DE10015C - Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen - Google Patents

Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen

Info

Publication number
DE10015C
DE10015C DENDAT10015D DE10015DA DE10015C DE 10015 C DE10015 C DE 10015C DE NDAT10015 D DENDAT10015 D DE NDAT10015D DE 10015D A DE10015D A DE 10015DA DE 10015 C DE10015 C DE 10015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
innovations
lengths
knitting machines
simultaneous production
needle beds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT10015D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SCHÜRER in Werdau
Publication of DE10015C publication Critical patent/DE10015C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/02Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with one set of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

1879.
Klasse 25.
F. SCHÜRER in WERDAU. Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Strickmaschinen zur Herstellung flacher Waaren, die sowohl glatt als verwendet, wie auch gemustert sein können. Bei der gewöhnlichen Lamb'sehen Strickmaschine stehen die beiden Nadelbetten unter einem Winkel von variabler Gröfse gegen einander, und es sind solche Maschinen vorzugsweise für geschlossene runde Arbeiten in Anwendung. Sollen auf der Lamb'sehen Maschine oder ähnlich construirten flache Arbeiten gefertigt werden, so ist es nöthig, die eine Maschinenhälfte. durch Zurückziehen der Nadeln aufser Betrieb zu bringen, und es kann nun auf einem Nadelbett in verschiedenen Breiten gearbeitet werden.
Der Erfahrung gemäfs können in dieser Weise jedoch nur ganz schmale Arbeiten befriedigend hergestellt werden, da bei breiteren die Waare an den Seiten immer mit in die Höhe geht und * somit die Seiten langer werden als die Mitte. Die zweite Nadelplatte, in welcher die Nadeln zurückgezogen sind, liegt unter der Ebene der arbeitenden Nadeln und ist deshalb nicht geeignet, die Waare zurückzuhalten.
Der Erfinder begegnet diesem Uebelstande dadurch, dafs er die Fon türen einseitig hintereinander anordnet und einen Maschenabstreifer vor demselben anbringt, welcher höher liegt als die nichtarbeitende Nadelplatte. An der Oberkante des Maschenabstreifers ist eine Reihe Zahnlücken eingefräst, in welche die Nadeln eintreten können. Er steht in einer geringen Entfernung von der Nadelplatte ab, so dafs die Waare bequem dazwischen durch kann, und von einer jeden Nadel, über die ganze Breite der Maschine hinweg, bei dem Durchtritt zwischen den eingefrästen Zähnchen des Abstreifers die Masche zurückgehalten wird, gleichviel, ob sie grofs oder klein, ob das Garn grob oder fein ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Maschine, wo zwei Nadelbetten hinter einander auf einer Sohlplatte montirt sind, doch können infolge der unten gehenden Schlittenführung auch drei oder mehr Nadelbetten hinter einander aufgestellt und deren Schlösser von dem gemeinsamen Schlitten bewegt
Fig. ι ist die obere Ansicht der Maschine, und Fig. 2 zeigt die Anordnung der einseitigen Nadelbetten hinter einander, eines im Durchschnitt, das zweite in der Endansicht. Fig. 3 endlich giebt End- und Seitenansicht nebst Durchschnitt des Maschenabstreifers.
AA sind die beiden Nadelbetten, welche auf kleinen Böcken B B befestigt sind. C C sind in die Böcke eingearbeitete Aussparungen, in welchen sich die Zapfen D D des Maschenabstreifers E bewegen. Derselbe ersetzt das fortfallende Bett der Lamb'sehen Maschine mit zwei gegen einander geneigten Fonturen und ist in die Auskehlungen Ό D so eingelegt, dafs er bei etwaigem Aufstofsen von Rändern etc. leicht entfernt werden kann. Ein Stift F, Fig. 1, tritt in das kleine Loch a, Fig. 3, ein und hält den Maschenabstreifer in der geeigneten Entfernung von der Nadelplatte. Zieht man den Stift F heraus, so kann man den Maschenabstreifer zurücklegen oder event, ganz herausnehmen.
»S ist der Schlitten, der zur Befestigung und Aufnahme von zwei, drei, vier und mehr Schlössern dienen kann, wenn man den Schlittenrahmen gitterartig macht, je nach der Anzahl von Böcken mit den darauf befestigten Nadelbetten. Die schräg gehobelten Aufsenkanten finden Führung in Knaggen G, welche aus der Sohlplatte heraustreten bezw. am Fufs des ersten Bockes sind, wie Fig. 2 zeigt.

Claims (3)

  1. P a tent-Ansprüche:
    ι . Die Aufstellung zweier oder mehrerer Nadelbetten hinter einander in Combination mit einem rahmenartigen oder gitterartigen, unter den Nadelbetten geführten Schlitten, wie vorstehend beschrieben und durch Zeichnung dargestellt.
  2. 2. Die Anbringung eines Maschenabstreifers mit Zähnen, welche die Maschen zwischen den Nadeln fassen und die Maschen zurückhalten, wie beschrieben und dargestellt.
  3. 3. Die Art der Führung des gitterartigen bezw. rahmenförmigen Schlittens an den Aufsenkanten der äufsersten Schienen, wie vorstehend beschrieben und durch Zeichnung dargestellt worden..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10015D Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen Active DE10015C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10015C true DE10015C (de)

Family

ID=287337

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT10015D Active DE10015C (de) Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944028C (de) * 1950-11-15 1956-07-05 Willy Werner Lenkeit Handstrickapparat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944028C (de) * 1950-11-15 1956-07-05 Willy Werner Lenkeit Handstrickapparat

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10015C (de) Neuerungen an Strickmaschinen zu gleichzeitiger Herstellung von zwei oder mehr Längen
DE1241030B (de) Kettenwirkmaschine mit zwei durch gegenseitige Maschenuebernahme ein Links-Links-Kettengewirke bildenden Lochnadelreihen
DE2516224C3 (de) Rundstrickmaschine zur Herstellung von Maschenware mit eingelegten Kett- und Schußfäden
DE2157947C3 (de) Maschine zum Herstellen einer Textilware
DE3008276A1 (de) Kettenwirkmaschine mit abzug der ware ueber eine feststehende abschlagkante
CH695346A5 (de) Kettenwirkmaschine mit mehreren Musterlegebarren.
DE166377C (de)
DE46198C (de) Fangkettenstuhl für erhaben gemusterte Wirkwaare
DE69907609T2 (de) Korb mit doppelter Schwenkachse umfassenden Elementen für Geschirrspüler
DE202015003596U1 (de) Haltevorrichtung für zumindest ein zu reinigendes optisches Element
DE941968C (de) Nadelkluppe oder -leiste
DE1635917A1 (de) Nadelbett fuer Flachstrickmaschinen
DE2061525A1 (de) Flachstrickmaschine
DE216390C (de)
DE279552C (de)
DE44874C (de) Rundstrickmaschine für mehrfadige Musterwaare
DE34078C (de) lamb'sche Strickmaschine
DE568636C (de) Flachstrickmaschine
DE35166C (de) Maschine zur Erzeugung- von Holzwolle
DE1452982C3 (de) Biegevorrichtung für Drahtgitter
DE169585C (de)
DE687914C (de) Rundstrickmaschine mit zwei Nadelzylindern
DE91343C (de)
DE19918015A1 (de) Kulierwirkmaschine
DE4225212A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Intarsienstricken