DE10050C - Greiferbewegung und Spulengehäuse für Nähmaschinen - Google Patents

Greiferbewegung und Spulengehäuse für Nähmaschinen

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DE10050C
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Germany
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loop
sewing machines
gripper
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DENDAT10050D
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G. LUDWIG in Berlin N., Brunnenstrafse 149
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1879.
Klasse 52.
GUSTAV LUDWIG in BERLIN. Greiferbewegung und Spulengehäuse für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. September 1879 ab.
Die Neuerungen erstrecken sich:
1. auf eine eigenthümliche Bewegung des Greifers und
2. auf die Construction des Spulengehäuses für den Unterfaden, sowie des Halters zur Aufnahme des ersteren.
In beiliegender Zeichnung veranschaulichen Fig. i, 2 und 3 die Nähmaschine in Seitenansicht, Querschnitt und Unteransicht;
Fig. 4 bis 8 sind Detailconstructionen des Spulengehäuses, seines Halters und des Greifers;
Fig. 9 bis 12 zeigen die schematische Darstellung eines Greiferumganges mit der dabei erfolgten Schleifenbildung.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich, ist die Greiferstange α, welche vorn den Greiferhaken b trägt und hinten in eine Kugel e endigt, mittelst der Zapfen cc1 in einer Gabel d gelagert, welche sich um ihre verticale Axe drehen kann. Das zur Bewegung des in der Zeichnung nicht dargestellten Transporteurs dienende Excenter /, trägt eine Pfanne g zur Aufnahme der Kugel e, wodurch ein Kugelgelenk gebildet wird; somit wird eine Drehung der Schnurscheibe h das Kugelende der Greiferstange in einem Kreise führen und ihre Längsaxe infolge der Lagerung durch Gabel d einen Doppelkegel beschreiben, dessen Spitze im Schnittpunkt der verticalen Axe von d und der Längsaxe von α liegt. Die Zapfen c c' der Greiferstange können auch durch eine Kugel ersetzt werden, die dann mit der feststehenden Gabel d ein Kugelgelenk bildet und eine gleiche Bewegung der Greiferstange gestattet; diese Anordnung bleibt vorbehalten.
Die Construction des Spulengehäuses i, welches aus Metall angefertigt sein kann, ist, wie aus den Figuren 2, 3, 4 und 6 ersichtlich, eine derartige, dafs eine bedeutend gröfsere Spule als bisher, oder auch die im Handel vorkommende Holzspule in dasselbe aufgenommen werden kann.
Der Halter des Spulengehäuses i, Fig. 1 bis 7, besteht der Hauptsache nach aus zwei Ringen / /', die in einem bestimmten Abstande gehalten werden und zwischen sich das Spulengehäuse i tragen. Der Ring /, mit einer Schutzvorrichtung 0 zur Führung des Fadens versehen, ist mittelst des Steges m fest mit der Stütze η verbunden, während /' scharnierartig an diese Stütze befestigt ist. Das Scharnier dient zum seitlichen Aufklappen des Ringes /' beim Einsetzen des Spulengehäuses, Fig. 3; eine kleine Spiralfeder /, Fig. 7, bewirkt ein selbsttätiges Zuklappen nach dem Einsetzen und ein kleiner Anschlagstift q begrenzt die Ausschlagweite des Ringes l'. Damit das Spulengehäuse i fest in den Ringen / /' gehalten werde und beim Arbeiten nicht klappert, aber doch den Nähfaden bei der Schleifenbildung mit möglichst wenig Reibung den Durchgang zwischen Gehäuse und Halter gestatte, liegt ersteres, wie aus Fig. 2, 4 und 6 ersichtlich, in jedem Ringe auf je drei federnden Erhöhungen ί s' s", welche durch kleine Spiralfedern stets gegen das Gehäuse drücken und dasselbe in einem gewissen Abstande von den Ringen halten, so dafs der Nähfaden bei der Schleifenbildung bequem in den gebildeten Spielraum gleiten und die federnden Erhöhungen passiren kann, die er in den betreffenden Momenten mit Leichtigkeit zu- ' sammen- oder zurückdrückt.
Der Halter mit dem Spulengehäuse ist so an der Fundamentplatte befestigt, dafs die Spitze des Greiferhakens, wie aus Fig. 4 und Fig. 9 bis 12 zu ersehen, einen concentrischen Kreis um das kreisrunde Spulengehäuse beschreibt.
Der Greiferhaken, Fig. 8, bewirkt die Schleifenbildung in folgender Weise:
Wenn die Nadel ihren Rücklauf eben begonnen hat und der Nähfaden infolge einer Aufstauchung eine kleine Oese bildet, tritt der Greiferhaken mit seiner Spitze in diese Oese, Fig. 4 und 9, und beginnt bei seinem Weitergang die Schleife auszuziehen, wie in Fig. 10 gezeigt wird; es legt sich hierbei der äufsere Faden (in Fig. 6 der linke) in den am Greiferhaken befindlichen kleinen Ansatz r. Beim Weitergang des Greiferhakens wird die Schleife über das Spulengehäuse des Unterfadens hinweggezogen, wobei die am Ringe / befindliche Schutzvorrichtung ο dafür sorgt, dafs sich der Nähfaden behufs Schleifenbildung immer richtig theilt (s. Fig. 6) und der Unterfaden von jeder Schleife gefangen wird.
Wie aus Fig. 11 ersichtlich, gleitet bei diesem Vorgang die Schleife allmälig in das am Greiferhaken befindliche kleine Häkchen v, von welchem sie dann weiter mitgenommen wird, Fig. 12. Sobald der Greiferhaken aus seiner Stellung, Fig. 12, in seine Anfangsstellung, Fig. 9,
zurückkehrt, wird die Schleife durch den Steg m allmälig vom Häkchen ν abgestreift und er beginnt die inzwischen von der Nadel gebildete Oese des Nähfadens von neuem zu einer Schleife auszuziehen, wobei gleichzeitig die vorher gebildete zugezogen wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An Nähmaschinen die ganze Construction und Anwendung der eben beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten Greiferbewegung.
  2. 2. Die eigentümliche Construction und Anbringung des Halters für das Spulengehäuse des Unterfadens, welche in sehr einfacher Weise das Einsetzen und Herausnehmen des Spulengehäuses gestattet.
  3. 3. An dem Halter des Spulengehäuses die federnden Erhöhungen ί s' s", welche fast ohne Reibung den Durchgang des Nähfadens zwischen Spulengehäuse und Halter gestatten und ein Klappern des ersteren beim Nähen vermeiden.
    Alles in der Weise und zum Zwecke wie beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10050D Greiferbewegung und Spulengehäuse für Nähmaschinen Active DE10050C (de)

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