DE1007368B - Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen - Google Patents

Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen

Info

Publication number
DE1007368B
DE1007368B DET11820A DET0011820A DE1007368B DE 1007368 B DE1007368 B DE 1007368B DE T11820 A DET11820 A DE T11820A DE T0011820 A DET0011820 A DE T0011820A DE 1007368 B DE1007368 B DE 1007368B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
presetting device
presetting
spring
transport holes
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11820A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hatzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET11820A priority Critical patent/DE1007368B/de
Priority to DET12301A priority patent/DE1012329B/de
Publication of DE1007368B publication Critical patent/DE1007368B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/272Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing only one subscriber number at a time, e.g. by keyboard or dial

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

Bereits seit den ersten Zeiten der Wählervermittlungstechnik besteht das Bedürfnis, die in Sprechstellen üblichen Nummernscheiben zur Zifferneinstellung und zur Zeichenübertragung in das Wähleramt durch Einstellorgane zu ersetzen, welche die zum Wählen der Rufnummer eines Fernsprechteilnehmers erforderliche Zeit verkürzen und ohne zusätzliche Anzeigevorrichtungen die Zifferneinstellung einer Rufnummer sichtbar machen. Als geeignet wurden Einstellglieder erkannt, die, anstatt eine kreisförmige Bewegung auszuführen, zwischen zwei Endpunkten geradlinig verstellt werden. Insbesondere sind derartig längs verstellbare Einstellglieder in Stromstoßsender zur Herstellung vorbestimmter Fernsprechverbindungen bekanntgeworden, bei denen die Verschiebung der Einstellglieder in den Wirkungsbereich der die festgelegten Rufnummern verkörpernden Nockenscheiben von Hand erfolgt. Andere bekannte Geräte der bezeichneten Art sehen an Stelle der manuellen Verschiebung der Einstellglieder einen mechanischen Antrieb vor, der aus der festen Kupplung eines Drehknopfes und einer Kette besteht, mit der das Einstellglied verbunden ist. Durch die dadurch bewirkte mechanische Längsverstellung des Einstellgliedes werden ebensowenig wie bei der durch Hand erfolgenden Verschiebung des Einstellgliedes die Nockenscheiben des Stromstoßsenders in irgendeiner Weise im Sinne einer beliebig einstellbaren Ziffernkombination beeinflußt.
Zur Aussendung der Stromstoßreihen derartiger Ziffernkombinationen sind Stromstoßgeber bekannt, welche für jede Dekade zehn verschiedene Einstellungen vorsehen und bei denen die dekadische Aussendung der Impulse anstatt durch die herkömmlichen Scheiben entweder durch Einführung einer Lochkarte oder durch Verstellung von Ziffernbändern mittels Knöpfen erfolgt. Ähnlich wie bei bekannten Zahlentastengebern wird durch einen Schwenkhebel ein Federwerk aufgezogen, welches bei seinem durch eine Fliehkraftbremse geregelten Ablauf einmal den Nummernschalterarbeitskontakt und den Nummernschalterimpulskontakt in die Sprechleitung steuert und zugleich in Nebenstromkreisen über umlaufende Armsysteme die Impulse im Verhältnis 66:3 3 ms aussendet. Zur Abzählung der Impulse überstreicht das entsprechend übersetzte Armsystem ein Zehnerkontaktfeld, wobei nach jedem Umlauf über das Kontaktfeld und einer entsprechenden Impulspause der Dekadensteuerwagen weitergeschaltet wird, um so den vollständigen Abgriff zu vollziehen. Durch die Verstellung der Bänder einerseits, andererseits auch durch Einbringen einer Lochkarte wird der Stromkreis des die zehn Impulse abzählenden Armes so beeinflußt, daß entsprechend der auszusendenden Ziffer die nicht benötigten Impulse unterdrückt werden. Zu diesem Zweck ist eine Lochabtastung vorgesehen, dabei werden die leitenden Berührungsstellen einmal durch die Löcher der ein-Voreinstelleinrichtung für Stromstoßsender von Teilnehmersprechstellen
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 136-142
Hans Hatzinger, Hechendorf (Pilsensee),
ist als Erfinder genannt worden
geführten Lochkarte oder im anderen Fall durch Fenster in den als Isolierbänder ausgeführten Ziffernbändern freigegeben. Diese Einrichtung besitzt außerdem einen Löschapparat, so daß mit einem einzigen verstellbaren Knopf die sämtlichen verstellten Bänder und die Einstellknöpfe in die normale Lage gebracht werden können. Diese Anordnung ergibt gegenüber einem durch eine Wählerscheibe betätigten Stromstoßgeber keinen Zeitgewinn, sondern sogar eine Verzögerung, weil die unterdrückten Impulse in ihrem Zeitablauf als Pause erscheinen. Außerdem würde eine Erweiterung auf zahlreiche Dekaden, etwa bis zu 16, wie sie heute gefordert wird, die ganze Anordnung, insbesondere die Dekadensteuerung, schwerfällig und unförmig machen. Naturgemäß ist die konstruktive Lösung dieses Gedankens erheblich teuer.
