DE1010550B - Einrichtung zur Speisung von Nutzwasserbehaeltern in Eisenbahnwagen - Google Patents

Einrichtung zur Speisung von Nutzwasserbehaeltern in Eisenbahnwagen

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DE1010550B
DE1010550B DEF19410A DEF0019410A DE1010550B DE 1010550 B DE1010550 B DE 1010550B DE F19410 A DEF19410 A DE F19410A DE F0019410 A DEF0019410 A DE F0019410A DE 1010550 B DE1010550 B DE 1010550B
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DE
Germany
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thermostat
water tank
valve
condensate
medium
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DEF19410A
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English (en)
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Ing Friedrich Seidl
Ing Ignaz Engel
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Alex Friedmann KG
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Alex Friedmann KG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D35/00Sanitation
    • B61D35/002Washing facilities

Description

  • Einrichtung zur Speisung von' Nutzwasserbehältern in Eisenbahnwagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Speisung von Nutzwasserbehältern in Eisenbahnwagen. in durch einen Thermostaten geregeltem Ausmaß von einem Ko:ndenswassersammelraum einer Dampfleitung aus. Einrichtungen dieser Art sind an sich bekannt. Es wird hierbei das in der Hauptdampfleitung des Wagens anfallende Kondensat in einem Kondenstopf gesammelt und durch den in der Hauptdampfleitung herrschenden Druck in den höher liegenden Nutzwasserbehälter gefördert. Die Regelung erfolgt bei diesen: bekannten Anordnungen-durch einen Thermostaten in Abhängigkeit von der Temperatur des geförderten Mediums. Es- wird Kondenswasser hochgefördert, und der Thermostat schließt das die Leitung zum Nutzwasserbehälter kontrollierende Ventil ab, sobald; der Kondenswasservorrat erschöpft ist und der Thermostat vom Dampf bespült wird. Hierbei ist es auch bekannt, das zum Nutzwasserbehälter hochgeförderte Medium auf seinem Weg dorthin in einem Wärmeaustauscher zu Heizzwecken auszunutzen. In diesem Falle kann dann auch, die Temperatur des geförderten Mediums hinter dem Wärmeaustauscher zur Regelung herangezogen werden. In allen. Fällen- ist aber die Speisung des Nutzwasserbehälters von der Menge des anfallenden Kondensates abhängig, und es ist beim Anheizen eines Wagens unter Bedingungen nicht gewährleistet; daß- die Temperatur des zum Nutzwasserbehälter gelangenden. Mediums ausreicht, um ein Einfrieren zu verhindern, geschweige denn den. Nutzwasserbehälter mit warmem Wasser zu füllen. Es ist auch. bereits vorgeschlagen worden, die Temperatur des aus dem Nutzwasserbehälter über -laufenden Wassers an der Reglung mitwirken, zu lassen. Hierbei wurde. jedoch nur daran gedacht, das Ablaufen von warmem Wasser aus dem Nutzwasserbehälter zu verhindern.
  • Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß der den Zufluß zum Nutzwasserbehälter steuernde Thermostat im Nutzwasserbehälter selbst angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Förderung des Mediums vom Köndenswassersammelraum zum Nutzwasserbehälter in Abhängigkeit von der im Nutzwasserbehälter herrschenden Temperatur gebracht, und es besteht die Möglichkeit, bei tiefen Temperaturen auch Dampf gemischt mit Kondensat oder, wenn die Gefahr eines Einfrierens des Nutzwasserbehälters gegeben ist, sogar kurzfristig Dampf in den Nutzwasserbehälter zu liefern., um diese Gefahr zu beheben. Vozzugsweise ist der im Nutzwasserbehälter angeordnete Thermostat von dem diesem Behälter zuzuführenden Medium durchströmt, so daß die Förderung einerseits in Abhängigkeit von der Temperatur im Nutzwasserbehälter und andererseits von der Temperatur des geförderten Mediums geregelt ward. Dieses Medium ist nun im Normalfall- Kondenswasser, kann aber, wie bereits erwähnt, auch ein Gemisch von' Kondenswasser mit Dampf oder Dampf allein sein, wenn anomale Temperaturverhältnisse im'` .Nutzwasserbehälter dies erfordern sollten.-. Es ist damit die'- Gefahr gebannt, daß,, wenn beim Anheizen des Wagens der leere Nutzwasserbehälter a.ufgefüllt'wird; das in den gegebenenfalls tief unterkühlten Nutzwasserbehälter geförderte Kondensat sofort nach Eintritt in denselben gefriert. Vor allem aber. bietet diese Anordnung, den Vorteil, daß der Thermostat nicht nur.eine gewisse Abhängigkeit der Förderung von." der Temperatur im Nutzwasserbehälter schafft, säridern daß der Thermostat selbst auch als Heizkörper wirkt, welcher das Wasser im Nutzwasserbehälter.äufheiz,t. Gegenüber einer gewöhnlich.im Nutzwasserbehälter vorgesehenen Heizeinrichtung hat dies den Vorteil, d'aß ein gesonderter Heizkörper entfällt und -der Thermostat selbst als Heizkörper ausgenutzt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der im Nutzwasserbehälter angeordnete Thermostat vergrößerte Wärmneaustauschflächen, beispielsweise: ein in an sich bekannter Weise mit Rippen ausgebildetes Dehnungsrohr auf. Durch: die Größe der Wärmeau:stauschflächen, bzw. der vom Wasser im Nutzwasserbehälter bespülten Rippen des Dehnungsroteres wird nun das Verhältnis bestimmt, in welchem das geförderte Medium und das Wasser im. Nutzwasserbehälter Anteil an der Regelung der Speisung des Nutzwasserbehälters. nehmen. Je größer die Rippen des Dehnungsrohres. b-egrnessen sind, desto größer wird der Anteil sein, welchen das Wasser im Nutzwasserbehälter an der Regelung nimmt, und es kann die Größe dieser Wärmeaustauschflächen. bzw. der Rippen des Dehnungsrohres etnpirisc.,h entsprechend den gewünschten Betriebsverhältnissen gewählt werden. Dieses Verhältnis, in welchem das das Dehnungsrolir des Thermostaten durchströmende- Medium und das das Dehnungsrohr umgebende Medium Anteil an der Regelung nehmen, kann nun aber auch zeitweise geändert werden. Zu diesem Zweck können gemäß der Erfindung die wärmeempfindlichen Flächen des Thermostaten zumindest teilweise gegen die unmittelbare Einwirkung- des den Thermostaten durchströmenden und dein Nutzwasserbehälter zuzuführenden! Mediums in an sich bekannter Weise abgeschirmt sein, so daß das den Thermostaten schnell durchströmende Medium mit einer mehr oder minder großen Zeitverzögerung das Dehnungsrohr od. dgl. des Thermostaten erwärmt und während dieser Zeitspanne die Einwirkung des den Thermostaten umgebenden Mediums im Nutzwasserbehälter auf die Regelung vorherrscht. Es wird dadurch beim Anheizen: des Wagens ein schnelles Aufheizen oder Auffüllen des Nutzwasserbehälters ermöglicht, wobei sogar ein Gemisch von Dampf und Kondenswasser oder Dampf allein kurzfristig dem Nutzwasserbehälter zugeführt werden kann, ohne daß der Thermostat im Schließsinne anspricht. Bei einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist daher innerhalb des Dehnungsrohres des Thermostaten ein von dem dem Nutzwasserbehälter zuzuführenden Medium durchströmtes, an: sich bekanntes Leitrohr angeordnet, woben der Ringraum zwischen dem Dehnungsrohr und dem Leitrohr über Durchbrech,ungen im Leitrohr in Verbindung steht, die zweckmäßig gegen das strömende Medium abgeschirmt sind.
  • Um das freie Durchströmen dieses Leitrohres zu ermöglichen und eine dauernde Drosselung auszuschalten, kann gemäß der Erfindung die Stoßstange des Thermostaten unter Vermeidung einer Zwischenführung lediglich an ihren Abstützstellen am Endre des Dehnungsrohres ixnd an der Ventilbetätigungseinxichtung (Hebel) zentriert sein.
