DE280375C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE280375C DE280375C DENDAT280375D DE280375DA DE280375C DE 280375 C DE280375 C DE 280375C DE NDAT280375 D DENDAT280375 D DE NDAT280375D DE 280375D A DE280375D A DE 280375DA DE 280375 C DE280375 C DE 280375C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steam
- valve
- heating
- injector
- heating system
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 63
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 6
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 6
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 1
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 241000270295 Serpentes Species 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000003534 oscillatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/0036—Means for heating only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 280375 -KLASSE 20 c. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizapparat zum Heizen von Räumen beliebiger
Art, insbesondere Eisenbahnwagen, bei welchen die Regelung des Dampfzutrittes durch
Änderungen des Dampfeinlaßquerschnitts erfolgt, und zwar vermittels der Längsänderungen
von Körpern, welche durch die Temperatur des Heizdampfes beeinflußt, werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, ίο daß als regelnde Körper die nach den Heizkörpern
führenden Zuleitungen und die von diesen zurücklaufenden Rückleitungen benutzt
werden, die zu diesem Zweck, um die zu regulierende Tätigkeit hoch zu erhöhen, aus Material
von verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten bestehen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen
zur Darstellung gebracht,
ao Fig. ι zeigt eine schaubildliche Ansicht des Bodens eines Eisenbahnwagens,
ao Fig. ι zeigt eine schaubildliche Ansicht des Bodens eines Eisenbahnwagens,
Fig. 2 einen teilweise geschnittenen Grundriß der Regelungsvorrichtung und
Fig. 3 einen, zugehörigen Aufriß.
Die Fig. 4 bis 6 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform, und zwar ist :
Die Fig. 4 bis 6 veranschaulichen eine weitere Ausführungsform, und zwar ist :
Fig. 4 ein Teil des Wagenbodens mit der neuen Heizeinrichtung im Grundriß,
Fig. 5 ein Schnitt durch das Heizsystem und
Fig. 6 ein lotrechter Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5.
In den Fig. 7 bis 13 ist ein drittes Ausführungsbeispiel gezeigt, und zwar ist
Fig. 7 eine Seitenansicht der Heizvorrichtung,
Fig. 8 ein Grundriß hierzu,
Fig. 9 ein Schnitt nach Linie 14-14 der
Fig. .8,
Fig. 10 ein ähnlicher Schnitt nach Linie 15-15 der Fig. 8,
Fig. 11 ein Querschnitt nach Linie 1O-16
der Fig. 10,
Fig. 12 ein Schnitt nach Linie 17-17 der
Fig. 10 und • Fig. 13 ein Schnitt nach Linie 18-18 der
Fig. 10.
In dem vierten Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 bis 16 ist
Fig. 14 eine teilweise geschnittene Seitenansieht,
Fig. 15 ein Querschnitt und
Fig. 16 ein Längsschnitt des Injektors nach Fig. 14 in größerem Maßstabe.
In dem fünften Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 bis 21 ist
Fig. 17 eine schaubildliche Ansicht des Bodens
eines Eisenbahnwagens mit einer Einrichtung nach dem neuen Heizsystem,
Fig. 18 ein wagerechter Schnitt durch die
Regelungsvorrichtung, wobei die Heizvorrichtung als geschlossenes System arbeitet, „
Fig. 19 eine der Fig. 18 ähnliche Ansicht,
wobei jedoch die Teile eine wiederholte
Dampfzirkulation in dem Heizsystem zulassen,
Fig. 20 eine geschnittene Seitenansicht der Zu- und Ableitung des Heizsystems und
Fig. 21 ein Schnitt nach Linie 26-26 der Fig. 18.
Fig. 21 ein Schnitt nach Linie 26-26 der Fig. 18.
Die Dampfleitung 1, welche durch den ganzen Zug läuft, ist in Fig. 1 gestrichelt dargestellt
und befindet sich unterhalb des Bodens des Wagens. Die Leitung wird von der Lokomotive
aus mit Dampf unter entsprechend hohem Druck gespeist. Die Abzweigleitungen 2' und 3 gehen seitlich von dieser Hauptdampfleitung,
und speisen die beiden unabbängigen Heizkörper, welche nach dem Ausführungsbeispiel
zu beiden Seiten des Wagens angeordnet sind. Da die beiden Heizsysteme zu beiden Seiten einander gleich sind, soll nur
das vordere der Fig. 1 im folgenden beschrieben werden.
Die Abzweigleitung 3, welche seitlich von der Hauptdampfleitung abzweigt, ist mit
einem von Hand einstellbaren Ventil 4 ausgerüstet, durch welches der Dampf vollkommen
von der Leitung 1 abgeschaltet werden kann. Dieses Abzweigrohr mündet in ein Gehäuse
oder in eine Armatur 5, in welche eine Zuführungsleitung 6 eingeschraubt ist, die an ihrem
anderen Ende in ein Gehäuse 7 eingeschraubt ist. Dieses Gehäuse oder die Muffe 7 ist mit
einem schräg aufwärts laufenden Kanal 8 ausgerüstet, und mit diesem stehen die Heizrohren
9 in Verbindung, welche durch die ganze Länge des Wagens laufen und zu der Muffe 7 zurückkehren. Zu diesem Zweck
haben die Röhren 9 an ihren äußeren Enden Krümmer 10, von denen aus die Rückleitungen
11 ausgehen, welche in dem Gehäuse 7 wieder .verschraubt sind und mit einem Kanal 12
in \'7erbindung stehen, in welchen eine Leitung
13 eingeschraubt ist, die zur Fortleitung des Dampfes dient und parallel zur Zuleitung 6
verläuft.
