geringeren Sendegeschwindigkeit über die Funk- 70 einer entsprechenden Zeitspanne wieder ansprechen,
da sein Erregungsstromkreis über r2 bzw. nk2 oder st 2 bereits beim Abfallen dieser Relais unterbrochen worden war. Hierdurch wird gemäß der Erfindung erreicht, daß die nächste Pausenzeichensendung bei einer vom Teilnehmer aus bedingten Wartezeit erst nach einem durch die Abfallverzögerung des Relais G bestimmten Zeitraum, beispielsweise 4 Sekunden, erfolgen kann.
Der Teilnehmer ist beim Abfall des Relais R durch die wiederholte Umsteuerung des Kontaktes r6 wiederum mit dem Anker des Empfangsrelais er verbunden worden.
Liegt nach der vorgesehenen Abfallzeit des Relais G von 4 Sekunden immer noch ein Lochstreifen mit eingespeicherter Nachricht in der Sendeeinrichtung, so ist der Kontakt pk immer noch geschlossen, und der beschriebene Vorgang wiederholt sich von selbst. Erst wenn die Lochstreifenschlaufe aufgebraucht ist, also die gesamte Nachricht über die Funkstrecke zu dem Teilnehmer hin geschrieben ist, wird die Wiederholung des im 4-Sekunden-Rhythmus gesendeten Pausenzeichens durch Umsteuern des Kontaktes pk in die gezeichnete Lage unterbrochen. Der Teilnehmer ist dann mit dem Empfangsrelais des Fernschreibvermittlungsplatzes ständig verbunden, so daß die vom Teilnehmer jenseits der Übertragungsstrecke gesendete Nachricht an die Gegenstelle gelangen kann.
Tritt beispielsweise während des Nachrichtenempfangs eine selbsttätige Rückfrage auf, die auf Grund des Empfanges eines gestörten Zeichens zurückzuführen ist, so verlaufen die Vorgänge, wie bereits beschrieben, lediglich wird der Ansprechstromkreis für das Relais £ durch den Kontakt wl an Stelle des Kontaktes pk geschlossen. Der Kontakt w 1 wird von einem nicht dargestellten Relais W betätigt, das durch die im internationalen Verkehr übliche Rückfragekombination RQ erregt wird. Der Stromweg für das Relais E ist dabei folgender: Erde, pk, wl, fl, AT2, E, WB. In diesem Falle ist nachher der Rhythmus der Pausenzeichensendung nicht mehr von dem Relais G, sondern von dem nicht dargestellten Relais W abhängig, das zur Kennzeichnung der anderen Art der Schreibpause von der Rückfrageeinrichtung direkt erregt wird, und zwar nach jedem vierten Fernschreibzeichen; dies entspricht etwa einem Rhythmus von V2 Sekunden.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Verbindung von Fernschreibteilnehmernetzen über gegenüber der normalen Fernschreibgeschwindigkeit verzögert arbeitende Übertragungs-, insbesondere Funkstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß von Einrichtungen zur Übertragungsüberwachung der Übertragungsstrecke Schaltmittel abhängig sind, die während einer durch Übertragungsverzögerung entstehenden Pause dem wartenden Fernschreibteilnehmer mindestens einmal ein als Pausenzeichen dienendes Fernschreibzeichen übermitteln.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Pausenzeichen ein Fernschreibzeichen dient, das weder einen Abdruck eines Zeichens noch eine Veränderung in der Einstellung der empfangenden Fernschreibmaschine bewirkt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Pausenzeichen die im internationalen Fernschreibalphabet nicht belegte, aus fünf Zeichenstromschritten bestehende Fernschreibkombination (Nr. 32) dient.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe eines Pausenzeichens derart ausgebildet sind, daß das Pausenzeichen während der Dauer der Pause mit Abständen von mindestens einer Zeichenlänge wiederholt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe des Pausenzeichens von den die Entstehung einer Pause verursachenden Betriebszuständen derart abhängig sind, daß die Pausenzeichenwiederholung mit unterschiedlichen, die verschiedenen Betriebszustände kennzeichnenden Abständen erfolgt.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 für mit automatischer Wiederholung gestörter Zeichen arbeitende Funkstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe von Pausenzeichen von den die Wiederholung gestörter Zeichen steuernden Einrichtungen abhängig sind.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe von Pausenzeichen von den in der zugeordneten Empfangseinrichtung der Funkstrecke wirksamen Schalteinrichtungen für die Wiederholungsanforderung gestörter Zeichen derart abhängig sind, daß bei jeder Wiederholungsanforderung ein Pausenzeichen an den auf das zu wiederholende Zeichen wartenden Fernschreibteilnehmer gesendet wird.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für Funkstrecken mit Speichereinrichtungen, z. B. Lochstreifenübertragern, zur zeitweiligen Speicherung der zu übertragenden Fernschreibnachrichten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe von Pausenzeichen von den in der zugeordneten Sendeeinrichtung der Funkstrecke wirksamen Speichereinrichtungen derart abhängig sind, daß nach Beendigung einer Nachrichtenübertragung von einem Fernschreibteilnehmer zur Speichereinrichtung während der Dauer einer anschließenden, durch verzögerte Weitergabe der gespeicherten Nachrichten entstehenden Pause ein Pausenzeichen in bestimmten Abständen wiederholt an den Fernschreibteilnehmer gesendet wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 für Funkstrecken mit Lochstreifenübertragung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Abgabe von Pausenzeichen von Einrichtungen zur Überwachung der Schlaufenlänge zwischen Empfangs- und Weitersendeteil des Lochstreifenübertragers abhängig sind.
10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende einer Nachricht durch eine bestimmte Gruppe von Fernschreibzeichen oder eine Pause definierter Länge markiert ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abgabe der Pausenzeichen ein Umschalterelais (R) vorgesehen ist, von dem ein Umschaltekontakt (r 6) in die zu dem Anker des Empfangsrelais (er) führende Leitung eingeschaltet ist und dessen Erregungsstromkreis abhängig von den die Entstehung einer Pause auswertenden Relais (F, W) geschlossen wird.
12, Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das eine die Entstehung einer Pause auswertende Relais (F) abhängig von der Lage des Sendeankers (sr) und das andere Auswerterelais (W) von den eine Zeichenwiederholung bewirkenden Schaltmitteln wirksam gemacht wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der
Länge der noch auszusendenden Nachricht abhängiger Schaltkontakt (pk) die Wirksamkeit einer der beiden Auswerterelais bestimmt.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer unterschiedlichen, die verschiedenen Betriebszustände kennzeichnenden Pausensendung die Wirksamkeit des Umschalterelais von einem Verzögerungsrelais abhängig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES51161A 1956-11-06 1956-11-06 Schaltungsanordnung zur Verbindung von Fernschreibteilnehmernetzen Pending DE1015472B (de)

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