  • Ein solcher von einem Dehnungsrohr mit einer innenliegenden, eine geringe. Wärmeausdehnung aufweisenden Stoßstange gebildeter Thermostat weist üblicherweise, wie es bei Heizkörpern bekannt ist, an dem dem Einlaßventil gegenübei~Iiegenden Ende einen Einstellkopf bzw_, eine verstellbare Kappe auf, gegen welchen bzw. gegen welche die Stoßstange abgestützt ist, so. daß durch Veränderung der wirksamen, Länge der - Stoßstange der Thermostat eingestellt werden kann. Eine solche Regeleinrichtung ist für thermostatisch geregelte Heizkörper bekannt; jedoch liegt bei der erfindungsgemäßen Anordnung das dem Thermostaten im -Einlaßventil gegenüberliegende Ende des Dehnungsrohres im Nutzwasserbehälter und ist daher für eine Regelung unzugänglich. Erfindungsgemäß ist daher im Bereich des durch den Thermostaten gesteuerten Ventils eine außerhalb des Nutzwasserbehälters zugängliche Einstelleinrichtung für die wirksame Länge der Stoßstange des Thermostaten vorgesehen, welche auch als zusätzliche Einstelleinrichtung außer einer an dein dem Einlaßventil gegenüberliegenden Ende des Dehnungsrohres angeordneten verstellbaren Kappe dienen kann. Der Hub, der Stoßstange ist bei den üblichen Thermostatenanordnungen wesentlich kleiner als der Hub. des Ventils und wird durch eine Hebelübersetzung entsprechend vergrößert. Es besteht nun die -Möglichkeit, diese Einstelleinrichtung auf einen einen-größeren Hub aufweisenden Teil wirksam zu machen. Gemäß der Erfindung ist daher der längere Hebelarm dieser Hebelübersetzung mit einer verstellbaren Stellschraube ausgebildet, welche auf das Ventil wirkt. Auf diese Weise kann eine Feineinstellung in wesentlich präziserer Weise ermöglicht werden, als dies bei unmittelbarer Einwirkung der Einstelleinrichteng auf die Stoßstange des Thermostaten möglich ist.
  • Um nun auch willkürlich. ein Auffüllen und ein Aufheizen des Nutzwasserbehälters zu ermöglichen, kann gemäß der Erfindung an der Niederdruckseite des Ventilgehäuses eine von außen zugängliche Betätigungseinrichtung zum willkürlichen Öffnen, des Ventils, zweckmäßig ein auf den das Ventil betätigenden Hebel wirkender Drücker, vorgesehen sein.
  • Wie bereits erwähnt, soll in der Anheizperiode die Förderung eines Dampf-Kondenswasser-Gemisches zum Nutzwasserbehälter ermöglicht werden, wobei eine Unterbrechung der Förderung während dieser Anheizperiode durch entsprechende Abschirmung der wärmeempfindlichen Teile des Thermostaten gegen diesen Gemischstrom vermieden werden soll. Um nun die Bildung dieses Gemisches zu ermöglichen, ist im Rahmen. der Erfindung auch der Kon.denswassertopf entsprechend ausgebildet. Der Dampfraum des Kondenswassertopfes steht zweckmäßig mit der Kondenswasserablentung über ein Rohr in Verbindung, dessen Innenraum über kleine Bohrungen mit dem Kondenswassersammelraum des Kondenstopfes verbunden ist. Durch diese Öffnungen. kann nun im Normalbetrieb das Kondenswasser in die Kondenswasserableitung fließen. Sobald der Thermostat jedoch in der Anheizperiode ein freies- Durchströmen ermöglicht, reißt der das Rohr im Kondenawassertopf durchströmende Dampf das Kondenswasser mit sich. Durch eine düsenartige Verengung des Rohres kann die maximale Dampfzufuhr zum Nutzwasserbehälter- in angemessenen Grenzen gehalten und ein Injektoreffekt zur Förderung des Kondenswassers ausgenutzt werden, wenn die, Verbindungsbohrungen zum Kondenswassersammelraum. an der Stelle dieser Verengung in das Rohr münden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an. Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Gesamtanordnung; Fig. 2 zeigt einen. Schnitt durch den im Nutzwasserbehälter angeordneten Thermostaten in größerem Maßstab; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den an die Haupt: dampfleitung angeschlossenen Kondenstopf, gleichfalls in größeren Maßstab.