Die Zuleitung 6 ist aus einem Metall von verhältnismäßig kleinem Ausdehnungskoeffizienten
hergestellt, beispielsweise aus Eisen, und die Ableitung 13 ist aus einem Metall hergestellt
von verhältnismäßig großem Ausdehnungskoeffizienten, wie z. B. aus Kupfer oder Messing.
Auf das Außenende tier Auslaßleitung 13 ist ein Rohr 14 aufgeschraubt, welches die
Form eines Krümmers besitzt. Dieser Krümmer hat eine Wasserablaßöffnung 15 in seinem
unteren Teil, welche mit der Außenluft in Verbindung steht, etwa vermittels der abwärts
ragenden Röhre 16. Zugang zu dem Rohr 14 hat man etwa vermittels eines Schraubenpfropfens
17.
Von der Leitung 14 geht ein rohrförmiger
Injektor aus, welcher in die Muffe 5 der Zuleitung 6 hineinragt. Das äußere Ende des
Injektors ragt aus dem Rohr 14 heraus und ist zweckmäßig quadratisch oder mehreckig
gestaltet, um einen Schraubenschlüssel* oder irgendein anderes Drehinstrument aufnehmen
zu können, durch welches der Injektor zu den im folgenden anzugebenden Zwecken eingestellt
werden kann. Eine Sperrmutter 19 ist auf die Außenseite des Injektors 18 aufgeschraubt
und legt sich gegen das Rohr 14 und hält auf diese Weise den Injektor in seiner
eingestellten Lage fest. Der Injektor 18 ist mit einer Anzahl von seitlichen öffnungen 20
ausgerüstet, welche eine Verbindung zwischen seinem Innern und dem Rohr 14 bilden. An
seinem anderen Ende ist der- Injektor bei 21 abgeflacht oder plattgedrückt, so daß dieser
flache Teil ein Ventil bildet, welches mit einem Sitz 22 zusammen arbeitet, der auf der Innenseite
der Muffe oder der Armatur 5 ausgebildet
ist. Diese Muffe 5 ist mit einer Kammer 23 versehen, in welche die Abzweigleitung 3
mündet. Hierbei liegt das Ventil 21 zwischen der Einmündung der Abzweigleitung 3 und
der Zuleitung 6. Dieser äußere, schmale Teil des Injektors und der Sitz 22 der Muffe 5 bilden einen schmalen Kanal, durch welchen der
Dampf unter Druck von der Hauptleitung in die Zuleitung 6 injiziert wird. Die Injektion
des Dampfes bewirkt, daß in die Dampfzuleitung wieder Luft mit eingesaugt wird, welche
mit dem Dampf aufwärts in die Heizkörper durch die Ablaßöffnung 15, Leitung 14 und
von dort durch den Injektor 18 strömt.
Damit der Injektor 18 in bezug auf die
Muffe 5 sich bewegen kann, wenn der Ventilteil 21 in bezug auf seinen Sitz bewegt wird,
ist auf dem äußeren Ende der Muffe eine Stopfbüchse 25 angeordnet, deren Teile durch
eine Kappe 26 in ihrer Lage festgehalten werden, die außen auf die Muffe festgeschraubt
ist. Durch diese Ausführung kann der Injektor 18 innerhalb der Muffe vorwärts und rückwärts
gleiten, wenn das Ventil geöffnet oder geschlossen wird, während das Heizsystem in
Tätigkeit ist.
Die Arbeitsweise der neuen Heizvorrichtung nach Fig. 1 bis 3 ist folgende:
Angenommen, die Teile befinden sich in der in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellten
Lage. Der Dampf fließt unter Druck von der Hauptleitung 1 durch die Abzweigleitung 3 in
die Muffe 5 und wird in die Zuleitung 6 injiziert, was natürlich eine Mischung von Luft
und Dampf bewirkt, welche durch die Zuleitung 6 hindurch in die Heizrohre hineinströmen.
Dieses Heizgemisch verläßt das Heizkörpersystem durch die Austrittsleitung 13.
und das sich bildende Kondenswasser tritt
durch die öffnung 15 nach unten heraus. Der
nicht kondensierte Teil des Dampfes in der Austrittsleitung 13 wird wieder in die· Zuleitung
6 durch den Injektor eingesaugt und zirkuliert wieder durch das Schlangensystem.
Der heiße Dampf tritt also zunächst in die Zuleitung 6 ein und bewirkt daher, daß dieses
. Rohr infolge seiner Erwärmung sich ausdehnt. Hierdurch wird der Kanal zwischen
dem V^ntilteil 21 und sein Sitz noch weiter
vergrößert, und diese Verhältnisse setzen sich fort, bis der durch die Heizkörper hindurchströmende
und durch das Austrittsrohr 13 zurückkehrende Dampf von solcher Temperatur
ist, daß auch das Austrittsrohr 13 sich genügend weit ausdehnt, um das \rentil 21 gegen
seinen Sitz zu pressen,'wodurch die Dampfzufuhr von dem Hauptrohr aus abgeschnitten
wird. Wenn jedoch infolge der Wärmeabgabe des Heizsystems innerhalb des Wagens die Temperatur des zurückkehrenden Dampfes
nur noch so groß ist, daß eine Zusammenziehung der Austrittsleiturig 13 wieder eintritt,
so wird das Ventil 21 selbsttätig von seinem Sitz fortgezogen, so daß der Dampf
wieder zu der Zuleitung 6 hinzutreten kann. Der Injektor 18 muß eingestellt werden, um
die Größenverhältnisse des Injektorkanales für den erforderlichen Fall einzuregeln, so daß
derartige verschiedene Mengen von Dampf bei der Heizung hindurchgelassen werden, als erforderlich
ist, um den Wagen in seinem Innern unter verschiedenen klimatischen Bedingungen gleich stark zu erwärmen.
