DE10088C - Kopirfräsemaschine mit vertikal verstellbarem Spindelsupport und Antriebsmechanismus - Google Patents
Kopirfräsemaschine mit vertikal verstellbarem Spindelsupport und AntriebsmechanismusInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q35/00—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
- B23Q35/04—Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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Description
1879.
Klasse 49.
ELSÄSSISCHE MASCHINENBAU-GESELLSCHAFT in GRAFENSTADEN
bei STRASSBURG (Elsass).
Copir-Fräsemaschine mit vertical verstellbarem Spindelsupport und Antriebsmechanismus.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. December 1879 ab.
Die Maschine dient zum Herstellen verschiedenartiger Maschinenbestandtheile von Metall
mittelst Fräsers und nach beliebiger durch Führungsschablone gegebener Form.
Der arbeitende Fräser / befindet sich je nach Erfordernifs in einer oder der anderen
der beiden verticaleri Spindeln A und A'. Die
Spindel A empfängt mittelst Riemen ihre rotirende Bewegung von einer rückwärts gelegenen
Trommel B, während die zweite Spindel A'
von A aus mittelst zweier Systeme von Zahnrädern betrieben wird, derart, dafs sie entweder
die gleiche oder nur die halbe Geschwindigkeit von A erhält. Aufserdem kann in beiden
Fällen durch Ein- oder Ausrücken je eines Zwischenrädchens der Eingriff auch ganz aufgehoben
werden.
Der Schlitten C, in welchem die Fräserspindel gelagert, ist in bekannter Weise mittelst
Handhebel D vertical verschiebbar in einem zweiten Schlitten E, der sich horizontal
auf einem Querbrett F führt. Letzteres legt sich an die Ständer G G an und ist an diesen
wiederum in verticaler Richtung verstellbar mit Hülfe der Kurbel H', den konischen Rädchen
JJ und der Schrauben KK, je nach Form und Gröfse des zu bearbeitenden Stückes
und dem für dasselbe erforderlichen freien Raum zwischen dem Aufspanntisch L und dem
Werkzeugschlitten.
Der Aufspanntisch L kann in bekannter Weise mittelst >
der Handräder MM, Zahnräder und Zahnstange M in seiner Längenrichtung
auf prismatischen Leisten bewegt werden; der oben erwähnte Schlitten E hat ebenfalls eine
horizontale Verschiebung, hervorgebracht durch die Handrädchen O O, Radübersetzung und
Zahnstange P. Es hat demnach die Maschine zwei sich kreuzende horizontale Bewegungen
von Hand; je nach Bedarf kann die eine oder andere dieser Bewegungen, oder können beide
gleichzeitig betrieben, und somit jede beliebige gerad- oder curvenlinige Form erzeugt werden.
Die Zahnräder und Zahnstangen für die beiden horizontalen Bewegungen sind, wie üblich,
doppelt, d. h. aus zwei gegen einander mittelst feiner Stellschraube versetzbaren Hälften bestehend,
so dafs jedes Spiel zwischen treibenden und getriebenen Zähnen aufgehoben wird.
Behufs bequemer Handhabung sind die Antriebsorgane ' beider Bewegungen doppelt, d. h.
zu jeder Seite der Maschine disponirt; eben deshalb :ist auch für die verticale Verschiebung
des Schlittens E zu jeder Seite ein Handhebel angebracht; das Gegengewicht Q dient zum
Ausbalanciren des Werkzeugschlittens.
Auf der rechten oder der linken Seite des Werkzeugschlittens ist der Führungsstift R angebracht,
und zwar je nach Erfordernifs in fünf verschiedenen Positionen 1, 2, 3, 4, 5; ebenso
läfst sich der Führungsstift in je eine der beiden Fraserspindeln stecken. Durch diese Variationen
kann man allen vorkommenden Formen und Gröfsen der zu bearbeitenden Stücke begegnen.
Der Führungsstift wird nun in bekannter Weise, unter Handhabung der beiden Kurbeln zur Bewegung
von Tisch- und Querschlitten längs der Contur der auf dem Tisch seitlich des Arbeitsstückes
befestigten Führungsmatrize hingeführt, während die Fräse dem Arbeitsstück die entsprechende
Form ertheilt.
Durch die Räderübersetzung von gleich auf gleich ist, wie bekannt, auch das Mittel gegeben,
die Führungsmatrize direct in Copie eines fertigen Musterstückes herzustellen, und
dann, nachdem dies geschehen, ohne Umspannen der Matrize sofort die definitive Fräsarbeit
vorzunehmen.
Der Werkzeugschlitten C wird in seinen verticalen Verschiebungen begrenzt durch die Stellschraube
S mit Gegenmuttern.
Zur Fixirung der Stellung des Werkzeugschlittens in bestimmten Höhen dient, wie bekannt,
eine mittelst feiner Stellschraube vertical regulirbare, mitEinschnitten versehene Schiene T,
in welche durch Spiralfederdruck ein am Querschlitten befindlicher Riegel einfällt, der mittelst
Handgriff wieder gelöst werden kann.
Um nun den Treibriemen der Fräserspindel A in der den verschiedenen Verticalstellungen des
Schlittens jedesmal entsprechenden Höhe zu halten, ist die Einrichtung getroffen, dafs durch
Drehen der Kurbelwelle U zwei in den rückseitigen Ansätzen W W des ■ Gestelles befindliche
Schraubenspindeln in Umdrehung ver-
setzt werden, wodurch die in Schlitzen und an genannten Spindeln geführten Lager X und mit
ihnen die Trommel B höher oder tiefer sich einstellen.
Die Stange Y verbindet solidarisch die obere Scheibe Z mit der unteren Z\ die in einem
um die Antriebaxe α drehbaren Hebel b gelagert ist und durch die Zahnräder d d ihre
Bewegung von der Stufenscheibe c empfängt.
Auf diese Weise bleibt die Antriebs-Stufenscheibe in unveränderter fester Stellung, während
die obere Trommel sich den verschiedenen Höhenstellungen des Werkzeugschlittens gemäfs
einstellt.
Claims (1)
- Pate nt-Ansprüche:An Copir-Fräsemaschinen die Einrichtung der verticalen Verstellbarkeit des QuerscWittens F mit dem Werkzeugträger.
Die Vorrichtung, mittelst welcher der Antrieb der Spindel sich den verschiedenen Arbeitshöhen des Spindelsupports entsprechend einstellen läfst, und zwar durch die verticale Verstellung der Riementrommel B solidarisch mit der unteren Zwischenwelle, unter Rotation dieser letzteren um die Antriebaxe und Bewegungsübersetzung durch zwei Stirnräder.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10088C true DE10088C (de) |
Family
ID=287406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10088D Active DE10088C (de) | Kopirfräsemaschine mit vertikal verstellbarem Spindelsupport und Antriebsmechanismus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10088C (de) |
-
0
- DE DENDAT10088D patent/DE10088C/de active Active
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