DE556580C - Injektor fuer Abdampf-, Frischdampf- und Hilfsdampfbetrieb - Google Patents

Injektor fuer Abdampf-, Frischdampf- und Hilfsdampfbetrieb

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DE556580C
DE556580C DES96932D DES0096932D DE556580C DE 556580 C DE556580 C DE 556580C DE S96932 D DES96932 D DE S96932D DE S0096932 D DES0096932 D DE S0096932D DE 556580 C DE556580 C DE 556580C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Injektor für Abdampf-, Frischdampf- und Uhlfsdamprbetrieb Gegenstand der Erfindung ist ein Inj,ektor für Abdampf-, Frischdampf- und Hilfsdampfbetrieb.
  • Bei den bisher bekannten Injektoren für Abdampf-, Frischdampf- und Hilfsdampfbetrieb sind die Steuereinrichtungen so durchgebildet, daß der Injektor sich selbsttätig vom Betrieb durch Frischdampf a:uf Betrieb durch Abdampf und umgekehrt einstellen kann, wenn Änderungen im Betrieb der Maschine eintreten.
  • Die bekannten Einrichtungen haben sich jedoch unter bestimmten Verhältnissen nicht bewährt, insbesondere dann nicht, wenn der Injektorbetrieb von Abdampf auf Frischdampf umgestellt wird. Die Injektoren, um die @es sich hier handelt, sind sehr empfindlich im Betrieb. Stehen daher die dem Injektor zugeführten Dampf- und Wassermengen nicht im richtigen Verhältnis zueinander, so reißt der Injektor ab und arbeitet nicht weiter, bis das richtige Verhältnis zwischen den Dampf-und Wassermengen erreicht ist. Dieses Abreißen tritt am häufigsten dann auf, wenn der Injektor mit Abdampf verhältnismäßig hohen Drucks bei voller Wasserzufuhr betrieben ;und der Betrieb auf Frischdampf infolge Schließens des Dampfreglers und Fehlens der Abdampfzufuhr umgestellt wird. Der Grund für das Abreißen des Inj,ektors b,ei diesen Verhältnissen liegt darin, daß der Niederdruckfrischdampf (Hilfsdampf), der an Stelle dies Abdampfes zugeführt wird, nicht genügt, den Injektor mit einer so großen zu betreiben, wie sie bei Abdampf verhältnismäßig hohen Drucks gebraucht wurde. Bei den bekannten Injektoren ist @es daher nötig, die Wass-ereinlaßöffnung so einzustellen, daß nur so viel Wasser zugeführt wird, als durch den Hilfsdampf bewältigt werden kann, ehe ein Betrieb dies I.njektors mit dem Hilfsdampf möglich ist.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben, die vorsieht, daß die zugeführte Niederdruckfrischdampfmenge (d. h. Hilfsdampfmeng.e) in Übereinstimmung mit der dem Injektor zugeführten Wassermenge geregelt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Hilfsdampfmenge stets im richtigen Verhältnis zur geförderten Wassermenge steht. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß die Druckverringerung des Hilfsdampfes, der durch Drosselung eines Teiles des dem ' Injektor zugeführten Frischdampfes gebildet werden kann, in Übereinstimmung mit den Änderungen in der geförderten Wassermenge geändert wird. Dies kann zweckmäßig dadurch geschehen, daß die Größe der Durchlaßöffnung für den Hilfsdampf in übereinstimmung mit den Änderungen der Größe der Durchlaßöffn@ung für das Wasser geändert wird. Bei einer besonderen Ausführungsform, bei der die Veränderung der Durchlaßöffnung für das Wasser durch Verstellung der Dampfdüse mit Hilfe einer von einem Handhehel betätigten Spindel geschieht, ist mit dieser Spindel ein Ventil (Drehschieber) verbunden, das den Zufluß von Frischdampf aus der Frischdampfleitung zu einem den Hilfsdampf oder den Abdampf in die Dampfkammer des Injektors einlassenden Ventil unter Drosselung des Dampfes regelt und zusammen mit der Spindel gedreht wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform eines Injektors nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Teilansicht einer Lokomotive mit dem Injektor, den zu seiner Bedienung erforderlichen Leitungen und dem. Gestänge.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt durch den In-' jektor.
