AT141958B - Regeleinrichtung für die Zuführung des einzublasenden Mittels in den Feuerungsraum bei Feuerungsanlagen. - Google Patents
Regeleinrichtung für die Zuführung des einzublasenden Mittels in den Feuerungsraum bei Feuerungsanlagen.Info
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Description
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Regeleinrichtung fiir die Zuführung des einzublasenden Mittels in den Feuerungsraum bei Feuerungs- anlagen.
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schnitte desselben veränderlich zu gestalten, um jeweils jene Menge der Mittel einzublasen, welche der wechselnden Rostbeansprurhung entspricht. Die Erfindung bezieht sich auf eine solche selbsttätige
Regelung.
Erfindungsgemäss wird ein Regelorgan eingeschaltet, dessen Funktion von der Stellung des Haupt- einlassorgans der Abnahmemasehine abhängig ist, derart, dass bei Vergrösserung der vom Kessel gefor- derten Rostleistung gleichzeitig auch eine Vermehrung des einzublasenden Mittels erfolgt. So wird bei- spielsweise bei Lokomotiven die Betätigung dieses Regelorgans durch den Regulator erfolgen. Dieses Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt. Bei Stabilmaschinen kann der Erfindungsgegen- stand durch den Regler angetrieben werden, wobei auch allenfalls zur gleichzeitigen Betätigung der
Luftzuführung an der Heiztüre ein Servomotor vorgesehen werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Erfindungsgegenstand im Aufriss, Fig. 2 eine Seitenansicht.
In dem Gehäuse 1 ist unter Vorlage einer Dichtung 3 ein Einsatzstück 2 eingeschraubt, in welchem sich ein mit Labyrinthdichtung 18 ausgestatteter Ventilkolben 4 auf-und abwärts bewegen kann. Der obere Teil des Kolbens ist als Doppelventil ausgebildet, von dem die untere Sitzfläche ihren Gegensitz im Einsatzstüek 2, die obere Sitzfläche ihren Gegensitz im Gehäuse 1 findet. Der oberste Teil des Ventilkolbens ist einfach zylindrisch ausgeführt, welcher Teil seine Führung im Gehäuse 1 findet.
In dem unteren Teil des Einsatzstüekes , welcher sich als Hohlzylinder erweitert, greift von unten kommend, teleskopartig ein gabelförmiges Stück. ? ein. Hiebet hat der Kolben 4 in dem Gabel- stück. 5 noch etwas Spiel, um Verklemmungen zu vermeiden. Durch die beiden Nieten 1.'3 ist ein geeignetes Einlagstück 12 festgehalten. Der Ventilkolben J ist abgefedert, wobei die Feder 10 einen viereckigen Querschnitt erhält. Die Feder, die auf eine Stahllinse 11 drückt, befindet sich demnach zwischen dem Ventilkolben 4 und dem Gabelstück o, welches eine Rolle 6, drehbar um den Bolzen 7, aufweist, die auf dem Regulatorhebel 5 aufruht.
Dieser ist, wie deutlich sichtbar, in geeigneter Weise über eine gewisse Länge nach einer schiefen Ebene ausgebildet, so dass bei Schliessen des Regulators auch der Ventilkolben-/ so lange in die Höhe gedrückt wird, bis er mit seiner oberen Sitzfläche 17 sich an das Gehäuse 1 angelegt und gleichzeitig mit seinem oberen zylindrischen Fortsatz den Querschnitt der Rohrverbindung 14 derart verschliesst, dass noch ein ganz kleiner Querschnitt freibleibt. Die Rohrverbindung 14 führt einseitig zum Dampfbehälter, anderseits zur Düse.
Wird die Zugstange 1. 5 nach links bewegt, was bei Öffnen des Dampfreglers erfolgt, so wird der Ventilkolben J infolge des auf ihn lastenden Dampfdruckes und
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den Gegensitz des Einsatzstückes 2 aufsetzt, wodurch die Feder 10 entlastet wird. In dieser Stellung ist der obere zylindrische Teil des Ventilkolbens 4 so weit abwärts gegangen, dass der ganze Querschnitt der Rohrverbindung 14 freigegeben ist. In beiden Grenzstellungen des Ventilkolbens 4 findet daher durch das jeweilige Aufsitzen des Ventilkolbens- eine völlige Entlastung der Labyrinthdichtung statt, so dass die Labyrinthdichtung nur während der kurzen Zeit der Kolbenbewegung allein wirksam ist.
Die Zuführungsrohre 14 sind mittels der Überwurfmuttern N an dem Gehäuse befestigt. Fig. 2 zeigt
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eine Ansicht des Zusammenbaues. Mittels der Schraube 25 ist das Gehäuse 1 an einem Bügel 26 befestigt, der seinerseits mittels der Schrauben mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. 16 ist eine Sehmier- öffnung, wogegen 19, 20 und 21 Teile eines automatischen Entwässerungsventils bilden, welches das ganze Steuerventil im Winter gegen Einfrieren schützt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regeleinrichtung für die Zuführung eines in den Feuerungsraum von Dampfkesseln zwecks Förderung der Verbrennung einzublasenden Mittels, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmquerschnitte in der Zuleitung des einzublasenden Mittels durch ein Absperrorgan verändert werden, das mit einem Absperrorgan in der Dampfzuleitung zur Dampfmaschine in Verbindung steht und daher durch Öffnen oder Schliessen des letzteren im gleichen Sinne beeinflusst wird.
Claims (1)
- 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuströmung in der zu den das Einspritzen des Mittels besorgenden Düsen führenden Leitung vermittels eines Kolbenschieberventils nach Massgabe der Beanspruchung des Rostes gedrosselt wird.3. Regeleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in ihrem Gehäuse (1), welches die Zuströmöffnung zur Düse enthält, zwecks Führung der Spindel (4) des Sperrkolbens ein Einsatzstück (2) eingeschraubt ist, in welches ein Gabelstück (5) eingeschoben ist, wobei die Spindel des Sperrkolbens unter Einschaltung einer Zwisehenfeder (10) durch das im Gehäuseteil (2) gleitende Stück (5) gehoben oder gesenkt wird.4. Regeleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche im Gehäuseteil (2) auf-und abgleitende gabelförmig ausgebildete Stück (5) sich auf eine Rolle (6) stützt, die um den Bolzen (7) drehbar ist und auf einer Schrägfläche der Zugstange (15), vermittels welcher die Steuerung der Maschine, beispielsweise einer Lokomotive, verstellt wird, aufruht, so dass durch seitlichen Verschub dieser Zugstange (15) zwecks Regelung des Dampfeinlasses in die Maschine gleichzeitig auch durch Heben oder Senken der Sperrspindel (4) im Regelorgan die Durehströmquerschnitte in der zu den das die Verbrennung fördernde Mittel einblasenden Düsen führenden Leitung im Verhältnisse zum Dampfeinlass in die Maschine verändert werden.5. Regeleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (4) des Sperrkolbens eine Labyrinthdichtung (18) trägt, welche durch an der Spindel (4) vorgesehene Kegelflächen (17) bzw. (17'), die sich sowohl in der Offen-als auch in der Sehliessstellung dichtend an entsprechende Sitzflächen im Gehäuse anlegen, vollständig entlastet ist, 6. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Regeleinrichtung mit einem selbsttätigen Entwässerungsventil (19) (Fig. 2) versehen ist, das vorteilhaft als Kugelventil aus- EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT141958T | 1933-04-25 |
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1933
- 1933-04-25 AT AT141958D patent/AT141958B/de active
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