  • An der tiefsten Stelle der unter dem Wagen hindurchgeführten Hauptdampfleitung 1 ist ein Kondenstopf 2 angeschlossen. An der tiefsten Stelle ist der Anschluß 3 für die Kondenswasserleitung 4 an den Kondenswassertopf 2. angeschlossen, durch welche dass Kondensat zu einem Nutzwasserbehälter 5 unter fiter Wirkung des in. der Hauptdanzpfleitung herrschenden Druckes hochgefördert wird. Die Kondenswasserleitung 4 ist in an sich: bekannter Waise über einen Heizkörper 6 geführt, in. welchem ein Teil der Wärmedes Kondenswassers vorerst zu Heizzwecken, beispielsweise zur Heizung eines Nebenraumes des Wagens, ausgenutzt wird. Z stellt ein an sich; bekanntes automatisches Entwässerungsventil dar. Am . Kondene= Wassertopf sind weitere Anschlußflansche 8 für die zu d`en üblichen, Dampfheizkörpern des Wagens führenden Leiturigen vorgesehen.
  • Durch die Leitung 4 wird das Kondensat dem Nutzwasserbehälter 5 über einen, im Nutzwasserbehälter angeordnetem Thermostaten 9 zugeführt. Dieser Thermastat ist von. unten durch eine Öffnung 15 in den z. B. kesselartig geformten Nutzwasserbehälter 5 eingeführt und mittels seines Flansches 16 an dem Nutzwa,sserbehälter befestigt. Über eine mit 10 bezeichnete Eintrittsöffnung wird das Kondensat dem Hochdruckraum 11 des Ventilgehäuses 12 des Thermostaten 9 zugeführt. Dieser Hochdruckraum 11 steht über ein Ventil 13 mit dem Niederdruckraum 14 in Verbindung. Über, dieses Ventil 13 und den 14 gelangt das Kondensat in das Dehnungsrohr 17 des Thermostaten 9 und tritt am oberem Ende durch Öffnungen 18 einer verstellbarem Schraubkappe 19 in den Innenraum des Nutzwasserbehälters aus. In diese verstellbare Kappe 19, welche in ihrer Lage durch eine Gegenmutter 20 gesichert ist, ist die Stoßstange 21 des Thermostaten, welche aus einem Material von geringer Wärmedehnung (Invarstahl) besteht, eingesetzt, so daß durch das. Verstellen dieser Kappe die wirksame Länge der Stoßstange 21 verändert werden kann. Das untere Ende der Stoßstange! 21 wirkt unter Zwischenschaltung einer Kugel 22 auf den kürzeren Arm 23 eines um eine Achse 24 drehbaren doppelarmigen Hebels 25, dessen längerer Arm 26 auf das federbelastete Ventil 13 einwirkt. Das Dehnungsrohr 17 des Thermostaten 9 ist mit die Wärmeübergan:gsflächen vergrößernden Rippen 27 versehen. Das Dehnungsroh.r 17 ist gegeyn die unmittelbare Einwirkung des den Thermostaten durchströmenden Mediums durch ein. Leitrohr 28 abgeschirmt. Der Raum 29 zwischen diesem Leitrohr 28 und dem Dehnungsrohr 17 ist zumindest am unteren Ende bei 30 abgeschlossen und, wie die Zeichnung zeigt, ist auch oben bei 31 ein teilweiser Abschluß geschaffen. Durch eine oder mehrere Öffnungen 32 ist dieser Raum 29 mit dem Innenraum des Leitrohres 28 verbunden., jedoch sind diese Öffnungen durch Blechei 33 abgeschirmt. Das schnell den Thermostaten durchströmende Medium wird somit von dem Dehnungsrohr 17 abgelenkt, und es wird ein Einströmen des Dampfkondensatgemisches ermöglicht, und zwar trotz der hohen Temperatur desselben, so lange das im Nutzwasserbehälter 5 befindliche Medium in der Anheizperiode noch kalt ist. Auch am unteren Ende des Leitrohres 28 sind eine- oder mehrere Öffnungen 34 vorgesehen, so daß im Ringraum 29 angesammeltes. Wasser abfließen kann. Das das Leitrohr 28 schnell durchströmende Medium wird aber das durch die Öffnungen 34 eintretende Kondensat durch die Öffnungen 33 wieder absaugen. Erst wenn bei Erwärmung des im Nutzwasserbehälter 5 befindlichen Mediums der Thermostat das Ventil 13 teilweise schließt und sich ; die Strömungsgeschwindigkeit im Leitrohr 28 vermindert, wird auch der Ringraum 29 mit Kondensat oder gegebenenfalls Dampf-Kondensat-Mischung gefüllt, und es wird die volle Anteilnahme des geförderten Mediums an der Regelung gewährleistet.
