DE101232C - - Google Patents
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- DE101232C DE101232C DENDAT101232D DE101232DA DE101232C DE 101232 C DE101232 C DE 101232C DE NDAT101232 D DENDAT101232 D DE NDAT101232D DE 101232D A DE101232D A DE 101232DA DE 101232 C DE101232 C DE 101232C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der flachen Kuliriwirkstühle
ist deshalb eine nur sehr mä'fsige, weil verschiedene der arbeitenden Theile gelegentlich
der Maschenbildung und des Minderns zu viele Bewegungen ausführen. Diese zeitraubenden
Bewegungen zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Bei Stühlen mit beweglicher Nadelbarre, z. B. bei Cottonstühlen, welche mit einem
Abschlagkamm α (Fig. \ bis 8 und 11 bis 14)
arbeiten, der infolge einer Kehle eine obere Einschliefsplatine 1 und eine untere Einschliefsplatine
2 besitzt, wird nach vorliegender Erfindung dieser Abschlagkamm α entweder
innerhalb der Nadelreihe (Fig. 1, 6 bis 8, 11
und 13) oder aber aufserhalb der Nadelreihe (Fig. 14) von Hebeln a1 getragen und vor-
und rückwärts bewegbar angeordnet. Dieser Abschlagkamm α steht nur während des Kulirens
still, sonst aber wird er während der Reihenarbeit und auch während des Minderns
bewegt, wodurch die oben angedeuteten zeitraubenden Bewegungen anderer arbeitenden
Theile vermieden werden, wie aus Folgendem näher hervorgeht.
Zum besseren Verständnifs der vorliegenden Erfindung sind die bisher gebräuchlichen
Arbeitsmittel, welchen die genannten Uebelstä'nde
anhaften, auf der Zeichnung durch Fig. 2 bis 5 und 12 in verschiedenen Arbeitsstellungen veranschaulicht, und es soll nachstehend
zur besseren Kennzeichnung der vorliegenden Erfindung auf diese früher bekannten
Mittel hingewiesen werden.
Bei Beginn einer Maschenreihe haben alle in Frage kommenden Theile die durch Fig. 1
veranschaulichte Stellung. Ist nun, wie punktirt angedeutet, durch Kuliren die neue Schleifenreihe
b von den Platinen c gebildet, so müssen bei den bisherigen Kulirwirkstühlen, bei welchen
der Abschlagkamm α festliegt (Fig. 2 bis 5), die Nadeln η zunächst an die Prefskante
d rücken (Fig. 2). Jetzt findet ein. Senken der Nadeln η um so viel statt, bis die
Maschen n> auf ihre Haken gekommen sind, worauf die Nadeln η von der Prefskante d
nach vorn abrücken (Fig. 3), damit sie sich zum Abschlagen senken können (Fig. 4).
Hierauf gehen die Nadeln η wieder nach rechts (Fig. 5) unter die Einschliefsplatinen 1
an der schrägen Kante des Abschlagkammes a entlang und steigen endlich in die Einschliefsstellung
empor. Dabei haben also die Nadeln vom Pressen ab (Fig. 2) einen Weg nach links und vom Abschlagen ab (Fig. 4) wieder einen
solchen nach rechts zu machen. Diese doppelte Abweichung von ihrer niedergehenden Bewegung
giebt einen grofsen Zeitverlust beim Abschlagen und vor dem Einschliefsen und soll mit gegenwärtiger Erfindung durch die
nachbeschriebene Bewegung des Abschlagkammes α vermieden werden.
Sobald die Nadeln η aus ihrer durch Fig. 1
veranschaulichten Stellung an die Prefskante d angedrückt werden (Fig. 6), wird diese Nadelbewegung
gleichzeitig und in gleicher Richtung von dem beweglichen Abschlagkamm α mitgemacht,
so dafs jetzt die Nadeln η ohne Weiteres sich zum Abschlagen der Maschen n>
senken können (Fig. 7). Der Abschlagkamm bewegt sich dabei sofort wieder nach vorn
(Fig. 8), so dafs die schräge Kante seiner Ein-
V 3
schliefsplatine 2 das Abschlagen unterstützt, indem sie die Maschen w sicher von den
Nadeln η zurückstreicht, wobei letztere wieder empor in die Einschliefsstellung zurückkehren
(Fig. i). Hierbei haben also die Nadeln nur eine Bewegung schräg abwärts und aufwärts,
nicht aber wie bei den vorbesprochenen bekannten Kulirwirkstühlen mit feststehendem
Abschlagkamm eine seitliche Bewegung auszuführen.
Ferner wird durch den beweglichen Abschlagkamm α der vorliegenden Erfindung ein
Theil der bisher von den Platinen c aus<geführten
Arbeit verrichtet und dadurch die zu diesem Zwecke bisher nöthige Bewegung
der letzteren und die entsprechende Zeit erspart. Bisher mufsten die Platinen c, nachdem
sie gelegentlich des Abpressens der Nadeln η an die Prefskante d zurückgegangen waren,
während des Aufsteigens der Nadeln η wieder nach vorn kommen, um den Faden e am
Rande der Waare so nach vorn und nach aufsen hin zu halten (Fig. 5), dafs der Faden e,
sobald die Nadeln η ankommen, um die Randnadel n1 (Fig. 9) gelegt wird. Würde dieses
nicht geschehen , so käme gewöhnlich die Randnadel nl vor dem Faden e empor und
der letztere würde sich beim nächsten Kuliren nicht auf die Randnadel nl legen, wie Fig. 10
veranschaulicht.
