DE466738C - Vorrichtung zur Vermeidung des UEberregulierens - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung des UEberregulierens

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DE466738C
DE466738C DEA43896D DEA0043896D DE466738C DE 466738 C DE466738 C DE 466738C DE A43896 D DEA43896 D DE A43896D DE A0043896 D DEA0043896 D DE A0043896D DE 466738 C DE466738 C DE 466738C
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DE
Germany
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regulation
control
throttle valve
tube
pipe
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DEA43896D
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/185Control of temperature with auxiliary non-electric power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zur Vermeidung des Uberregulierens bei! Regelvorrichtungen bekannt, bei welchen der Regelvorgang zeitweise unterbrochen und dann wieder freigegeben wird, damit wähnend der Zeit, in welcher er unterbrochen ist, der vorangegangene Regelimpuls Zeit hat, sich auf das Regelorgan auszuwirken, ohne daß eine Überregelung stattfindet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf die Anwendung dieses bekannten Gedankens auf mit Druckluft oder -flüssigkeit arbeitende Regelvorrichtungen, bei denen dann der Zufluß des die Regelvorrichtung bewirkenden Druckmediums zeitweise unterbrochen wird, z. B. dadurch, daß das die Regelung bewirkende Druckmittel durch ein unabhängig von der Regelvorrichtung mittels eines beständig umlaufenden Motors o. dgl. ange-
ao triebenes Absperrorgan periodisch ab- bzw. angeschaltet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens für eine Vorrichtung gezeigt, bei welcher der Brennstoff geregelt wird, der einem Brenner zugeführt wird.
α ist ein beliebig ausgeführter Brenner, welchem durch das Rohrö der Brennstoff zugeführt wird. Die Regelung der Brennstoffzufuhr erfolgt durch eine Drosselklappe c, und die Stellung dieser Drosselklappe soll beispielsweise abhängig sein von der durch die Flamme hervorgerufenen größeren oder geringeren Erhitzung eines Fadens d. Zu diesem Zweck faßt der Faden- an einem um eine Achsee schwenkbaren Rohr/ an, welches auch mit dem einen Ende einer Federn verbunden ist. Das Rohr/ wird ständig von einem Druckmittel, z. B. Druckluft, durchströmt, und der düsenartigen Mündung des Rohres / gegenüber sind die düsenartigen Mündungen zweier Rohre h und i angeordnet, welche an den beiden Seiten eines Zylinders k münden. Der Kolbenm dieses Zylinders ist durch die Kolbenstange Λ und den Hebel ο mit der Drosselklappe c verbunden. Steht die Mündung des Rohres/ in der Mitte zwischen den Mündungen der Rohre i und h, so wird die Druckluft gleichmäßig in die Rohre i und h einströmen, und es wird in dem Zylinder h ein Gleichgewichtszustand herrschen. Ist die Flamme des Brenners« zu heiß, dann wird sich der Faden- längen und das Rohr/ unter der Wirkung der Feder g· in der Zeichnung nach rechts schwingen. Die Rohrmiindung kommt dann mehr dem Rohr h gegenüber. Es entsteht in dem Rohr h und dementsprechend auf der Unterseite des Kolbens m ein Überdruck, der Kolben bewegt sich nach oben und schließt die Drosselklappe. Umgekehrt wird, wenn bei zu geringer Heizkraft der Faden- zu kurz wird, das Rohr/ nach links schwenken und die Drosselklappe weiter geöffnet werden.
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Wenn die Flamme zu heiß ist und in der oben angegebenen Weise 'eine Regelung der Drosselklappe stattfindet, so wird immer eine gewisse Zeit vergehen, bis sich der Faden d so weit abgekühlt hat, als der heruntergieregelten Flamme entspricht. Mit anderen Worten: das Rohr/ wird noch immer über der Mündung des Rohres h stehen und auf Schließung der Drosselklappe wirken, obwohl die ίο Flamme schon genügend verkleinert ist. Es wird also eine Überregelung stattfinden, der dann wieder eine Übernegielung nach der anderen Richtung folgen wird.
