DE1014697B - Vorrichtung fuer die Zufuhr vorgewaermter Zweitluft im Bereich der Feuerbruecke von Rostfeuerungen, bestehend aus Verteilerkammer und Rohrstutzen - Google Patents

Vorrichtung fuer die Zufuhr vorgewaermter Zweitluft im Bereich der Feuerbruecke von Rostfeuerungen, bestehend aus Verteilerkammer und Rohrstutzen

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DE1014697B
DE1014697B DER13562A DER0013562A DE1014697B DE 1014697 B DE1014697 B DE 1014697B DE R13562 A DER13562 A DE R13562A DE R0013562 A DER0013562 A DE R0013562A DE 1014697 B DE1014697 B DE 1014697B
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Germany
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secondary air
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pipe socket
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distribution chamber
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Konrad Reitz
Dr Jur Hans Becker
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Vorrichtung für die Zufuhr vorgewärmter Zweitluft im Bereich der Feuerbrücke von Rostfeuerungen, bestehend aus Verteilerkammer und Rohrstutzen Es ist bekannt, bei Rostfeuerungen Vorrichtungen für die Z-,vei'tluftzufuhr vorzusehen, die hinter der Feuerbrücke angeordnet sind; sie führen den über die Feuerbrücke aus der Feuerung abziehenden Rauchgasen Verbrennungsluft zu, wodurch eine Nachverbrennung erzielt und der Verbrennungswirkungsgrad verbessert wird.
  • Bei einer bekannten Rostfeuerung erfolgt die Zwei-tluftzuführung durch fingerartige in den Feuerraum hineinragende, Rohrstutzen im Bereich der Feuerbrücke, die sich über die gesamte Höhe des Feuerraums erstrecken und in Strömungsrichtung der abziehenden Rauchgase gekrümmt sind. Der Austritt der Zweitluft erfolgt aus den Mündungen der Rohrstutzen. Es ist auch bekannt, die fingeramtigen Rohrstutzen in mehreren Reihen zueinander versetzt anzu-.ordnen und die Außenflächen der Rohrstutzen zu wellen. Auf diese Weise soll einerseits erreicht werden, daß die vom Rost abziehenden Rauchgase sich teilen und mit Brennluft gespeist werden, andererseits sollen die gekrümmten und gewellten Außenflächen dar Rohrstutzen Führungsflächen für die Gase bilden. Auch ist es bekannt, die Zweitluft aus fingerartigen Zuführungsstutzen entgegen der Strömungsrichtung der abziehenden Rauchgase austreten zu lassen und vor den Rohrstutzen brausenartige Düsen anzubringen, welche die Zweitluftverteilung verbessern sollen.
  • Die bekannten Vorrichtungen für die Zweitluftzufuhr sind nicht frei von Nachteilen. Häufig reicht die Vorwärmung der Zweitluft nicht aus, um ein zündfähiges Rauchgas-Luft-Gemisch zu bilden. Oft auch wird eine ausreichende Mischung der Zweitluft und der Rauchgase durch die Vorrichtung für die Zweitluftzufuhr nicht erreicht. Es bilden sich Strähnen abziehender Rauchgase und eingeführter Zweit-Iuft, und nur an den Schichtgrenzen erfolgt Verbrennung. Die bekannten Vorrichtungen für die Zweitluftzufuhr sind daher nicht befriedigend. Zu erwähnen ist fernerhin, daß die Öffnungen für den Zweitluftaustritt an den fingerartigen Rohrstutzen, insbesondere die brausenartigen Düsen, sich durch Ablagerungen aus den abziehenden Rauchgasen leicht zusetzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Bereich der Feuerbrücke von Rostfeuerungen angeordnete Vorrichtung für die, Zweitluftzufuhr so auszubilden, d'aß die erwähnten Nachteile vermieden werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Zufuhr vorgewärmter Zweitluft im Bereich der Feuerbrücke von Rostfeuerungen, bestehend aus einer Verteilerkammer und mehreren Rohrstutzen, welche auf der Verteilerkammer aufsitzen und fingerartig in den Feuerraum hineinragen, und besteht darin, daß die fingerartigen Rohrstutzen dem abziehenden Rauchgasstrom entgegengerichtete dachförmige Vorsätze aufweisen, welche die über dire gesamte Rohrstutvenlänge verteilten. öffnurngen für den Zweftluftaustritt verdecken.