DE1007100B - Maschine zum Schaelen von Acajounuessen - Google Patents

Maschine zum Schaelen von Acajounuessen

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DE1007100B
DE1007100B DEC12044A DEC0012044A DE1007100B DE 1007100 B DE1007100 B DE 1007100B DE C12044 A DEC12044 A DE C12044A DE C0012044 A DEC0012044 A DE C0012044A DE 1007100 B DE1007100 B DE 1007100B
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tray
machine
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DEC12044A
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CAJU LOURENCO MARQUES Ltda
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N5/00Machines for hulling, husking or cracking nuts
    • A23N5/002Machines for hulling, husking or cracking nuts for skinning nut kernels

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schälen von Acajounüssen. Die Acajounuß, auch Merknuß genannt, ist die Frucht des Acajoubaumes (Anacardram occidentale). Die nierenförmige Steinfrucht mit ölhaltiger Schale ist oben konvex und unten konkav ausgebildet. Sie ist länger als breit und an den Seiten mit Abflachungen versehen. Der Kern ist innerhalb der Schale mit einem feinen Häutchen überzogen, und die Schale trägt an einem Ende einen Stiel.
Die Maschine ist in bekannter Weise mit Fördervorrichtungen versehen, welche die mit der konkaven Seite nach unten angeordneten Nüsse in der Längsrichtung weiterbewegen. Nach der Erfindung bildet das wesentliche Merkmal der Maschine eine Einrichtung zum Abschneiden des Stiels, die aus einem System von zwei gezahnten Messerscheiben besteht, deren Dicke größer als jene des Stieles ist und die in einer zur Vorschubebene der Nüsse parallelen Ebene in entgegengesetzten Richtungen umlaufen, sowie einen Arm, der um eine zu dieser Ebene senkrechte Achse schwenkbar ist.
Die Messerscheiben zum Abschneiden des Stieles werden durch ein Zahnrad angetrieben, das unmittelbar in die Zähne der einen Messerscheibe und mittelbar über ein Zwischenrad in die Zähne der anderen Messerscheibe eingreift, wobei das Zahnrad von der Antriebsvorrichtung über eine Spindel mit einem oder zwei Universalgelenken angetrieben wird. Die Messerscheiben werden durch mit dem schwenkbaren Arm verbundene Halter getragen, welche die Tiefe des Eindringens der Zähne beim Abschneiden des Stieles begrenzen.
Nachdem der Stiel abgeschnitten ist, führt die Maschine einen fortlaufenden Einschnitt längs des Umfanges der Schale in einer zur Hauptsymmetrieebene der Nuß parallelen Ebene aus. Es sind bereits Maschinen bekannt, bei denen ein Paar Messerscheiben auf die Nüsse einwirkt, um während der mittels der Förderketten bewirkten Vorschubbewegung der Nüsse einen fortlaufenden Einschnitt längs des Umfanges in einer zur Hauptsymmetrieebene parallelen Ebene auszuführen. Bei der erfindungsgemäßen Maschine sind, jedoch aufeinanderfolgende Paare von Messerscheiben vorgesehen, die in der gleichen. Ebene wirken. Der Einschnitt längs des Umfanges der Schale wird daher in zwei Stufen oder getrennten Vorgängen ausgeführt. Beim ersten Vorgang führt ein von entsprechenden Haltern getragenes Paar von Messerscheiben, die sich in entgegengesetzter Richtung drehen und mit Führungen zur Begrenzung der Tiefe des Einschnittes versehen sind, einen Einschnitt auf der äußeren Schale über eine bestimmte Länge des Umfanges aus. Auf das erste Paar von Messerscheiben folgen so viel weitere Paare Maschine zum Schälen von Acajounüssen
Anmelder:
Caju, Limitada, Lourenco Marques,
Mocambique (Portug. Ostafrika)
Vertreter: Dr.-Ing. A. von Kreisler
Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Portugal vom 5. November 1954
von Messerscheiben, als zur Vervollständigung des ersten Einschnitts längs des Umfanges erforderlich sind. Die Messerscheiben haben eine solche Drehrichtung, daß sie die Gegenwirkung des Einschnitts in die Nuß aufzuheben trachten.