  • Abb.3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 von Abb. 2 und zeigt eine Einzelheit.
  • Abb. q, zeigt in Draufsicht und Schnitten einen zur Steuerung gehörenden Drehschieber. Der Injektor ist mit i bezeichnet. Abdampf -wird von der Maschine der Lokomotive dem Injektor durch eine Leitung z zugeführt, während Wasser durch ein Rohr 3 und Frischdampf durch eine Leitung q. zuströmt, die von einem Apscbluß 5 oben auf dem Kessel herkommt. Ein Absperrventil 6 kann in der Leitung q. vorgesehen sein und vom Führerstand aus betätigt werden. Das Ventil 6 ist jedoch kein notwendiger Teil der Einrichtung. Die Wasserzufuhr zum Injektor wird durch einen Handhebel 7 betätigt, der im Führerstand angeordnet ist und mit dem Injektor durch ein Gestänge 8 verbunden ist. Der Hebel 7 steuert die Zufuhr sowohl von Frischdampf als auch von Wasser und Abdampf zum Inj ektor. Die mechanische Verbindung zwischen Führerstand und Injektor kann anders sein, als dargestellt.
  • In Abb. 2 ist ein Injektor gemäß, der deutschen Patentschrift 355 575 gezeigt. Dem Injektor wird Frisch- und Abdampf abwechselnd durch ein selbsttätiges Ventil nach Art des in der deutschen Patentschrift 466 114 beschriebenen Ventils zugeführt. Der aus dieser Patentschrift an sich bekannte Injektor sei nur kurz beschrieben. Er enthält ein Hauptgehäuse 9 mit einer Dampfkammer i o, der Abdampf von der Maschine durch ein Abdampfventil i i zugeführt wird, das gewöhnlich durch den Druck einer Feder 12 geschlossen gehalten und durch einen von einem Druckmittel betätigten Kolben 13 geöffnet wird. Abdampf strömt dann aus der Kammer io durch eine Hauptdüse 14 für Niederdruckdampf und vereinigt sich in einer Wasserdüse 15 mit Wasser, das dieser durch die Wassereinlaßöffnung 16 zugeführt wird. Hochdruckfrischdampf, im folgenden als. Zusatzdampf bezeichnet, wird in die H.auptdampfdüse durch die Zusatzdüse 17 eingeführt. Die Mischung von Niederdruck- und Hochdruckdampf vereinigt sich mit dem Wasser in der Düse 15 und !wird aus der letzteren in die üblichen Rohrleitungen gespeist, die, da sie nicht zur Erfindung gehören, in der Zeichnung fortgelassen sind.
  • Das Injektorgehäuse hat einen Hochdruckdampfeinlaß i8, an den die Leitung q. angeschlossen ist. Ein Kanal i9 im Injektor steht durch die Öffnung 20 mit der Leitung 18 in Verbindung. Die Öffnung 2o wird durch ein selbsttätiges Ventil 21 gesteuert, das als Anlaßventil bezeichnet und dessen Bauart und Wirkungsweise später erörtert wird. Ein Teil des Hochdruckfrischdampfes strömt durch die Kanäle 22 und 23 zur Zusatzdüse 17, -während der Rest des in den Kanal i 9 strömenden Dampfes einem selbsttätigen Venti125 zugeführt -wird, das die abwechselnde Zufuhr von Abdampf und Von Niederdruckfrischdampf, der im folgenden als. Hilfsdampf bezeichnet ist, zur Niederdruckdampfkammer i o bewirkt.