Während die älteren Einrichtungen wegen ihres großen Raumbedarfes selbst bei geringerer Stellenzahl von vier oder fünf Dekaden grundsätzlich als Beigeräte zum Teilnehmerapparat gedacht waren, sehen moderne Geräte den Einbau eines Einstellers in den Fernsprechapparat vor. Diese Geräte müssen dabei allerdings eine sehr unschöne und breite Bauform in Kauf nehmen, obwohl sie nur acht Dekaden als Höchstkapazität besitzen. Daher genügen auch diese bekannten Geräte nicht zum Verbindungsaufbau in der Landesfernwahl und bei Durchwahl-Nebenstellenanlagen, wo die Vermehrung der Stellenzahl bis zu fünfzehn bis sechzehn Dekaden bei Benutzung der Wählscheibe eine so starke Beanspruchung des
709' 507/153
3 4
Gedächtnisses erfordert, daß die Wahl praktisch nur mit glieder 2 in Form von Ziffernbändern, die zwischen Blick auf eine Aufzeichnung erfolgen kann. Führungsstreifen 7 nebeneinander in Reihen bis zu
Das Ziel der Erfindung ist deshalb, eine raumsparende 16 Stück angeordnet sind. Unter jeder Ziffer befindet Ausführung für einen Voreinsteller in einen Teilnehmer- sich ein Transportloch 3, das, wie Fig. 6 zeigt, auch ohne anschlußapparat oder in einem handlichen Beigerät zu 5 Anordnung einer Zwischenlinie in das Ziffernfeld mit schaffen, welches in direkter Schaltverbindung mit dem einbezogen sein kann. In dieses Transportloch wird ent-Fernsprechapparat steht. In erster Linie ist der Einbau sprechend Fig. 5 ein Einstellgriffel 4 bei der betreffenden in die Teilnehmersprechstelle selbst mit der Konstruktion Ziffer eingeführt, worauf der Griffel in der bei Rechenin Aussicht genommen. Die raumsparende Lösung wird maschinen bereits bekanntgewordenen Weise das Zifferndadurch erzielt, daß die einzelnen Einstellglieder als io band bis zum Anschlag des Griffels an der unteren Feldschmale endlose Bänder, zweckmäßigerweise aus Metall kante verschiebt. In einer unteren Ablesezeile 5 nach oder Kunststoff, ausgebildet und mit Transportlöchern Fig. 2 erscheinen sodann zur Sichtkontrolle die einversehen sind, welche die Bandbewegung derart auf gestellten Ziffern, wobei zweckmäßig die höchste Stelle, individuell zugeordnete Nockenscheiben übertragen, daß, mit dem links liegenden Streifen beginnend, Streifen um abhängig von dem jeweils eingestellten Drehwinkel der 15 Streifen und Stelle um Stelle nebeneinander eingestellt Nockenscheiben, Kombinationsstromkreise geschlossen wird. Dahinter zeigen die nicht verstellten Streifen ein werden, welche Schlüsselelementen für die einzustellenden blankes Feld, welches eventuell in weißer Farbe kenntlich Ziffern entsprechen. Einem weiteren Merkmal der gemacht sein kann. Oberhalb der Ziffer 0 der verstellten Erfindung zufolge sind die Transportlöcher in den Bänder erscheinen ebenfalls glatte Felder dieser Bänder, parallelen Strängen der endlosen Bänder angeordnet und 20 die man zweckmäßigerweise in einer anderen Farbe in der Weise ausgebildet, daß die in einem Gehäuse- halten wird.
fenster sichtbaren Transportlöcher eines Stranges zum Erlaubt bereits die gezeigte Anordnung der Bänder
Eingriff einer Handhabe dienen, welche ähnlich der bei und die Verwendung des Einstellgriffels, der an einer modernen Rechenmaschinen üblichen Einstellgriffel aus- kurzen Kette an dem Apparat befestigt sein soll, eine gebildet sein kann und durch den die Zifferneinstellung 25 sehr raumsparende Anordnung, so wird diese Wirkung erfolgt. Die Transportlöcher im gegenüberliegenden, im durch die in Fig. 3 gezeigte Umsetzung der Bandbewegung Gehäuseinnern verlaufenden Strang des endlosen Bandes auf die Einstellerkontakte noch gesteigert. Bei der Verwirken auf die Zacken eines Zackenrades ein, welches Schiebung der Bänder, welche über kreisförmige Kopfjeweils mit einer Nockenscheibe fest verbunden ist und stücke 8 eines aus Isoliermaterial gepreßten Führungsderen Nocken zugeordnete Kontaktfedersätze verstellen. 