DE101536C - - Google Patents

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DE101536C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/10Rider propulsion of wheeled vehicles involving devices which enable the mechanical storing and releasing of energy occasionally, e.g. arrangement of flywheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

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Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Fahrräder, mittelst deren man beim Bergabfahren oder auf ebener Strecke in einem Vorratsbehälter Luft zusammenpressen und die zusammengeprefste Luft beim Bergautfahren oder auch bei eingetretener Ermüdung des Fahrers zum hülfsweisen Antrieb des Fahrrades benutzen kann.
Für diesen Zweck sind bereits Vorrichtungen an Fahrrädern in Vorschlag gebracht worden, welche indessen für die Praxis wenig geeignet sind, weil dieselben sowohl hinsichtlich des Aufbaues als hinsichtlich ihrer Benutzung und Umsteuerung nicht einfach genug, sind.
Nach vorliegender Erfindung wird eine kraftsammelnde Bremse ' mit gleichzeitig als Motor dienender Luftkompressionspumpe verwendet, bei welcher ein zwischen den Druckluftbehälter und die Pumpe eingeschalteter Hahn von dem im Sattel sitzenden Fahrer während der Fahrt so umgestellt werden kann, dafs entweder die Pumpe zum Zusammenpressen von Luft oder als Motor dient oder leer läuft. Hierbei ist der Hahn mit zwei Bohrungen versehen, von denen die eine zur Verbindung des Pumpencylinders mit der Aufsenluft dient, die andere aber je. nach ihrer Stellung den Luftbehälter mit einer von der Pumpe kommenden, ein Rückschlagventil enthaltenden Leitung, oder aber mit einer anderen, nach der nunmehr als Motor dienenden Pumpe führenden Leitung verbindet.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Fig. ι zeigt das neue Fahrrad von der Seite gesehen,
Fig. 2 dasselbe von hinten gesehen.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Stellungen des zum Ein- und Ausschalten der Pumpen dienenden Hahnes.
Fig. 6 zeigt die Verbindung dieses Hahnes mit den Pumpen einerseits und mit dem Vorrathsbehälter andererseits.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist in dem Innenrahmen des Fahrrades ein Behälter α angebracht, welcher zur Aufspeicherung der Druckluft dient.
An den Hinterseiten ist je eine Pumpe b angebracht, welche durch je zwei Rohre an den Schalthahn angeschlossen ist. Letzterer kann drei verschiedene Stellungen einnehmen, und es ist das Hahnküken mit den aus Fig. 3 bis 6 ersichtlichen Hohlräumen ausgestattet. Das Hahngehäuse d ist durch das Rohr c an den Vorratsbehälter α und durch die Rohre e undyan je einen Pumpencylinder angeschlossen. Die Rohre e und f verzweigen sich in die Rohre e1 e2 und f1/'2, welche zu dem Pumpencylinder hinführen. Die Rohrleitungen e1/1 sind mit Steuerungshähnen und die Rohrleitungen e'2/'2 mit einfachen Rückschlagventilen ausgestattet.
Die Pumpenkolben werden durch Excenter oder auch auf sonst geeignete Weise vom Hinterrade aus in Bewegung gesetzt.
Das Hahnküken d1 besitzt den Kanal d'2 und die Aushöhlung i3 und kann mittelst eines Armes g verstellt werden, an den eine
Stange h angreift. Letztere wird unter der Wirkung einer Feder nach oben gedrängt und trägt am oberen Ende einen Bügel i. Der Bügel i wird in leicht verständlicher Weise niedergedrückt, sobald der Fahrer im Sattel etwas nach hinten rückt.