Wie in dem ersten Ausführungsbeispiel, ist auch bei der Heizanlage nach Fig. 4 bis 6
ι die durchgehende Dampfleitung eines Zuges. 2 der Boden eines Wagens, 3 die Abzweig-·
leitung, welche von der Hauptdampfleitung 1 zu einer Muffe 5 des Heizsystems führt.
Zwischen der Hauptleitung 1 und der Muffe 5 liegt ein Absperrventil 34. Die
Muffe 5 ist mit einem Injektor 36 ausgerüstet, welcher einen Teil der Muffe bei diesem Ausführungsbei
spiel bildet. Der Dampf, welcher durch diesen Injektor zu der oberen linken
Hauptleitung 9 hindurchtritt, gelangt durch die untere Röhre und durch die obere Röhre
40 auf der rechten Seite wieder zurück. Ein Rohr 41 verbindet das Ende des Rohres 40
mit der Muffe 5 nahe dem Injektor. Infolgedessen unterstützt der Injektor die Zirkulation
des Heizmittels, indem er den Dampf durch die oben angegebene Kreisbahn hindurchsaugt.
Ein Ventil 42 ist innerhalb der Muffe 5 angeordnet, welches mit einem Sitz 43 zur Regelung
des Dampfsystems mit dem Injektor zusammen arbeitet. Dieses Ventil wird thermostatisch
geregelt, entsprechend den inneren Wärmeverhältnissen des Heizsystems. Die
Muffe 5 ist an der Seitenwand des Wagens selbst befestigt, beispielsweise ' durch eine
Schelle 44, so daß sie sich nicht bewegen kann. Das Rohr 40 nahe dem Ende des Wagens
ist in ähnlicher Weise an der Seitenwand durch eine Schelle 45 befestigt. Das andere
Ende des Rohres 40 kann sich daher frei bewegen. Die Ventilstange 46 ragt durch die
Stopfbüchse 47 hindurch, welche von der Muffe S getragen wird und wird gegen Drehung
durch eine Einlage oder einem Keil 48 geschützt. Das äußere Ende der \^entilstange
46 ist mit Gewinde versehen, um den Gewindeköiper aufzunehmen, welcher an einer Stange
51 durch Verschraubung befestigt ist. Diese .Stange ist an dem Krümmer 52 ausgebildet,
λνεΙΛβΓ das Rohr 41 mit der Leitung 40 verbindet.
Das Ventil 42 bewegt sich, da es mit dem zurücklaufenden Ende des Rohres 40
verbunden ist, bei einer durch Ausdehnung oder Zusammenziehung dieses Rohres veranlaßten
Bewegung zu oder von seinem Sitz. Es sei bemerkt, daß die Lage des Ventils 42 in
bezug auf seinen Sitz 43 durch Drehung des Gewindekörpers 50 eingestellt werden kann.
Um die Einstellung des Ventils genau ausführen zu können, ist der Gewindekörper 50
außen mit Zähnen 53 versehen, welche ein Schneckenrad bilden. Mit diesem Rad steht
eine Schnecke 54 in Eingriff, um auf diese Weise den Körper 50 zu drehen. Die Schnecke
ist auf einer Welle 55 angebracht, welche nach innen bis zur Mitte der Sitzbank des Wagens
reicht. Am Ende dieser Stange sitzt ein Handgriff oder ein Handrad 56.
Das Kondenswasser, welches sich in dem Heizsystem ansammelt, fließt durch den Boden
des Wagens abwärts durch ein Rohr 57, welches yon dem tiefsten Punkt des Heizsystems
ausgeht. Die Entfernung findet statt durch einen Verschluß 58 unterhalb des Wagens.
Die Arbeitsweise dieser Heizvorrichtung ist kurz folgende:
Die anfängliche Einstellung des Ventils 42 vermittels des Handgriffes 56 ist derartig, daß
Dampf von dem Hauptrohr 1 durch den Injektor und in das Röhrensystem strömen
kann. Wenn der Dampf durch das System hindurchströmt und schließlich die obere,
rechte Röhre 40 erreicht, ist die Ausdehnung dieser Röhre bestrebt, das Ventil zu schließen
und die Dampfmenge, welche zu dem System hinzugelassen ist, zu drosseln. Der Dampf,
welcher durch den Injektor hindurchtritt, saugt Dampf von dem zurücklaufenden Ende
des Heizsystems durch das Rohr 41 ein, worauf dieser nicht kondensierte Teil des Dampfes
von neuem durch die Heizkörper hindurchfließt. Der Injektor begünstigt also wiederum
die Zirkulation des Heizmittels. Ein wich- iao
tiger Vorteil dieses Regelungssystems besteht darin, daß die Regelung durch die Einstellung
eines einzigen Ventils erfolgt. Wenn diese Einstellung einmal ausgeführt ist, erfolgt die
Regelung des ganzen Systems vollkommen selbsttätig.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7
bis 13 münden, wie sich am besten aus Fig. 9
• ergibt, die beiden Rohre 9 und 40 des Heizsystems
in eine Muffe oder eine Armatur.5, in deren Kammer 117 die Zuleitung3 münde!.