30 körpers 6 verlaufen, wird das rückwärtige Bandteil, Die Erfindung umfaßt weiterhin eine Abgreifein- welches mit Transportlöchern 10 in die Zacken 11 eines richtung, welche bei der Bedienung mit der Einstell- Zackenrades 12 eingreift, im Gegensinne bewegt und einrichtung derartig zusammenarbeitet, daß bei ein- nimmt so das Zackenrad 12 und das fest mit diesem gehängtem Hörer nur der Einsteller, bei ausgehängtem verbundene Nockenrad 13 mit, wobei eine sehr zweck-Hörer nur der Abgreifer betätigt werden kann. Bei dieser 35 mäßige Übersetzung zur Vergrößerung der Bewegung Wechselwirkung sorgen erfindungsgemäße Sperreinrich- der Nockenscheibe 13 erfolgt. Die sämtlichen sechzehn tungen für eine narrensichere Betätigungsweise. Bänder können so in das breite Führungsstück eingelegt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der werden, welches an der Vorderseite unter jedem Band Zeichnung beschrieben. Es zeigt: eine Nut 9 aufweist, welche nach Fig. 5 ein sicheres
Fig. 1 die Vorderansicht des Ziffernfeldes des erfindungs- 4° Einführen der Griffelspitze ohne Abgleiten aus dem Loch gemäßen Voreinstellers in der Normallage sämtlicher erlaubt. Die Bewegung der Bänder ist nach oben und Einstellglieder, unten begrenzt, indem ein Anschlag 14 an ein ent-
Fig. 2 das Ziffernfeld in Vorderansicht nach Einstellung sprechendes Widerlager stößt (Fig. 3). einer Rufnummer, Die Transportlöcher an der Rückseite der Ziffern-
Fig. 3 den Voreinsteller in Seitenansicht und teilweisem 45 streifen dienen auch einer Sperrklinke 21 zur mechanischen Schnitt, eingebaut in das Fernsprechgehäuse, Sperrung der Bänder und, wie ersichtlich, erfolgt diese
Fig. 4 eine Teilansicht der Nockenscheiben und Zacken- Sperrung mit sechzehn Sperrhaken 22, die kammartig räder in ihrer gemeinsamen Anordnung auf der fest- auf einem Querglied sitzen, welches um eine Achse 23 stehenden Achse, drehbar ist und mit einem rückwärtigen Hebelansatz 24
Fig. 5 die Bandführung im Schnitt mit Einbringung 50 durch eine Feder 25 zwecks Sperrung eingedrückt werden des Einstellgriffels, will. Dieser Bewegung setzt sich ein Fortsatz 26 entgegen,
Fig. 6 eine besonders vorteilhafte Zuordnung der welcher von der nicht dargestellten Gabel des Fernsprech-Transportlöcher zu den Ziffernfeldern, apparates direkt oder indirekt gesteuert wird. Wie
Fig. 7 einen Vorschlag zur Kennzeichnung der zehn ersichtlich, wird damit nur im eingehängten Zustand die Ziffern in geschlüsselter Form mit jeweils ein bis zwei 55 Verstellung der Ziffernbänder freigegeben, im auspositiven Kennzeichnungselementen, gehängten Zustand dagegen gesperrt.
Fig. 7 a bis 7 c verschiedene Kontaktscheibenaus- Die einzelnen Ziffernstreifen sind im eingehängten
führungen mit unterschiedlicher Nockenverteilung und Zustand ohne Vorspannung frei beweglich und können
Winkelteilung sowie Anordnung der Kontakte, mit Hilfe des Einstellgriffels eingestellt, aber auch rück-
Fig. 8 eine Seitenansicht und einen teilweisen Schnitt 60 gestellt werden. Um aber die umständliche Rückstellung
für eine gemeinsame Rückstelleinrichtung, mittels des Griffels, bei der leicht ein Versehen unter-
Fig. 9 die Vorderansicht der Rückstelleinrichtung, laufen könnte, zu ersparen, ist eine besondere Rückstell-Fig. 10 eine Abgreifeinrichtung in Seitenansicht und schiene 27 vorgesehen, welche nach Fig. 8 und 9 wirksam
Fig. 11 die Abgreifeinrichtung in Vorderansicht, wird. Die einzelnen Ziffernstreifen tragen Mitnehmer-
Fig. 12 ein Schaltbild für eine mögliche Verwendung 65 stifte 28, welche vom Rücksteiler erfaßt werden und das
des Voreinstellers. Ziffernband in die Normallage bringen. Nach einem
In einem Gehäuse 1 eines Fernsprechapparates (Fig. 1), Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Rückstell-
welches vorn pultförmig schräg abfällt, aber auch eine schiene 27 beiderseits an Transportbändern 29 befestigt.
