DE32158C - Knopflochapparat für Nähmaschinen - Google Patents

Knopflochapparat für Nähmaschinen

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DE32158C
DE32158C DENDAT32158D DE32158DA DE32158C DE 32158 C DE32158 C DE 32158C DE NDAT32158 D DENDAT32158 D DE NDAT32158D DE 32158D A DE32158D A DE 32158DA DE 32158 C DE32158 C DE 32158C
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DE
Germany
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buttonhole
needle
plate
attached
sewing machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32158D
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English (en)
Original Assignee
H. GARTEN in Magdeburg
Publication of DE32158C publication Critical patent/DE32158C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/24Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing formed by general-purpose sewing machines modified by attachments, e.g. by detachable devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2501/00Wearing apparel
    • D10B2501/06Details of garments
    • D10B2501/062Buttonholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
HERMANN GARTEN in MAGDEBURG. Knopflochapparat für Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1885 ab.
Der Vorzug des auf der Zeichnung dargestellten Knopflochapparates gegenüber den bis jetzt angewendeten besteht darin, dafs derselbe sich an jeder gewöhnlichen Nähmaschine anbringen läfst, die mit vertical auf- und abwärtsgehender Nadelstange versehen ist, ohne dafs besondere maschinelle Einrichtungen an den functionirenden Theilen der Maschine zu treffen wären.
Der Apparat wird mittelst der sonst zur Befestigung der Nadel dienenden Schraube a an der Nadelstange b angebracht, indem eine an der Grundplatte d des Apparates sitzende Hülse c die Nadelstange umfafst, Fig. 1. Die Nadel wird in das Gleitstück e eingesetzt, welches an der Platte d dadurch befestigt ist, dafs eine Schraube g, unter welcher eine Schleppfeder f liegt, von hinten in einen durch den Schlitz h der Platte dt geführten Ansatz des Gleitstückes eingeschraubt ist, Fig. 5.
Mit dem Gleitstück e ist mittelst Gelenkes das Hakenstück k verbunden, in dessen kreisförmigen Ausschnitt der untere Theil der schwingenden Platte / eingreift, Fig. 4. Die letztere ist auf der Platte d um j drehbar befestigt und mit dem für Zierstichapparate bereits bekannten Herz i versehen, in welches die Feder k1 von hinten aus eingreift, Fig. 5 und 6. Die Gelenkhebelverbindung ρ q wird dadurch, dafs beim Aufwärtsgange der Hebel q entgegen der Tendenz der Feder 0 an die Kopfplatte der Nähmaschine stöfst, in eine Bewegung gesetzt, welche mittelst der an der Gleitstange ρ befindlichen Rolle p1 die Platte I zum Schwingen bringt. Es gleitet nämlich die Rolle p1 entsprechend der Stellung, welche die Spitze des Herzens i einnimmt, an der einen oder anderen Seite des letzteren hin und schiebt dadurch die Platte I nach der entgegengesetzten Richtung, in deren äufserster Stellung sie durch die hinter die Nasen n1 bezw. m1 fassenden Federn η und m arretirt wird. Diese Bewegung veranlafst aber - das Herz i, dessen Spitze unterhalb seines Drehpunktes durch die Feder A:1 in der Mittellinie gehalten wird, seine Stellung zur Platte / zu ändern, so dafs die Rolle p1 beim nächsten Aufwärtsgange der Nadelstange bezw. der Gleitstange ρ an der entgegengesetzten Seite des Herzens i hingeführt wird und dadurch das Herumschwingen der Platte / hervorruft.
Diese schwingende Bewegung überträgt sich in der angegebenen Weise auf das Gleitstück e mit der Nadel, so dafs die Stiche Zickzackform bekommen.
Die Stichplatte r ist zu diesem Zwecke mit einem schlitzförmigen Stichloch ν versehen, in welches man einen Kanal n> zur Einführung des Unterlegfadens für den Knopflochrand einmünden lassen kann, Fig. 12. Unterhalb der Stichplatte r ist an derselben eine Feder s1 befestigt, welche an ihrer Spitze den Dorn s zur Führung des Stoffes im Knopflochschlitz trägt. Zum Heben des Domes 5 für den Gebrauch dient der Hebel f, dessen vordere schräge Fläche i1 bei entsprechender Stellung die Feder s an die Unterseite der Stichplatte herandrückt und dadurch den Dorn s über
der Oberfläche derselben erscheinen läfst, Fig. 8 und ίο. . ■ ■
Für die Benutzung des Apparates empfiehlt es sich, einen zurückklappbaren Stoffdrückerfufs anzuwenden, indem man an der Stoffdrückerstange χ die Büchse y anschraubt, an welcher der eigentliche Drückerfufs ^ mittelst Scharniers u befestigt ist. Durch den von der Feder ^2 beeinflufsten Stift \l, welcher in eine Oeffnung der Büchse j" eingreift, wird der Drückerfufs in seiner gestreckten Lage gehalten, Fig. 2, 3 und y. Doch ist diese Einrichtung nicht unbedingtes Erfordernifs für die Anwendung des Knopflochapparates.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ·.'.·'·.■ ■■-. ·.. *
    Ein Knopflochappärat, welcher ari der auf- und abwärtsgehenden Nadelstange der Nähmaschine angebracht werden kann, gekennzeichnet durch:
    a) die Anordnung der Gelenkhebelverbindung ρ q zur Uebertragung der Bewegung der Nadelstange b auf den Apparat;
    b) die Vorrichtung zum periodischen Verschieben der Nadel, bestehend aus der schwingenden Platte / mit dem Herzen i, der Feder k1, dem Hakenstück k und der Gleitplatte e, an welcher die Nadel befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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