  • Das selbsttätige Ventil 2S besteht aus -einem Gehäuse 26 in Gestalteines an einem Ende offenen Zylinders 27, der mit Ventilsitzflächen an beiden Enden versehen ist. Ein Kolben 28 ist lose in den Zylinder 27 @eingep.aßt mit einem Doppelsitzventilkörper 29, dessen obere Dichtungsfläche auf die Sitzfläche ,am Bunteren Ende des Zylinders 27 paßt. Die untere Dichtungsfläche des Ventilkörpers 29 paßt auf eine Sitzfläche, die um einen im Injektorgehäuse vorgesehenen Durchlaß 3o angeordnet ist, dzr zur Verbindung zwischen Dampfkammer 31 und Niederdruckkammer io dient. Das Gehäuse 26 des selbsttätigen Ventils hat eine Kappe 32, die als Führung für ein. Ventil 33 dient, das sich auf den am oberen. Ende des Zylinders 27 befindlichen Ventilsitz legt und mit dem Kolben 28 ,eine Kammer 34 bildet. Eine weitere Dampfkammer 3 5 befindet sich zwischen der Kappe 32 und dem Ventil 33; diese Kammer ist durch eine Leitung 36 mit der zur Maschine führenden Frischdampfleitung verbunden. Ein. Kanal 37 führt vom Zylinder 27 zudem Zylinder, in welchem das den Kolben 13 betätigende Abdarnplventil angeordnet ist.
  • Die Betätigung des selbsttätigen Ventils 25 geht wie folgt vor sich. Wenn die Maschine in Tätigkeit ist und Abdampf zum Betrieb des Injektors zur Verfügung steht, wird durch Dampf, der aus der Hauptdampfleitung der Maschine durch die Leitung 36 strömt, das Ventil33 auf seinen Sitz gedrückt, wie es in Abb.2 dargestellt ist. Frischdampf, der in die Kammer 31 eintritt, strömt zum Zylinder 27 am Kolben 28 vorbei zur Kammer 34, in welcher der Druck steigt. Dieser Druck bringt das selbsttätige Ventil25 in die in der Zeichnung dargestellte Lage, wodurch die Öffnung 3o geschlossen wird und der Zufluß von Frischdampf zur Kammer i o aufhört. Frischdampf tritt vom Zylinder 27 durch den Kanal 37, betätigt den Kolben 13 und öffnet das Abdampfventil i i, wodurch Abdampf in die Kammer io gelassen wird. Wenn der Dampfregler der Maschine geschlossen ist, wird das Ventil 33 infolge des Fehlens von Dampfdruck in der Leitung 36 angehoben, so daß der Druck in der Kammer 34 sinkt; der Dampf aus den Kammern 34 und 35 kann durch die Leitung 36 entweichen. Das Verschwinden des Drukkes oberhalb des Kolbens 28 veranlaßt das selbsttätige Ventil, nach oben zu gehen und seinen Ventilkörper 29 gegen seinen oberen Sitz zu legen; die öffnung 30 läßt dann Hilfsdampf zur Kammer i o strömen. Die Verringerung des Druckes dieses Dampfes wird durch Drosselwirkung in noch zu erörternder Weise herbeigeführt. Durch das Aufwärtsgehen des selbsttätigen Ventils in seine obere Lage -wird weiter die Dampfzufuhr zum Kanal 37 gesperrt, und das Abdampfventil wird durch Feder 12 geschlossen; der Kanal 37 wird dadurch vom Dampf befreit, daß der darin eingeschlossene Dampf am Kolben 28 vorbeiströmt.
  • Die Bauart des Anlaßventils 2 i entspricht im wesentlichen der des eben beschriebenen selbsttätigen Ventils. Das Ventilei hat einen Kolben 38, der lose in dem Zylinder 39 eingepaßt ist, und einen Doppelsitzventilkörper 40, dessen untere Fläche auf einen den Durchlaß 2o umgebenden Sitz paßt. Die obere Fläche des Ventilkörpers 40 paßt auf einen Sitz am unteren Ende des Zylinders 39. Eine Kappe 41 ist am Ventilgehäuse befestigt und dient als Führung für ein Ventil 42, das mit dem Gehäuse eine Dampfkammer 43 oberhalb des Ventils bildet. Eine Kammer 44 ist zwischen dem Kolben 38 und dem Ventil 42 vorhanden, wenn dieses sich auf seinem Sitz befindet.