Bei einem zweiten ergänzenden Schneid Vorgang treten andere Paare von gezahnten Messerscheiben in Tätigkeit, deren Antriebs- und Trageinrichtungen jenen der ersten Paare von Messerscheiben ähnlich sind, die aber ein anderes Zahnprofil aufweisen, das aus zwei Teilen gebildet ist, nämlich einem Fußteil und einer kurzen dünnen Schneidspitze, die in der Mitte des dickeren Fußteiles angeordnet ist. Die Fußteile dringen in den von den ersten Paaren der Messerscheiben gemachten Einschnitt ein und vertiefen den Einschnitt bis hinunter zu dem harten braunen Häutchen, das den Kern von der Schale trennt. Die dünnen Schneidspitzen machen einen feinen Einschnitt in dem Häutchen, das gleichmäßige Dicke aufweist. Für den zweiten Schneidvorgang der Maschine sind so viel Paare von Messerscheiben vorgesehen wie für den ersten Schneidvorgang.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Steuerung des Antriebs aller Messerscheiben durch unmittelbaren oder mittelbaren Eingriff der Zähne der Scheiben miteinander, wodurch ein Anhaften von ölhaltigen Rückständen der Schale während des Betriebs vermieden wird.
Nachdem der Einschnitt längs des Umfanges vollendet ist bringen die Förderketten die Nüsse
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Längsrichtung oberhalb der Grundplatten 1 gefördert, wobei der konkave Teil der Nuß nach unten gekehrt ist und die beiden Enden teilweise in die Längsöffnung 2 der Platten 1 eingreifen, die als eine untere 5 hohle Führung dient.
Die Nußhalter 3 bestehen aus aufeinanderfolgenden, ebenen Platten 4, die um in der Längsrichtung ausgerichtete Spindeln 5 an auf der Grundplatte 1 befestigten Haltern 6 beweglich sind. Die Nüsse werden
zum Schalenöffner, der gemäß der Erfindung aus
in der Längsrichtung gekrümmten, halbmondförmigen Teilen besteht, die durch zwei nebeneinander angeordnete Messer gebildet werden,
welche sich in der Stellung, in der die Nuß
gefördert wird, gegen den oberen gekrümmten Teil
der Nuß anlegen. Dieses Messerpaar ist in senkrechter
Richtung frei beweglich und der Wirkung von Federn
unterworfen, um eine gute Berührung mit der Nuß
zu gewährleisten. Auf das Messerpaar wird eine hin- io zwischen der hohlen Führung 2 und der Unterseite und hergehende Bewegung in der gleichen Richtung der Platten 4 festgehalten, die auf jeder Seite des übertragen, die aber rascher ist als jene der Folder- konvexen Teiles der Nuß mittels Druckausgleichsketten. Diese hin- und hergehende Bewegung des vorrichtungen 7 aufliegen, welche miteinander durch Öffners ist einer Öffnungs- bzw. einer Schließ- Platten 8 und Zugfedern 9 verbunden sind. Die auf bewegung der beiden Messer zugeordnet, so· daß die 15 diese Weise geführten und fest in Stellung gehaltenen Schale längs der Einschnittsebene aufgebrochen wird. Nüsse werden längs der hohlen Führung 2 durch zwei Der Einschnitt wird absichtlich in einer zur Haupt- endlose symmetrische Förderketten 10 weiterbewegt, symmetrieebene der Nuß parallelen Ebene gemacht, die auf jeder Seite waagerecht angeordnet und außen damit der Kern in der größeren Schalenhälfte ver- mit vorstehenden Teilen 11 versehen sind, welche auf bleibt. Um den Kern vollständig von den beiden 20 den Enden der Nüsse aufruhen.
