DE1006281B - Zahnstangenlenkung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zahnstangenlenkung fuer Kraftfahrzeuge

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DE1006281B
DE1006281B DEP15894A DEP0015894A DE1006281B DE 1006281 B DE1006281 B DE 1006281B DE P15894 A DEP15894 A DE P15894A DE P0015894 A DEP0015894 A DE P0015894A DE 1006281 B DE1006281 B DE 1006281B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
pinion
rack
housing
axis
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Pending
Application number
DEP15894A
Other languages
English (en)
Inventor
Vladimir Popelar
Jan Roennert
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Individual
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Individual
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/12Steering gears mechanical of rack-and-pinion type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Zahnstangenlenkung, bei der die über ein an der Lenkspindel sitzendes Lenkritzel in ihrer Längsrichtung verschiebbare Zahnstange außerhalb des sie führenden und zuglaich zur Lagerung des Lenkritzels dienenden Lenkgehäuses an einem im Wagenaufbau oder am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten Lenkhebel angelenkt ist.
Zwecks bequemer Betätigung der Lenkung von Kraftfahrzeugen, insbesondere von Personenwagen, ist es wünschenswert, die Steuersäule unter einem kleinen Winkel zur waagerechten Ebene anzuordnen. Bei dieser Ausführung ist das erhöhte Ende der Säule der Bedienung der Pedale nicht hinderlich, wobei die Säule unmittelbar in die Stirnwand eingelassen werden kann, um ihre Gesamtanordnung zu erleichtern.
Eine solche geneigte Anordnung der Steuersäule erschwert jedoch in bedeutendem Maße die Übertragung der Lenkkräfte vom Schneckengehäuse der Lenkung oder von der Zahnstange auf die Steuerhebel der Räder in solchen Fällen, in denen die Steuerhebel der Räder niedriger angebracht werden müssen als die Schnecke oder das Lenkritzel.
Bei der bisher bekannten Schneckenlenkung wird die Übertragung auf die Lenkstangen entweder mittels einer lotrechten, Welle oder eines zweiarmigen Hebels bewerkstelligt. Ferner ist eine Lenkung bekannt, bei der diese Übertragung durch Kegelräder erfolgt, wobei die Umsetzung der Drehbewegung in die Schubbewegung der Lenkstangen von der lotrechten Welle des großen Kegelrades erfolgt.
Die Erfindung löst die gleiche Aufgabe, jedoch in Verbindung mit der gebräuchlichen einfachen Zahnstangenlenkung. Der Erfindungsgedanke liegt darin, daß das Lenkgehäuse im Wagenaufbau oder am Fahrzeugrahmen ungefähr an der Lagerungsstelle des Lenkritzels um eine der Lenkhebelschwenkachse möglichst parallele Achse, die zugleich auch annähernd in Richtung der Lenkritzelachse verläuft, schwenkbar gelagert ist.
Es ist zwar bereits eine eingangs genannte Zahnstangenlenkung bekanntgeworden, bei der die Zahnstange selbst elastisch verdrehbar gelagert ist. Diese Lagerung bezweckt jedoch, daß die Zahnstange um ihre eigene Achse um einen gewissen Winkel nachgiebig verdrehbar ist, damit die Verzahnung der Zahnstange gegenüber der Verzahnung des Ritzels der Lenkspindel mit einer angemessenen Verdrehspannung gelagert werden kann und einen stets spielfreien Eingriff der Verzahnung bewirkt. Die Erfindung konnte jedoch weder durch diese bekannte Anordnung noch durch eine — an sich bekannte — lediglich gegenüber Vibrationen und Stößen elastische Lagerung des Lenkgehäuses nahegelegt werden.
Zahnstangenlenkung für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Vladimir Popelaf und Jan Rönnert, Prag
Vertreter: Dipl-Ing. R, Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
Vladimir Popelaf und Jan Rönnert, Prag,
sind als Erfinder genannt worden
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
Fig. 1 die Gesamtanordnung der Lenkung in Ansieht vom Lenkrad,
Fig. 2 einen vergrößerten Einzelabschnitt des Lenkgehäuses und seiner Verankerung in der Ebene I-I der Fig. 1.
Die Drehbewegung des Lenkrades wird mittels der Welle 1 über die elastische Kupplung 2 auf das mit der Lenkzahnstange 4 im Eingriff befindliche Lenkritzel 3 übertragen. Die Lenkzahnstange 4 ist im Lenkgehäuse 5 beiderseits längs verschiebbar gelagert und an ihrem Ende, ungefähr in Wagenmitte, mittels eines Gelenkes 6 mit dem lotrecht angeordneten zweiarmigen Hebel 7 verbunden. Dieser Hebel ist im Wagenaufbau oder am Fahrzeugrahmen in A drehbar um eine mit der Längsachse des Fahrzeuges annähernd parallele Achse gelagert. An seinem unteren Ende ist der Hebel 7 mittels der Gelenke 8 mit den Lenkstangen 9 verbunden, welche mit Hilfe von Gelenken 10 an den z. B. am senkrechten Drehzapfen 12 des Rades 13 befestigten Lenkarm 11 angeschlossen sind.
Bei Lenkung des Fahrzeuges bewegt sich der Mittelpunkt des Gelenkes 6 des Hebels 7 entlang einer Kreislinie mit dem Mittelpunkt A. Je nach der gewählten Fahrtrichtung schlägt dabei der Hebel 7 aus seiner Normalstellung α entweder nach rechts oder nach links bis in die äußerste mit b bzw. c bezeichnete Stellung aus. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ändert sich die Höhenlage des Gelenkes 6 bei der axialen Bewegung der Lenkzahnstange. Es ist daher notwendig, dem Lenkgehäuse 5 in einem kleinen Grenzbereich die Bewegung um eine mit der Drehachse des zweiarmigen Hebels 7 parallele Achse zu ermöglichen.. Dies wird durch eine Drehlagerung des Lenkgehäuses im Wagenaufbau 14 oder am Fahrzeugrahmen, ζ. B. mit Hilfe eines Gummiringes 15, ermöglicht, der auf dem Lenkgehäuse 5 aufgepreßt oder aufvulkaniisiert ist. Die ein-
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fache Ausführung dieser elastischen Verankerung hat überdies den Vorteil, daß durch die Verwendung eines elastischen Ringes die Übertragung der Vibrationen vom Fahrgestell in den Wagenaufbau verhindert und so· die Geräuschlosigkeit des Wagenaufbaues während der Fahrt wesentlich erhöht wird.

