DE100321C - - Google Patents

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DE100321C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/22Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with horizontally-reciprocating saw frame
    • B27B3/24Arrangements for raising and lowering the saw frame

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung der Vorrichtung des Patentes Nr. 93995 zur Bestimmung der Bretterstärken bei Horizontalgattern.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2, 3, 4 und 5 je einen Schnitt durch dieselbe.
Die Mangel der Vorrichtung des Patentes Nr. '93995 bestehen darin, dafs die verschiebbare Gatterplatte mit der Säge beim ersten Schnitt oft über die Augenhöhe des Bedienenden gehoben wurde. Weil nun der höchste Stand der Säge auch die Befestigungsstelle für die Mafstheilung bildet, so konnte letztere beim Einstellen der Säge nicht mehr beobachtet werden, was bei der Millimetertheilung in natürlicher Gröfse ohnehin schon erschwert ist.
Die öfter über 1,50 m lange Zugstange ist aufserdem hinderlich und ist, da sie feststeht, Beschädigungen ausgesetzt, so dafs Störungen vorkommen.
Diese Mangel beseitigt die den Gegenstand der Erfindung bildende Ausführungsform dadurch, dafs die Verschiebungen der Gatterplatte in drehende umgesetzt werden. Das Gehäuse α ist am Gattergerüst, das .äufsere Ende des die Zugstange ersetzenden Seiles b, an dessen Stelle auch eine Kette, Schnur oder dergl. verwendet werden könnte, mit.der verschiebbaren Gatterplatte befestigt. In manchen Fällen könnte dies auch umgekehrt stattfinden.
Die im Innern des Gehäuses α auf Welle d festsitzende Trommel c, welche mit dem anderen Ende des Seiles b verbunden ist, wird durch eine in ihr gelagerte Feder e das Seil b stets straff halten bezw. solches auf- und abwickeln. Bei Benutzung der Vorrichtung findet nach jedem Schnitt ein Abwickeln des Seiles b von Trommel c um die Verschiebungsgröfse der Säge zum Stamm und somit eine allmälige Abwickelung desselben auf eine Länge statt, welche der Höhe des zu schneidenden Stammes entspricht. Um die Länge des abgewickelten Seiles b wird auch die Feder e gespannt. Durch die auf Stift f lose sitzende Leitrolle g wird das Seil b beim Auf- und Abwickeln gewindeförmig um die Trommel c geführt und somit ein Verschlingen desselben verhindert.
Um die Umdrehungen der Trommel c auf das lose auf Welle d sitzende Zifferblatt / zu übertragen, kann letzteres mit Welle d verkuppelt werden. Zu diesem Zwecke ist auf Welle d lose eine Zange i angeordnet, deren äufsere Schenkelenden um einen am Zifferblatt / sitzenden Kranz k greifen und von Schraube h geöffnet und geschlossen werden können. Ein mit Welle d fest verbundener Daumen m trifft beim Abwickeln des Seiles b die am Kranz k festgeklemmte Zange i und dreht das Zifferblatt /. Da die Mafstheilung
des Zifferblattes / dem Gröfsenverhältnifs desselben zur Trommel c entspricht, wird der Zeiger s die abgewickelte Länge des Seiles b anzeigen, vorausgesetzt, dafs Daumen m und Zange , i in dem Augenblick fest an einander lagen, wo die Abwickelung des Seiles beginnt. Beim Abheben der Säge von der Schnittfläche nach jedem Schnitt für den Rücklauf des Wagens wird das Seil b sich aufwickeln und der Daumen m zurückgedreht, während die am Kranz k festgeklemmte Zange i ebenfalls durch die Feder ρ zurückgedreht wird. Nachdem der Wagen in die Anfangsstellung gelangt ist, wird die Säge auf ihre frühere Lage zurückgebracht, wobei das Zifferblatt so lange gedreht wird, bis der Zeiger s die Schnittstärke anzeigt. Nun wird Schraube h gelöst, und die am Stift η und der Führungsmuffe ο des Zifferblattes / befestigte Feder p, welche bei jeder Umdrehung des letzteren gespannt wird, bewirkt das Zurückführen des Zifferblattes / auf seinen Ausgangspunkt. Auf diese Weise erfolgt die Drehung des Zifferblattes bei jeder Abschnittstärke immer vom Nullpunkt aus. Um die Sägenstärke mit -Schrank einstellen zu können, ist der Zeiger s verschiebbar angeordnet.
Die Handhabung der Vorrichtung ist die gleiche wie die der Vorrichtung des Patentes Nr. 93995. Wenn die Sägenstärke mit -Schrank eingestellt ist und sich die Säge im ersten Schnitt befindet, wird Schraube /; angezogen und so der augenblickliche Stand der Säge durch Zange i am Zifferblatt / für den folgenden Schnitt festgehalten. Hierbei ist stets darauf zu achten, dafs Daumen m an Zange i fest anliegt. Nach beendetem Schnitt wird beim Abheben der Säge für den Rücklauf des Wagens mit Stamm Trommel c vermittelst der Feder e das Seil b um diese Länge nach sich ziehen, und da Trommel c mit dem auf Welle d festsitzenden Daumen m verbunden, mufs auch letzterer den gleichen Weg der Welle d machen; es wird sich also Daumen m von Zange i um diese Entfernung trennen. Hiernach ist nun blos das die Sägenverschieg
bung vermittelnde Handrad so lange zu drehen, bis der Daumen m Zange i trifft und solche nebst Zifferblatt um die gewünschte Abschnittstärke an Zeiger s vorübergeführt hat. Sobald die Säge angeschnitten hat, ist die Schraube h wieder zu lösen, die Zange i wird das Zifferblatt / freigeben und letzteres wird von der in Spannung gebrachten Feder ρ auf seinen Ausgangspunkt zurückgeführt werden, worauf der jetzige Stand der Säge für den nächsten Schnitt wieder festgestellt wird.
In dieser Form kann die Vorrichtung auch bei Bandsägen, wo der Stamm zur Säge verschoben wird, Verwendung finden und in beliebiger Höhe stehend oder liegend angebracht werden, da sich Seil b auch im rechten Winkel zu den Führungsrollen t und tl abziehen läfst. Nötigenfalls würde man das Seil b noch über mehrere Führungsrollen leiten und beliebig viel Winkel durchziehen können. ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Bestimmung der Bretterstärken bei Horizontalgattern der durch Patent Nr. 93995 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschiebung der Gatterplatte durch ein Seil, Seiltrommelwelle (d) oder dergl. auf ein drehbares Zifferblatt / übertragen wird, welches mit einer durch den Daumen (m) der Seiltrommelwelle (d) bethätigten Zange i gekuppelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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