DE101463C - - Google Patents

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DE101463C
DE101463C DENDAT101463D DE101463DA DE101463C DE 101463 C DE101463 C DE 101463C DE NDAT101463 D DENDAT101463 D DE NDAT101463D DE 101463D A DE101463D A DE 101463DA DE 101463 C DE101463 C DE 101463C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K14/00Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof
    • C07K14/435Peptides having more than 20 amino acids; Gastrins; Somatostatins; Melanotropins; Derivatives thereof from animals; from humans
    • C07K14/76Albumins

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  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ersetzt man die in dem Patent Nr. 98387 angeführten Eisenverbindungen der Nitrosonaphtolmonosulfosäuren durch Eisenverbindungen der Nitrosonaphtoldisulfosäuren, Nitrosonaphtoltrisulfosäuren , Nitrosooxycarbonsäuren, " z. B. der Nitrososalicylsäure des D. R. P. Nr. 48491, sowie durch die Eisenverbindung des Dinitrosoresorcins, so gelangt man zu ähnlichen Eisen-Eiweifspräpäraten wie den in dem genannten Patent beschriebenen und charakterisirten.
Andererseits kann man das Albumin auch durch andere Eiweifskörper, wie Thiercase'in, Pflanzencasein und animalische sowie vegetabilische Albumosen, ersetzen.
Nach der Wahl dieser verschiedenen Ingredientien mufs die Herstellungsweise der Eisen-Eiweifspräparate dann entsprechend modificirt werden.
Beispiel I.
Eisen-Eiweifsverbindung aus Albumen ovi und der Eisenverbindung der a-Nitroso-ß-naphtolß-disulfosäure. (NO : OH: SO3H: SO3H — 1:2:3:6).
Die Eisenverbindung wurde aus R-SaIz durch Nitrosiren, Behandeln mit Eisenchlorid ■ und Entfernen des überschüssigen Eisens durch Sodalösung hergestellt.
12,5 g der Eisenverbindung der a-.Nitroso- ß- naphtol-ß-disulfosäure, in Wässer gelöst, wurden mit einer wässerigen Lösung ν,οη, ΐοο g Albumen ovi vereinigt, die Mischung mit 24 g 50 proc. Essigsäure angesäuert und auf 900 C. erhitzt. Das Eisen-Eiweifspräparat fiel in grünen Flocken aus und wurde nach der in dem Haupt-Patent beschriebenen Methode weiter verarbeitet.
Das so erhaltene Eisen-Eiweifspräparat stellt ein grünes Pulver dar, welches in reinem Wasser nur spurenweise, in 2 °/00 Salzsäure unlöslich, in schwach alkalischen Flüssigkeiten dagegen leicht löslich ist. Durch schwach alkalisches Wasser wird das Eisen-Eiweifspräparat also leicht in seine Componenten — coagulirtes Hühnereiweifs und Eisen verbindung der α-Nitroso-β-naphtol-ß-disulfosäure — zerlegt, während saure Flüssigkeiten es vollständig unangegriffen lassen.
Beispiel II.
Ausführungsform wie unter Beispiel I, nur dafs an Stelle der dort angewandten Eisenverbindung der ι-Nitroso-2-naphtol"3, 6-disulfosäure die Eisenverbindung der i-Nitroso-2 - naphtol - 3, 6,8- trisulfosäure verwendet wurde.
Die Eigenschaften dieses Eisen-Eiweifspräparates stimmen mit denen des unter Beispiel I charakterisirten Präparates überein.
Beispiel III.
12,5 g Eisenverbindung der Nitrososalicylsäure (Darstellung,·siehe D1 ,R,.P1. Nr. 48491}
Ruhr.