Claims (2)

  1. Patentanspruch ε-1. Zahnstangenlenkung für Kraftfahrzeuge, bei der die über ein an der Lenkspindel sitzendes Lenkritzel in ihrer Längsrichtung verschiebbare Zahnstange außerhalb des sie führenden und zugleich zur Lagerung des Lenkritzels dienenden Lenkgehäuses an einem im Wagenaufbau oder am Fahrzeugrahmen schwenkbar gelagerten Lenkhebel angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkgehäuse (5) im Wagenaufbau (14) oder am Fahrzeugrahmen ungefähr an der Lagerungsstelle des Lenkritzels (3) um eine der Lenkhebelschwenkachse möglichst parallele Achse, die zugleich auch annähernd in Richtung der Lenkritzelachse verläuft, schwenkbar gelagert ist.
  2. 2. Zahnstangenlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur schwenkbaren Lagerung ein das Lenkgehäuse (5) an der Lagerstelle umgebender Gummiring (15) oder ein anderes elastisch nachgiebiges Element dient.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 732 949, 933 550;
    französische Patentschrift Nr. 813 122.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 868/258 4.
DEP15894A 1956-03-19 1956-03-19 Zahnstangenlenkung fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1006281B (de)

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GB992456A GB806751A (en) 1956-03-29 1956-03-29 Rack steering gear for motor vehicles

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215011B (de) * 1962-03-06 1966-04-21 Hydrosteer Ltd Zahnstangenlenkung fuer Kraftfahrzeuge
DE3144348A1 (de) * 1981-11-07 1983-06-01 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Zahnstangenlenkung fuer kraftfahrzeuge

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DE933550C (de) * 1950-03-21 1955-09-29 Claude Hector May Lenkvorrichtung fuer ein Strassenfahrzeug

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