Schalenhälften zu befreien, drückt seit Beginn des Die endlosen Förderketten 10 laufen rund um
Öffnens der Messer des Schalenöffners ein gesteuerter Kettenräder 12 und 13 an den äußeren Enden der zusätzlicher Teil von der Seite auf die größere Maschine, und mindestens eines dieser Räder ist mit Schalenhälfte, die zu diesem Zeitpunkt noch immer der Antriebsvorrichtung der Maschine entsprechend teilweise von der Förderkette gehalten wird und 25 abgestimmt. Die inneren parallelen Teile der Förderwobei der Öffner in den Einschnitt eintritt. Infolge ketten laufen über Rollen 14, die auf jeder Seite der des fortschreitenden Druckes auf diese Schalenhälfte hohlen Führung 2 angeordnet sind, wird diese gebogen und der in derselben enthaltene Die Nüsse werden in der entsprechenden Lage am
Kern freigegeben. In der am weitesten zurück- Eintrittsende der Maschine auf der Seite der Kettengezogenen Öffnungsstellung des Schalenöffners be- 30 räder 13 zugeführt und durch die vorstehenden Teile wegt sich ein. säubernder, V-förmiger Teil nach unten 11 der Förderketten 10 längs der hohlen Führung 2 gegen die Seiten der beiden Messer des Öffners, um weiterbewegt. Während dieser Vorwärtsbewegung der diese zu reinigen und zu verhindern, daß irgend- Nüsse wird der Stiel abgeschnitten und ein fortweiche Schalenteile oder Rückstände an den Messern laufender Einschnitt längs des Umfanges ausgeführt, haften. Unmittelbar darauf werden die beiden Messer 35 Das Abschneiden des Stieles erfolgt durch zwei drehdes Öffners wieder gegeneinanderbewegt und kehren bare, gezahnte Messerscheiben 15 und 16 von bein ihre Ausgangsstellung zurück. Dasselbe gilt für trächtlicher Dicke. Die erste Messerscheibe 15 wird den zusätzlichen. Drucköffner und den V-förmigen durch das Zahnrad 17 angetrieben und die zweite Teil. Alle Teile sind nun wieder bereit, in eine neue Messerscheibe 16 durch das Ritzel 18, so- daß die Nuß einzutreten und dieselbe zu öffnen, die von den 40 Messerscheiben entgegengesetzt zueinander umlaufen. Förderketten zugeführt wird. Dieses System von Zahnrädern und Messerscheiben
Die Bewegungen aller obenerwähnten Teile müssen wird von Haltern 19 getragen, welche die Tiefe des selbstverständlich mit jenen der Förderketten ab- Eindringens der Zähne beim Abschneiden des Stieles gestimmt sein und werden vorzugsweise durch einem begrenzen. Die Halter 19 sand mit einem Arm 20 Hebelsystem zugeordnete Nocken sowie durch von 45 verbunden, der um eine zur Drehachse der Messerder Antriebsvorrichtung der Förderketten betätigte scheiben parallele Achse 21 an der Grundplatte 1 Stangen erzielt. schwenkbar befestigt ist. Das die Messerscheibe 15
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Aus- antreibende Zahnrad 17 wird von der Antriebsführungsform der Maschine gemäß der Erfindung. vorrichtung der Maschine über eine Spindel 22 an-Fig. 1 zeigt eine vollständige Maschine im 50 getrieben, die mit einem oder zwei Universalgelenken Grundriß; versehen ist, um eine Schwenkbewegung des Armes
Fig. 2 ist ein mittlerer senkrechter Längsschnitt durch den Hauptteil der Maschine;
Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten in größerem Maßstab;
Fig. 6 ist ein senkrechter Querschnitt durch die Maschine und zeigt die Förderketten mit den Nußhaltern;
Fig. 7 ist ein schematischer Grundriß des Schalenöffners mit Reinigungsvorrichtung;
Fig. 8 ist eine schematische Seitenansicht der Teile gemäß Fig. 7;
Fig. 9 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8;
20 um die Achse 21 zu ermöglichen, der durch eine (nicht dargestellte) Feder dauernd nach unten gezogen wird.
Je nach der Lage der Krümmung des den Stiel tragenden Endteiles der Nuß, der vorn oder hinten sein kann, wird er bei seiner Vorwärtsbewegung entweder die Messerscheibe 15 oder die Messerscheibe 16 berühren, wobei die Messerscheiben eine solche gegen-6° läufige Drehung ausführen, daß sie die Gegenwirkung ihres Einschnitts in den Stiel aufzuheben trachten.