  • Um die Bildung eines solchen Dampf-Kondenswasser-Geznisches zu ermöglichen, ist im Kon;denswassertopf 2 ein Rohr 35 eingesetzt, welches den oberen Teil 36 des Topfes, in welchen die, Hauptdampfleitung 1 mündet, mit der Kondenswasserleitung 3 verbindet. Das obere Ende 37 dieses Rohres 35 ist offen, während das untere Ende eine düsenartige Verengung 38 aufweist. In dem das Rohr 35 umgehenden Raum 39 des Kondenswassertopfes 2 sammelt sich nun das Kondensat und von diesem Raum 39 führen kleine Bohrungen 40 in die düsenartige Verengung 38 des Rohres 35. Bei Normalbetrieb kann nun das Kondensat durch diese Bohrungen 40 in die Kondenswasserleitung 3 abfließen. Sobald aber der Thermostat das Ventil 13 vollständig öffnet, strömt der Dampf aus der Hauptdampfleitüng 1 mit voller Geschwindigkeit durch die Düse 38 und reißt das Kondensat durch die in den Mündungen der Bohrungen 40 ausgeübte Injektarwirkung mit, so däß ein Dampf-Kondensat-Gemisch mit großer Geschwindigkeit durch das Leitrohr 28 des Thermostaten 9 hindurch. in den Nutzwasserbehälter 5 gefördert wird.
  • Die Stoßstange 21 ist am oberen Ende mit d'er Verstellkappe 19 fest verbunden, und am unteren Ende ist die Führung durch die Kugel-22. gegeben. Bei der Betätigung wird zwar dieses untere-Ende im Bereich der Kugel 22 eine kleine radiale Verlagerung erfahren, jedoch kann diese durch Biegen der. Stoßstange 21 aufgenommen werden.
  • Durch Verstellung der Schraubkappe 19 kann die wirksame Länge der Therrnostatenstange und damit die Temperatur, .bei welcher das Ventil 13 öffnet, eingestellt werden. Diese Schraubkappe 19 ist jedoch innerhalb des Nutzwasserbehälters 5 gelegen und im Betrieb nicht zugänglich.. Es ist daher zusätzlich eine Stellschraube! 41 im längeren Hebelarm 26 des Doppelhebels 25 vorgesehen, und dieser Hebelarm 26 wirkt unter Vermittlung dieser Stellschraube 41 auf die Ventilkugel 13. Diese Stellschraube ist nach Öffnen des Verächlußpfropfens 42 von außen zugänglich, ohne daß der Thermostat 9 aus dem Nutzwasserbehälter ausgebaut werden muß. Der längere Hebelarm 26 führt einen wesentlich größeren Hub ans als die Stoßstange 21, und es ist daher durch diese Stellschraube 41 eine Feineinstellung ermöglicht, während die Grobeinstellung beim Einbau des Thermostaten durchs die Schraubkappe 19 erfolgt ist.