Bei der oberen Stellung des Bügels i nimmt der Hahn d1 die Stellung der Fig. 3 ein, so dafs also beide Rohrleitungen e und f durch die Höhlung d& hindurch frei nach aufsen geöffnet sind. Zu diesem Zwecke brauchen nur die Hahngehäuse an den Seitenwä'nden mit entsprechenden Oeffnungen versehen zu sein. Bei der Stellung der Fig. 4 sind die Pumpencylinder durch die Rohre e'2f2 und den Hahn an den Vorrathsbehälter α angeschlossen. Infolge der Bethätigung der Pumpenkolben werden sich also die Rückschlagventile öffnen und schliefsen, so dafs selbstthätig Luft in den Behälter α gepumpt wird.
Bei der'Stellung der Fig. 5 sind die Pumpencylinder durch die Rohre e1/1 an den Vorrathsbehälter α angeschlossen, so dafs die komprimirte Luft auf die Kolben einwirken kann, die Pumpen also als Motor dienen. Die Rohre e'y1 verzweigen sich ebenso wie die Rohre e'2f2 derart, dafs abwechselnd je ein Cylinderende an die Rohre elfl bezw. e2 f- angeschlossen werden kann. Durch eine einfache, von der Kolbenstange aus bethätigte Hahnsteuerung kann man dann leicht erreichen, dafs immer das jeweilig erforderliche Cylinderende an den Vorrathsbehälter α angeschlossen ist. Auf die Todtpunktlagen braucht hierbei nicht Rücksicht genommen zu werden, da der Fahrer ja stets mit den Tretkurbeln etwas mitarbeiten kann und es sich bei der Motorwirkung lediglich um eine aushülfsweise bezw. den Fahrer unterstützende Wirkung handeln kann.
Die Stellung nach Fig. 3 ist vorhanden, wenn der Bügel i frei ist. Die Stellung nach Fig. 4 wird erreicht, wenn sich der Fahrer auf den Bügel setzt, ohne die Schnur k zu ziehen. Die Stellung der Fig. 5 dagegen wird erreicht, wenn sich der Fahrer auf den Bügel i setzt und gleichzeitig die Schnur k anzieht.
Die Schnur k bezw. der an dieselbe angeschlossene Riegel kann auch in leicht verständlicher Weise dazu benutzt werden, um die beiden Arbeitsstellpngen des Hahnes festzulegen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist ohne Weiteres verständlich.
So lange der Fahrer normal im Sattel sitzt, befindet sich sowohl der Motor als die Pumpe aufser Wirkung, indem die Kolben frei hin- und hergehen.
Setzt sich der Fahrer etwas nach hinten, so dafs er den Bügel i niederdrückt, so kann er ohne Anziehen der Schnur k die zur Pumpwirkung erforderliche Stellung des Ventils herbeiführen. Es wird infolge dessen nicht nur eine stark bremsende Wirkung, sondern zugleich eine Nutzleistung erzielt, indem sich der Behälter α selbstthätig mit Druckluft füllt.
Setzt sich der Fahrer dann nochmals auf den Bügel i unter gleichzeitigem Anziehen der Schnur k, so wirken die Pumpen ohne Weiteres als Motoren.
Es wird also nach vorliegender Erfindung die Bremsarbeit nutzbar gemacht und zugleich der Fahrer in die Lage versetzt, Steigungen ohne erhebliche Anstrengung zu überwinden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine kraftsammelnde Bremse für Fahrräder mit gleichzeitig als Motor dienender Luftkompressionspumpe, gekennzeichnet durch einen zwischen Druckluftbehälter und Pumpe geschalteten Hahn mit zwei Bohrungen (d'2 d3), von denen die eine (d3) zur Verbindung des Pumpencylinders mit der Aufsenluft dient, die andere (d'2) aber je nach ihrer Stellung den Luftbehälter mit der von der Pumpe kommenden, ein Rückschlagventil enthaltenden Leitung (fl) oder aber den Luftbehälter mit einer anderen, nach der nunmehr als Motor dienenden Pumpe führenden Leitung ff 1J verbindet.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei. welcher die Umstellung des Hahnes mittelst eines nach dem Sattel führenden Gestänges (hg) durch Verschieben des Körpers bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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