Gleichzeitig wird das Anheben des bei 21 angelenkten Systems unterstützt und die Nuß während des Abschneidens des Stieles in der hohlen Führung 2
Fig. 10 zeigt im Grundriß die Haltevorrichtung 65 weiterbewegt, für den Schalenöffner mit Reinigungsvorrichtung sowie Nachdem der Stiel abgeschnitten ist, gehen die
die Anordnung dieser Teile am hinteren Ende der Förderketten 10 mit den Nüssen über das System der Schälmaschine. Messerscheiben 23 und 24 hinweg, die in Haltern ge-
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Aus- lagert sind, welche jenen der Messerscheiben 15, 16 führungsform der Maschine werden die Nüsse in der 70 ähnlich, aber unterhalb der Grundplatte 1 befestigt
sind. Die Messerscheiben 23, 24 werden durch Zahnräder 25, 26 angetrieben, die den Zahnrädern 17, 18 entsprechen. Die äußere Schale der über die Messerscheiben 23, 24 hinwegbewegten Nüsse wird mit einem Einschnitt versehen, der sich über die ganze Länge des unteren Teiles der Nuß und über die Hälfte jedes Endes erstreckt. Ebenso wie beim ersten Messerscheibenpaar sind die Messerscheiben 23, 24 in Haltern von entsprechend geformtem Umriß gelagert, welche die Sohneidtiefe der umlaufenden Messerscheiben begrenzen. Die Messerscheiben erfahren dabei eine solche gegenläufige Drehung, daß die während des Vorganges auf die Schale ausgeübte Gegenwirkung aufgehoben wird.
Bei ihrer weiteren Vorwärtsbewegung längs der hohlen Führung 2 gelangen die Nüsse zu den Messerscheiben 27 und 28, von denen die letztere unmittelbar durch das Zahnrad 29 angetrieben wird. Bei den Messerscheiben 27, 28 weist das Zahnprofil einen geraden Fußteil auf, dessen Dicke ungefähr der Dicke der Zähne der Messerscheiben 23, 24 entspricht. Die geraden Fußteile der Zähne der Messerscheiben 27, 28 vertiefen den ersten Einschnitt der Messerscheiben 23, 24 und schneiden durch die ganze Schale hindurch. Die geraden Fußteile der Zähne sind mit kurzen dünnen Schneidspitzen versehen, die das harte Häutchen des Nußkernes einschneiden.
Bei weiterer Vorwärtsbewegung werden die Nüsse nunmehr unterhalb von Messerscheibenpaaren 30 und 31 vorbeigeführt, die in der gleichen Ebene angeordnet sind und dieselben Einschnitte längs des oberen Teiles der Nüsse ausführen, um den Einschnitt längs des ganzen Umfanges der Schale zu vervollständigen.
Die beschriebenen fünf Messerscheibenpaare arbeiten vorzugsweise in einer gegenüber der hohlen Führung 2 etwas versetzten Längsebene, so daß die Schale der Nuß durch den fortlaufenden Einschnitt längs des Umfanges in zwei ungleiche Hälften geteilt wird. Auf diese Weise liegt die größere Schalenhälfte, in welcher der Kem zurückbleibt, immer auf derselben Seite der Maschine und des Schalenöffners.
Der Schalenöffner besteht hauptsächlich aus zwei parallelen halbmondförmigen Messern 32, die hinten um eine senkrechte Achse 33 drehbar sind. Die Messer sind mit einer unteren scharfen Kante versehen und so geformt, daß sie in den Einschnitt auf der oberen konvexen Seite der Nüsse eintreten können. Zu diesem Zweck ist der Schalenöffner auf der waagerechten Achse 34 gelagert und wird zwecks Be- grenzung seiner Aufwärtsbewegung durch eine Zugfeder 35 nach unten gezogen. Der Schalenöffner wird durch eine zur Bewegungsrichtung der Förderketten 10 parallele Stange 36 gehalten, die unter Steuerung durch die Antriebsvorrichtung eine hin- und hergehende Bewegung in der Längsrichtung ausführen kann.
Zur Vervollständigung der später zu beschreibenden Wirkung des Schalenöffners 32 ist ein zusätzlicher, eine Druckwirkung ausübender öffner 36' vorgesehen, der mittels der Antriebsvorrichtung auf die den Kern enthaltende größere Schalenhälfte einwirkt, so daß diese gebogen und der Kern freigegeben wird.
Nachdem der Einschnitt längs des Umfanges der Schale vollendet ist, müssen die durch die Förderketten weiterbewegten Nüsse kurz vor dem Ende ihrer Vorschubbewegung unter dem Öffner 32 hindurchgehen, wobei sich die Stange 36 in vorgeschobener Stellung und der Schalenöffner 36' hinten befindet. Die Messer des Öffners 32 greifen unter der Wirkung der Feder 35 in den Einschnitt auf der konvexen Seite der Nuß ein, die noch immer von unten, in der hohlen Führung 2 geführt ist.
