DE392840C - Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln in Formen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln in Formen

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DE392840C
DE392840C DEK77558D DEK0077558D DE392840C DE 392840 C DE392840 C DE 392840C DE K77558 D DEK77558 D DE K77558D DE K0077558 D DEK0077558 D DE K0077558D DE 392840 C DE392840 C DE 392840C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/20Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
    • A23G3/2007Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles
    • A23G3/2023Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles the material being shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band or by drop-by-drop casting or dispensing of the materials on a surface or an article being completed

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  • Confectionery (AREA)

Description

Unter den Arbeitsgängen zur Herstellung van Schokoladentafeln ist bekanntgeworden, daß die drehende Bewegung angewendet «orden ist, um bestimmte Gewichtsmengen abzutrennen und diese zur weiteren Verarbeitung dem nächsten Verfahren zuzuführen. Ferner sind Drehscheiben bekannt, um Bahnen zu bewegen, die den Zweck haben, aus den beförderten gefüllten Schokoladenformen die Luft-ίο blasen aus der Masse zu entfernen.
Die vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber eine Vorrichtung, mit der Schokoladentafeln unter Anwendung der drehenden Bewegung selbsttätig hergestellt werden. Die neue Erfindung ermöglicht insbesondere, Schokoladentafeln mit Cremefüllung mechanisch und selbsttätig herzustellen. Sinngemäß können auch andere bildsame oder plastische Massen, in mehreren Lagen geschichtet, in geordneter Reihe zwangsweise in Hohlformen zu Tafeln verarbeitet werden.
Die Erfindung besteht aus einem Gestell, welches folgende Teile trägt: du» Aufgabevorrichtung ^i für die Hohlformen; die Trichter B1, B1, welche die Masse in den geeigneten Zustand vorbereiten: die mechanische Vorrichtung C zum Einschieben von besonders vorgearbeiteten festen Zwischenlagen, beispielsweise Cremetafeln; die Abstreichvorrichtung D und die Auskippvorrichtung E für die fertigen Tafeln.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenst and dargestellt, und zwar zeigen Abb. ι eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht der gesamten Vorrichtung,
Abb. 3 eine Draufsicht auf den unteren Teil, Abb. 4 und 5 Vorderansicht und Draufsicht für den Verschluß des Trichtermundstücks in der Ruhelage,
Abb. 4a und 5a Vorderansicht und Drauf- ' sieht für den Verschluß des Trichtermundstücks im Arbeitszustande, ]
Abb. 6 und y \~orderansicht und Seitenansicht für die Abstreich- und Glättvorrichtung der fertigen gefüllten Tafeln,
Abb. 8, 9 und 10 die Ansichten für die Auswerf- oder Kippvorrichtung,
Abb. 11 verschiedene Anordnungen der einzelnen Vorrichtungen in sehematischer Dar- 5c stellung.
Die Vorrichtung in ihrer Gesamtheit arbeitet völlig selbsttätig, um während einer ruckweise drehenden Bewegung das Einfüllen der Massen sowie das Einlegen von festen Zwischenlagen zu bewirken.
Die Tätigkeit der Maschine gliedert sich in mehrere Arbeitsvorgänge:
1. Die Aufnahme- oder Abgabevorrichtung A gibt die Hohlformen in geeigneten Zwischenräumen an eine um seine Achse ruckweise zu bewegende, wagerechte Drehscheibe oder an ein in gleicher Weise wirkendes Drehglied ab. Die Drehscheibe fuhrt die Formen unter mehrere Fülltrichter B, B1, B11.... B1, II,
2. Die unter dem Trichter B1 im Kreise bewegte Hohlform wird mit der ersten Füllung versehen.
3. Vorrichtung C bewirkt das Einschieben der Cremetafeln, sowie das Auflegen und Aufdrücken derselben auf die Grundfüllung.
4. Ein zweiter Trichter B„ trägt die Deckfüllung auf.
5. Die Deckmasse wird mittels einer besonderen Vorrichtung geglättet.
6. Die fertige Tafel wird ausgekippt oder ausgeworfen.
Die Wirkungsweise der einzelnen Teile ist folgende: Antrieb 1 dreht Welle 2 mit den Kegelräderpaaren 3, 4, um die Rührwerke für die in den Trichtern vorbereiteten Massen zu bewegen. Triebwerkteile 5, 6 drehen die Welle 7, von welcher aus die Aufgabevorrichtung und die Cremetafeleinlegevorrichtung in Tätigkeit gebracht werden. Triebteile 8, g,
ίο wirken auf die Kurbel- oder Exzenterscheibe ii, um mittels Treibstange 12 und Sperrklinke 13 mit Sperrhebel 14 ein mehrteiliges, auf der Welle 16 gelagertes Schaltrad 15 in ruckweise Umdrehung zu setzen. Ein Kegelräderpaar 17 überträgt diese Bewegung auf die Drehscheibe i8, welche die Formen zum folgenden Arbeitsgang zwangläufig weiterleitet.