leichte Wölbung besitzen kann, liegen in einem Fenster Diese sind mit Transportlöchern 30 versehen und auf entsprechend an die Krümmung angepaßt die Einstell- 7° zwei Zackenrädern 31 geführt, welche auf der Welle 32
5 6
sitzen und durch den Knopf 33 gedreht werden. Dabei Der Zughebel 34 sitzt, wie Fig. 11 zeigt, lose auf einer
wird die Schiene 27 über das Ziffernfeld hinweg ver- Achse 42 und wird durch eine daneben angeordnete schoben. Es ist ebenso möglich, insbesondere bei ge- Schraubenfeder 43 in der oberen Normallage gehalten krümmter Führung der Gehäuseoberfläche, die Rück- bzw. nach Ablenkung in diese zurückbewegt. Bei der stellschiene 27 als Bügel auszuführen, der um einen 5 Verschwenkung aus der vertikalen in die horizontale rückwärtigen Lagerpunkt gedreht wird, so daß der Stellung erfaßt ein Mitnehmerstift 44 die Nase 45 eines beschriebene Kreisbogen mit der Krümmung des Gehäuses segmentartigen Mitnehmerstückes 46. Dieses wird um übereinstimmt. Eine nicht gezeigte Rückführungsfeder etwa einen Viertelkreisbogen verdreht, wobei ein auf ihm sorgt dafür, daß die Rückstelleinrichtung jeweils in die befestigter Klinkenhebel 47, der bei 48 drehbar gelagert Ruhelage unterhalb der Leerzeile 2 (Fig. 1) zurückkehrt. 10 ist und durch eine Feder 49 zur Achsenmitte gedrückt Fig. 4 läßt erkennen, wie jeweils ein Zackenrad 12 mit wird, in die gestrichelte Lage befördert wird. Dort fällt einer Nockenscheibe 13 fest verbunden ist, etwa durch er in den Zahn 51 einer neben anliegenden Mitnehmerdie Rohrniete 15, und wie die ganze Reihe von sechzehn scheibe 50 ein. Bei der Rückbewegung wird diese Mitderartigen Einstellgliedern auf die feststehende Achse 16 nehmerscheibe mitgenommen. Damit diese Mitnehmeraufgesetzt ist. Ferner ist gezeigt, wie die Nocken auf 15 scheibe, die zwangläufig das Armsystem verdreht, nicht Kontakte einwirken, die wie Kontakt 17 unten oder wie bei dieser Aufzugsbewegung durch Reibung aus ihrer Kontakte 18, 19 und 20 an der Rückseite verteilt sind. Stellung verschwenkt wird, ist an der Kerbe 52 ein Bezüglich der Auswertung dieser Einstelleinrichtung Sperrzahn 53 eingelegt, der die Rückwärtsbewegung muß von einer bestimmten Signalgabe ausgegangen verhindert. Aus der Seitenansicht (Fig. 11) ist ersichtlich, werden, um die so eingestellten Ziffern durch eine Zeichen- 20 daß die Mitnehmerscheibe 50 über eine auf der Achse 42 folge über die Teilnehmeranschlußleitungen in den drehbare Buchse 54 mit einem Schneckenrad 55 und Speicher des Amtes zu übertragen. Allgemein ist es über eine weitere Buchse 56 mit den vier Armen 57, 58, bekannt, neben der Abgabe von Stromstoßreihen nach 59, 60 so fest verbunden ist, daß die Bewegung der dem offenen dekadischen Prinzip, welches einen großen Mitnehmerscheibe 50, welche später eine Vierteldrehung Zeitbedarf verursacht, eine geschlüsselte Zeichengabe zu 25 ausführt, von den Armen mitgemacht wird. Den Kraftverwenden, wie sie in der Fig. 7 zusammengestellt ist. antrieb dafür liefert eine Spiralfeder 61 neben dem Ähnlich wie in der Telegrafie kann man zur Unter- segmentartigen Mitnehmerstück 46, welche einerseits an scheidung von zehn verschiedenen Ziffern einen vier- einem Bolzen 62 dieses Mitnehmerstückes, andererseits teiligen Schlüssel aufstellen und so aufbauen, daß für an einem Bolzen 63, welcher am Montagewinkel 64 jede Ziffer nur zwei Elemente gleichzeitig herangezogen 30 angebracht ist, eingehängt ist. Durch die Anordnung des werden. Aufgabe des Einstellers ist es in diesem Falle mit Abgreifers ist zunächst sichergestellt, daß der Abgriff Hilfe von vier Kontakten, welche bei Einstellung der nur ausgeführt werden kann, wenn der Zughebel 34 den einzelnen Ziffern abwechslungsweise durch die Nocken ganzen Schwenkwinkel bis in die punktierte Lage zurückder Nockenscheibe 13 betätigt werden und die in Fig. 3 gelegt hat. Nur dadurch kann der auf ihm sitzende mit 17, 18, 19 und 20 bezeichnet sind, die Schlüssel- 35 Mitnehmerstift 44 die Nase 45 und damit das segmentelemente für einen späteren Abgriff und zur Übertragung artige Mitnehmerstück 46 so weit verdrehen, daß die auf in die Fernsprechleitung anzuschalten. Nach Fig. 12, in letzterem angeordnete Mitnehmerklinke 47 in die Kerbe51 der ein Prinzipstromlauf wiedergegeben ist, ist als Aus- der Mitnehmerscheibe 50 einfallen kann, führungsbeispiel für die Erzeugung der vier Schlüssel- Bei dieser Vierteldrehung fällt andererseits unter
