DE166377C - - Google Patents

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DE166377C
DE166377C DENDAT166377D DE166377DA DE166377C DE 166377 C DE166377 C DE 166377C DE NDAT166377 D DENDAT166377 D DE NDAT166377D DE 166377D A DE166377D A DE 166377DA DE 166377 C DE166377 C DE 166377C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/10Needle beds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Flachstrickmaschine mit ihren zwei Nadelreihen ν und h (Fig. 8) ist sehr gutgeeignet zur Herstellung von Rechts- und Rechtsware. Im einfachsten Falle, beim Stricken von i/i - Ränderware, stehen die Nadeln wie in Fig. 8 um je eine halbe Teilung versetzt einander gegenüber. Für Patent- oder 2/2-Ränderware müssen die arbeitenden Nadeln wie in Fig. 9 verteilt gegenüber stehen, d. h. jede dritte Nadel (in Fig. 9 mit x bezeichnet) muß ausgerückt sein. Oft ist es erwünscht, von der Herstellung einer dieser Warensorten zur anderen überzugehen, und um das ohne Forthängen von Maschen, also ohne Zeitverlust tun zu können, ist folgende Einrichtung erfunden worden:
Jedes Nadelbett α (Fig. 1, 10 und 11) bildet nicht eine einheitliche Platte, sondern ist in bekannter Weise aus Plattenstücken b, p, q usw. (Fig. 10 und 11) zusammengesetzt. Jedes derselben enthält nach der Erfindung zwei in ihren Rinnen verschiebbare Nadeln. Jedes solches Bettstück besteht zu diesem Zweck aus fünf zusammengenieteten Platten (Fig. 2 bis 6 und Fig. 11), und zwar zwei Füllstücken c (Fig. 3 und 5), auf denen die Nadeln laufen (s. a. Fig. 1), einer mittleren Führungsplatte e (Fig. 4) und zwei Endführungsplatten d und f (Fig. 2 und 6) von je einer halben Stärke von e. Diese Bettstücke b werden nun wie Glieder einer Kette (Fig. 11) derart aneinander gehängt, daß die Bolzen k der Führungsplatten d (Fig. 2, 10 und 11) mit ihrem Kopfrande in den schmalen Schlitzen /z1 (Fig. 6) der Führungsplatten / von jedem nächsten Bettstücke festhängen. Die freie Bolzenlänge ist so groß, daß bei ausgespannter Kette (Fig. 11) die Teilung jji v1 gleich ist zweimal der gewöhnlichen Nadelteilung ν ν. Rückt man aber die Bettstücke b dicht aneinander (Fig. 10), so tritt der Bolzenkopf k durch die großen Ausschnitte i von c und e (Fig. 3, 4, 5 und 10) zurück, und die Teilung aller Nadelrinnen ist dann gleich ν ν, wie Fig. 10 zeigt. Wird auf der Maschine gearbeitet, wenn alle Teile dicht zusammenliegen (Fig. 10), so entsteht die. 1/1-Ränderware (Fig. 8); rückt man dagegen die Plattenstücke b auseinander (Fig. 11), so erhält man die Nadelstellung, wie sie Fig. 9 zeigt, mit den fehlenden Nadeln bei x, und man kann sofort 2/2-Ränderware arbeiten, die sich an die i/i -Ränderware anschließt, weil alle Nadeln ihre Maschen behalten haben.
Zur Sicherung der genauen gegenseitigen Stellung aller Teile b kann man von unten her Füllstücke / (Fig. 1, 7 und 11), z. B. einen Kamm mit etwas keilförmigen Zähnen (Fig. 7), in die Lücken zwischen die Stücke b einschieben.
Der Träger der Bettstücke ist ein Rahmen m (Fig. i, 10 und il), welcher auf dem Maschinengestell befestigt wird; man kann aber auch das letztere selbst als Führungsrahmen für die Bettstücke b formen und als Träger benutzen. Das Fortrücken der Bettstücke geschieht in der Weise, daß z. B. das erste Bettstück ρ (Fig. 10 und 11) am Träger m und das letzte Bettstück q an einem Schieber 0 befestigt ist. Zieht man nun 0
nach rechts, so geht sofort q mit nach rechts und es folgen, an den Bolzen k gezogen, der Reihe nach alle Stücke. Oder es kann auch das mittelste Bettstück am Träger m befestigt sein, während sowohl ρ als auch q an Schiebern ο und η befestigt sind. Zieht man dann η nach links und ο nach rechts, so rücken die Teile ebenso in richtiger Weise auseinander, Die Schieber η und ο werden ίο in ihren Endlagen geeignet mit dem Träger in verbunden, z. B. durch in die Löcher r und entsprechende Löcher im Träger eingesteckte Bolzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspeuch :
    Lamb'sehe Strickmaschine, deren Nadelbetten aus Plattenstücken zusammengesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plattenstück (b, p, q) mit zwei Nadelkanälen versehen ist und die Plattenstücke sowohl dicht aneinander als auch um je eine Nadelteilung auseinander gerückt werden können, um an Stelle von 1 und 1, 2 und 2 Ränderware und umgekehrt ohne Umhängen von Maschen arbeiten zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. Gedruckt In der reichsdrückereL
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088656B (de) * 1953-08-20 1960-09-08 Fibra A G Nadelbett fuer Strickmaschinen mit einzeln auswechselbaren Nadelfuehrungen
DE1287247B (de) * 1959-10-06 1969-01-16 Hoynant Gaston Ernst Eugene Zusatzvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen zur Herstellung von Strickwaren mit umgehaengten Maschen
FR2395344A1 (fr) * 1977-06-23 1979-01-19 Maisel Hans Planche d'aiguilles pour metiers a tricoter et a mailler a plat
DE3738655A1 (de) * 1987-11-13 1989-05-24 Saxonia Franke Gmbh Nadelbett fuer flach- und rundstrickmaschinen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088656B (de) * 1953-08-20 1960-09-08 Fibra A G Nadelbett fuer Strickmaschinen mit einzeln auswechselbaren Nadelfuehrungen
DE1287247B (de) * 1959-10-06 1969-01-16 Hoynant Gaston Ernst Eugene Zusatzvorrichtung fuer Flachstrickmaschinen zur Herstellung von Strickwaren mit umgehaengten Maschen
FR2395344A1 (fr) * 1977-06-23 1979-01-19 Maisel Hans Planche d'aiguilles pour metiers a tricoter et a mailler a plat
DE3738655A1 (de) * 1987-11-13 1989-05-24 Saxonia Franke Gmbh Nadelbett fuer flach- und rundstrickmaschinen

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