Der Austritt des Dampfes aus dieser Kammer erfolgt durch einen Ventilsitz 118, der in die
Wandung 119 eingeschraubt ist. Diese Wandung bildet einen Dampfaustrittskanal 120,
dessen Querschnitt sich aus Fig. 13 ergibt. Dieser Kanal führt um eine Düse 121 herum,
die an dem Sitz des Einlaßventils ausgebildet ist. Auf diese Weise wird durch die Düse in
Verbindung mit einem kurzen Rohr 122 ein Injektor gebildet.
Eine Ausdehnung des Rohres 40 infolge Erwärmung führt wiederum eine Verschiebung
des Gehäuses 5 in bezug auf die Wagenwandung herbei, wobei die Schelle 45 das Rohr
wiederum führt. An dem anderen Ende wird das Rohr von den Führungen 124 auf der
festen Konsole 125 getragen. 126 und 127
sind wiederum Krümmer, wodurch das System in sich geschlossen ist, da der Dampf von dem
Gehäuse 5 durch die Leitungen 9, 11, 129, 130
und 40 zu dem Injektor zurückkehrt. Innerhalb dieser Kreisbahn befindet sich auch wiederum
eine Abzweigung 131, von welcher eine Leitung 132 abwärts zu einem Kondenswasserauslaß
133 führt, der schematisch in Fig. 8 dargestellt ist.
Nach dem Ausführungsbeispiel ist, wie sich aus Fig. 9 am besten' ergibt^ in der Muffe 5 ein
Ventil 134 angeordnet, welches mit dem Ventilsitz 118 zusammen arbeitet und eine kurze
Führungsstange 135 trägt. Ferner ist an der Ventilstange 136 eine Muffe 137 ausgebildet,
welche in einem Gehäuse 138 gleiten kann und gewöhnlich durch eine Feder 139 nach außen
gedrückt wird.
Die Ventilspindel 136 ist mit Schulteransätzen 140 \rersehen, zwischen welchen das
gegabelte Ende einer Kurbel 141 hindurchtritt.
Diese Kurbel sitzt auf einer Schwingwelle 142, welche durch die Wandung des Gehäuses 5
hindurchtritt und auf der Außenseite mit einer Kurbel 143 ausgerüstet ist, wie sich aus
Fig. 13 ergibt. Die Stopfbüchse 144 dient dazu, einen Dampf austritt zu verhindern.
Durch diese Kurbel 143 tritt eine Einstelhvelle
145 mit einer Kurbel 146, welche von Hand eingestellt werden kann und mit einem festen
Skalenblatt 147 zusammen arbeitet, wodurch
6b der Grad der Einstellung angezeigt wird.
Diese Welle 145 ist nach ihrem Durchtritt durch die Kurbel 143 mit einem exzentrischen
Stift 148 versehen, um welchen das Ende eines mit einer öse versehenen Bolzens herumläuft,
welcher durch einen Splint o. dgl. festgehalten f wird. Dieser Bolzen 149 führt in ein Gehäuse
150 hinein, das an der Konsole 125 drehbar sitzt. In dieses Gehäuses ist eine Einstellmutter
151 eingeschraubt, welche innerhalb des 'Gehäuses eine Schraubenfeder 152 zusammenpreßt.
Auf diesem Bolzen befinden sich außerhalb des Gehäuses 5 Sperrmuttern 153,
λVΌdurcl^ die Größe der Bewegung des Bolzens
zu dem Gehäuse hin begrenzt wird. Es ergibt sich, daß durch diese Anordnung der Teile 7;
jede Drehung der Einstellwelle 145»eine Veränderung der tatsächlichen Länge der Verbindung
herbeiführt, Wobei diese Verbindung aus dem exzentrischen Stift 148 und dem Bolzen
149 besteht, welche zur Kurbel 143 führen. 8(
Wenn die Welle 145 gedreht und so vermittels des exzentrischen Stiftes 148 und des Bolzens,
der fest angenommen wird, die Kurbel 143 bewegt wird, bewirkt diese Einstellung eine
kleine Schwingbewegung der Welle 142 und folglich eine Bewegung des Ventils 134 in bezug
auf seinen Sitz 118.