Diese bisher von den Platinen c ausgeführte und zum richtigen Fadenlegen unbedingt erforderliche
Arbeit verursacht einen Zeitverlust nicht nur wegen der Platinenbewegung selbst,
sondern auch deshalb, weil die Platinen c den Faden e festhalten müssen, bis die Nadeln η
gehoben sind, worauf sie dann vollständig wieder zurückzugehen haben, ehe das nächste
Kuliren beginnen kann.
Bei der vorliegenden Erfindung halten, wie Fig. 8 veranschaulicht, die Einschliefsplatinen 1
des Abschlagkammes α nicht nur die Maschen w beim Einschliefsen nach unten, sondern die
Kehle des Abschlagkammes α hält die Maschen n> und den Faden e derart nach vorn, dafs die
Nadeln am Rand hinter und innerhalb des Fadens e aufsteigen können. Hierdurch wird
der Faden e, ' wie Fig. 9 und 11 veranschaulichen,
um die Randnadel herumgelegt. Die Platinen c sind also beim Randbilden überhaupt
nicht nöthig, machen sonach beim Arbeiten nur die Kulir- und Vertheilungsbewegung
und gehen hierauf sofort in ihre Anfangsstellung (Fig. 1) zurück. Hierdurch ist
es ermöglicht, dafs in dem Augenblick, wo eine Nadel η ihre Anfangsstellung (Fig. 1)
wieder erreicht hat, bereits die erste Platine c den Faden wieder kuliren kann, wie in Fig. 1
punktirt angedeutet ist.
Eine weitere, bei den bisherigen Kulirwirkstühlen erforderliche Bewegung, nämlich die
der Decknadeln/ (Fig. 12), wird mit vorliegender Erfindung erübrigt. Bisher müssen
die Decknadeln f nicht nur eine auf- und abgehende, sondern auch in Gemeinschaft mit
den Stuhlnadeln η eine vor- und rückwärtsgehende Bewegung ausführen, damit sie vor
die Einschliefsplatinen des Abschlagkammes a gelangen und nach ihrer Hebung eine Verschiebung
ausführen können. Beim Sinken müssen diese Decknadeln f wieder zurückgehen,
damit die Maschen w unter die Einschliefsplatinen
ι des Abschlagkammes α gelangen und auf die Stuhlnadeln η wieder
übertragen werden können.
Diese Vor- und Rückbewegung der Decknadeln wird mit vorliegender Erfindung dadurch
vermieden, dafs während der Abdeckung der Maschen w der Abschlagkamm α zurückgeht
(Fig. 13), die Decknädeln f heben sich, werden verschoben, senken sich wieder und
der Abschlagkamm α schiebt sich zwecks Uebertragung der Maschen auf die Stuhlnadeln η
wieder nach vorn.
Die Zeitersparnifs, welche durch das Vermeiden aller dieser Bewegungen während der
Herstellung regulärer Waare erreicht wird, ist derart bedeutend, dafs dabei die Arbeitsgeschwindigkeit des Stuhles um 50 pCt. sich
erhöht, ohne Erhöhung der Kulirgeschwindigkeit, so dafs der Stuhl gleich zuverlässig und
ruhiger wie bisher arbeitet und doch um 50 pCt. mehr leistet.
Die Mittel zur Bewegung des Abschlagkammes α sind, weil sie aufserhalb der vorliegenden
Erfindung liegen und beliebig gewählt werden können, in der Zeichnung nicht dargestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kulirwirkstuhl, gekennzeichnet durch einen beweglich angeordneten, mit Einschliefsplatinen ausgestatteten Abschlagkamm, welcher zwecks Zeitersparnifs' gelegentlich der Reihenbildung und des Minderns sich senkreckt gegen die Nadeln bewegt, während diese selbst nur eine mehr auf- und abgehende Bewegung ausführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101232C true DE101232C (de) |
Family
ID=371963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101232D Active DE101232C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101232C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953189C (de) * | 1953-10-06 | 1956-11-29 | Paul Lieberknecht | Flache Kulierwirkmaschine mit Hakenabschlagkamm |
| DE960125C (de) * | 1953-11-08 | 1957-03-14 | Paul Lieberknecht | Flache Kulierwirkmaschine mit Hakenabschlagkamm |
-
0
- DE DENDAT101232D patent/DE101232C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953189C (de) * | 1953-10-06 | 1956-11-29 | Paul Lieberknecht | Flache Kulierwirkmaschine mit Hakenabschlagkamm |
| DE960125C (de) * | 1953-11-08 | 1957-03-14 | Paul Lieberknecht | Flache Kulierwirkmaschine mit Hakenabschlagkamm |
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