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß durch Kombination von Zweitluftvorwärmern einerseits und besonderer Ausbildung der fingerartigen Zuführungsstutzen andererseits thermodynamische und strömungstechnische VeLrhältnisse geschaffen werden, die die Verbrennung aller brennbaren Bestandteile im abzuziehenden Rauchgas gewährleisten. An den dachförmigen Aufsätzen der Zweitluft-Rohrstutzen reißt die Strömung in Wirbeln ab. In das wirbelnde Rauchgas wird im Bereich der Abreißkanten und über deren gesamte Länge die vorge-,värmte Zweitluft eingeführt und mit dem Rauchgas vermischt.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Teil eines Flammroh rkessels, Fig. 2 eine Ausbildung der Vorrichtung für die Zufuhr vorgewärmter Zweitluft, Fig. 3 und 4 Rohrstutzenanordnungen auf der Verteilerkammer der Vorrichtung für die Zweitluftzufuhr. Fig. 1 zeigt einen Rost 2, der in ein Flammrohr 3 eines Flammrohrk.essels 1 eingebaut ist. Der Brennstoff wird durch die Feuertür 4 auf den Rost 2 aufgeworfen. Die Unterluft strömt von unten her durch eine, mit der Regelklappe 5 verstellbare Öffnung zum Rost 2. Die Zweitluft ist zunächst ein Teilstrom der Unterluft. Sie wird aus dem Unterluftstrom -durch den Einströmschacht 6 der @ Verteilerkammer 7 abgesogen und in ihr auf eine Temperatur gebracht, die zur Zündung der in den Abgasen enthaltenen Kohlenoxydgase ausreicht: Die hocherhitzte Zweitluft wird mittels der fingerartigen Rohrstutzen 9, die hinter der Feuerbrücke 10 angeordnet sind und auf der Verteilerkammer 8 aufsitzen, dem Rauchgas beigemischt. Die fingerartigen- Rohrstutzen 9 tragen dachartige Vorsätze 11, hinter denen sich die Öffnungen 12 für den Zweitluftaustriti befinden. Die Rohrstutzen 9 können, wie Fig. 3 zeigt, in einer Reihe oder, wie Fig. 4 zeigt, auch in mehreren Reihen gegeneinander versetzt angeordnet sein. Der Pfeil 13 gibt die Strömungsrichtung der Rauchgase an.
  • Die Regelklappe 5 erlaubt Veränderungen sowohl der Unterluft- als -auch der Zweitluftzufuhr. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist bei Rostfeuerungen mit Handbeschickung und bei. mechanischer Wurfbeschickung mit oder ohne Gebläseunterwind anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Zufuhr voTgewäxmfie-Zweitluft im Bereich der Feuerbrücke von Rostfeuerungen., bestehend aus einer Verteilerkammer und mehreren Rohrstutzen, welche auf der Verteilerkammer aufsitzen und fingerartig im dien. Feuerraum hineinragen, dadurch gekennzeichnet; daß die Rohrstutzen dem abziehenden Rauchgasstrom entgegengerichtete dachförmige Vorsätze aufweisen, welche die über die gesamte Rahtrstutzenlänge verteilten Öffnungen für den Zweitlu,ftaustritt verdecken. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften -Ir. 119 391, 142 937, 262 374, 498 536, 125 233.
DER13562A 1954-02-12 1954-02-12 Vorrichtung fuer die Zufuhr vorgewaermter Zweitluft im Bereich der Feuerbruecke von Rostfeuerungen, bestehend aus Verteilerkammer und Rohrstutzen Pending DE1014697B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE262374C (de) *
DE142937C (de) *
DE125233A (de)
DE119391C (de) *
DE498536C (de) * 1928-12-18 1930-05-23 Hans Katz Dienhart Vorrichtung zur Rauchverbrennung in Kesselfeuerungen mit in den Abzugkanal eingebauten Gitterwaenden

Patent Citations (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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