elemente die Anschaltung von Gleichrichtern gegen Erde 40 Einfluß der Feder 69 der Zahn 66 des weiteren Sperran a- und δ-Ast gezeigt, so daß in einer für Tastensender hebeis 67, welcher bei 68 gelagert ist, in die Kerbe 65 bereits gebräuchlichen Weise die vier Kombinationen des segmentartigen Mitnehmerstückes ein, so daß dieses gebildet werden können, indem man über jede Sprech- zunächst festgehalten bleibt, während der von der Hand leitung Stromelemente unterschiedlicher Richtung frei- freigegebene Zughebel 34 unter dem Einfluß der Schraugibt. Ausgehend von einer derartigen Anordnung darf 45 benfeder 43 wieder in die vertikale Lage zurückschwenkt, eine Sendegeschwindigkeit von zehn bis zwölf Ziffern pro Wenn er diese erreicht hat, hebt er zunächst über die Sekunde angenommen werden, so daß sich der Abgriff Nase 70 mit seinem Stift 44 den Sperrhebel 67 aus, und der Einsteller bei sechzehn Stellen in etwa 11Z2 Sekunden dieser gibt nunmehr die Rückbewegung des segmentvollzieht, artigen Mitnehmerstückes 46 frei. Durch die Klinke 47 Unter der Annahme einer solchen geschlüsselten 50 wird dabei das Armsystem mitgenommen. Diese Bewe-Zeichengabe ist mit der erfindungsgemäßen Sende- gung ist, wie ersichtlich, erst möglich, wenn der Zughebel einrichtung ein Abgreifer nach Fig. 10 und 11 vorgesehen, völlig in seine Normallage zurückgegangen ist. Dann aber der wie folgt arbeitet und durch seine besondere Aus- wird er für die Dauer des Abgriffes durch eine weitere bildung eine geradezu narrensichere Bedienung der Klinke 71, die an der rückwärtigen Verlängerung 44 „ Einrichtung erzwingt. Etwa rechts seitwärts neben dem 55 des Stiftes 44 angreift, festgehalten. Für die Dauer des Einstellerfeld ist die Abgreifeinrichtung eingebaut und Abgriffs ist eine zu frühe erneute Betätigung verhindert, tritt mit einem Zughebel 34 durch einen Schlitz 35 des Erst bei völliger Rückstellung des Abgreifsystems wird Gehäusedeckels nach außen, wenn er nicht mit einer durch die Nase 45 des segmentartigen Mitnehmerverlängerten Welle seitlich am Gehäuse angeordnet ist. Stückes 46 mit einem umgewinkelten Ansatz 46 „ die Aus der gezeichneten vertikalen Stellung in Fig. 10 wird 60 Sperrklinke 71 nach oben gedrängt und damit der Zugder Zughebel in die punktiert gezeichnete waagerechte hebel 34 wieder freigegeben. Diese Sperrklinke 71 ist bei Lage 34 a verschwenkt, und diese Bewegung ist möglich, 72 drehbar gelagert und wird durch eine Feder 73 hinten wenn der Hemmstift 36 nicht durch den Zahn 37 des nach oben und vorn nach unten gezogen, so daß er bei doppelarmigen Sperrhebels 38, der um 39 drehbar ist, abgelenktem Zughebel 34 rechts hinter dem Mitnehmerfestgehalten wird. Eine Feder 40 sucht die Sperrklinke 65 stift 44 zu liegen kommt.
auszuheben, aber ein Fortsatz 41, der von der Gabel aus Die durch die Spiralfeder 61 auf das segmentartige
gesteuert wird, verhindert dies entsprechend dem Grund- Mitnehmerstück 46 übertragene Bewegung, die von satz, daß im eingehängten Zustand nur der Einsteller, im diesem über die Klinke 47 auf die Mitnehmerscheibe 50 ausgehängten Zustand aber nur der Abgreifer betätigt übertragen wird, dreht nun die vier Abgreiferarme 57, 58, werden kann. 70 59, 60 über die sechzehn Kontaktsegmente 74. Dabei
gleiten zwei der Arme von Nullstellungssegmenten 75 ab, auf denen sie vorher angehalten haben. Die Geschwindigkeit der Drehung wird durch das Schneckenrad geregelt, welches über die Schnecke 76 die Fliehkraftbremse 77 antreibt. Wie Fig. 11 zeigt, liegen die Schleifanne beidseitig auf der Kontaktbank auf. Deren Lamellen sind so aufgebaut, daß mit einem zwischenliegenden Isolierstück 78 zwei leitende Kontaktstücke 79 und voneinander getrennt werden, wobei jeweils bei 79 ein
Dabei bedeutet die erste, große Ziffer die zu wählende Ziffer, die auf dem Ziffernband eingestellt wird, und die zweite, kleine Ziffer den Federsatz, der zur Bildung der Kombination durch sie betätigt wird. Es ist also z.B. ein Nocken 63 angegeben, welcher bei Wahl der Ziffer den Federsatz FIII oder 19 betätigt usw. Bei dieser Nockenscheibe ist die Grundteilung, in Winkelgraden ausgedrückt, ein echter Bruch (1Z48 = 7,5°).