Um dies zu vermeiden, ist nun bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung in die beiden Rohre/ und h ein Hahn ρ eingesetzt, auf dessen Kükenachse ein Schneckenrad q sitzt. Letzteres kämmt mit einer Schnecke/", auf denen Achse ein weiteres Schneckenrad s sitzt, welches mit einer Schnecke t kämmt. Letztere sitzt auf der Achse eines Motors, z. B. eines Elektromotors u, welcher beständig angetrieben wird. Durch die beschriebene Anordnung wird das Hahnküken ρ dauernd in langsame Umdrehung versetzt, und es werden dadurch die Rohre j und h bei jeder Umdrehung· zweimal geöffnet bzw. abgesperrt. Findet nunmehr eine zu starke Erhitzung des Drahtes d statt, so wird die Druckluft nur während einer kurzen Zeit, nämlich während der Hahn geöffnet ist, durch das Rohr h unter den Kolben treten .können, es wird also nur ein kurzer Regelvorgang stattfinden können, wobei die Drosseiklappe ein wenig geschlossen wird. Alsdann schließt sich der Hahn ρ; es findet so lange, wie der Hahn geschlossen ist, keinerlei weitere Regelung statt, und der Drahte? hat jetzt Zeit, sich dem neuen Zustand der Flamme anzupassen. Reicht die Regelung noch nicht aus, so wird, wenn sich der Hahn ρ nunmehr wieder öffnet, das Rohr/ immer noch dem Rohr h gegenüberstehen, es findet also eine weitere kurze Regelung, also ein weiteres Schließen der Drosselklappe c, statt. Alsdann folgt wiederum eine Periode, in welcher sich diese Regelung auf den Faden d auswirken kann. Hat diese ausgereicht, um den Gleichgewichtszustand herzustellen, dann steht jetzt das Rohr/ wieder in der Mitte zwischen den Mündungen der Rohre i und h, und es findet keinerlei weitere Regelung, insbesondere keinerlei Überregelung, statt.
Man wird natürlich das Verhältnis zwischen den beiden Zeiträumen, während weleher der Hahn offen und geschlossen ist, so einrichten, daß der Zeitraum, in dem der Hahn geschlossen ist, ausreicht, um die während der Öffnung· hervorgerufene Zustandsänderung auf das Regelorgan voll zur Wir- 60-kung kommen zu lassen.
Der Erfindungsgedanke ist auf Regelvorrichtungen jeder Art anwendbar. Handelt es sich um einen Vorgang, bei dem ein Regelschieber oder ein Regelorgan elektrisch g'esteuert wird, so wird man die Stromzufuhr zu dem Regelmotor in gewissen Abständen unterbrechen und wiederherstellen. Bei der Steuerung mittels eines hydraulischen Motors wird man die Wasserzuführung periodisch schließen und öffnen. Die Erfindung ist aber nicht nur unabhängig von der Art des Regelmittels, sondern auch von dem Vorgang, welcher geregelt werden soll, ist also nicht nur für die Regelung von Verbrennungsvorgängiea geeignet, sondern kann auch zur Regelung voa. Umlaufsgeschwindigkeiten. oder sonstiger regelbarer Vorgänge angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Vermeidung des Überregulierens, bei welcher der Regelvorgang zeitweise unterbrochen und freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit Druckluft oder Druckflüssigkeit arbeitenden Regelvorrichtungen das die Regelvorrichtung bewirkende Druckmittel durch ein unabhängig von der Regelvorrichtung, z. B. durch einen ständig umlaufenden Motor, angetriebenes Absperrorgan periodisch ab- bzw. angeschaltet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA43896D 1925-01-09 1925-01-09 Vorrichtung zur Vermeidung des UEberregulierens Expired DE466738C (de)

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DE466738C true DE466738C (de) 1928-10-12

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DE (1) DE466738C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2528252A (en) * 1948-05-06 1950-10-31 Gen Electric Rate of change and maximum limit device for regulating systems

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