DE100440C - - Google Patents
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- DE100440C DE100440C DENDAT100440D DE100440DA DE100440C DE 100440 C DE100440 C DE 100440C DE NDAT100440 D DENDAT100440 D DE NDAT100440D DE 100440D A DE100440D A DE 100440DA DE 100440 C DE100440 C DE 100440C
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- coin
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- tensioning mechanism
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L23/00—Cleaning footwear
- A47L23/02—Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish
Landscapes
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt eine äufsere
Ansicht der Vorrichtung dar.
Der Benutzer tritt auf die Plattform A, wirft in den Schlitz B eine Geldmünze und zieht
dann den Hebel C nach vorn. Dadurch öffnet sich die Rolllade D, und es wird eine von
Bürsten umgebene Fufsplatte E (Fig. 2) sichtbar, auf welche der Fufs mit dem zu putzenden
Stiefel gesetzt wird. Hierbei beginnen die Bürsten ihre Thä'tigkeit, nach deren Beendigung
der Hebel C gebotenen Falles nochmals , bethätigt und der Fufs mit dem geputzten Stiefel
gegen den mit dem ungeputzten vertauscht wird.
Beim Verlassen der Plattform A schliefst sich die Rolllade wieder.
Die Arbeitsleistung geschieht durch das Umlegen des Hebels C, wobei sich gleichzeitig
die Rolllade öffnet. Dieser Hebel setzt nämlich die Welle F (Fig. 2 und 3), welche zwei
Kettenräder G und H trägt, in eine Theildrehung, von denen das erste eine zweite Welle J mit
erhöhter Geschwindigkeit in Umlauf setzt, während das andere Kettenrad H in noch näher
zu erläuternder Weise den Antrieb der Rolllade D bewerkstelligt.
Mit dem auf der Welle J lose sitzenden Antriebskettenrad O ist durch eine einseitig
wirkende Kuppelung (Sperrrad K) eine Windelrommel verbunden, die bei der Handhabung
des Hebels C das Gewicht L, welches nachher als Treibkraft dient, aufzieht. Nach Zurückziehung
des Hebels C stützt sich diese Windeirommel mit einer an ihr befindlichen Sperrklinke
P gegen die Zähne des fest auf der Welle J sitzenden Sperrzahnrades Q, so dafs
eine Drehung der Welle J erstrebt wird. Zunächst aber bleiben sämmtliche Bewegungstheile
noch in Ruhe, und zwar deshalb, weil gegen den Umfang der BUrstenscheiben M oder gegen
sonstige dafür vorgesehene, von der Welle J bewegte Reibflächen Bremsklötze N schleifen,
die erst dadurch gelöst werden, dafs der Fufs auf die von den Bürsten umgebene Fufsplatte E
tritt. Geschieht das, so setzt das Kettenvorgelege R S T die Welle der Bürstentrommel M
in Umlauf, und falls noch eine zweite Bürstentrommel vorgesehen ist (wie in Fig. 2 angedeutet),
kann ein Schnur- oder Kettentrieb U für deren Bewegung sorgen.
Die Zufuhr von Wichse kann in beliebiger Weise geschehen. In Fig. 3 bedeutet V das
Zuführungsrohr und Weinen die Zufuhr regelnden Hahn, der in genügenden Zeiträumen durch
die Hubstangen X von der auf der Welle J sitzenden Hubscheibe Y bewegt wird.
Die Freigabe der Bewegungstheile durch den Einwurf einer Münze geschieht auf folgende
Weise: Das in den Schlitz B (Fig. 1 und 3) eingeworfene Geldstück gelangt nach Durchwanderung
der üblichen Controlvorrichtungen durch das Rohr Z nach abwärts und bethä'tigt
dort die Welle F. Auf letzterer sitzt nämlich ein mit einem Zahneinschnitt versehenes Sperrrad
a, in das eine schwingende Sperrklinke b
eingreift, wie das in Fig. 4 im Einzelnen dargestellt ist. Diese Klinke ist als zweiarmiger
Hebel ausgeführt und ihr freies Ende trägt eine Platte zur Aufnahme des Geldstückes.
So lange sich auf dieser kein Geldstück befindet, ist die Welle F, also auch der Hebel C,
an der Drehung verhindert. So lange aber eine Münze auf jenem Teller ruht, ist die
Klinke b ausgehoben und die Welle F und der Hebel C freigegeben.
Damit das Geld im geeigneten Zeitpunkt von dem Teller herabgeworfen wird, ist dieser von
einer Seite her geschlitzt und unter ihm läuft eine kleine Scheibe c, die an einer Stelle mit
Borsten oder .dergl. besetzt ist, in der Richtung des Pfeiles um, so dafs, sobald diese Borsten
durch die Schlitze des Tellers treten, die Münze herabgeworfen wird. Wenn die durch Bewegung
des Hebels C erzeugte Arbeit nicht zum Putzen zweier Stiefel ausreicht, also der Hebel C
zweimal in Thätigkeit gesetzt werden mufs, so soll die Münze natürlich auch erst nach
dieser zweiten Handhabung herabfallen und den Hebel wieder sperren. Zu diesem Zweck
sitzt auf der Welle J eine Schnur- oder sonstige Scheibe d (Fig. 3), welche ein Vorgelege e mit
halber Umlaufszahl in Bewegung setzt. Von dieser wird mittelst der Scheibe/ die Bürstenscheibe
c in Fig. 4 in der erforderlichen Weise bewegt.
