DE100253C - - Google Patents

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DE100253C
DE100253C DENDAT100253D DE100253DA DE100253C DE 100253 C DE100253 C DE 100253C DE NDAT100253 D DENDAT100253 D DE NDAT100253D DE 100253D A DE100253D A DE 100253DA DE 100253 C DE100253 C DE 100253C
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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    • B42C7/00Manufacturing bookbinding cases or covers of books or loose-leaf binders

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Zuführen der Rücken an Maschinen zur Herstellung von Buchdeckeln. Die Vorrichtung besteht aus einem mittels eines Rahmens verschiebbaren Behälter, in welchem sich über einander geschichtet die Rücken befinden. Der Boden des Behälters ist offen und werden die Rücken nur an ihren Enden unterstützt. Wird nun mittels des Rahmens der Behälter gesenkt, so gelangt der im Behälter an unterster Stelle befindliche Rücken auf den mit einem Klebmittel überzogenen Stoff und wird durch das Klebmittel aus dem Behälter gezogen. Nachdem dies geschehen ist, wird dann der Deckel mittels anderer maschinellen Einrichtungen, welche jedoch aufserhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegen, bearbeitet.
Die Vorsprünge, durch welche die Rücken in dem Behälter festgehalten werden, sind je nach der Stärke und der Biegsamkeit der Rücken einstellbar, und zwar derart, dafs die Rücken in der Mitte etwas durchbiegen können, an welcher Stelle sie zuerst mit dem Klebmittel in Berührung kommen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt
Fig. ι eine Vorderansicht der Beschickungsvorrichtung dar;
Fig. '2 ist eine Oberansicht;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht;
Fig. 4 und 5 stellen in Seiten- und Oberansicht eine Abänderung der Beschickungsvorrichtung dar;
Fig. 6 zeigt den die Rücken aufnehmenden Behälter im Querschnitt.
Der Rahmen A wird durch geeignete Mittel während des Ganges der Maschine mittels der Führungsstangen B B auf- und abwärts bewegt. Die Führungsstangen B B sind in Lagern cc an dem Maschinengestell C gelagert. Die Verbindung zwischen dem aus den beiden Schienen α a1 gebildeten Rahmen A und den Führungsstangen B B ist durch Muttern b b hergestellt. An dem Arm. D des Rahmens A ist der Behälter E angeordnet. Auf dem Gestell C befindet sich die Tischplatte c1, über welche der mit Klebstoff versehene Stoffüberzug während des Ganges der Maschine bewegt wird. Der die Papprücken enthaltende Behälter E wird, sobald sich der Stoffüberzug auf der Tischplatte befindet, nach abwärts bewegt und kommt der an unterster Stelle liegende Rücken mit dem Klebstoff in Berührung. Beim Hochgehen des Behälters bleibt der Rücken haften und wird aus dem Behälter gezogen. Die Rücken werden an ihren Enden durch Festhaltevorsprünge e gehalten.
Da bei manchen Maschinen der Moment, in welchem die Bewegung des Behälters E hervor-

Claims (3)