Fig. 7 b zeigt eine Nockenscheibe 13, bei der die Grundschrittweise unterteiltes Kontaktsegment und bei 80 ein 10 teilung, in Winkelgraden ausgedrückt, einen unechten durchlaufender Segmentbogen als Schleifzuführung an- Bruch darstellt. Sie beträgt hier 1Z44 der Kreisteilung, geordnet ist. Die beiden Arme sind unter sich leitend das ist 8,181°. Das Zackenrad 12 besitzt elf Zähne. Der verbunden und isoliert auf die Buchse aufgesetzt. Damit Drehwinkel um den Betrag der Teilung T entspricht kommt es nach dem in Fig. 12 angedeuteten Stromkreis 1Zu oder */44 der Kreisteilung. Der Versetzwinkel für die zu einer Verbindung zwischen den Einstellerkontakten 15 Federsätze Fl, F II, F III, F IV wird um ein Viertel und der Sprechleitung. Die Schleifzuführungssegmente 80 des Winkelbetrages der Teilung T größer gewählt, als entsprechen in Fig. 12 den Drehpunkten der beiden der Winkelbetrag T ausmacht. Er beträgt demnach 5/44 Arme, und die Ruhekontakte in der a- und δ-Leitung der Kreisteilung. Diese Scheibe hat gegenüber der Aussind von zweien der Arme 57 und 59 über das jeweilige führung nach Fig. 7 a den Vorzug, daß bei gleicher Nullsegment 75 geschaltet. Von den sechzehn Schritt- 20 Nockenform und -größe der Durchmesser der Nockenstellungen zum Abgriff des sechzehnteiligen Einstellers scheibe im Verhältnis 48: 44 verkleinert werden konnte, sind in dem Schaltbild zwölf mit der Bezeichnung I bis Auch der Zackenraddurchmesser wurde im gleichen XII wiedergegeben, und die vier nebeneinanderliegenden Verhältnis verkleinert.
Punkte entsprechen den Einzellamellen 79, welche Fig. 7 c zeigt eine Nockenscheibe 13, bei der die Grundschrittweise zu vier Ausgängen der Einsteller durch- 25 teilung, wie bei der Ausführung nach Fig. 7 b 1Z44 der verdrahtet sind. An diese vier Ausgänge, die bei den Kreisteilung beträgt. Das Zackenrad 12 besitzt wie dort Schritten I und II sowie XII mit vier vertikalen Lei- elf Zähne, und der Drehwinkel um den Betrag T enttungen angedeutet sind, legen die Einstellerkontakte spricht ebenfalls 1Z11 oder 4/44 der Kreisteilung. Der entsprechend der in Fig. 7 gezeigten Kombination die Unterschied gegenüber der Anordnung nach Fig. 7 b Schlüsselelemente nach den an den vier unteren horizon- 30 besteht darin, daß jetzt der Versetzwinkel für die Federtalen Schienen anliegenden Gleichrichterstromkreisen an sätze I, II, III, IV um ein Viertel des Winkelbetrages (Fig. 12). Bezeichnet man diese vier horizontalen Schienen
von oben nach unten mit 1 bis 4, so sieht man, daß der
Kontakt 9 des Einstellers, der ganz rechts gezeigt ist,
die Verbindung von den Schienen 3 und 4 unten zu den 35
entsprechenden Vertikalschienen und über diese zu den
Lamellen 79 des Abgreifers bei Schritt I weiterschaltet.
So gibt also der Abgreifer mit einer durch die Fliehkraftbremse geregelten Zeichenfolge von zehn bis zwölf
Schritten/Sekunde jeweils zwei Schlüsselelemente pro 40 7c kann ersehen werden, daß die Übertragung der Band-Schritt über die Sprechäste α und b in das Amt sowie verschiebung auf eine Nockenscheibe den weiteren Vorteil dies z.B. in bekannten Ausführungen Tastenkontakte bietet, daß die die einzelnen Kontakte betätigenden eines Tastensenders tun. Nocken über einen vollen Kreisumfang hinausgreifend,
Die Art und Weise, wie durch die Zifferneinstellung in die Zwischenräume der für die ersten Federn voran dem Einstellstreifen und die dadurch bewirkte Ver- 45 gesehenen Nocken eingefügt werden können. Würde man drehung der Nockenscheiben 13 die Schließung der die lineare Verschiebung am Einsteller auf eine lineare
Nockenleiste unmittelbar übertragen, so müßte deren Länge den größten Weg um den Abstand zwischen den die verschiedenen Federsätze betätigenden Nocken verlängert werden.
Das an Hand eines Ausführungsbeispiels dargelegte Prinzip der Erfindung ist aber nicht auf diese Ausführung beschränkt. Nicht nur ein 4er-Code, auch ein 5er-Code ist anwendbar und liefert dabei bei Beschränkung auf
Fig. 7 a zeigt die Nockenanordnung auf einer Nocken- 55 zwei gleichzeitige Elemente sechzehn Zeichen, die nach scheibe 13, deren Grundteilung χ/48 der Kreisteilung den Bedürfnissen des Schaltsystems ausgewertet werden beträgt. Der Drehwinkel für die Verstellung um den
Betrag T entspricht 4/48 der Kreisteilung.
Um jeweils nur die Federsätze zu betätigen, wie es das Schema der Fig. 7 vorschreibt, ohne daß sich Nocken-Stellungen gegenseitig stören, werden erfindungsgemäß die Versetzwinkel der Federsätze FI entsprechend 17 und F II entsprechend 18 und F III entsprechend 19 sowie F IV entsprechend 20 entweder um ein Viertel des Winkelbetrages der Teilung T größer oder kleiner gewählt, als der Winkelbetrag T ausmacht.
In der Fig. 7 a wurde der Versetzwinkel vergrößert, beträgt also fünf Achtel der Kreisteilung. Die über den Kreisumfang verteilten Nocken sind in der Fig. 7a jeweils mit einer großen und einer kleinen Ziffer bezeichnet.
der Teilung T kleiner gehalten ist, als der Winkelbetrag der Teilung T ausmacht. Der Versetzwinkel der Federsätze beträgt demnach 3/44 der Kreisteilung.