Zu diesem Zeitpunkt überträgt eine mit der Bewegung der Förderketten abgestimmte Drehung eines Teiles 37, der einen Nocken 37' mit einem obenliegenden Zapfen 37" trägt, eine Winkelbewegung auf einen bei 39 gelagerten Teil 38 infolge der Wirkung des Zapfens 37" auf den äußeren Anschlag der Fläche 38" des Teiles 38. Diese Winkelbewegung des Teiles 38 bewirkt mittels des bei 41 drehbar gelagerten Winkelhebels 40 eine rückläufige Bewegung der Stange 36, die rascher ist als die Vorschubbewegung der Förderketten, so daß sich die Nuß von den vorstehenden Teilen 11 der Förderketten frei macht.
Die um die senkrechte Achse 33 drehbaren Messer 32 des Schalenöffners sind mit hinteren, kieferförmigen Verlängerungsteilen 42 versehen, die gewöhnlich unter der Wirkung einer Feder 43" und von Zapfen 43' in der geschlossenen Lage gehalten werden. Wenn sich die Stange 36 nach hinten bewegt, stoßen die abgeschrägten Nocken 43 an den hinteren Enden der Winkelhebel 42 gegen Zapfen 44, welche die Verlängerungsteile 42 und damit die Messer 32 des Öffners längs des Einschnitts der Nuß öffnen, so daß die Schalenhälften voneinander getrennt werden.
Der Drucköffner 36' ist um die senkrechte Achse 45 drehbar und wird durch einen Nocken 46 gesteuert, der über eine Nockenführung 47 und einen Winkelhebel 49 auf den den Drucköffner 36' tragenden Hebel 48 einwirkt. Ein seitlicher Fortsatz des Hebels-48 wirkt mit einem Anschlagzapfen 50 zusammen. Bei rückläufiger Bewegung der Stange 36 übt der Drucköffner 36' gleichzeitig einen fortschreitenden seitlichen Druck auf die den Kern enthaltende Schalenhälfte aus, so· daß diese gebogen und der Kern freigegeben wird.
Auch die Bewegung des Nockens 46 ist jener der Förderketten 10 zugeordnet.
Bei fortgesetzter rückläufiger Bewegung der Stange 36 gleiten die Innenflächen der Verlängerungsteile 42 auf den feststehenden Zapfen 44. Bei fortschreitender Trennung der Schalenhälften wird die Nuß von der hohlen Führung 2 freigegeben, die sie bis zu diesem Zeitpunkt geführt hat, und sowohl der Kern, als auch die Schalenhälften fallen von der Maschine herab.
Eine V-förmige Reinigungsvorrichtung 51 ist um die waagerechte Achse 52 drehbar und mit einem nach oben vorstehenden Zapfen 53 versehen, Diese Reinigungsvorrichtung 51 wurde bisher in der in Fig. 8 gezeigten, angehobenen Stellung gehalten. Sie wird nun unter der Wirkung des Teiles 38 um die Achse 52 nach unten verdreht, indem der auf einer Nockenfläche des verschwenkbaren Teiles 55 aufruhende Zapfen 54 des Winkelhebels 40 den Teil 55 verschwenkt, der am anderen Ende mit einem Langschlitz versehen ist, in den der nach oben vorstehende Zapfen 53 eingreift.
Bei dieser Abwärtsbewegung der Reinigungsvorrichtung 51 legen sich die Außenflächen des V-förmigen Teiles gegen die Innenflächen der Messer 32 des Schalenöffners und säubern diese von trockenen Schalenrückständen, die gegebenenfalls haftengeblieben sind.
