DE101347C - - Google Patents

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DE101347C
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pipe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members
    • B62K19/24Screwed joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 jf\ Sattlerei, Wagenbad und Fahrräder.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 24. März 1898 ab.
Bekanntlich erfolgt die Verbindung der Rahinen mit den Muffen bei der Herstellung der Fahrradrahmen gewöhnlich durch Hartlöthen. Dieses Verfahren hat den Uebelstand, dafs die Rohre leicht im Löthfeuer verbrennen, so dafs schwache Stellen entstehen, welche die Lebensdauer des Rades wesentlich gefährden. Die Weichlöthung andererseits giebt nicht genügende Festigkeit. Auch sind Verfahrensweisen bekannt geworden, bei welchen eine lösbare Verbindung durch eingeschobene Stützen vorgesehen ist, die durch Keile aus einander geprefst werden und so die Theile durch Reibung zusammenhalten. Diese Verbindung ist aber theuer und schwer.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Verfahren, welches eine sichere und dabei lösbare Verbindung erzielt, ohne das Rohr zu schwächen oder das Gewicht zu erhöhen. Das Verfahren besteht darin, dafs die Rohre mit Gewinde versehen und in die Muffen eingeschraubt werden, wobei vor dem Einpressen des Gewindes in das Rohrende ein Holzfutterstück eingesetzt wird, welches nach erfolgtem Zusammenschrauben durch Aufquellen die zu verbindenden Theile fest in einander prefst.
Die Sicherung des Gewindes erfolgt durch eine seitlich eingeführte Stiftschraube.
Beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise einige Verbindungsstellen dar.
Fig. Ί zeigt die Muffe in Verbindung des oberen Rahmenrohres mit dem Steuerrohr.
Fig. 2 zeigt das vordere Ende des Rahmenrohres,
Fig. 3 die Sicherheitsschraube,
Fig. 4 die obere Muffe des Sitzrohres und
Fig. 5 das Kurbellager.
In die Muffe wird ein Muttergewinde eingeschnitten, und zwar zweckmäfsig nicht das in Deutschland übliche, sondern ein . dem amerikanischen ähnliches. Das Rohrende wird mit dem entsprechenden Schraubengewinde versehen. Wenn ein Rohr mit beiden Enden in Muffen eingeschraubt werden soll, wendet man an einem Ende Links-, am anderen Rechtsgewinde an. Das Schneiden erfolgt mittelst eines Rädchens, welches die Gänge eindrückt, so dafs jede - Schwächung der Rohre vermieden wird. Vor dem Einpressen wird in das Rohrende ein Stück harten Holzes α (Fig. 2) eingetrieben. Die Steigung des Gewindes beträgt etwa 26 bis 28 Gänge auf ι Zoll englisch, die Tiefe 0,2 bis 0,3 mm. Um die Rohre leichter gerade einsetzen und einschrauben zu können, wird die Muffe zweckmäfsig etwas länger gewählt als gewöhnlich und in diesem Theil b nicht mit Gewinde versehen. Nach erfolgtem Zusammenschrauben der Rohre wird der Holzpfropfen zum Quellen gebracht, wodurch die Gewindetheile fest in einander geprefst werden.
Das Gewinde verläuft konisch und ist in den Muffen, wo es möglich ist, nicht durchgeschnitten , so dafs sich ein Absatz c bildet, gegen den das Rohrende stöfst. Durch die
Wirkung der Konusform und dieses Ansatzes schrauben sich die-Theile sehr fest in einander. Die Sicherung wird durch Schrauben d hervorgebracht, welche in seitliche Oeffhungen der Muffen und der Rohre eingeschraubt werden und einen versenkten Kopf besitzen. Das Sitzrohr wird am Ende ausgefrä'st. Die Befestigung der hinteren Sitzstrebe erfolgt in üblicher Weise mittelst Schraubenbolzen, welche durch die Löcher der Lappen e geführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungen für Fahrradrahmen und ähnliche Zwecke mittelst Verschraubung, dadurch gekennzeichnet, dafs in das Rohrende vor dem Einpressen des Gewindes ein Futterstück aus Hartholz eingeschoben wird, welches Verdrückungen des Rohres verhindert und, nach dem Einschrauben des- Rohres in die Muffen zum Quellen gebracht, die Rahmentheile fest in einander preist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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