Auch hier ergibt sich die Bedeutung der einzelnen Nocken aus der Beschriftung mit Ziffern, deren erste Stelle die gewählte Ziffer bezeichnet, während die zweite das durch den Nocken angeschaltete Schlüsselelement bezeichnet. Aus der Gegenüberstellung der Fig. 7 a bis
Kontakte 17 bis 20 erfolgt, ist in den Fig. 7 a, 7 b und 7 c wiedergegeben. Es handelt sich dabei um zweckmäßige Winkelteilungen und die zugehörige Anordnung der Nocken und der Federn.
Die Zahnteilung der Zackenräder 12 ist gleich der Lochteilung T der Ziffernbänder 2 (Fig. 6). Bei Verstellung der Ziffernbänder um den Betrag der Teilung T wird also das Zackenrad um eine Zahnteilung verdreht.
können. Ebenso kann die Einrichtung bei Verwendung einer Vierdrahtsprechstelle an die Leitungen der beiden Sprechrichtungen gesondert angeschaltet sein.

Claims (27)

Patentansprüche.·
1. Voreinstelleinrichtung für Stromstoßsender von Teilnehmersprechstellen mit mehreren nebeneinander angeordneten, als Bandstreifen ausgebildeten Einstellgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder (2) als schmale endlose Bänder ausgebildet und mit Transportlöchern (3,10) versehen sind, welche die Bandbewegung derart auf individuell zugeordnete Nockenscheiben (13) übertragen, daß abhängig von dem jeweils eingestellten Drehwinkel der Nocken-
scheiben Kombinationsstromkreise geschlossen werden, welche Schlüsselelementen für die einzustellenden Ziffern entsprechen.
2. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportlöcher (13) in den parallelen Bandsträngen der endlosen Einstellglieder angeordnet und in der Weise ausgebildet sind, daß die in einem Gehäusefenster sichtbaren Transportlöcher (3) eines Stranges zum Eingriff einer Handhabe (4) dienen, die das Einstellen des Bandes auf eine Ziffer ermöglicht.
3. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im gegenüberliegenden, im Gehäuseinnern verlaufenden Strang des endlosen Bandes (2) angeordneten Transportlöcher (10) auf Zacken (11) eines Zackenrades (12) einwirken, welches jeweils mit einer Nockenscheibe (13) fest verbunden ist und deren Nocken zugeordnete Kontaktfedersätze verstellen.
4. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gehäusefenster sichtbare Strang der endlosen Einstellglieder (2) mit einer der Ziffernfolge entsprechenden Teilung versehen und beschriftet ist und jeder Ziffer ein Transportloch (3) für die Handhabe (4) zugeordnet ist, das vorzugsweise unterhalb der jeweiligen Ziffer liegt.
5. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (4) vorzugsweise als Einstellgriffel ausgebildet ist.
6. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Einstellglieder (2) entsprechend der Stellenzahl, welche höchstfalls eingestellt werden soll, zu einem Feld zusammengefaßt und an der Vorderseite des Fernsprechapparates (1) mit einer dem Gehäusedeckel angepaßten Krümmung eingebaut sind.
7. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschriftung der endlosen Bänder in den Abmessungen des Feldes liegt, welches durch ein im Gehäuse angebrachtes Fenster zugänglich ist.
8. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Feld und das Gehäusefenster um einen freien Raum (5), vorzugsweise eine Zeilenbreite erweitert ist, der als Sichtkontrolle der eingestellten Rufnummern dient.
9. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht verstellten Glieder (2) in der Sichtkontrollzeile (5) besonders kenntlich gemacht sind, beispielsweise weiß erscheinen, so daß sie sich von den auf eine Rufnummer eingestellten Bändern deutlich unterscheiden.
10. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb der ersten Ziffer eines eingestellten Bandes erscheinenden Zeilen zur weiteren Kontrolle andersfarbig ausgelegt sind.
11. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportlöcher (3) der Einstellglieder mit den zugehörigen Ziffern in ein durch Trennstriche abgegrenztes Feld zusammengefaßt sind, und daß die Ziffer jeweils oberhalb des Transportloches liegt.
12. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (14) vorgesehen sind, welche die Bewegung der Bänder begrenzen.
13. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Transportlöcher an der Rückseite der Bänder ein Sperrglied (21) eingreift, welches eine Verschiebung der Einstellglieder (2) im ausgehängten Zustand verhindert.
14. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung der Einstellglieder eine gemeinsame Rückstelleinrichtung (27, 29) vorgesehen ist, welche die Einstellglieder am Mitnehmer (28) erfaßt und mit einer Bewegung in die Normallage zurückführt.
15. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betätigung der Federsätze (17 bis 20) bestimmten Nocken so über den Scheibenumfang verteilt sind, daß ein größerer Drehwinkel der Nockenscheibe als 360° wirksam wird.
16. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Versetzwinkel für die Angriffspunkte der Federsätze (17 bis 20) um ein Viertel größer oder kleiner gehalten ist als die Schrittteilung (Γ).
17. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 15, 16 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß in den vier Federsätzen (17, 18, 19, 20) des Einstellwerkes eine Feder durchlaufend verbunden ist und aus einer Blattfedertafel kammartig ausgestanzt ist.
18. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgreifer neben dem Einstellerfeld angeordnet ist.
19. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (34) für den Abgreifer auf der verlängerten Achse einen entsprechenden Kurbelansatz außerhalb des Gehäuses besitzt, so daß statt des Schlitzes (35) nur eine Bohrung erforderlich ist.
20. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgreifer aus einem mit Fliehkraftbremse (77) durch eine Feder (61) über eine Kontaktbank bewegte Gruppe von Schaltarmen besteht, welche aus einer Nullstellung mit einer durch die Zeichenübertragung bestimmten Geschwindigkeit über die Kontaktlamellen läuft, welche nacheinander zum Abgriff der Einstellglieder führen.
21. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 18 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Armsystems durch die Spiralfeder (61) erst dann freigegeben wird, wenn der Zughebel (34) wieder in die Nullage gelegt und hier gesperrt ist.
22. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 18, 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Armsystems durch die Spiralfeder (61) erst dann freigegeben wird, wenn ein Signal aus der Vermittlungsstelle die Bereitstellung des Speichers durch Erregung eines Entsperrmagneten meldet.
23. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1, 18, 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Anspannung der Spiralfeder und die Übertragung ihrer Antriebskraft auf das Armsystem nur dann wirksam wird, wenn der Zughebel bis in seine Endlage verschwenkt wurde.
24. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß Sperreinrichtungen (44«, 71) vorgesehen sind, welche während des Abgriffs eine erneute Betätigung des Zughebels (34) ausschließen.
25. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Abgreifer betätigenden Zughebel (34) Sperrglieder (36) vorgesehen sind, welche den Aufzug nur im ausgehängten Zustand erlauben.
26. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgreiferkontakte (57 bis 60) mit dem Drehpunkt (80) paarweise in einer Sprechleitung liegen und mit der Unterbrecherseite beim Nullkontakt (75) die weiterführende Sprechleitung auftrennen.
27. Voreinstelleinrichtung nach Anspruch 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsätze im Abgreifer so angeordnet sind, daß lediglich vier Arbeitskontakte vorgesehen sind, welche an die die Zeichenelemente liefernden unteren Sammelschienen angeschaltet sind und unter dem Einfluß der Nocken
kombinationsweise betätigt die Schlüsselelemente entsprechend den Ziffern zusammenfügen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760 023.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DET11820A 1956-01-30 1956-01-30 Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen Pending DE1007368B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET11820A DE1007368B (de) 1956-01-30 1956-01-30 Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen
DET12301A DE1012329B (de) 1956-01-30 1956-06-09 Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET11820A DE1007368B (de) 1956-01-30 1956-01-30 Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007368B true DE1007368B (de) 1957-05-02

Family

ID=7546828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET11820A Pending DE1007368B (de) 1956-01-30 1956-01-30 Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007368B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760023C (de) * 1940-11-28 1953-06-08 Siemens App Einstellvorrichtung fuer Stromstossgeber

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760023C (de) * 1940-11-28 1953-06-08 Siemens App Einstellvorrichtung fuer Stromstossgeber

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2046232A1 (de) Schaltereinheit
DE665854C (de) Selbsttaetiger Stromstossgeber
DE1007368B (de) Voreinstelleinrichtung fuer Stromstosssender von Teilnehmersprechstellen
DE605586C (de) Selbsttaetiger Stromstossgeber fuer Teilnehmerstellen von Selbstanschlussfernsprechanlagen
DE2545719B2 (de) Mehrfachstufenschalter mit einem vorwärts- oder rückwärtsschaltbaren Schrittschaltwerk
DE927933C (de) Stromstosssender fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE709541C (de) Selbsttaetiger Stromstossgeber fuer Fernsprechanlagen
DE940769C (de) Stromstosssender fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE1223871B (de) Zeilenschaltmechanik fuer Fernschreibmaschinen
DE576539C (de) Stromstosssender fuer Teilnehmerstellen von Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE929734C (de) Stromstosssender fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen
DE907661C (de) Waehlvorrichtung fuer Fernsprechgeraete
DE326024C (de) Stromstossender fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
DE3146731C2 (de) Schalteinrichtung für Fernsprechgeräte
DE81987C (de)
DE597130C (de) Schaltglied fuer Stangenwaehler mit mehreren Buerstensaetzen
DE397539C (de) Telegraphischer Sender fuer Typendrucktelegraphie
DE643389C (de) Nummernschalter fuer Sprechstellen beschraenkter Verkehrsberechtigung
DE268867C (de)
DE1034218B (de) In einem einzigen Gehaeuse untergebrachter Stromstosssender fuer Fernsprechanlagen
DE1098044B (de) Mechanischer Speicher fuer mehrere elektrische Impulsreihen fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1017661B (de) Einrichtung zur Nummernsendung in Form codifizierter Signale in Fernsprechapparaten
DE378539C (de) Elektrischer Wahlschalter, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE744618C (de) Waehler fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit beruehrungsfreier Einstellung
DE820026C (de) Waehler zur Herstellung elektrischer Verbindungen mit einem ebenen, aus Kontaktfedersaetzen bestehenden Kontaktfeld