gerufen werden mufs, mit dem Bewegungsmoment der Schneidmesser für die Kanten des Deckels zusammenfällt, so kann die Bewegung der Führungsstangen B B in diesem Fall von den Bewegungsmechanismen für die Schneidmesser abgeleitet werden. Bei dieser Beschickungsvorrichtung wird der Behälter E zweckmäfsiger Weise an dem Arm D so befestigt, wie die Fig. 4 und 5 zeigen. Der Arm D ist einerseits so ausgebildet, dafs er die Schiene act1 umfafst, und wird durch Stellschrauben d festgehalten, während andererseits der Theil d1 eine schwalbenschwanzförmige Nuth besitzt, in welche ein entsprechend ausgebildeter Theil e1 eingreift, · der an dem Behälter E befestigt ist. Bei Abwärtsbewegung des Rahmens A bewegt sich ■ der Arm -D und der Behälter E mit, indem der Zapfen e- auf dem Theil dl ruht, und setzt sich der Behälter auf den mit dem Klebmittel versehenen Stoffüberzug auf, während der Rahmen A sich noch weiter nach abwärts bewegen kann; Bei der Rückwärtsbewegung stöfst dann der Theil dl gegen den Zapfen e'2 an und nimmt der Arm -D den Behälter E mit hoch. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs der Rücken eine genügend lange Zeit mit dem Klebmittel in Berührung kommt und ein Festhaften auf dem Stoffüberzug gesichert ist. Um den Behälter E für Rückentheile beliebiger Gröfse benutzen zu können, sind die Wände e3e3 des Behälters durch Schraubenbolzen f verbunden, welche mit Muttern und Gegenmuttern ausgestattet sind;· diese gestatten ein Einstellen des Behälters in beliebiger Weise. Die Längseinstellung findet je nach der Gröfse der Rücken durch Verschrauben der mit den Vorsprüngen e versehenen Schienen e5 statt, welch letztere durch Stellschrauben e8 eingestellt werden. Die unteren Kanten der Seitenwände des Behälters werden zweckmäfsig nach unten hin so dünn wie möglich abgefast ausgebildet. Da es bisweilen vorkommt, dafs trotz des längeren Ruhens des Behälters auf dem Stoffüberzug der unterste Rücken beim Hochgehen des Behälters mitgerissen wird, so kann zur Behebung dieses Uebelstandes die in Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung getroffen werden, bei welcher mittels einer Hebelvorrichtung selbstthätig ein Druck auf die in dem Behälter über einander geschichteten Rücken ausgeübt wird. Zu diesem Zweck ist eine Schiene H an dem Rahmengestell C über . dem beweg-. liehen Rahmen A befestigt, welche eine mit derselben fest verbundene Schiene I trägt, ferner ist ein Hebel j bei / an der Schiene H angelenkt, welche ein Führungsstück jl trägt, innerhalb welchen eine Stange k verschiebbar angeordnet ist. An dem Führungsstück jl ist eine Klemmvorrichtung, wie Stellschraube oder dergl., angebracht, welche beim Verschieben der Stange k einen gewissen Widerstand entgegensetzt. Das obere Ende der Stange k stöfst bei Aufwärtsbewegung gegen die starre Schiene /. Das untere Ende besitzt einen Kopf k2, durch welchen der Druck auf die Papprücken ausgeübt wird. Auf dem Theil dl ist ein Ständer L angebracht, der Vorsprünge lll besitzt, gegen welche bei Auf- und Abwärtsbewegung des Behälters E die Stange j anschlägt. Letzterer zwingt die Stange j, sich mit dem Behälter E auf- und abwärts zu bewegen. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wird der Behälter E gesenkt, so wird die Stange j durch den Vo'rsprung / mit nach unten genommen und der Kopf k2 drückt gegen die Papprücken. , Infolge dessen kommt der unterste Rücken mit der Klebstoffschicht in innige Berührung und bleibt haften. Bei weiterer Abwärtsbewegung gleitet die Stange k in der Führung j1. Beim Hochgehen stöfst dieselbe gegen die Schiene I an und wird durch letztere in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Vorrichtung zum Auflegen des Buchrückens auf den mit Klebstoff versehenen Buchdeckelüberzug an Maschinen zur Herstellung von Buchdeckeln, dadurch gekennzeichnet, dafs der jeweilig unterste der in einem mit offenem Boden und Haltevorsprüngen (e) ausgestatteten Behälter (E) auf einander geschichteten Rückentheile durch Auf- und Abbewegen des Behälters (E) auf den mit Klebstoff versehenen Stoffüberzug abgelegt wird, indem der Rücken beim Aufheben des Behälters (E) auf dem Stoffüberzug kleben bleibt.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Behälter (E) in dem seine Bewegung vermittelnden Arm (D) mittels Nuth und Feder (e1) senkrecht verschiebbar angeordnet ist, wodurch dem Behälter (E) eine von der Auf- und Abbewegung des Rahmens (A) in Bewegungsäusschlag abweichende Auf- und Abbewegung ertheilt wird, zum Zweck, den abzulegenden unteren Rückentheil längere Zeit mit dem Klebstoff des Ueberzuges in Berührung zu erhalten.
3. Bei der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2 ein Hebelmechanismus zum Niederdrücken
der Rückentheile, gekennzeichnet durch einen an der Schiene (H) gelagerten, mit verstellbarer Drückerstange (k) ausgestatteten Hebel (j), dessen Bewegung durch einen mit Anschlägen (I und I1) versehenen und mit dem Behälter (E) verbundenen Ständer (L) hervorgerufen wird, so dafs beim Niedergehen des Behälters (E) die Stange (j) mitgenommen wird und letztere beim Aufsetzen des Behälters und bei Weiterbewegung des Rahmens (A) sich verschieben kann, während sie bei Hochstellung durch die Schiene (I) in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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