  • Die Zufuhr von Wasser zum Injektor wird durch eine von einem Druckmittel betätigte Ventilvorrichtung gesteuert, der durch den. Kanal 45 Dampf zugeführt wird, der aus dem Kanal 22 stammt. Das Wasserventil und seine Steuervorrichtung haben bekannte, Bauart; sie können z. B. nach der erwähnten deutschen Patentschrift 466 114 durchgebildet sein. Daher ist es in Abb. i nur allgemein mit 46 bezeichnet und nicht näher beschrieben.
  • Die Regelung der dem Injektor zuströmenden Wassermenge wird durch Längsbewegung der Dampfdüse 14 im Injektorgehäuse herbeigeführt. Eine solche Bewegung der Düse bewirkt die gewünschte Regelung durch Änderung des Querschnittes des ringförmigen Durchlasses 47 zwischen der beweglichen Düse 14 und der feststehenden Düse 15. Die Bewegung der Düse 14 kann auf verschiedene Weise herbeigeführt werden. Bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform wird die Düse durch eine senkrechte Spindel 48 bewegt, die oben einen Hebe149 trägt, der an das Gestänge 8 angeschlossen ist. Am unteren Ende der Spindel ist eine Scheibe oder ein Bund 5o angeordnet mit einem exzentrischen Zapfen 51, der in eine in der Düse 14 vorgesehene Aussparung greift. Die Spindel 48 ist in einer Stopfbuchse 52 geführt, um die Austrittsstelle aus dem Gehäuse abzudichten. Eine Verbindung 53 führt vom Kanal 18 zum oberen Teil einer Kammer 54, durch «selche die Spindel 48 hindurchgeht; der Boden dieser Kammer bildet eine Ringfläche, von der eine Verbindungsleitung 55 zur Kammer 43 des Anlaßventils z i führt, während eine Verbindungsleitung 56 zur Niederdruckdampfkammer io führt. Die Leitung 56 kann auch zu irgendeiner Verbindungsleitung oder Kammer führen, welche stets unter verringertem Druck steht. Die Spindel 48 ist zw=eiseitig abgeflacht und trägt einen ebenen Drehschieber 58 (vgl. Abb. 4), der eine durchgehende Steueröffnung 59 und eine bogenförmige Aussparung 6o an der Unterseite aufweist.
  • Dieser Teil der Einrichtung wird folgendermaßen betätigt: Angenommen, die Wasserregelvorrichtung sei in der in Abb.2 dargestellten Lage, wobei die Düse 14 die geringste Wassereinlaßöffnung 47 einstellt, dann wird die Zufuhr von Dampf zum Kanal 18 das Anlaßventü 2i auf den am Durchlaß 2o vorgesehenen Sitz drücken und somit verhindern, daß Dampf zum Injektor strömt. Das Ventil 21 wird zum Niedergehen auf seinen über dem Durchlaß 2o angeordneten unteren Sitz durch den Dampf veranlaßt, der durch die Leitung 53, die Steueröffnung 59 und die Leitung 5 5 zur Kammer 43 des Anlaßventils 21 strömt, wodurch das Ventil42 auf seinen Sitz gedrückt wird. Am Kolben 38 vorbeiströmender Dampf erzeugt einen Druck in der Kammer 44. Der unausgeglichene Druck am Ventil 21 hält es auf seinem unteren Sitz. Ist daher die Wasserregelungsvorrichtung in ihrer Minimumstellung, so wird der Injektor selbsttätig durch die Betätigung des Anlaßventils 21 abgeschaltet. Wird nun die Wasserregelungsvorrichtung zur Maximumstellung durch Drehung der Spindel 48 bewegt, so wird der Drehschieber 58 so bewegt, daß die Steueröffnung 59 nicht mehr mit der Leitung 55 in Verbindung steht, sondern die Aussparung 6o oberhalb der Leitung 55 liegt. Dadurch wird der in Kammer 43 des Anlaßventils herrschende Druck über die Leitung 55, die Aussparung 6o und die Leitung 56 auf niedrigen Druck gebracht. Diese Druckverminderung in Kammer 43 wirkt in gleicher Weise wie vorher beim selbsttätigen Ventil 25 und läßt das Anlaßventil2l nach oben gehen, wodurch die öfinung 2o freigegeben wird, so daß Hochdruckdampf in den Kanal i 9 einströmen kann. Von hier strömt der Dampf durch die Kanäle 22, 23 und 45 zur Zusatzdampfdüse 17 -und zu der Vorrichtung für das öffnen des Wasserventils 46.