Die Arbeitsweise dieser Regelungsvorrichtung ist also folgende:
Angenommen, der Dampf tritt durch die Leitung 3 zu der Kammer 117 des Gehäuses 5:
so wird der Eintritt dieses Dampfes durch die Stellung des Ventils 134 zu seinem Sitz 118
geregelt. Wenn dieses Ventil von seinem Sitz fortgezogen wird, so wird der Dampf durch
seinen Eintritt einen Dampfstrahl durch die Düse 121 hervorrufen. Dieser Dampf tritt
wieder durch das Heizrohrsystem und kehrt durch die Leitung 40 zurück, von wo er durch
die Injektorwirkung des Strahles des frischen Dampfes angesaugt wird und in das Heizsystem
zurückkehrt. Bei dem Ausführungsbeispiel drängt nun die Feder 139 gewöhnlich
das Ventil 134 und den Sitz 118 zueinander,
und die Öffnung des Ventils wird von der Temperatur des Heizrohres wieder abhängig
gemacht. Die Einstellung von-Hand erfolgt
hierbei durch die Welle 145. Die Expansion des Rohres 40 nimmt die Welle 142 hierbei
mit in der Richtung, daß sie sich von der Schelle 45 entfernt. Diese Βελ\^Μ^ der
Welle 142 schwingt, wenn das äußere Ende der Kurbel 143 feststeht, die Kurbel 141 und
preßt dadurch das Ventil 134 zu seinem Sitz hin. Obgleich der Ventilsitz nach derselben
Richtung hin bewegt wird, so bewegt sich durch die Lagenveränderung des Ventils vermittels
des Drehpunktes welcher das Ende eines Hebels bildet, das Ventil mit größerer Geschwindigkeit als der Ventilsitz sich be-
wegt, so daß dieser geschlossen wird. Eine zu
starke Wärmeausdehnung der Leitung 40 bewirkt nur eine auf den Bolzen 149 ausgeübte
Spannung, welche von der Feder 152 aufgenomme'n
wird. Wenn die Temperatur des Heizsystems nur die gewünschte Normaltemperatur
besitzt, so bewegt sich eier Ventilsitz
und auch die Schwingwelle 142 in Richtung.zu der Schelle 45 zurück, so daß das Ventil
sich wieder öffnet. Diese Normaltemperatur der Heizleitung kann entsprechend dem
Wetter in einfachster Weise durch Drehung der Welle 145 und von Hand eingestellt wer-'
■ den, und· diese Einstellung verändert die Lage
-des Einlaßventils in bezug auf die anderen
Teile derartig, daß eine hohe oder niedrige Temperatur des' Rohrsystems die Dampfzufuhr
abschneidet bzw. öffnet.
Das Äusführungsbeispiel nach Fig. 14 bis 16 unterscheidet sich wesentlich von den
bisherigen Ausführungsbeispielen insofern, als bisher die Regelung auf eine konstante Temperatur
im Innern des beheizten Raumes bzw. des Eisenbahnwagens sich nur sofern selbst;
konstant blieb, als die äußere Temperatur unverändert bleibt. Bei einer Änderung der
* Außentemperatur konnte von Hand ein Ventil!
eingestellt werden, welches den Dampf zufiuß regelt und dann nach der neuen Einstellung
wieder eine bestimmte Temperatur aufrechterhält.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die Einstellung des Ventils für verschiedene
Außentemperaturen nicht von Hand, sondern selbsttätig auf thermostatischem Wege. Dies
wird dadurch erreicht, daß die Längenveränderungen einer Stange oder eines anderen auf
der Außenseite des Wagens befindlichen Körpers dazu benutzt werden, das Dampfeinlaßventil
für verschiedene Außentemperaturen selbsttätig einzustellen, so daß die gewünschte
Innentemperatür unter allen Umständen aufrechterhalten wird.
ι sind wieder die Rohrleitungen des Dampfheizsystems,
2 der Boden eines Eisenbahnwagens. Die eine Seitenwand des Wagens
besitzt wiederum eine Schelle 45, welche das Rohr ι an dem einen Ende festhält, während
eine Schelle oder Platte 125 das andere Ende derartig trägt, daß es Längsverschiebungen
ausführen kann. Von der Rohrleitung führt ■ ein thermostatisches Ablaßrohr 169 abwärts,
welches selbsttätig das Kondenswasser herausläßt. 5 ist wieder die Armatur oder die
Muffe, in welche durch ein Abzweigrohr 3 der Dampf von der Hauptleitung zugeführt wird
und in welchem sich das Regelungsventil befindet.
Die Ausführung des Ventils ist ähnlich der des letztgenannten Beispieles, im besonderen
der Fig. 9, so daß deren Bezugszeichen wieder benutzt werden. Der Ventilsitz
ist mit 118, das Ventil mit 134 bezeichnet. Die Ventilstange 136 besitzt wiederum zwei
Schulteransätze 140 und 137, von denen der
letztere in einer Büchse 138 gleitet, in welcher eine Schraubenfeder 139 Sitzt, die den Schulteransatz
137 der Ventilstange nach außen preßt. Zwischen den beiden Schülterarisätzen
liegt eine Gabel 141, welche eine Kurbel bildet
und um eine Schwingachse 142 gedreht werden kann.
Nach dem Ausführungsbeispiel tritt nun die Schwingwelle 142 durch eine Stopfbuchse 179
(Fig. 15) nach außen. An dem äußeren Ende
dieser Schwingwelle befindet sich ein Kurbelarm 143. Diese Teile 141, 142 und 143 können '.
als ein Hebelgestänge angesehen werden, um das Ventil in bezug auf seinen Sitz zu bewegen. Der Kurbelarm 143 ist mit einem nach
innen herausragenden Zapfen 181 versehen, ■welcher dicht in die Seitenwände eines
Schlitzes 182 in dem einen Ende dieses drehbaren Hebels 183 eingreifen kann. Dieser
Hebel ragt abwärts durch öffnungen 184 und
185 im Boden 2 bzw. in der unteren Verscha-1
lung 163 des Bodens. Er-: wird von einem
Drehzapfen 186 getragen, welcher auf einer
Konsole. 187 ruht, die an der unteren Verschalung 163 befestigt ist. Die öffnungen 184 :
und 185 sind größer, als der Hebel 183 dick ist, so daß er eine gewisse Bewegung äusfüh-'.',
ren kann. Ein Ring 188 umgibt den Hebel
dicht nahe der Öffnung 184 und gleitet auf
dem Boden, wenn der Hebel sich bewegt, so daß die öffnung verdeckt wird und Schmutz,
Staub und auch kalte Luft in das Innere des .Wagens nicht hineindringen können.
