DE100925C - - Google Patents
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
R. JAHR in BERLIN. GuTseiserner Gliederkessel.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1898 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kessel, der aus gufseisernen Gliedern derartig
zusammengesetzt ist, dafs erstens für das Feuer ein vom Wasser ringsherum umgebener
Verbrennungsraum, zweitens darüber für den Brennstoffvorrath ein vom Feuer gesonderter,
durch das Wasser gekühlter Füllraum, drittens für die Feuergase ein auf- und ein absteigender
Feuerzug durch nur drei verschiedenartige Glieder gebildet werden.
Fig. ι bis 3 zeigen die für kleinere Kessel bestimmte Bauart. Auf einem als Aschenfall
ausgenutzten Mauersockel sitzt das durch Fig. 2 veranschaulichte ringförmige, hohle Glied a,
dessen innere Seite den Feuerraum bildet, während äufserlich sich der Rohrstutzen für
die Zufuhr des zu erwärmenden Wassers ansetzt. Letzteres wird durch drei an der
oberen Seite des Gliedes vorgesehene Oeffnungen d nach den darüber gelagerten Gliedern
b vertheilt.
Diese durch Fig. 3 veranschaulichten Glieder b sind ebenfalls ringförmige Hohlkörper;
sie sind sowohl unten wie oben mit den die Wasserverbindung herstellenden Oeffnungen d
versehen und besitzen aufserdem beiderseits röhrenförmige Kanäle g und h, die durch Einbuchtungen
in den Seitenwänden und daran sich schliefsende, wärmeleitende Rippen gebildet sind, wobei die Leitrippe der äufseren
Kanäle h durch den Kesselmantel ersetzt werden kann. Vermittelst der durchgehenden
Schraubenbolzen e werden die Glieder, zwischen welche Dichtungsscheiben gelegt sind,
vereinigt und mit einem Mantel umgeben, der mit Asbest gefüttert ist. Im Glied c sammelt
sich das erwärmte Wasser.
Da die im Kessel nach Fig. 1 bis 3 eigenthümlichen inneren Feuerrohre wegen der begrenzten
Wärmeleitung der nicht unmittelbar gekühlten Rippen an bestimmte Abmessungen gebunden sind, so läfst sich dieser Kessel in
seiner Heizfläche nur bis zu einer, bestimmten Gröfse verwenden und kommt deshalb für
gröfsere Heizflächen der nach denselben Grundsätzen aufgebaute Kessel (Fig. 4 bis 6) zur Verwendung.
Der Unterschied zwischen den beiden Kesseln besteht in der Gestaltung der Glieder
b, die, bei Fig. 1 bis 3 über einander, bei Fig. 4 bis 6 neben einander angeordnet, zwischen
die Glieder α und c eingebaut werden. Durch diese segmentartige Gestaltung der Zwischenglieder
b ist ein anderer Anschlufs an die Glieder α und c bedingt, indem entsprechend
der Zahl der Zwischenglieder b, in Form eines Vielecks,, eine senkrechte Anschlufsfläche für
die Dichtungsscheiben und Schrauben geschaffen ist, an welche sich die senkrechten,
stutzenartigen Anschlufsflanschen der Glieder b ohne Weiteres legen. Diese Art der
Durchbildung der Anschlufsflächen geht aus Fig. 5 hervor, während die Gestaltung der
Zwischenglieder b aus Fig. 4 und 6 ersichtlich ist.
Wie bei dem Kessel Fig. 1 bis 3, ist auch hier bei den Gliedern b der wasserführende Gliederkörper
beiderseits, mit wärmeleitenden Rippen
deutscher ängsmeurfe
■^r.i'-ksvc-rern a:. d. nie
dergestalt ausgerüstet, dafs die Gesammtheit der Glieder einmal den gesonderten, Von Wasser
gekühlten Füllschacht und zugleich auch eine Reihe auf- und absteigender röhrenförmiger
Feuerkanäle bildet. Wie besonders aus Fig. 6 hervorgeht, ist die Heizflächengröfse des Kessels
von der für Wärmeleitungszwecke zur Geltung kommenden Höhe der Leitungsrippen unabhängig,
indem die Heizfläche durch Verbreiterung der Glieder in radialer Richtung nahezu
beliebig vergröfsert werden kann, ohne unpraktische Verhältnisse zu ergeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gufseiserner Gliederkessel, dadurch gekennzeichnet , dafs von seinen drei verschiedenartigen, das Wasser aufnehmenden Gliedern das untere (a) den Feuerraum und den Wasservertheilungsraum, das obere deckeiförmige (c) den Sammelraum für das erwärmte Wasser bezw. für den Dampf und die Reihe über oder neben einander angeordneter Glieder (b) den Füllschacht, sowie gleichzeitig eine Reihe röhrenförmig geschlossener auf- und absteigender Feuerzüge (g bezw. h) bildet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100925C true DE100925C (de) |
Family
ID=371696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100925D Active DE100925C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100925C (de) |
-
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