  • In dem Verschlußpfropf'en 42 ist ein Stößel 43 dicht geführt. Durch eine Feder 44, welche gleichzeitig eine Packung 45 festspannt, wird dieser Stößel 43 nach außen gedrückt, wobei der Kopf 46 an. einer Dichtungsscheibe 47 anliegt. Da dieser Stößel 43 in den Niederdruckrau:m ragt, ist eine genügende Dichtung gewährleistet. Durch Drücken auf diesen Stößel 43 kann nun das Ventil 13 geöffnet werden, so daß willkürlich ein Aufheizen oder Anfüllen des Nutzwasserbehälters 5 aus dem Kondenswassertopf 2 möglich ist.

Claims (7)

1'ATENTANSPRÜC11E: 1. Einrichtung zur Spefisung von Nutzwasserbehältern in Eisenbahnwagen in diureh einen Thermostaten geregeltem Ausmaß von einem Kondenswassersammelraum einer Dampfleitung aus, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zufluß zum Nutzwasserbehälter steuernde, insbesondere von dem dem Nutzwasserbehälter zuzuführenden Medium durchströmte Thermostat im Nutzwasserbehälter angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Nutzwasserbehälter angeordnete Thermostat vergrößerte Wärmeau.stauschflächen, beispielsweise ein in an sich bekannter Weise mit Rippen (27) ausgebildetes Dehnungsrohr (17), aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch. gekennzeichnet, daß die wärmeempfindrlichen Flächen des Thermostaten zumindest teilweise gegen die unmittelbare Einwirkung des den Thermosta,ten durchströmenden. und dein Nutzwasserbehälter zuzuführenden Mediums in an sich bekannter Weise abgeschirmt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß innerhalb des Dehnungsrohres (17) des Thermostaten ein an sich bekanntes, von dem dem Nutzwasserbehälter zuzuführenden Medun durchströmtes Leitrohr (28) angeordnet ist und der Ringraum zwischen dem Dehnungsrohr (17) und dem Leitrohr (28) über Durchbrechungen (32) im Leitrohr mit dem Innern desselben: in Verbindung steht, wobei die Durchbrechungen zweckmäßig gegen das strömende Medium abgeschirmt sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange (21) des Thermostaten unter Vermeidung einer Zwischenführung lediglich an ihren Abstützstellen am Ende des Dehnungsrohres und an der Ventilbetätigungseinrichtung (25) zentriert ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gkennzeichnet, daß das eine Ende der Stoßstange (21) mit dem Ende des Dehnungsrohres b,zw. mit einem Einstellkopf (19) am Ende desselben in an sich bekannter Weise starr und mit dem das Ventil (13) betätigenden, Hebel.(25) od. dgl. gelenkig verbunden ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des durch dren Thermostaten gesteuerten Ventils. (13) eine außerhalb des Nutzwasserbehälters zugengliehe Einstelleinrichtung für die wirksame Länge der Stoßstange des Thermostaten vorgesehen ist. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange des Thermostaten in an sich bekannter Weise auf den kurzen " Arm. eines doppelarmigen Hebels (25) wirkt, dessen längerer Arm (26) das Ventil (13) betätigt; und daß der lähge-re .Hebelarm (26) eine Stellschraube (41) aufweist, welche auf das Ventil wirkt. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, däß an der Niederdruckseite des Ventilgehäuses eine von außen zugängliche Betätigungseinrichtung zum willkürlichen-Öffnen des Ventils, zweckmäßig ein auf den das Ventil (13) betätigenden Hebel (25) ,wirkender Drücker (43), vorgesehen ist. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfraum des Kondenstopfes (2) mit der Kondenswasserableitung (3) über ein Rohr (35) in Verbindung steht, dessen Innenraum über kleine Bohrungen (40) mit dem Kondenswassersammelraum (39).des Kondenstopfes verbunden ist. 11. Einrichtung nach Artspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (35) eine düsenartige Verengung (38) aufweist, wobei die kleinen, dem Kondenswassersammelraum (39) mit dem Innenraun des Rohres (35) verbindenden Bohrungen (40) zweckmäßig in diese düsenartige Verengung münden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 867 172.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE867172C (de) * 1948-01-29 1953-02-16 Friedmann Kg Alex Thermostat

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE867172C (de) * 1948-01-29 1953-02-16 Friedmann Kg Alex Thermostat

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