, Der Hebel 183 besteht aus einem verhältnismäßig kurzen und einem verhältnismäßig langen Arm. Der kurze untere Arm ist bei 189 mit dem einen Ende einer als thermostatisches Bindeglied dienenden Stange 190 verbunden. Diese Stange besitzt einen verhältnismäßig großen Ausdehnungskoeffizienten. Das andere Ende dieser Stange ist bei 191 mit Gewinde versehen und greift in eine Mutter 192, welche an einem festen Punkt 193 unterhalb der Bodenverschalung befestigt ist. Es ergibt sich hieraus, daß durch Drehung der Mutter 192 die Lage der Stange 190 eingestellt werden kann, um auf diese Weise den Dampfstrom durch das Ventil 134 zu regeln.
, Der Hebel 183 besteht aus einem verhältnismäßig kurzen und einem verhältnismäßig langen Arm. Der kurze untere Arm ist bei 189 mit dem einen Ende einer als thermostatisches Bindeglied dienenden Stange 190 verbunden. Diese Stange besitzt einen verhältnismäßig großen Ausdehnungskoeffizienten. Das andere Ende dieser Stange ist bei 191 mit Gewinde versehen und greift in eine Mutter 192, welche an einem festen Punkt 193 unterhalb der Bodenverschalung befestigt ist. Es ergibt sich hieraus, daß durch Drehung der Mutter 192 die Lage der Stange 190 eingestellt werden kann, um auf diese Weise den Dampfstrom durch das Ventil 134 zu regeln.
Die Länge des thermostatischen Gliedes hängt natürlich ab von dem dafür verwendeten
Material sowie von den Längen, in welche die Arme des Hebelsystems zwischen der
Stange 190 und dem Ventil eingeteilt sind.
Die Arbeitsweise dieser Regelungsvorrichtung ist folgende:
Angenommen, das Heizsystem sei noch
kalt, und die Röhren seien deswegen zusammengezogen, das Ventil 134 ist' dann normal
offen, um den Dampf eintreten zu lassen, wfinn er eingeschaltet wird. Der Dampf tritt durch
die Leitung 3 ein, strömt durch das Ventil 134 hindurch und gelangt in das Heizsystem, so
daß die Röhren sich ausdehnen und sich milder Muffe 5 in bezug auf die linke feste Platte
125 verschieben. Bezüglich des eigentlichen Heizsystems kann der Punkt 181 des Hebelgestänges
als fest angesehen werden. Der Arm 143 wird deshalb bei Bewegung des Ventilgehäuses
5 gedreht, so daß er das Ventil schließt und eine weitere «Dampfzufuhr verhindert,
bis die Röhren sich wieder abkühlen und zusammenziehen. Wenn die Außentemperatur
nur gering ist, wird der Wagen sich schneller abkühlen, und ein längerer andauernder
Strom von Dampf ist nötig, um die Temperatur des Wagens aufrechtzuerhalten. Die
automatische Einstellung des Systems erfolgt dann entsprechend der Außentemperatur.
Diese Einstellungsvorrichtung wird dann vermittels der Mutter 192 eingeregelt, um das
Ventil bei normaler Temperatur außerhalb des Wagens gerade zu schließen, wenn der Dampf
ausgeschaltet ist und die Röhren sich zusammengezogen haben. Wenn nun die Außentemperatur
sinkt, zieht sich das thermostatische Glied zusammen, bewegt daher das untere Ende des Hebels 183 nach rechts und bewegt
daher den Punkt 181 und den Kurbelarm 143 nach links. Hierbei drückt die Gabel 141
auf den Schulteransatz 137 und preßt daher die Feder 139 zusammen, und gleichzeitig
wird das Ventil 134 ein wenig geöffnet, so daß Dampf von der Zuleitung 3 dauernd in das
Heizsystem eintreten kann, wie durch die Pfeile dargestellt ist. Nachdem der Dampf
seine Bahn durchflossen hat, wird der bereits verwendete Dampf durch den Kanal 120, ähnlich
wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9, durch die Injektorwirkung des frischen
Dampfes wieder eingesaugt. Auf diese Weise wird eine dauernde Zirkulation des Dampfes
erreicht.
Es ergibt .sich hieraus, daß bei normaler Außentemperatur das Ventil praktisch geschlossen
ist und daß, wenn die Temperatur außerhalb des Wagens wieder fällt, das Ventil geöffnet wird. Auf diese Weise sucht die
selbsttätige Regelung die Dampfmenge, welche in die Heizkörper eintreten kann, im umgekehrten
Verhältnis zur Temperatur außerhalb des Wagens zu regeln. Wenn umgekehrt die
Temperatur steigen sollte, so wird infolge der Expansion des thermostatischen Gliedes der
cbere Teil der Gabel 141 sich nach links bewegen,
so daß das Ventil teilweise oder gänz^ Hch geschlossen wird. Mit anderen Worten,
das thermostatische Heizsystem sucht die Temperatur der Röhren konstant zu erhalten.
Das sechste Ausführungsbeispiel nach Fig. 17 bis 21 unterscheidet sich von den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen da-
durch, daß es sowhl als geschlossenes System, verwendet werden kann, wo der Dampf also
durch das Heizsystem hindurchströmt, urii dann als Kondenswasser durch eine thermostatische
Einrichtung herausgelassen zu werden, oder daß es auch als Zirkulationssystem
verwendet werden kann, wo der Dampf also mehrfach durch die Heizrohre hindurchströmt
und das sich bildende Kondenswasser beim Zurücklegen der geschlossenen Bahn.jedesmal
frei abfließen kann.
