DE52967C - Rundnähvorrichtung für Strohhülsen-Maschinen - Google Patents
Rundnähvorrichtung für Strohhülsen-MaschinenInfo
- Publication number
- DE52967C DE52967C DENDAT52967D DE52967DA DE52967C DE 52967 C DE52967 C DE 52967C DE NDAT52967 D DENDAT52967 D DE NDAT52967D DE 52967D A DE52967D A DE 52967DA DE 52967 C DE52967 C DE 52967C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- straw
- sewing device
- sleeve
- circular sewing
- cylinder
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000010902 straw Substances 0.000 title claims description 10
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 5
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B23/00—Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
- D05B23/003—Sewing machines for straw cases, wisps of straw or canvas shoes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43: Korbflechterei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1889 ab.,.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine, welche in der bekannten Weise das
ausgebreitete Stroh durch einen Kettenstichnähapparat mit zwei oder drei Nähten verbindet,
so dafs dasselbe vorläufig eine Art Strohdecke bildet, ist mit einer eigenthümlichen Vorrichtung
versehen, durch welche die Decke dann zugleich zu einem Cylinder zusammengenäht wird. . ,
Es ist nämlich unter der Maschine ein Cylinder α angebracht, in welchem sich die
Schiene b befindet, durch welche die Fäden für den Nähapparat gezogen sind und welche
in bekannter Weise seitlich verschoben wird. Ferner wurde an dem Doppelrost, welcher
seitlich aufgeklappt werden kann (wie Fig. 11 zeigt) und zwischen welchem das Stroh eingelegt
wird, die Einrichtung getroffen, dafs der Untertheil desselben nach vorn verschiebbar ist.
Der letztere ist nicht wie sonst mit dem oberen Rost fest verbunden, sondern in einem
besonderen Falz angebracht, so dafs er für sich verschoben werden kann (s. Fig. 11 und 12).
Bei der Vorwärtsbewegung des oberen Rostes durch die Sperrklinke, die wie gewöhnlich
durch eine Excenterscheibe d hervorgebracht wird, wird jedoch der untere Rosttheil ebenfalls
mitgenommen, da er mit einem Zapfen e versehen ist, an welchen der obere Rosttheil
stöfst. Ist der Rost durch die Maschine vorbewegt und hat demnach das Zusammennähen
des Strohes stattgefunden, so wird der untere Rosttheil durch eine beliebige Vorrichtung
unter dem oberen Theil hin weiter nach vorn geschoben, so dafs nun die gebildete Strohdecke,
welche von dem Faden gehalten wird, nach unten hängt (s. Fig. 3 und Punktation in
Fig. 5). Ist das geschehen, so wird das herabhängende Ende der Strohdecke erfafst und
um den Cylinder α herumgezogen, so dafs es mit dem anderen Ende der Decke zusammenstöfst
und letztere einen Cylinder bildet. Hierauf wird mit der Maschine weiter genäht, wobei
der Cylinder a als Unterlage dient. Dabei nimmt der obere Rosttheil bei seiner weiteren
Vorwärtsbewegung die Strohhülse, auf welcher er ruht, mit und dreht diese sammt dem Cylinder
a, so dafs' die Nähte nochmals auf das angeschobene Ende übergehen und dieses mit
dem anderen Ende verbinden, worauf die Fäden abgeschnitten werden und die cylindrische
Hülse abgenommen wird. Der obere Rosttheil kann, damit er die Drehung der Hülse bewirkt,
an der betreffenden Stelle etwas gezahnt sein. Es kann jedoch auch die Drehung der Hülse
mit dem Cylinder α durch die Hand erfolgen. Das Abnehmen der Hülse von dem Cylinder a
geschieht, nachdem derselbe aus dem Lager / ausgehoben und in die in Fig. 8 gezeichnete
schräge Stellung gebracht worden ist, welche das Abziehen der Hülse ermöglicht.
Damit der Cylinder in die schräge Stellung gebracht werden kann, wurde derselbe einerseits
in der Hülse Z1 gelagert, welche unten mit einem Scharnier i versehen ist.
Damit die Drehung der Hülse α stattfinden
kann, obgleich dieselbe als Unterlage dient, und trotzdem die hakenförmigen Nadeln ganz
nahe an die im Innern desselben angebrachte und hier geführte fadenführende Stange b
herantreffen müssen, wurde dieselbe mit Schlitzen versehen, in welche die Nadeln treffen.
Um zu vermeiden, dafs eine gröfsere Drehung stattfindet, als dies die Schlitze gestatten, wurde
in dem Lager / ein Stift η angebracht, welcher in einen entsprechend langen Schlitz h in dem
Cylinder greift und dessen Drehung begrenzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine 'Rundnähvorrichtung für Strohhülsenmaschinen, gekennzeichnet durch den mit Ausschnitten für die Nadeln versehenen Hohlcylinder a, welcher, den Fadenführer b in sich aufnehmend, einerseits in der mit Gelenk versehenen Hülse Z1, andererseits in dem mit Anschlagstift η versehenen offenen Lager / nach Mafsgabe des Schlitzes h drehbar angeordnet ist, derart, dafs er nach dem Fortschieben des unteren, für sich beweglichen Rosttheiles r beim Zusammennähen der Enden der vorher angefertigten Strohmatte als Unterlage dient und behufs Abnahme der fertig gestellten Hülse in die Stellung Fig. 8 gebracht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52967C true DE52967C (de) |
Family
ID=327643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52967D Expired - Lifetime DE52967C (de) | Rundnähvorrichtung für Strohhülsen-Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52967C (de) |
-
0
- DE DENDAT52967D patent/DE52967C/de not_active Expired - Lifetime
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