Da die Tragplatte des Nockens 37' ihre Drehung fortsetzt, berührt die vordere Kante des Nockens 37' die Fläche 38' oder den Teil 38. Die Stange 36 wird auf diese Weise in ihre vorgeschobene Stellung bewegt und in derselben festgehalten. Dasselbe gilt hinsichtlich der Drehung des Nockens 46 relativ zur
Nockenführung 47. Die ganze Vorrichtung befindet sich nun wieder in der Ausgangsstellung und ist zur Bearbeitung der folgenden Nuß bereit.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Maschine zum Schälen von Acajounüssen mit Fördervorrichtungen, welche die mit der konkaven Seite nach unten angeordneten Nüsse in der Längsrichtung weiterbewegen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abschneiden des Stieles, die aus einem System von zwei gezahnten Messerscheiben (15, 16) besteht, deren Dicke größer als jene des Stieles ist und die in einer zur Vorschubebene der Nüsse parallelen Ebene in entgegengesetzten Richtungen umlaufen, und durch einen Arm (20), der um eine zu dieser Ebene senkrechte Achse (21) schwenkbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerscheiben (15, 16) zum Abschneiden des Stieles durch ein Zahnrad (17) angetrieben werden, das unmittelbar in die Zähne der einen Messerscheibe (15) und mittelbar über ein Ritzel (18) in die Zähne der anderen Messerscheibe (16) eingreift, wobei das Zahnrad (17) von der Antriebsvorrichtung über eine Spindel (22) mit einem oder zwei Universalgelenken angetrieben wird, und daß diese Messerscheiben durch mit dem schwenkbaren Arm (20) verbundene Halter (19) getragen werden, welche die Tiefe des Eindringens der Zähne beim Abschneiden des Stieles begrenzen.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher ein Paar Messerscheiben auf die Schale einwirkt, um während der mittels der Förderketten bewirkten Vorschubbewegung der Nüsse einen fortlaufenden Einschnitt längs des Umfanges in einer zur Hauptsymmetrieebene parallelen Ebene auszuführen, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgende Paare (23, 24 und 27, 28 bzw. 30 und 31) von Messerscheiben vorgesehen sind, die in der gleichen Ebene wirken.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Schalenöffner, der aus in der Längsrichtung halbmondförmigen, einander gegenüberliegenden Messern (32) mit nach unten vorstehenden konkaven Innenkanten besteht, die in der Wirkungsebene der Messerscheiben angeordnet und sowohl um eine senkrechte Achse (33) als auch um eine waagerechte Achse (34) schwenkbar sind, so· daß die Schwenkbewegung in senkrechter Richtung unter der Wirkung einer Feder (35) auf einen genau begrenzten Winkel beschränkt ist, wobei das konkave Profil des Schalenöffners derart ausgebildet und der Schalenöffner in der Maschine derart angeordnet ist, daß sich die durch die Förderketten (10) weiterbewegten und mit einem vollständigen Einschnitt längs ihres Umfanges versehenen Nüsse mit ihrer oberen konvexen Fläche der Konkavität der unteren Kanten des Schalenöffners anpassen, die unter Spannung der Feder in den von den Messerscheiben gemachten Einschnitt eingreifen.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalenöffner von einer waagerechten Längsstange (36) getragen wird, die eine der Antriebsvorrichtung der Maschine zugeordnete hin- und hergehende Bewegung ausführen kann, und daß eine aus Nocken (43), Winkelhebeln (42), feststehenden Anschlagzapfen (44) und einer Feder (43") bestehende Einrichtung vorgesehen ist, welche die beiden parallelen Messer (32) des Schalenöffners bei der rückläufigen Bewegung der Stange (36) um die senkrechte Achse (33) in die Offenstellung verschwenkt, während sie bei der Vorschubbewegung der Stange in die Schließstellung zurückgeführt werden.
6. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen an der waagerechten Stange (36) angelenkten zusätzlichen Schalenöffner (36'), welcher der hin- und hergehenden Bewegung der Stange folgt und über einen Nocken (46) und Winkelhebel (49) durch die Antriebsvorrichtung synchron mit der Bewegung des Schalenöffners derart gesteuert wird, daß er während der rückläufigen Bewegung der Stange und des öffnens der parallelen Messer (32) des Schalenöffners einen zunehmenden seitlichen Druck auf die größere Schalenhälfte ausübt.
7. Maschine nach den Ansprüchen 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine Reinigungsvorrichtung (51), deren Bewegung über Gelenkverbindungen (38, 40) der Bewegung der waagerechten Tragstange (36) derart zugeordnet ist, daß sie am Ende der rückläufigen Bewegung der Stange längs der seitlichen Innenflächen der beiden parallelen Messer (32) des Schalenöffners nach unten gleitet und dieselben von allen anhaftenden ölhaltigen Schalenrückständen säubert, worauf sie während des Vorschubs der Stange und der Schließbewegung der Messer in die Ausgangsstellung zurückkehrt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA-Patentschriften Nr. 2 344 711, 1921238.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 506/44 4.57
DEC12044A 1954-11-05 1955-11-04 Maschine zum Schaelen von Acajounuessen Pending DE1007100B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1921238A (en) * 1930-11-19 1933-08-08 Douglas Coakson Machine for hulling nuts and the like
US2344711A (en) * 1943-02-03 1944-03-21 John F Mcnutt Walnut cutting machine

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