In den Einzelheiten ist diese Regelüngsvorrichtung vielfach den ersten Ausführungsbeispielen
ähnlich, so daß die Bezugszeichen der Fig. ι bis 3 wieder benutzt worden sind; soweit
die gleichen Teile der Regelungsvorrichtung wieder verwendet werden.
Das Abzweigrohr 3 mündet wieder in eine Armatur oder Muffe 5, von welcher aus die
Zuleitung 6 zum Heizsystem abzweigt, während die Dampfableitung von den Heizrohren
als ein Rohr 13 zu der Muffe 5 vermittels eines Krümmers oder einer Muffe 14 zurückführt,
indem dieser Krümmer 14. ein einstellbares Rohr 18 trägt, welches durch seitliche öffnungen
20 mit dem Krümmer in Verbindung steht und in die Muffe 5 hineinragend ein Ventil bildet. Weitere Einzelheiten der Heizrohrverbindung
brauchen nicht hervorgehoben zu werden, weil sie bereits im ersten Ausführungsbeispiel
an Hand der Fig. 1 bis 3 gegeben sind.
Um nun dieses Heizsystem für die beiden Verwendungszwecke geeignet ?u machen, ist
folgende Regelungsvorrichtung vorgesehen:
Vermittels Verschraubung wird von dem Injektor 18 innerhalb der Muffe oder des
Krümmers 14 ein Ventil 225 getragen, welches mit einem Sitz 226 zusammen arbeitet,
der im Innern der Muffe 14 ausgebildet ist. Eine Stange 227 des Injektors ragt aus der
Muffe 14 heraus, und das äußere Ende dieser Stange ist rechteckig oder ähnlich ausgebildet,
um einen Schlüssel oder irgendein anderes Drehinstrument aufsetzen zu können. !Eine
Sperrmutter 19 ist auf diese Stange außen:
aufgeschraubt, welche sich gegen die Außenwand der Muffe 14 legt und auf diese Weise
die Stange 227 und den von ihr getragenen
Injektor nach der Einstellung festhält. Wenn die Sperrmutter 19 gelöst wird, kann man die
Stange 227 drehen, um den abgeflachten Teil des Injektors oder das Ventil zu oder von dem
Sitz zu bewegen, wobei hierdurch das Ventil 225 im gleichen Sinne jedesmal in bezug auf
c'en Sitz 226 bewegt wird. Eine Stopfbüchse
26 umgibt den Injektor 18 in der Muffe 5, um eine gute Abdichtung zu erzielen. .
An einem festen Teil des Heizsystems, ist beispielsweise vermittels einer Verschraubung
230 eine Stange 231 innerhalb bzw. mit dem Rohr 7 verbunden. Diese Stange ragt durch
die Austrittsleitung 13 hindurch, und an ihrem äußeren Ende ist diese Stange mit einer Verililstange
232 verschraubt. Diese Ventilstange ragt durch die Muffe 14 hindurch, und
ihr äußeres Ende ist mit einem Handgriff 233 ausgerüstet. An seinem inneren Ende ist der
Teil 232 mit einer Anzahl von zentrierenden Rippen 234 ausgerüstet, welche in die Öffnung
235 der Muffe 14 hineinragen und auf diese Weise die Stange 232 in bezug auf diese Muffe
zentrieren, ohne daß ein freier Durchfluß durch die öffnung verhindert wird.
Auf der Ventilstange 232 sitzt ein Ventil 236, welches mit einem Sitz 237 auf der
Innenseite der Muffe 14 zusammen arbeitet. Eine Schraubenfeder 238, welche sich gegen
einen Holzansatz 239 der Stange 232 anlegt, drückt gegen das Ventil 236, so daß es mit
den Enden der Rippen 234 in Richtung zum Sitz in Eingriff kommt. -
Die Arbeitsweise dieser Regelungsvorrichtung ist folgende:
Angenommen, die Teile nehmen die Stellung nach Fig. 18 ein, wobei also die Ventile
225 und 236 in Eingriff mit ihren Sitzen stehen Und der Ventilteil des Injektors 18 von
seinem Sitz entfernt ist, so daß dazwischen ein Durchtritt für den Dampf frei ist. In diesem
Falle arbeitet das Heizsystem als abgeschlossenes System. Der Dampf strömt jetzt
frei von der Abzweigleitung 3 in die Muffe 5
und in die Zuführungsleitung 6, von wo er in die Heizrohre hinein- und durch das Rohr 13
wieder zurückgelangt. Die Stange 231, welche mit dem Ventil 236 verbunden ist, besteht
aus einem Metall von verhältnismäßig geringem Ausdehnungskoeffizienten, beispielsweise
aus Eisen. Aus diesem Grunde verursacht die verschiedene Ausdehnung bzw. Zusammenziehung von Stange 231 und Austiittsleitung
13, weil letztere wiederum einen verhältnismäßig hohen Ausdehnungskoeffizienten
besitzt, daß das Ventil 236 zu" bzw. von seinem Sitz sich bewegt, so daß das Kondenswasser aus dem Heizsystem entsprechend der
Wärme im Innern desselben heraustreten kann. Auf diese Weise wird das Heizsystem
selbsttätig von dem Kondenswasser befreit.