Dieses Vorgelege e dient auch noch zur Regelung der Rollladen-Bewegung. Das Oeffnen
dieser Rolllade D geschieht, wie schon erwähnt, durch die Bewegung des Hebels C. Denkt
man sich die auf der Welle F (Fig. 3) sichtbare Kuppelung g eingerückt, so wird durch
die Drehung des Hebels C auch das Kettenrad H, das lose auf der Welle F sitzt, bewegt,
und dieses dient, wie bereits erwähnt, zum Antrieb der Rolllade. Zunächst wird nämlich
von ihm das in Fig. 2 sichtbare Zwischenvorgelege h in Umdrehung versetzt und dieses
dreht diejenige Trommel z, auf welche die Rolllade, nach unten verschwindend, sich aufwickelt.
Wenn das geschehen ist, mufs der Zusammenhang zwischen dem Hebel C und dem
Kettenrade H gelöst werden, damit durch weitere Bethätigung des Hebels keine Beeinflussung
der Rolllade mehr stattOndet. Zu diesem Zwecke sitzt auf der Vorgelegewelle e
ein Hub- oder Curvenrad k, welches durch Gestänge / die Kuppelung g nur dann einrückt,
wenn der ganze Putzvorgang beendet ist.
Damit aber die Rolllade unabhängig von den anderen Bewegungstheilen in dem Augenblick
geschlossen werden kann, wo der Benutzer der Vorrichtung vonderPlattform^ herabsteigt,
findet die Uebertragung der Bewegung von der Welle der Rollladentrommel i auf diese
durch eine ausrückbare Kuppelung beliebiger Art statt, welche in dem Augenblick gelöst
wird, wo der Benutzer die Plattform verläfst. Diese ist im senkrechten Sinne etwas beweglich
und bildet gewissermafsen das äufsere Ende eines zweiarmigen Hebels, der \ beim
Auftreten im Sinne des Kuppeins, beim Herabtreten durch Federkraft im Sinne des Entkuppeins
bewegt wird.
Sobald diese Entkuppelung erfolgt ist, wird ein Gegengewicht m (Fig. 3), welches beim
Oeffnen der Rolllade durch die Schnüre op mit in die Höhe gezogen worden ist, ausgelöst,
indem durch das Hochgehen der Plattform bei ihrer Entlastung eine das Gewicht*
stützende Sperre η entfernt wird. Dadurch schliefst sich beim Verlassen der Plattform die
Rolllade von selbst.
Statt der verwendeten Treibgewichte können natürlich auch Federn und statt des Hebels C
auch Kurbeln, Zugknöpfe oder dergl. zur Verwendung kommen.
Claims (4)
1. Eine selbsteinkassirende Stiefelputz-Vorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dafs ein Spannwerk (Gewicht, Feder u. s. w.) angeordnet ist, in welchem der die Vorrichtung
Benutzende durch eine körperliche Arbeitsleistung (Zug am Hebel C) die für den Bürstvorgang nöthige Arbeit aufspeichert
und darauf durch den Einwurf einer Münze eine die Bewegungsfreiheit der Vorrichtung
hemmende Sperrung aufgehoben wird.
2. Eine Vorrichtuug der unter 1. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das eigentliche
Spannwerk (Gewichtstrommel) mit dem Aufziehwerk (Kettenrad O) und dem getriebenen
Werk (Welle J) durch je eine einseitige, nach gleicher Richtung wirkende
Kuppelung (Sperrung) in Verbindung steht, zum Zwecke, das Aufziehen und den Betrieb,
ganz unabhängig von einander bewirken zu können.
3. Eine Vorrichtung der unter 1. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bewegungszusammenhang
zwischen dem Kraft einführenden Theil (Hebel C) und der Verschlufsvorrichtung
(Rolllade D) lösbar ist und von den sich bewegenden Theilen durch eine aus- und einrückbare Kuppelung
derart geregelt wird, dafs eine häufigere Benutzung des Hebels (C) bei nur einmaliger
Oeffnung der Verschlufsvorrichtung (D) möglich ist.
4. Eine Vorrichtung der unter 1. geschützten
Art, gekennzeichnet durch ein zweites Spannwerk (Gewicht m), welches durch das Oeffnen
der Verschlufsvorrichtung (D) gespannt wird und dessen Auslösung zum Zwecke
des Schliefsens der Vorrichtung erfolgt, sobald der Benutzer seinen Standpunkt verläfst.
Eine Vorrichtung der unter i. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Bethätigung
der Aufzugvorrichtung und Freigabe der Bewegungstheile durch den Einwurf
einer Münze der Betrieb noch durch eine Bremse oder eine gleichwerthige Vorrichtung
gehindert wird, welche sich nur dann löst, wenn der Fufs seine für den Putzvorgang
vorgeschriebene Stellung einnimmt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100440C true DE100440C (de) |
Family
ID=371255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100440D Active DE100440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956636C (de) * | 1954-10-01 | 1957-01-24 | Theodor Hirsch | Selbstkassierende Schuhputzvorrichtung |
-
0
- DE DENDAT100440D patent/DE100440C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE956636C (de) * | 1954-10-01 | 1957-01-24 | Theodor Hirsch | Selbstkassierende Schuhputzvorrichtung |
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