  • Um die Menge des dem liijektor zugeführten Hilfsdampfes selbsttätig der Menge des dem Injektor zuströmenden Wassers anzupassen, ist der Dampfkanal i9 an der Stelle, an der die Spindel 48 hindurchgeht, vergrößert. Die abgeflachten Seiten 57 dieser Spindel tragen hier einen runden Drehschieber oder Hahn 61, der dazu dient, die Verbindung zwischen dem Kanal i9 und der Dampfkammer 3 i zu schließen, wenn die Wasserregelungsvorrlchtung in ihrer Minimumstellung ist. Wie insbesondere aus Abb.3 hervorgeht, bewirkt eine Drehung der Spindel 48, daß der Hahn 61 eine stets größer werdende öffnung freigibt im Einklang mit der Bewegung der Düse 14 aus der Minimum- in die Maximumstellung. Die vom Hahn 61 freigegebene öffnung dient als Drosselöffnung, rum den Druck des zum selbsttätigen Ventil 25 strömenden Dampfes zu verringern. Diese veränderliche Drosselöffnung ermöglicht die Zuführung der richtigen Menge Hilfsdampf zum Inj-ektor in tibereinstimmung mit der gerade geförderten Wassermenge.
  • Andere Ausführungsformen als die dargestellte sind denkbar. Soll beispielsweise die beschriebene Einrichtung in Verbindung mit einer Einrichtung verwendet werden, die mehr als nur eine von Hand betätigte Steuerungsvorrichtung anwendet, so können das Anlaß-4 entil und die zu seiner Betätigung dienenden Teile weggelassen werden. Dann wird statt dessen das Absperrventil 6 (Abb. i) zur Regelung der dem Inj ektor zugeführten Frischdampfmenge verwendet.
  • Die beschriebene Durchbildung des Anlaßventils 21 kann auch unabhängig von der Regelungsvorrichtung für die Wasserzufuhr Verwendung finden, d. h. die Betätigung des Ventils ?-i braucht nicht in Abhängigkeit von der Betätigung der Spindel 48 zu erfolgen. Beispielsweise könnte die Kammer 43 mit einer Leitung verbunden sein,. welche mit einem Ventil versehen ist, das im Führerstand untergebracht sein kann. Das Ventil 2 i würde dann, solange Dampfdruck in der Kammer 43 vorhanden ist, auf seinem Sitz gehalten werden. Wenn jedoch durch Öffnen des Ventils in der mit der Kammer 43 verbundenen Leitung der Dampf aus der Kammer 43 entlassen wird, würde das Ventil 21 geöffnet werden und Frischdampf zum Injektor strömen.

Claims (3)

  1. hATRNTANSI'RLCIiß: i. Injektor für Abdampf-, Frischdampf-und Hilfsdampfbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckverringerung ' des Hilfsdampfes in Übereinstimmung mit den Änderungen in der geförderten Wassermenge geändert wird.
  2. 2. Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Durchlaßöffnung für den Hilfsdampf in übereinstimmung mit den Änderungen der Größe der Durchlaßöffnung für das Wasser geändert wird:
  3. 3. Injektor nach Anspruch i und gekennzeichnet durch rein mit der Spindel (48) verbundenes Ventil (6i, Drehschieber), das den Zufluß von Frischdampf aus der Frischdampfleitung (4, 19) zu dem Hilfsdampf oder Abdampf in die Kammer (io) einlassenden Ventil (25) unter Drosselung des Dampfes regelt und zusammen mit der Spindel (48) gedreht wird.
DES96932D 1927-12-28 1928-12-25 Injektor fuer Abdampf-, Frischdampf- und Hilfsdampfbetrieb Expired DE556580C (de)

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