Wird die Einrichtung eingerückt, so fällt die erste Hohlform aus der Abdrückvorrichtung auf das in diesem Augenblick stillstehende Armkreuz 18. Der nach vorn gerichtete Arm, unmittelbar unter der Aufnahmevorrichtung stehend, bewegt sich in der Pfeilrichtung um eine Sechstelschaltung, der Wirkung des sechsteiligen Schaltrades 15 folgend. Der Arm mit der leeren Form wird nach der ersten Schaltung vor dem Trichter B1 stehenbleiben. Nach der zweiten Schaltbewegung wird die Form unter dem Mundstück des Trichters B1 vorbeigeführt, welches mittels Hebels 20 durch ein mit dem Arm festverbundenes und gleichzeitig bewegtes Leitlineal 19 offengehalten wurde. Letzteres wird mehrteilig und verstellbar ausgeführt, um je nach Länge der gewünschten Tafeln die Arbeitslänge einzustellen. ' Die Dauer des Ausflusses der teigigen Masse wird durch das Kurvenlineal begrenzt und schließt sich durch Federdruck 21 selbsttätig. Abb. 4 und 5 zeigen die Ausflußöffnung geschlossen, Abb. 4a und 5a geöffnet. ,
Die Drehscheibe mit der Form wird nach der zweiten Schaltbewegung hinter dem Füll- I trichter B1 und nach der dritten Schaltbewe- ' gung unmittelbar unter der Vorrichtung C stehenbleiben, welche im Augenblick eine '■. Cremetafel einschiebt und mittels Druckvorrichtung eindrückt. Nach der vierten Bewegung wird die Drehscheibe mit der teilweise gefüllten Tafel - vor dem Trichter B2 stehen, dessen Mundstück durch einen vom Leitlineal 19 beeinflußten Hebel während einer fünften Schaltbewegung offengehalten wird, um die Deckfüllung aufzutragen. Nach der letzten Schaltbewegung bewirkt die Abstreichvorrichtung D das Glätten der Tafel. Eine besondere Auswerfvorrichtung £ gibt die fertige Tafel
So von der Vorrichtung ab. Die Höhenstellung der Abstreichvorrichtung D (Abb. 6 und 7) wird durch Stellscheibe 22 geregelt, welche das Abstreichband 23 nach der Höhe der durchlaufenden Tafel verstellt.
Die Auskippvorrichtung (Abb. 8, 9 und 10) arbeitet beispielsweise in folgender Weise: Während der letzten Schaltbewegung läuft t die Rolle 24 auf die Kurve 25 auf, welche auf dem Tisch 26 befestigt ist, und hebt den in Scharnieren 27 beweglich gelagerten Formenhalter 28, der seinen Drehpunkt in 29 hat. Die Form mit der Masse stützt sich auf die Nase 20 und gleitet im Höhepunkt der Kurve 25 aus der Schiene heraus. Bei der nächsten Schaltbewegung beginnt der Arbeitsgang von neuem.
Die schematischen Darstellungen der Teilvorrichtungen in Abb. 11 ermöglichen weitestgehende wirtschaftliche Ausbeute.
Anordnung I. Zwei im Kreise angeordnete Schokoladeformen-Abdrückvorrichtungen ermöglichen die Aufnahme zweier verschieden großer oder verschieden geformter Formen, um während einer Umdrehung zwei Arten Tafeln herzustellen.
Anordnung II. Bei Anordnung von drei Formenabgabevorrichtungen A1, A2, As werden drei Sorten Tafeln bei einer Umdrehung fertig.
Anordnung III. Abdrückvorrichtungen A1 und A2, im Kreise verteilt, ergeben zwei Gruppen Tafeln, die unter einen Fülltrichter geführt werden.
Anordnung IV. Die Anordnung von zweierlei Füllvorrichtungen zur Herstellung von Schokoladencremetafeln kann in der hier gezeigten Weise erfolgen.
Anordnung V und VI. Mehrere Fülltrichter sind in mehreren konzentrischen Kreisen angeordnet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufnahme der Formen eine ruckweise zu bewegende, wagerechte Drehscheibe (26) vorgesehen ist, welche die Formen unter mehrere Fülltrichter (B1 B1, Bn B11B2....) führt,
aus denen sie mit Schokolade gefüllt werden.
2. Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Einrichtung (bei C) für die Einfügung von Cremetafeln über der Drehscheibe (26) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln in Formen nach An- n0 Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleinrichtungen (B, Bi, Ba.... B1, B2....) in mehreren konzentrischen Kreisen angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK77558D Vorrichtung zur Herstellung von Schokoladentafeln in Formen Expired DE392840C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2679108A1 (fr) * 1991-07-19 1993-01-22 Rene Sa Calissons Roy Perfectionnements aux machines a fabriquer les calissons ou autres produits moules similaires.
FR2767032A1 (fr) * 1997-08-08 1999-02-12 Jean Claude Wolter Machine pour la confection d'articles moules, tels que les calissons

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2679108A1 (fr) * 1991-07-19 1993-01-22 Rene Sa Calissons Roy Perfectionnements aux machines a fabriquer les calissons ou autres produits moules similaires.
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