Wenn dagegen das Heizsystem mit umlaufendem
Dampf arbeiten soll, \verden die Ventile 236 und 225 von ihrem Sitz entfernt, wie
in Fig. 19 dargestellt, was durch Drehung ihrer Ventilstangen leicht zu erreichen ist.
Die neue Einstellung des \rentils 225 bewegt
das Ventil 21 des Injektors 18 zu. seinem Sitz hin, wodurch ein schmaler Kanal 23 zwischen
demselben und dem Sitz entsteht. Dieser Kanal bildet den Injektor für das Heizsystem.
Wenn die Teile in dieser Stellung abgestellt sind, wird Luft durch das Austritts- oder
Kondenswasserrohr 14 und Injektor 18 hinzugelassen,
um das erforderliche Gemisch von Luft und Dampf durch das System hindurchtreten zu lassen. Da das Ventil 236 jetzt von
seinem Sitz entfernt ist, kann das Kondenswasser frei durch die Öffnung 235 der Muffe
14 und durch das Ablaßrohr 15 heraustreten.
Es ergibt sich hieraus, daß das zuletzt beschriebene
Heizsystem sowohl als ein geschlossenes wie auch als ein Zirkulationssystem verwendet werden kann, wobei die
Ausführung derartig getroffen ist? daß die
eine Arbeitsweise in keiner Weise durch die für die andere Arbeitsweise erforderlichen
Konstruktionsmerkmale gestört wird. Ferner kann der Übergang von der einen Arbeitsweise
zur anderen in einfachster Weise ausgeführt werden. In welcher Lage auch immer die
Teile eingestellt sind, die erforderliche Menge des Heizmittels wird selbsttätig entsprechend
der Wärme im Innern des Heizsystems geregelt.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:Ii Heizsystem mit gasförmigen oder flüssigen Heizmittelh, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei welchem die selbsttätige Regelung der Temperatur durch Änderung des Dampf einlaßquerschnittes vermittels der Längenänderungen von durch das Heizmittel erhitzten, ausdehnbaren Körpern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als ausdehnbare Regelungskörper die Zuleitung zu den Heizkörpern, sowie die Ableitung von denselben verwendet werden, wobei diese Leitungen eine verschiedene Ausdehnungsfähigkeit besitzen.
- 2. Heizsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die·Heizmittelzuleitung (3) in eine Muffe (5) mündet, ' an welche die Zuleitung (6) zu den Heizkörpern angeschlossen ist, während die Rückleitung (13) von den Heizkörpern in die Muffe gleitend durch einen Krümmer (14) greift, welcher eine mit der Außenluft in Verbindung stehende öffnung (15) für den Auslaß des Kondenswassers und das Einsaugen von Luft durch den zirkulierenden Dampf besitzt, sowie ein Rohr (18) einstellbar trägt, welches durch öffnungen (20) mit dem Krümmer in Verbindung steht und an seinem Ende (21)kegelförmig aufgeweitet ist, so daß es mit der Innenwandung der Muffe ein Ventil (22) und einen Injektor für das Ansaugen des in den Heizrohren nicht kondensierten Dampfes bildet.
- 3. Heizsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Ventils (134) mit Bezug auf seinen Sitz (118) gleichzeitig in Abhängigkeit von der Längenveränderung eines Körpers (190) gebracht ist, der außerhalb des zu heizenden Raumes sich befindet, so daß die Regelung der Heizung auch abhängig von der Außentemperatur erfolgt.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280375C true DE280375C (de) |
Family
ID=536215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280375D Active DE280375C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280375C (de) |
-
0
- DE DENDAT280375D patent/DE280375C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1451669A1 (de) | Thermostat fuer verschieden hohe OEffnungstemperaturen bzw. OEffnungshuebe,insbesondere an Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschinen | |
| EP2728274B1 (de) | Anordnung zur Steuerung der Temperatur in einem Trinkwassererwärmer | |
| DE3901224A1 (de) | Wassermischventil mit zeitlich festgelegter absperrung | |
| DE19834575C5 (de) | Drehschieberventil | |
| DE280375C (de) | ||
| DE2239303B2 (de) | Heizungsbetaetigungseinrichtung eines kraftfahrzeuges | |
| DE1108532B (de) | Zweiwegeventil | |
| DE29710625U1 (de) | Dampfbügeleisen | |
| DE202150C (de) | ||
| AT28219B (de) | Dampfheizung für Eisenbahnwagen. | |
| DE87087C (de) | ||
| DE295108C (de) | ||
| DE3411951A1 (de) | Fahrgastraum-heizungssystem | |
| DE19931135A1 (de) | Als Schwerkraftbremse ausgebildetes Rohrleitungsventil | |
| DE361648C (de) | Klappenventil | |
| DE723413C (de) | Dampfwasserableiter mit gleichachsigen Ventilen fuer den Einlass und fuer die Umfuehrung | |
| DE256081C (de) | ||
| DE119994C (de) | ||
| DE674219C (de) | Dampfheizungsanlage | |
| DE800759C (de) | Armatur fuer von Heizrohren gebildete Heizkoerper, insbesondere fuer Niederdruckdampfheizungen von Eisenbahnwagen | |
| AT145238B (de) | Kondenstopf für Dampfheizungen. | |
| DE213383C (de) | ||
| AT141958B (de) | Regeleinrichtung für die Zuführung des einzublasenden Mittels in den Feuerungsraum bei Feuerungsanlagen. | |
| DE197568C (de) | ||
| DE382236C (de) | Vorrichtung zur Regelung des Druckes in den Heizkoerpern bei Dampfheizungen fuer Eisenbahnzuege |