DE203404C - - Google Patents

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DE203404C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/12Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid
    • G05D23/125Control of temperature without auxiliary power with sensing element responsive to pressure or volume changes in a confined fluid the sensing element being placed outside a regulating fluid flow

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203404 KLASSE 36/. GRUPPE
.· JOHANNES RATZEBURG in LÜNEBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Drosselung von Wasser- oder Dampfheizröhren durch die Temperatur des Heizraumes, bei der die Ausdehnung einer Flüssigkeit, wie z. B. Quecksilber, zur Einstellung eines Kolbens dient, der auf die Drosselklappe oder das Absperrventil einwirkt. Das Neue an der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß noch ein zweiter Kolben ίο vorgesehen ist, der bei einer Begrenzung der Bewegung des ersten Kolbens oder im Falle eines Rückstoßes eine Ausdehnung des Metalls zuläßt bzw. als Puffer wirkt.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Fig. ι das Drosselklappengehäuse im Längenschnitt,
Fig. 2 dasselbe im Querschnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit Schnitt durch die zur Regelung dienenden Teile und
Fig. 4 eine Endansicht der Vorrichtung.
An das Warmwasser- oder Dampfrohr ist unter Zwischenlage einer Isolierung I die Schelle des Regulatorkörpers k festgeschraubt, welcher in ein Gefäß zur Aufnahme des Quecksilbers a ausläuft. Dieses Gefäß besitzt oben bzw. nach der Seite des Rohres eine Bohrung für den Kolben b, der auf dem Quecksilber ruht und mit seinem Ende durch das Zwischengelenk c mit dem Hebel der Drosselklappe d verbunden ist. Die letztere dreht sich, wie aus Fig. ι erkennbar ist, in einem in das Rohr eingeschraubten Gehäuse d1.
Eine Stopfbüchse ist auf das Gefäß zur Dichtung des Kolbens b bzw. des Quecksilberinhaltes geschraubt, während eine an einem Haken des Gefäßes hängende Zugfeder e an passender Stelle des Kolbens b angreift.
Auf ein Gewinde des unteren Endes des Quecksilbergefäßes befindet sich eine Überwurfmutter i mit durchbohrtem Endstück aufgeschraubt, in welch letzterem der Sicherheitskolben / verschiebbar ist, der in der Regel durch eine Druckfeder g in seine Bohrung hineingedrückt wird. Zur Aufnahme und Regelung der Feder g dient eine auf i geschraubte Justierhaube h.
Die Druckfeder g ist derart geregelt, daß für gewöhnlich eine Verschiebung des Sicherheitskolbens f nicht eintritt. Es wird daher eine im Heizraume stattfindende Temperaturerhöhung durch Ausdehnung des Quecksilberkörpers eine entsprechende Verstellung des Kolbens b in seiner Bohrung unter angemessener Verstellung der Drosselklappe d veranlassen. Erniedrigt sich nach einer Drosselung des Rohres die Temperatur, so zieht sich das Quecksilber zusammen, und der Kolben b wird durch die Feder e .unter Öffnung der Drosselklappe d zurückgezogen.
Sollte sich die Temperatur im Heizraume in einer Weise erhöhen, welche die für Absperrung der Heizung erforderliche Ausdehnung des Quecksilbers überschreitet, oder sollte durch Rückstoß o. dgl. im Heizrohre ein plötzliches Zurückdrücken des Kolbens b eintreten, so wird unter Überwindung der Feder g der Sicherheitskolben / zurückgedrängt, um für die vermehrte Ausdehnung des Quecksilbers
ίο Raum zu schaffen. Diese Bewegung des Kolbens f kann z. B. durch Einschaltung eines elektrischen Kontaktes zur Abgabe eines Alarmsignals benutzt werden.
Statt der dargestellten Drosselklappe kann in dem Heizrohre auch ein Ventil vorhanden sein, auf das der Kolben b in entsprechender Weise einwirkt. Auch kann die Vorrichtung zwecks Vermeidung einer Wärmeübertragung statt an dem Heizrohre auch an einer Wand befestigt sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung von Wasser- oder Dampfheizungen mittels einer durch die Temperatur des Heizraumes in ihrem Volumen beeinflußten Flüssigkeit, die auf einen das Absperrorgan (Drosselklappe, Ventil) steuernden Kolben einwirkt, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiten (Sicherheits-) Kolbens (f).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Justierhaube (h) zur Regelung der den Sicherheitskolben (f) beeinflussenden Feder (g).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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