wurden in warmem Wasser unter Zusatz von wenig Soda gelöst und die Lösung mit einer solchen von ι oo g Albumen ovi in 2 1 Wasser vereinigt. Nach dem Ansäuren der Mischung mit 50 g 5oproc. Essigsäure wurde auf 90° C. erhitzt Die Weiterverarbeitung des sich in grünen Flocken abscheidenden Productes geschah, wie in dem Haupt-Patent beschrieben. Das so erhaltene Eisen-Eiweifspräparat stellt ein hellgrünes Pulver dar, welches die unter Beispiel I beschriebenen Eigenschaften zeigt.
Beispiel IV.
Ausführungsform wie unter Beispiel III, nur dafs an Stelle der dort benutzten Eisenverbindung der Nitrososalicylsäure die Eisenverbindung des Dinitrosoresorcins (Solidgrün) angewandt wurde. Die Eigenschaften des auf diese Weise erhaltenen Präparates stimmen mit denen des unter Beispiel I beschriebenen und charaktersirlen überein.
Beispiel V.
Während bei Herstellung der oben erwähnten Präparate Albumen ovi verwendet wurde, wurde in diesem Falle Casein benutzt.
100 g Milchcase'in, rein, und fettfrei, wurden in Wasser unter Zusatz der erforderlichen Menge Alkali gelöst, 12,5 g Eisenverbindung der α - Nitroso - (3 - naphtol - β - monosulfosäure, ebenfalls in Wasser gelöst, zur ersten Auflösung hinzugefügt und die Mischung mit Essigsäure angesäuert. Das Ganze wurde nun im Autoclaven auf 130 bis 1400 C. erhitzt, wobei das Casein coagulirte. Nach dem Erkalten schied sich das Eisen-Eiweifspräparat in grünen Flocken ab und wurde wie das aus Albumen ovi und Naphtolgrün erzeugte weiter verarbeitet.
Die Eisen-Eiweifspräparate dieser Kategorie, in denen das Albumin durch Casein ersetzt wurde, unterscheiden sich von den mittejs Albumen ovi hergestellten dadurch, dafs sie nicht ganz so unlöslich in 2°/00 Salzsäure sind. Bei längerem Digeriren gehen aus ihnen Spuren der Eisenverbindungen der Nitrosooxykörper in Lösung. Die Löslichkeit in alkalischen Flüssigkeiten, ist dagegen jn beiden Fällen gleich. :
Beispiel VI.
An Stelle des Albumins bezw. Caseins wurden hier Albumosen (Somatose) gewählt.
50 g Somatose wurden in 750 ecm Wasser gelöst, die Lösung mit 6 g der Eisenverbindung der a -Nitroso-β - naphtol - β - monosulfosäure, ebenfalls in wenig Wasser gelöst, versetzt und die Mischung gelinde erwärmt. Auf Zusatz von etwa 60 ecm 50 proc. Essigsäure entstand ein grüner käsiger. Niederschlag. Nach 24 Stunden wurde derselbe abfiltrirt, mit wenig kaltem Wasser ausgewaschen und bei ioo° C. getrocknet.
Das gemahlene Präparat stellt ein hellgrünes Pulver dar. Die Eigenschaften der Präparate dieser Kategorie entsprechen denen der unter Beispiel I angeführten.
In ihrem Verhalten gegen Schwefelwasserstoff stimmen die oben beschriebenen und charakterisirten Eisen-Eiweifsprä'parate mit denen des Haupt-Patentes überein.

Claims (2)

Patent-Anspruch: · Das durch das Patent Nr. 98387 geschützte Verfahren zur Darstellung von Eisen -Eiweifspräparaten dahin erweitert, dafs man
1. die dort erwähnten Eisenverbindungen der Nitrosonaphtolmonosulfosäuren ersetzt durch Eisenverbindungen der
Nitrosonaphtoldisulfpsäuren,
Nitrosonaphtoltrisulfosäuren,
Nitrosooxycarbonsä'uren (Nitrososalicylsäure) und
Dinitrosodioxybenzol (Solidgrün), und
2. das dort erwähnte Albumin durch Case'ine (animalisches und vegetabilisches) und Albumosen ersetzt.
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